Movember - Moustache.jpg

Bildungssystem

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Bildung » Bildungssystem


Hauptseite » Staat » Sozialstaat » Bildungssystem



Attention.png In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Einleitung fehlt. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.

Kostenlose Bildung und Moral

Ein Gymnasiallehrer beschreibt in seinem im Selbstverlag herausgegebenen Buch die Alltagsmisere in den deutschen Bildungseinrichtungen, allen voran die Agonie des Gymnasiums. Seine Beobachtungen sind korrekt, seine Analysen scharfsinnig - allerdings quillt aus allen "Poren" des dicken Wälzers der unverdaute und wunderliche Ärger über die Zustände. Der Autor beschreibt sie so: Erstens "Ungezogenheit" und "Dummheit" auf seiten der Schüler. Zweitens "Unverschämtheit" und "Drohgebärden" auf seiten der Eltern. Drittens "Feigheit", "Arglist" und "Intrigenspiel" bei Kollegenschaft und Schulleitung. Dieser Lehrer hat sich den persönlichen Berufsärger in einem Schwulst erbitterter Anklagen von der gequälten Seele geschrieben, was als therapeutische Maßnahme an sich recht sinnvoll ist.

Der empfindsame Leser verspürt bei der Lektüre förmlich das verwunderte Dauerkopfschütteln des Autors, welcher nicht fassen kann, wie Menschen derart "niederträchtig" handeln können, wie sie es unter gewissen Umständen nun einmal tun! [...] Dieser Lehrer versteht nicht, daß Eltern das "kostenlose" Schulsystem und seine Vertreter nicht ernstnehmen können und es daher für eigennützige Zwecke manipulieren. Dieser Lehrer erwartet allen Ernstes, dass Schüler für leistungsentkoppelte, inflationierte Zensuren auch noch lernen!

Dem Gymnasiallehrer scheint der Gedankengang fremd zu sein, daß sich ein staatsmonopolistisches, planwirtschaftlich nach sozialistischen Denkmustern geprägtes Schulsystem gar nicht anders entwickeln kann als in die so heftig beklagte Richtung. Eltern und Schüler, die in diesem Chancenumverteilungssystem bestehen wollen, müssen sich genau der Werkzeuge bedienen, die sich in einem solchen System als erfolgreich erweisen: Tricks, Lügen, Einschüchterung, Überredung, Drohung, Bestechung, Sophistik, Verleumdung, Denunzierung und was die Waffenkiste sonst noch an Streitwerkzeugen hergibt. Wie sonst soll man sich verhalten, wenn persönliche Leistung und Könnerschaft als Kriterium für die Zulassung zu gesellschaftlichem Aufstieg außer Kraft gesetzt sind?

[... Man muss] zugreifen [...] soll der geplante gesellschaftliche Aufstieg [...] gelingen. So bedrückend und ärgerlich die Realität auch sein mag: die Ursache dafür ist nicht in einem vermuteten Anschwellen menschlicher Bosheit zu suchen, sondern in der Tatsache, dass das Gesetz der Auslese durch Leistung ersetzt wurde durch die wertende Willkür eines anonymen Verwaltungsapparats. In diesem Umfeld gewinnt eben nicht der Fleißige und in der Sache Tüchtige, sondern der seine persönlichen Anliegen dreist und rücksichtslos Erzwingende. Längst sind die haltgebenden, organisch gewachsenen, vertikalen Leistungshierarchien einer horizontalen Verwaltung gewichen, längst sind Sachkompetenz und persönliches Engagement nur noch hinderlich für die berufliche Karriere.[1]

Staatliche Indoktrinierungsanstalten des Zeitgeistes

Die Schule soll die Kinder zur Achtung der Menschenwürde und fremden Lebens erziehen. Aber wie ist es in der Praxis um diesen frommen Wunsch bestellt? Sowohl in den Lehranstalten, die vielfach diesen Namen überhaupt nicht mehr verdienen, sondern eher zu Indoktrinierungsanstalten für abgetakelte Alt-68er, geifernde Multikulti-Fetischisten und frustrierte Feministinnen verkommen sind, als auch in der (Katholischen) Amtskirche weht der schneidende Wind des Zeitgeistes.[2]

Einzelnachweise

  1. Karin Pfeiffer-Stolz: Des Zornes und der Empörung Wellen, Freie Welt am 26. Oktober 2011
  2. Martin Pfeiffer: Jagd auf Lebensschützer: Für linke Politiker und Feministinnen ist die Tötung Ungeborener ein Menschenrecht, ZurZeit Nr. 14-15, 6.-19. April 2007