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Brandmarken

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Goreanische Brandzeichen[1]

Brandmarken (mit Brandzeichen versehen; englisch: "Branding") ist eine Form der Körpermodifikation und eine Skarifikation[wp] mit heißem Eisen, also das Erzeugen einer möglichst dauerhaften Schmucknarbe durch heißes, glühendes Metall. Es wird aus symbolischen sowie ästhetischen Gründen oder als Ausdruck der Initiation[wp] durchgeführt. Ein weiterer Grund können bereits vorhandene Narben sein, die ihren als manchmal störend empfundenen Charakter durch das Brandzeichen verlieren.

Personen werden entweder mit Einwilligung als eine Form der Körperveränderung oder, unter Zwang, als Bestrafung oder als Verhängung herrschaftlicher Rechte über einen Sklaven oder andere rechtlich unterwürfige Untergebene gebrandmarkt. Es kann auch versehentlich geschehen, zum Beispiel durch unvorsichtigen Gebrauch eines violetten Stabes[wp], oder absichtlich, um eine Sklavenmarke zu schaffen. Für eine allgemeinere Abdeckung dieses Themas lesen Sie den Wikipedia-Artikel über Branding (Body-Modification)[wp].

BDSM-Praxis

Brandeisen

Das Brandmarken erfolgt in der Regel mit einem heißen Metall­gegenstand, um den Körper zu vernarben. Es wird manchmal als ein ultimativer Akt der Unterwerfung und Verpflichtung zur Sklaverei, wenn nicht gar zur Beziehung, angesehen. Das Brandzeichen wird für viele Jahre auf dem Sklaven sichtbar sein und wahrscheinlich wird lebenslang eine Narbe verbleiben. Die Brandzeichen werden normalerweise hoch auf dem äußeren Oberschenkel, auf dem Bauch knapp über dem Schritt oder auf der Brust platziert.

Ein Zeichen, das normalerweise auf Identität oder Besitz hinweist, wird in die Haut eingebrannt, so wie es auf der Haut eines Tieres mit einem heißen Bügeleisen geschehen kann. Weil die menschliche Haut so viel verletzlicher als beispielsweise das Rohleder eines Bullen ist, muss entsprechend mehr Sorgfalt aufgewendet werden. Ein menschliches Brandzeichen ist normalerweise viel kleiner als ein Brandzeichen für Rinder, so dass man auf das Design achten muss, da etwas zu komplexes wahrscheinlich nicht funktioniert oder hält.

Für einige Sklaven und Besitzer ist Brandmarken ein intensives Verlangen, das auf totales Engagement und psychologisches Stempeln des Sklaven als Eigentum hinweist, so dass sich der Sklave wirklich als Besitz und gewollt fühlt.

Versionen einiger goreanischer Brandzeichen

Das Brandmarken ist häufig Thema in der goreanischen Sklaverei, da es oft in John Normans Chronicles of Gor-Reihe von Science-Fiction-Romanen erwähnt wird. Auf dem Planeten Gor gibt ein Brandzeichen niemals den individuellen Besitzer eines Sklaven an, sondern ist einfach ein allgemeines Zeichen für den allgemeinen Sklavenstatus; die große Mehrheit der Sklaven auf Gor sind entweder mit einem k-ähnlichen "kef"-Symbol (das für den ersten Klang der Wörter kajira/kajirus steht) oder einem floralen "dina"-Symbol gekennzeichnet. Die übrigen, weniger verbreiteten Brandzeichen auf Gor geben manchmal einen Hinweis darauf, wo jemand ursprünglich versklavt war, aber nicht auf persönliches Eigentum:

Deutsche Übersetzung
...das Zeichen ist eine unpersönliche Kennzeichnung; wenn sie gebrandmarkt ist, versteht sie sich selbst nicht als von einem bestimmten Mann für einen bestimmten Mann markiert zu sein, sondern sozusagen als sein einziger, sondern als für alle Männer markiert; für alle Männer ist sie ein Sklaven­mädchen (normalerweise wird nur einer von ihnen zu einem bestimmten Zeitpunkt ihr Herr sein). Die Brandzeichen ist unpersönlich, der Kragen ist sehr persönlich: Das Brandzeichen kennzeichnet ihr Eigentum, der Kragen verkündet, wessen Eigentum sie ist, wer sie genommen oder bezahlt hat.
Englisches Original
...the mark is an impersonal designation; when she is marked she understands herself not to be marked by a given man for a given man, to be uniquely his, but rather, so to speak, that she is marked for all men; to all men she is a slave girl (usually, of course, only one among them, at a given time, will be her master). The brand is impersonal, the collar is intensely personal: the brand marks her [as] property, the collar proclaims whose property she is, who it is who has either taken, or paid for, her.  - Tribesmen of Gor[gw]

Beachten Sie, dass die in den Büchern von Norman beschriebenen Methoden in der realen Welt nicht funktionieren würden, um die gewünschten Ergebnisse in einer konsistenten oder zuverlässigen Weise zu erzielen, die langfristig Bestand haben würden.

Für diejenigen, die eine geringe Schmerztoleranz haben oder einfach nur so tun wollen, als ob sie ein Brandzeichen hätten, kann eine Markierung mit einem Tintenmarker angebracht werden. Mogel-Brandzeichen können auch zusammen mit Tattoos eingesetzt werden.

Brandmarken ist nicht Teil des Spiels; ernsthaftes Brandmarken sollte nicht als "Szene" betrachtet werden, sondern nur von einem sachkundigen Praktiker durchgeführt werden. Es kann sehr gefährlich sein, und insbesondere besteht die Gefahr einer Infektion, wenn nicht alles steril gehalten wird und der Brandfleck nicht richtig behandelt wird.

Andere Praxis

[...]


Brandmarken (engl. Branding) ist eine Form der Körpermodifikation, die nicht unmittelbar in den Bereich des Sadomasochismus gehört, dort aber relativ verbreitet ist.

Beim klassischen (Heiß)-Brand wird mittels eines rotglühenden Metallstücks die obersten Haut­schichten verbrannt, wobei das Unter­haut­fett­gewebe und darunter­liegende Muskel­schichten unberührt bleiben. Dies erzeugt, wie auch der sog. Kaltbrand mit tiefgekühltem Metall, eine dauerhafte Narbe, die je nach verwendeter Brandeisen, ornamentale Muster ergibt oder auch zum Beispiel Initialen. Für das spätere Aussehen sind aber auch anlage­bedingte Faktoren wie die Neigung des Körpers zur Narben­bildung und die Fähigkeit des Branders aus­schlag­gebend. Für ein Branding sind Stellen geeignet, an denen das Eisen plan auf die Körper­ober­fläche aufgesetzt werden kann. Sie müssen vorher enthaart werden und es dürfen keine Stellen sein, die über großen Nerven, Blutgefäßen und Sehnen liegen. Nicht alle Muster sind als Branding möglich. Dadurch, dass es auf Narben­bildung beruht, bleiben allzufeine Details nicht erhalten.

Brandings werden häufig als weniger schmerzhaft erlebt als man erwarten sollte. Der Grund dürfte darin liegen, dass die Nerven in den betroffenen Stellen nicht verletzt, sondern sofort abgetötet werden. Erst nach Einsetzen des Heilungs­prozesses kommt es zu Wund­schmerzen[ext] in der Peripherie. Zu der geringen Schmerz­intensität trägt wahrscheinlich auch die Ausschüttung von Endorphinen bei.

Risiken liegen bei Kaltbränden in Infektionen (dies fällt bei Heißbränden meist weg), in ästhetisch unbefriedigenden Ergebnissen, die nicht mehr korrigierbar sind und einer ungenügenden geistigen Vorbereitung. Brandings sind für viele emotional tiefgehende Erlebnisse, bei denen die Gefahr eines Absturzes nicht von der Hand zu weisen ist. Die Heilung eines Brandings verläuft in mehreren Etappen und dauert ungefähr vier Wochen. Es heilt in der Regel ohne weitere ärztliche Eingriffe und sollte an der Luft und ohne Verband ausheilen. Brandings sollten immer von einem erfahrenen Brander vorgenommen werden, da sie zum einen irreversibel sind und zum anderen schwere Verletzungen resultieren können.

Juristisch ist der Bereich nicht eigenständig geregelt, er fällt auf jeden Fall unter die Regelungen zur Körperverletzung[pt], die auch für sado­masochistische Spiele relevant sind.[2]

Einzelnachweise

  1. Gorean Online Dictionary: Brand (Slave mark)
  2. Papiertiger: Brandmarken, Stand: 30. Oktober 2000

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Brandmarken von Datenschlag, Stand: 30. Oktober 2000.
Dieser Artikel basiert zusätzlich auf dem Artikel Brandzeichen (20. Juni 2015) aus der freien Enzyklopädie GorWiki. Der GorWiki-Artikel steht unter der Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0). In der GorWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.