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Claudia Kaminski

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Claudia Kaminski
Claudia Kaminski.jpg
Geboren 22. August 1966
Beruf Mediziner

Claudia Elisabeth Kaminski ist eine deutsche Ärztin. Sie war von 1996 bis 2016 Bundes­vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA e.V.).[1] Sie war unabhängig davon langjährig im Stiftungsrat der Stiftung Ja zum Leben. 2001 war Claudia Kaminski Gründungs­mitglied des Bundes­verbandes Lebensrecht (BVL e.V.) dessen Vorsitzende sie bis 2009 war.[2]

Biographie

Claudia Kaminski wurde 1986-1989 als Kranken­schwester in Georgs­marien­hütte ausgebildet, zudem schloss sie 1988 die Zusatz­ausbildung im Sozialen Seminar in Osnabrück ab. Von Juli - Okt. 1989 arbeitete sie in Lago da Pedra/Brasilien, in der Primary Health Care im Hinterland. Ab November 1989 studierte sie Medizin an der bayerischen Julius-Maximilians-Univsersität Würzburg. Im September 1990 absolvierte sie in Marseille/Frankreich im Zentrum für Verbrennungs­verletzte eine Famulatur. Von 1990-1993 war sie als Kranken­schwester im Nachtdienst - neben dem Studium - im Julius­spital in Würzburg und im St. Martinus-Hospital in Olpe tätig. Das praktisches Jahr (1994-1995) machte sie in der Missions­ärztliche Klinik in Würzburg bei dem Chirurgen Prof. Dr. Feustel, in der Inneren Medizin bei Prof. Dr. Strik und in der Gynäkologie bei Prof. Dr. Kranzfelder. Katastrophen­einsatz leistete sie im September/Oktober 1994 in Goma (ehem. Zaire) in Flüchtlings­lagern des UNHCR[wp].

Als Ärztin im Praktikum war sie 1996 in der Asklepios­klinik Volkach (chirurgische Fachklinik) und von Jan. - Juni 1997 in der Rotkreuzklinik Würzburg (Gynäkologie) tätig. Ihre Promotion legte sie bei Prof. Caffier an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am 26. Juni 1997 über "Kathepsin D als Prognosefaktor beim Ovarial­karzinom" ab. Als Assistenz­ärztin war sie vom Juni - Dez. 1997 in der Rotkreuz­klinik Würzburg und von 1998-Juni 1999 in der Gynäkologie in Coesfeld tätig. Juli 1999 - Jan. 2000 vollzog sie eine Praxis­tätigkeit und Notfall­medizin in München (Schwabing). Von Feb. 2000 - Jan. 2001 war sie Assistenz­ärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe in Fulda im Herz-Jesu-Krankenhaus Seit dem 1.2.2001 ist sie Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Public Relations/Presse­sprecherin des Malteser Hilfs­dienstes e.V. im General­sekretariat in Köln.

Auslandstätigkeiten

Im März/April 1991 erfolgte eine Ärztliche Tätigkeit der Famulatur bei der Leprahilfe beim DAHW, in Pakistan, im Juli/Aug. 1992 in Kenia, Nairobi-Slums/ Kenyatta National Hospital. Im September/Oktober 1994 Ruanda und Zaire, in Flüchtlings­lagern des UNHCR.

Nebentätigkeiten/Ehrenamt

  • 1993-1997 Leiterin des kath. Studentenwohnheimes "Edith-Stein-Haus" Würzburg
  • Seit Januar 1996 Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA e.V.)
  • Seit August 1998 Stiftungsratsmitglied "Stiftung Ja zum Leben", Meschede
  • Seit Juli 2001 Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, BVL e.V.

Werke (Auswahl)

  • Angelika Pokropp-Hippen[kp]; Christian Hillgruber; Manfred Spieker; Bernward Büchner; Claudia Kaminski: Lebensschutz oder kollektiver Selbstbetrug. 10 Jahre Neuregelung des § 218 (1995-2005) Verlag für Kultur und Wissenschaft 2006 (196 Seiten; Kartoniert).

Einzelnachweise

  1. Bibliothek des Konservatismus: Mechthild Löhr stellt Sammelband zur Abtreibung vor ("Ein Menschenrecht auf Tötung Ungeborener kann es nicht geben")
  2. Bundesvorstand - ALfA, alfa-ev.de, abgerufen am 23. Juli 2016

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Claudia Kaminski (20. März 2018) aus der freien Enzyklopädie Kathpedia. Der Kathpedia-Artikel steht unter der Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0). In der Kathpedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.