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Dag Schölper

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Dag Schölper
Dag Schölper (r.) beim pro­feministischen Gekuschel mit Claudia Roth im grünen Männer­hass­zentrum, dem Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung
Geboren 1977
Twitter @DSch_lper

Dag Schölper (* 1977) ist ein vom Ministerium für alle außer Männer und der Helferinnenindustrie bestellter Lakai, der sich für den Führer des "männlichen Geschlechts in Deutschland" hält.

Standpunkte

Zitat:

«Dag Schölper referiert im Väterradio breit die Bedingungen, die an eine Mitarbeit im BuFoMä geknüpft werden, beziehungsweise wen er alles ausgeschlossen wissen will: wer sich frauen­feindlich äußert, massiv Homosexualität abwertet, oder eine Vorrang­stellung von Männern gegenüber Frauen und Kindern wieder beleben will. Es sollen nämlich "überkommene patriarchale Vorstellungen" überwunden werden, Homophobie bekämpft werden und so weiter.»[1]

Zitat:

«Dag Schölper ist Geschäfts­führer des Bundesforums Männer und [hält sich für den] obersten Interessen­vertreter seines Geschlechts in Deutschland. Als die #MeToo-Kampagne vor ein paar Monaten "aufploppte", erzählt Schölper, hätten sie zunächst hier in der Geschäftsstelle gedacht: "Ja, hatten wir das nicht vor fünf Jahren schon mal?" Nur unter einem anderen Hashtag: #Aufschrei.

In den Wochen darauf gab es in Schölpers Verein Diskussionen darüber, wie sie sich zu #MeToo positionieren sollten. Ihr Dilemma: Würden sie eine Solidaritäts­adresse schreiben, lenkten sie die Aufmerksamkeit womöglich auf sich und weg von den betroffenen Frauen. So ähnlich wie es die vereinzelten Männer taten, die in den ersten aufgewühlten Wochen mit "I am a feminist" beschriebenen Plakaten auf Anti-Sexismus-Demonstrationen mitliefen und am nächsten Tag in der Zeitung abgebildet waren. Schölper und seine Mitarbeiter haben sich dagegen entschieden.

Zur Ausrichtung des Bundesforums heißt es in einem Eintrag auf WikiMANNia: Es stehe für eine Gleichstellungs­politik, die "in staats­feministischer Tradition Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt". Schölper lacht. WikiMANNia sei das Lexikon der Maskulisten-Szene, einer Splittergruppe der ohnehin kleinen deutschen Männerbewegung, die im Bundesforum nicht vertreten ist.»[2]

Über Dag Schölper und das BuFoMä

Zitat:

«Das "Bundesforum Männer" ist direkt dem Bundes­frauen­ministerium unterstellt.[3] Das ist die "verbeamtete Männer­bewegung", die in staatlichem Auftrag Kräfte spalten, Männerthemen in die gewünschte Richtung lenken und bei Hofe die passenden Sätzlein sagen soll.»[4]

Zitat:

«Mit wertschöpfender Arbeit haben die offenbar alle nix am Hut. Und ich als Mann sehe mich durch solch ein Panoptikum auch nicht "vertreten".»[5]

Zitat:

«Panoptikum der Prediger! Jeder versucht sich in Szene zu setzen und bei anderen so zu tun als wenn er interessiert ist. Alles Innenmenschen, deren einziges Bestreben darin besteht, alimentiert zu werden.»[6]

Zitat:

«Vor allem der Sprung vom Männerkörper zur Abtreibung bei Frauen ist verblüffend. Um wen gehts eigentlich bei denen?»[7]

Einzelnachweise

  1. Väterradio am 16. Februar 2012, 27:00-29:50 Min.
  2. Barbara Nolte, Lilo Sommer, Timo Wend: Sexismus in Berlin: Jetzt geht es doch wieder nur um euch, Männer, Tagesspiegel am 30. Januar 2018
  3. Arne Hoffmann: "Bundesforum Männer" sucht Geschäftsführer, 2. November 2010
  4. TrennungsFAQ-ForumP am 10. November 2010 - 16:08 Uhr
  5. WGvdL-Forum: Alfonso am 30. Januar 2018 - 19:10 Uhr
  6. WGvdL-Forum: Rainer am 30. Januar 2018 - 23:00 Uhr
  7. WGvdL-Forum: Alfonso am 30. Januar 2018 - 23:17 Uhr

Netzverweise