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Antigenderismus

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Hauptseite » Ideologie » Genderismus » Antigenderismus


Das StasiWiki schreibt:

Der Antigenderismus ist eine aktuelle Erscheinungsform des Antifeminismus.

Ideologie des Antigenderismus

Der Großteil antigenderistischer Positionen beruht auf der Konstruktion der so genannte Gender-Ideologie, die es zu bekämpfen gelte. Insbesondere die trans­disziplinäre wissenschaftliche Disziplin der Gender Studies wird regelmäßig als "Pseudowissenschaft" diffamiert. [...]

Siehe auch

Umetikettierung

Der Begriff Antigenderismus ist eine Umetikettierung der Genderismuskritik. Im StasiWiki-Artikel wird Kritik am Genderismus die Legitimität abgesprochen, wobei davon abgelenkt wird, dass es die Bringschuld der Gender Studies ist, ihre Wissenschaftlichkeit zu belegen. Folgender Fragenkatalog mit 30 einfach zu beantwortenden Fragen ist seit Dezember 2014 von Gender Studierten ohne Antwort geblieben. Es handelt sich dabei um Fragen, die jeder Wissenschaftler beantworten können sollte, Fragen nach seinem Erkenntnis­interesse, seiner Epistemologie[wp], seiner Methode[wp], seiner Herangehens­weise usw. Seit nunmehr mehr als zwei Jahre vergangen sind, ist der Schluss erlaubt, dass offenbar Gender Studierte die entsprechenden Fragen nicht beantworten können.[2]

Zitat:

«Sehr geehrte Frau Dr. Hark, sehr geehrte Frau Dr. Villa,

im Tagesspiegel vom 17. Dezember[ext] haben sie einen Beitrag über "[d]as dubiose Gender" veröffentlicht, in dem sie die Gender Studies gegen Kritik, die sie als Diffamierung bezeichnen, verteidigen. Der Beitrag widmet der Klage, über die vermeintilch un­gerecht­fertigten Angriffe von vor allem "bürgerlichen Medien" auf die Gender Studies viel Raum, nimmt sich viel Raum, um über Gender zu spekulieren und schließt mit dem Versuch einer ad-hoc Erklärung dazu, warum Gender Studies kritisiert werden.

Man hätte nun von Wissenschaftlern erwartet, dass sie auf Kritik mit Argumenten und nicht mit Behauptungen, Unterstellungen und ad-hoc Assoziationen reagieren. Man hätte von Wissenschaftlern erwartet, dass sie einen positiven Teil beitragen, wie Hans Albert[wp] die Darlegung der Vorteile und Leistungen einer Wissenschaft genannt hat, in dem sie zeigen, was an Erkenntnissen, verwertbaren Ergebnissen, gesellschaftlichem Nutzen die Gender Studies erbracht haben, und weshalb es für Steuerzahler wichtig war, ist und weiter hin sein wird, Gender Studies an Universitäten zu finanzieren.

Leider findet sich keinerlei positiver Teil in Ihrem Beitrag. Wir führen dies auf den Eifer des Gefechts und eine mangelnde rationale Kälte zurück und hoffen, dass Sie mittlerweile genügend Abstand gewonnen haben, um Fragen zu beantworten, die unter Wissenschaftlern regelmäßig gestellt und, das dürfen wir anfügen, normalerweise ohne Aufgeregtheit und in aller Ruhe beantwortet werden (können). Die Fragen wurden den verschiedensten Vertretern der Gender Studies vorgelegt, keiner hat sich bislang in der Lage gesehen, sie zu beantworten.

Da sie sich im Tagesspiegel als - wie man mit Garfinkel sagen könnte - kompetente kulturelle Kenner der Gender Studies präsentiert haben, gehen wir davon aus, dass es Ihnen ein Leichtes ist, Auskunft über deren wissenschaftliche Fundierung zu geben.

Deshalb bitten wir Sie, die folgenden Fragen zu beantworten und damit zu einer grundlegenden Klärung der Frage, ob Gender Studies ein wissenschaftliches Fach sind oder nicht, beizutragen.

  1. Was ist das Patriarchat?
  2. Wo gibt es das Patriarchat?
  3. Wie kann man das Patriarchat unabhängig messen?
  4. Warum zeigt u.a. die ethnologische Forschung, dass es ein Patriarchat nicht gegeben hat?[ext]
  5. Wo werden Frauen benachteiligt?
  6. Von wem werden Frauen wo benachteiligt (in Gesetzen, in staatlichen Institutionen, in nicht-staatlichen Institutionen, auf der individuellen Ebene) ?
  7. Wie werden Frauen wo und von wem benachteiligt?
  8. Welche Folgen hat die Benachteiligung konkreter Frauen an konkreten Orten durch konkrete Personen und für wen?
  9. Welche Erkenntnis hat die Forschung im Rahmen von Gender Studies bislang erbracht?
  10. Welcher wissenschaftliche Nutzen geht von dieser Erkenntnis aus?
  11. Wem entsteht dieser Nutzen?
  12. Welche empirischen Erkenntnisse hat die Forschung im Rahmen von Gender Studies erbracht?
  13. Wozu ist es wichtig, diese empirischen Erkenntnisse zu haben?
  14. Wo verläuft die Grenze zwischen Lehrstühlen der Gender Studies und Indoktrination?
  15. Welche Kenntnisse haben Studenten der Gender Studies, die sie vor ihrem Studium nicht bereits hatten?
  16. Welche berufliche Zukunft haben Studenten der Gender Studies?
  17. Welche Belege für den Nutzen der Gender Studies gibt es?
  18. Welche Belege für einen Schaden durch Gender Studies gibt es?
  19. In welchem Verhältnis stehen Nutzen und Schaden der Gender Studies zueinander?
  20. Welches Erkenntnisinteresse haben Gender Studies?
  21. Welche Methoden der Erkenntnisgewinnung nutzen Gender Studies ?
  22. Wie wird sichergestellt, dass Erkenntnisse der Gender Studies nachprüfbar sind und von anderen nachvollzogen werden können?
  23. Gibt es ein theoretisches Konzept "Gender Studies"?
  24. Wenn ja, auf welcher empirischen Basis steht dieses Konzept?
  25. Wenn ja, wie hat sich dieses Konzept an der Empirie bewährt
  26. Was haben Gender Studies an Universitäten zu suchen?
  27. Welchen konkreten Nutzen haben Gender Studies der Wissenschaft gebracht?
  28. Welchen konkreten Schaden haben Gender Studies der Wissenschaft zugefügt?
  29. Wie rechtfertigen Gender Studies ihre Finanzierung durch Steuerzahler?
  30. Welcher Nutzen entsteht dem Steuerzahlern?

Wir bedanken uns im Voraus für die Antworten und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Dr. habil. Heike Diefenbach
Michael Klein
ScienceFiles.org»[3]

Zunächst zu den Einsichten zu Gender, die wir Hark und Villa, die, das kann man nicht oft genug betonen, auf Kosten von Steuerzahlern Positionen an Universitäten besetzen, verdanken. Wir analysieren diese Einsichten nach dem Vorbild von Karl Raimund Popper[wp], der in einem Beitrag das prätentiöse Geschwätz von Jürgen Habermas[wp] als die dünn­geistigen Leerformeln entlarvt hat, die es nun einmal darstellt.[4]

Das schreiben Hark und Villa Das ist unsere Übersetzung
Gender meint zunächst eine Grenzziehung, nämlich die Unterscheidung in Männer und Frauen. Es gibt Männer und Frauen.
Angesiedelt wird diese Differenz [zwischen Männern und Frauen] an einem historisch beweglichen, immer jedoch bestimmten Ort: dem des Körpers. Männer und Frauen unterscheiden sich aufgrund bestimmter Merkmale.
Wurde die Frau im 19. Jahrhundert auf ihre Gebärmutter festgelegt, so sind es aktuell wahlweise das Gehirn, die Hormone oder auch die Chromosomen, die vorgeblich die Wahrheit des Geschlechts in sich tragen. Keine andere Leitdifferenz der Gegenwart ist derat eng an ein biologisches Verständnis geknüpft. Manche behaupten, dass es einen biologischen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt.
Doch selbst wenn der Geschlechterunterschied sich anatomisch oder hormonell dingfest machen ließe, so ist es doch höchst erkenntnisreich, sich mit der Geschichte dieser Tatsache zu befassen. Wir geben zu, es gibt einen biologischen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Wir behaupten, es ist interessant, diesen biologischen Unterschied im Zeitverlauf zu untersuchen. Wir können allerdings nicht sagen, warum es interessant ist und welcher Nutzen damit verbunden ist.
Anders als davon auszugehen, dass es "Männer" und "Frauen" aufgrund ihrer unterstellten genetischen oder hormonellen Ausstattung, ihrer Hoden und Eierstöcke, an und für sich gibt, erforschen die Gender Studies zum Beispiel die historisch konstituierte, kulturell und bisweilen juristisch geregelte sowie subjektiv interpretierte und angeeignete Bedeutung des Geschlechts­unterschieds. Gender Studies pfeifen auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaften und wischen alle Belege dafür, dass Männer ein XY- und Frauen ein XX-Chromosomen­paar haben, vom Tisch. Statt dessen behaupten Gender Studies, dass soziale und juristische und subjektive Interpretationen, nach der Marke: "Welches Geschlecht möchtens denn haben?" oder "Sie sind ab sofort ein Mann!" oder "Der sieht aus wie ein Mann, der muss ein Mann sein" gibt, die das biologische Geschlecht überlagern.
Es wird also üblicherweise davon ausgegangen [in den Gender Studies], dass es Materialitäten (etwa Strukturen des Gehirns, Anatonomie, Chromosomen, Hormone) gibt, die bei Männern und Frauen wahrscheinlich häufiger oder seltener vorkommen. Zugleich wird aber eben auch davon ausgegangen, dass diese Materialitäten mit sozialen Umständen und Erfahrungen interagieren. Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen und Männer und Frauen spielen soziale Rollen.[4]

Der Blogger Hadmut Danisch hat die Machenschaften der Gender-Professorin Susanne Baer untersucht, die als Verfassungs­richterin Recht beugt. Einmal aus ideologischen Gründen, denn sie lehnt in ihren eigenen Schriften gleichförmiges und geschriebenes Recht ab und fordert die Ungleichbehandlung und Bevorzugung von Frauen, sowie die subversive Veränderung von Recht. Und zum anderen aus kriminellen Gründen, denn sie hat ja an der Humboldt-Universität zu Berlin den Studiengang "Gender Studies" hochgezogen, der nach Danischs Eindruck und Wissensstand überhaupt nicht den Anforderungen an Wissenschaft, einen Studiengang oder Prüfungen entspricht.

Danisch hält den Studiengang sogar für komplett vorgetäuscht, um Gelder abzuziehen und eine feministische Titelmühle zu betreiben. Die Universität kann nicht Auskunft darüber geben, was in dem Studiengang vorkommt. In rund 10 Jahren wurden über 3 Millionen Euro ausgegeben und nach Danischs derzeitigen Erkenntnis­stand ist das wissen­schaftliche Ergebnis gleich Null. Anscheinend wurde überhaupt nichts gemacht, außer Geld zu verpulvern und politisch zu agitieren. Es gibt nicht mal ein Skript oder eine greifbare Literatur­liste zu den Kernthemen. Und das, was an Literatur zu finden ist, hat mit Wissenschaft auch nichts zu tun, ist nicht mal geordnet. Man scheitert schon daran, Erläuterungen für die vielen Phantasie­begriffe zu finden, die sie verwenden.[5]

Einzelnachweise

  1. StasiWiki: Antigenderismus, Version vom 17. Juli 2017
  2. Michael Klein: "Gender raus!" Von Steuerzahlern finanzierte Armseligkeit: Heinrich-Böll-Stiftung beamtet Leichnam, Kritische Wissenschaft - critical science am 18. Juli 2017
  3. Michael Klein: Jetzt gilt's: 30 Fragen an die Gender-Empörten Hark und Villa, Kritische Wissenschaft - critical science am 17. Dezember 2014
  4. 4,0 4,1 Michael Klein: Die dubiosen Genderisten: Sabine Hark und Paula Villa haben Statusängste, Kritische Wissenschaft - critical science am 17. Dezember 2014
  5. Hadmut Danisch: Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?, Ansichten eines Informatikers am 10. November 2013

Netzverweise