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Ali Utlu

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Hauptseite » Personen-Portal » Ali Utlu

Ali Utlu
Ali Utlu.jpg
Geboren 17. Oktober 1971
Parteibuch Piratenpartei Deutschland
URL alicologne.de
Twitter @alicologne

Ali Utlu (* 1971) ist ein türkischer Ex-Muslim und Intaktivist in Deutschland, der 2015 und 2016 auf dem WWDOGA in Köln Reden hielt. Er war Bundes­themen­beauftragter LSBTTI (Queer) bei der Piratenpartei Deutschland.

Im Rahmen der Beschneidungsdebatte[iw] 2012 wurde er einer größeren Öffentlichkeit, die sich mit dem Thema Beschneidung aus­einander­setzen wollte und nach Informationen suchte, vor allem durch ein Interview-Video[1] bekannt, das von change-tv.eu auf Youtube ausgestrahlt wurde. Für Ali Utlu war seine Beschneidung als Sieben­jähriger ohne Anästhesie ein Horror. Während die meisten Muslime dieses schmerzhafte Erlebnis und die sexuellen Probleme, die entstehen können, verschweigen, redet er offen über reduziertes Lust­empfinden, über die Unmöglichkeit, Safer Sex[wp] zu praktizieren und über das traumatisierende "Beschneidungsfest" in seiner Kindheit.

Anschließend wurde er immer wieder in Sendungen zur Beschneidungs­debatte eingeladen, um seine Erfahrungen und Standpunkte zur Beschneidung klarzumachen, so auch am 22. August 2012 in der Sendung "ZDF log in"[2] zum Thema "Religionsfreiheit oder Kindeswohl - Beschneidung bei Jungen", wo er sich mit Michael Schmidt-Salomon[wp] (Philosoph und Mitbegründer der Giordano-Bruno-Stiftung), Serkan Tören[wp] (Bundestags­mitglied und integrations­politischer Sprecher der FDP) und Julien Chaim Soussan[wp] (Rabbiner in Mainz) aus­einander­setzte.

Ali Utlu ist Mitglied im Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.

Vorträge

Zitate

Aufgabe und Rückzug ins Privatleben

Der in den sozialen Medien seit Jahren aktive und profilierte Kölner Islamkritiker Ali Utlu erwägt seinen Rückzug ins Privat­leben. Er will nicht länger als Aktivist tätig sein - aus durchaus nach­voll­ziehbaren Gründen.

Auf seinem Facebook-Profil schrieb der bekennende homosexuelle, türkisch­stämmige 48-Jährige, ihm fehle inzwischen jede Kraft. "Hass­nachrichten, Gewalt­androhungen und Mord­drohungen" sowohl von National­türken und Islamisten wie auch von der politischen Linken hätten ihn allmählich zermürbt. "Der Kampf ist für mich vorbei", so Utlu, "seelisch werde ich langsam zu einem Wrack, den ich fühle mich allein­gelassen." Das Fass zum Überlaufen brachte wohl ein erneuter tätlicher Angriff auf ihn, bei der er einige Zähne verlor. "Die sind nun zwar ersetzt, aber tiefere Wunden wurden in meiner Seele hinterlassen", sagt er.

Vor allem mit anzusehen, wie Islamisten hierzulande von der Politik hofiert würden, habe ihn resignieren lassen - wohl eine Anspielung unter anderem auf den - von der Bundes­regierung nach wie als legitimer Gesprächs­partner mit offiziellem Vertretungs­anspruch ernst genommenen - "Zentralrat der Muslime in Deutschland"[wp] (ZMD). Unter dessen Vorsitzenden Ayman Mazyek[wp] tummeln sich bekanntlich auch radikale bis dschihadistische Verbände und Splitter­gruppen in dem Verband, der in Wahrheit nur einen Bruchteil der deutschen Muslime repräsentiert.

2012 hatte sich Utlu im Kampf gegen religiös motivierte Zwangs­beschneidung von kleinen Jungen erstmals einen Namen gemacht. Das trug ihm nicht nur den Vorwurf der "Islamfeindlichkeit" ein, sondern auch des Antisemitismus - was ihn besonders geschmerzt habe. Als Streiter für die Zivil­gesellschaft engagierte er sich wiederholt für die Demokratie­bewegung und die Respektierung von Grundrechten in der gesamten islamischen Hemisphäre. So wurde er nicht müde zu betonen, dass es von 57 islamischen Staaten nur in drei Staaten halbwegs demokratische Strukturen gibt - und eines davon sei die Türkei, die sich unter Erdogan[wp] ebenfalls von der Demokratie verabschiedete. Gerade dort, im Land seiner Väter, war Utlu besonders aktiv; so nahm er 2013 vor Ort an den Istanbuler Gezi-Park-Protesten[wp] teil. Auch die Rechte von muslimischen Schwulen waren ihm ein ständiges Anliegen.

Der Preis für den Einsatz war hoch: Körperliche Attacken gegen seine Person, Verleumdungs­kampagnen im Netz, ständige Gefahr um Leib und Leben, zeitweiliger Polizeischutz. 2013 nahm Utlu als Vortrags­redner an der 2. Kritischen Islamkonferenz in Berlin teil, die sich als Gegen­veranstaltung zur vom Berliner Politik­betrieb notorisch angebiederten "Deutschen Islamkonferenz" versteht und so namhafte kritische Muslime und Ex-Muslime wie Hamed Abdel-Samad, Necla Kelek, Arzu Toker[wp], Mina Ahadi oder Lale Akgün[wp] auf dem Podium versammelte. Doch heraus­gekommen sei am Ende bei alledem wenig bis nichts. Trotz diverser Absichts­erklärungen habe Utlu von "humanistischen und atheistischen Vereinigungen", auch aufgeklärt-säkularen muslimischen Strömungen in Deutschland, so gut wie keine Unterstützung erfahren, was ihn zusätzlich verbitterte: "Andere Islamkritiker haben mich nie ernst­genommen", klagt er. Auch der Versuch, mit dem "Zentralrat der Ex-Muslime"[wp] zusammen­zu­arbeiten, sei gescheitert: Intern sei die Organisation "arbeits­unfähig", die Vereins­strukturen und die personelle Leitung hätten sich als unfähig zu Änderungen erwiesen. Utlus bitteres Resümee: Trotz Zuspruch seiner vielen tausend Follower auf Twitter und Facebook, die seinen eher offen-direkten, eher unintellektuellen Ansatz schätzten, sei sein Einsatz letztlich vergeblich gewesen.

Deutschland mit seiner anhaltenden Islamisierung prognostiziert er eine düstere Zukunft: "Ich muss anerkennen, dass wir verloren haben. Mehr als die Katastrophe zu beschreiben können wir nicht, denn ändern werden wir gar nichts mehr." Utlus Erklärung endet mit den Worten: "So long, es war eine aufregende Zeit, aber ich bin heute nur noch kaputt".
Kommentar:

«Was dumme Weiber oder schwule Zuwanderer zu sagen haben, ist uninteressant.

Hinge die Zukunft Deutschlands von der Meinung von Zuwanderern ab, dann wäre Deutschland wahrlich verloren.

Und wer seine Hoffnung auf Rettung auf Schwule setzt, der muss wahrlich verzweifelt und durch­verblödetet zusammen sein. Dann kann er genauso gut seine Hoffnung auf lesbische Feministinnen setzen.

Also ob nun ein schwuler Zuwanderer das Handtuch wirf oder in China der sprichwörtliche Sack Reis umfällt... also wirklich...»

Einzelnachweise

  1. Youtube-link-icon.svg Trauma muslimische Beschneidung: Ali Utlu im Gespräch mit Teresa Arrieta - Teresa Arrieta (6. August 2012) (Länge: 31:47 Min.)
  2. Youtube-link-icon.svg Religionsfreiheit oder Kindeswohl - Beschneidung bei Jungen - log in[wp] (ZDFinfo[wp]) (22. August 2012) (Länge: 60:26 Min.)
  3. Mitschnitt der Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gunther Moll[wp] und Ali Utlu (Piratenpartei) zum Thema
  4. Ali Utlu, Menschen­rechts­aktivist in der Piratenpartei - als Sohn türkischer Eltern selber beschnitten - spricht als Betroffener über seine eigenen Erfahrungen mit der Beschneidung. Er sieht sich durchaus als Opfer elterlicher und gesellschaftlicher Gewalt.
  5. Deutschland nicht mehr zu retten: Weiterer Islam-Kritiker kapituliert, JournalistenWatch am 29. Juni 2019

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ali Utlu (26. Mai 2016) aus der freien Enzyklopädie IntactiWiki. Der IntactiWiki-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der IntactiWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.