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David Berger

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David Berger
David Berger.jpg
Geboren 8. März 1968
Beruf Publizist, Theologe
URL david-berger.info
Twitter @DrDavidBerger

David Berger (* 1968) ist ein römisch-katholischer Theologe, Publizist und Philosoph. Er lebt mit seinem lang­jährigen Lebens­partner seit August 2012 in Berlin.[1] Von 2013 bis zu seiner Entlassung im Februar 2015 wirkte Berger als Chefredakteur der deutsch­sprachigen schwulen Monats­zeitschrift Männer[wp].[2]

Zitate

Zitat:

«Ich habe sowohl die Katholiban wie die Queeriban überlebt.

Sie werden im Internet mit einem geradezu obsessiven Furor verfolgt, ähnlich wie einst bei kreuz.net. Wie unterscheidet sich die Situation heute von der damaligen?
Sie unterscheidet sich in keinster Weise, die Methoden sind ähnlich, wobei die Traditions­katholiken noch ungleich taktvoller waren und in ihrer Verblendung von der Homolobby noch übertroffen werden. Vielen dieser Leute bin ich übrigens nie begegnet, sie kennen mich nur aus dem Internet. Ich müsste mir das einmal von einem Psychiater erklären lassen.»[3]
Zitat:

«Dass Selbsthass, Masochismus und das Stockholm-Syndrom[wp] bei homosexuellen Männern überdimensional oft vorkommen, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

So gehörten etwa Queeriban-Homosexuelle und linksgrüne Homosexuellen­verbände zu den eifrigsten Welcome Refugees-Rufern.»[4]

Zitat:

«Wenn Queeriban von Vielfalt reden ...

Die linksgrüne Regenbogenlüge propagiert dauernd "Vielfalt", versucht aber ihre Einfalt diktatorisch durch­zu­setzen. Sie missachtet und zerstört die Freiheit und Würde des Menschen und die Werte des Abendlandes weitaus mehr als der "heilige Schein" es jemals vermochte.»[5]

Zitat:

«Die Öffnung der Ehe für alle in Deutschland ist dabei für diese Queeriban keineswegs eine Anpassung an die heteronormative Welt. Sondern sie dient der Abschaffung der Ehe generell, die als Relikt einer patriarchalen, heteronormativen Welt angesehen wird.

Es ist kein Zufall, dass ein großes Bündnis aus LGBT-Gruppen, das vor etwa eineinhalb Jahren den Kampf für die Öffnung der Ehe aufnahm, zu seinem Chef ausgerechnet einen schwulen Aktivisten machte, der schon seit vielen Jahren für die Abschaffung der klassischen Ehe plädiert.

Mit zu diesem queeren Dschihad gehört es, dass man Kritiker der Homoehe kurzerhand und ohne jede Differenzierungen als "rechstpopulistisch", "Nazis" oder "homophob" betitelt.»[6]

Zitat:

«Als ich 2014 Israel besuchte und mir damals der Fremdenführer vom Tourismus­ministerium angesichts der vielen Sicherheits­sperren, Wachdienste usw. sagte, dass wir in Europa bald ähnliche Zustände haben werden, hielt ich ihn für einen durch­gedrehten Rechten. Drei Jahre später muss ich eingestehen: er hatte recht und ich war grenzenlos naiv und dumm.»[7]

Zitat:

«Die "Männer Aktuell"-Verleger glaubten, sich einen Exot für das Blatt geholt zu haben, einen gebildeten Schwulen und scheinbaren Welten­wechsler - von Ratzinger ins Milieu der im Zweifel Linken.

Damit war das Missverständnis perfekt. Denn Berger sah nicht ein, warum ein Schwuler unbedingt links und politisch korrekt sein sollte. Als Chef­redakteur machte er die schwulen- (und ebenso frauen- und juden­feindliche) Agenda des politischen Islam als eigentliche Bedrohung für sich und seine Umgebung zum Thema. "Von vielen Lesern kamen extrem positive Reaktionen", erinnert er sich. "Auch negative, natürlich. Und wir zogen damit neue Leser an." Dabei modelte Berger das Magazin gar nicht zum Kampfblatt um: "Ich hatte dazu Pro- und Contra-Beiträge organisiert. Das kapierten die linken Schwulen­aktivisten aber gar nicht. Die hatten mich sofort wegen der Islamkritik angegriffen." Genau so wie für seinen Satz: "Schwule sind die Schoßhündchen der Linken." Skandal!

Er unterschätzte einfach, dass die wichtigen Schwulen­verbände in Deutschland sich ganz selbstverständlich als linke Vorfeld­organisationen mit starken Verbindungen zu den Grünen verstehen. Auch scheinbar neutrale, staatlich finanzierte Institutionen wie die "Deutsche Aidshilfe". Bei den gut vernetzten Aktivisten lief sehr schnell die Parole um: Der rechte, islamophobe Berger muss weg.

Die Aidshilfe stornierte ihre Anzeigen in dem Magazin. Sie gehörte zu den größten Werbekunden; ihr ökonomischer Hebel beseitigte den anstößigen Chefredakteur. Sein Nachfolger führte das Männermagazin wieder stramm nach links. Im Jahr 2016 wurde das Blatt wegen seiner unter die Schmerzgrenze gesunkenen Auflage eingestellt.


David Bergers Fall passt in ein Muster. Gegen Auftritte des offen schwulen britischen Bloggers und Autors Milo Yiannopoulos organisierten linke Studenten an US-Universitäten Empörungs­kampagnen, in Berkeley 2016 auch gewalt­tätige Ausschreitungen. Und das aus einem einzigen Grund: der Paradies­vogel mit wechselnden Haar­farben gehört zu den jungen Konservativen bis Rechten, er fiel immer wieder mit zugespitzten Attacken gegen den politischen Islam auf.

Linke erschienen zu Yiannopoulos' Auftritten auch mit Bannern, auf denen "Fake Gay" stand: wenn sich jemand also als unheilbar rechts erweist, dann wird ihm eben das Schwulsein abgesprochen. Seine Vortragsreihe durch amerikanische Universitäten nannte Yiannopoulos mit seinem scharfen Gespür für neuralgische Punkte "Dangerous Faggot Tour", gefährliche Schwuchtel-Tour. Berger ist genau so wie Yiannopoulos gefährlich für das gutdenkende Milieu, seit er darauf hinweist, dass politischer Islam und Schwulenhass nicht voneinander zu trennen sind. Für die meisten Linken ist die Botschaft unerträglich. Ihre Wut richtet sich zwangsläufig gegen den Boten.

Etliche Schwule in David Bergers Umgebung wählten 2017 zum ersten Mal AfD. Nicht unbedingt wegen Weidel. Sondern, weil schwule Paare in Schöneberg deutlich öfter als früher von türkisch- und arabisch­stämmigen Jugendlichen angepöbelt und attackiert werden. Eine Differenz­erfahrung - aber eine andere, als die Grünen-Politikerin Trüpel meinte.

Was er seit einiger Zeit von linker Seite erlebe, meint Berger, sei eine Art Déjà-vu-Erlebnis. Damals in Rom hätten Aktivisten der mittlerweile abgeschalteten Internet-Plattform kreuz.net Hasstiraden gegen ihn geschrieben, seine Privatadresse veröffentlicht und zu "Haus­besuchen" bei ihm aufgefordert. Es gebe aber ein paar entscheidende Unterschiede: "Schon vor Jahren stand kein einziger Kardinal oder Bischof hinter "kreuz.net". Die waren innerhalb der Kirche immer völlig isoliert." Und zweitens habe er in Rom auch nach seinem Coming Out nie derartigen Hass erlebt wie heute aus der politischen Gegen­richtung. "Mir hatte damals ein sehr konservativer Geistlicher gesagt: 'Herr Berger, zwischen uns ändert sich dadurch gar nichts.'"

Das, meint er, "ist ein Stil, der Linken leider völlig abgeht."»[8]

Standpunkte

Zitat:

«Jahrelang war ich von frühester Jugend an in konservativen, teilweise auch elitär konservativen Kreisen (wie dem Vatikan) unterwegs. Ohne dass ich dazu explizit aufgefordert worden wäre, verheimlichte ich dort meine Homosexualität.

Das war natürlich dann für mich anstrengend, wenn mich nicht nur legitime und leider oft auch berechtigte Kritik an bestimmten Formen des "Gay lifestyle" erreichte, sondern direkter, auch der katholischen Doktrin widersprechender Hass gegen Homosexuelle.

Als man mich dann aufgrund des Wissens um meine praktizierte Homosexualität auch noch unter Druck setzte und mir bestimmte Rede- und Meinungs­verbote auferlegen wollte, sah ich als einzigen Ausweg mein öffentliches Outing (2010). Ab diesem Zeitpunkt fielen von beiden Seiten - nett gesagt - nicht nur freundliche Worte.

Die großen Medien standen fast geschlossen auf meiner Seite, leckten öffentlich meine Wunden und feuerten mich immer wieder an, noch mal einen neuen Holzscheit auf das lodernde Feuer des Konflikts zu legen. Aber ich will keine Eigenverantwortung von mir schieben: ich machte dabei mit.

Dass sich dieses Verhalten der Medien komplett veränderte, als ich nicht mehr nur die Homophobie des Papstes, sondern auch den lebens­gefährlichen Homohass im Islam kritisierte, muss ich vermutlich gar nicht erwähnen.

So wurde zwischen 2010 und 2014 unglaublich viel Porzellan zerbrochen, es blieben zwar einige gute Kontakte zu alten Bekannten aus der Philosophie, Theologie und dem Klerus - aber keiner konnte mehr so recht daran glauben, dass man meinen Namen in der großen Gruppe der Konservativen und /oder konsequenten Katholiken wieder ohne Zähne­knirschen hören konnte oder wollte. Bei manchen ist das bis zur Stunde so - das habe ich zu akzeptieren, Vergebung und Versöhnung kann man nur erbitten bzw. anbieten, dem Verletzten muss es aber freigestellt sein, diese auch zu verweigern.

Und ich bitte, hier nicht mit dem Argument zu kommen: "Christen müssen doch aber ..." - dieses Argument ist so ausgelutscht und so häufig von den Falschen, die Religion für ihre Ideologie benutzen wollen, instrumentalisiert worden, dass man es außerhalb des Beichtstuhls nicht mehr verwenden sollte.

Nachdem mir meine kirchliche Lehrerlaubnis von Kardinal Meisner[wp] entzogen wurde, wechselte ich vor mehr als vier Jahren vom katholischen Köln ins heidnische Berlin.

Sehr schnell saßen an unserem Tee- oder Dinner­tisch auf den Plätzen, die früher von Bischöfen, hohen Prälaten aus dem Opus Dei oder liberal­konservativen Publizisten belegt waren, linke Politiker, schwule Filmemacher und Künstler, Chefs von Homoverlagen und altgediente Homoaktivisten.

Kein Prominenter aus der zahlenmäßig sehr kleinen, aber lautstarken Homo-Lobby Deutschlands, den ich nicht persönlich kennengelernt habe. Sie waren vor allem sehr freundlich, nachdem ich die Chefredaktion des Homo-Magazins "Männer" übernommen hatte, dessen Einfluss sie ebenso maßlos überschätzen wie den ihrer eigenen Vereine und Internet­seiten.

Optimistisch an diese neue Aufgabe herangegangen, musste ich immer deutlich lernen, dass die Blase der Berufshomos den gesamten Vatikan und gerade die sich gerne als liberal gebenden Ortskirchen weit in den Schatten stellt, was die Bereitschaft zu Hassrede, Intoleranz und Frauenfeindlichkeit und vor allem das intransigente, fast faschistoide Pochen auf den Glaubens­sätzen der "LGBT-Community" betrifft.

Über die Einhaltung dieser queeren Dogmen wachen von Linksgrün alimentierte Berufshomos[ext]: Jeder der auch nur ein wenig von dem vorgegeben Credo abweicht, das sie ausgeben, wird von Presse­erklärungen bis hin zu Plakaten, die nicht selten über die "Deutsche Aidshilfe" (daher auch durch Steuergelder!) finanziert werden, zum rechts­populistischen, islamophoben Ketzer erklärt. So hat sich eine kleine Gruppe von Schwulen und Lesben gebildet, die man zurecht als Queeriban[ext] bezeichnen kann.

Wer sich davon nicht beeindrucken lässt und öffentliche Kritik an den Queeriban übt, dessen Privatleben wird ausspioniert, man bekommt anonyme Drohungen, bei denen die Absender und deren Intention doch jedem Insider klar sind.

Gewaltdrohungen und fäkale Beleidigungen, die jeden Respekt vor Andersdenkenden vermissen lassen, sind keine Seltenheit. Besonders häufig werden sie von Männern ausgesprochen, die sich hinter einer falschen Identität als Frauen (Frauen­darsteller) verstecken. Und damit auch ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf nehmen, dass sie Frauen und Transsexuelle diskriminieren.

Kurzum: Die deutsche Homo-Comunity befindet sich geistes­evolutionär in einem ähnlichen Stadium wie der real existierende Islam.

Deshalb war es eine echte Befreiung für mich als ich jener rosatrüben Blase, in dem eine Gruppe von Ü50-Aktivisten in ihrem immer dicker werdenden linken Saft vor sich hindampft, entkommen bin.

Ich bin aber nicht gegangen ohne etwas Wertvolles mitzunehmen. Nämlich eine ganz bestimmte Einsicht:

Die linksgrüne queere Regenbogenlüge, die Vielfalt fordert, zugleich aber Einfalt diktatorisch durchzusetzen sucht und suizidal der Islamisierung Tür und Tor öffnet, missachtet und zerstört die Freiheit und Würde des Menschen und die Werte des Abendlandes weitaus mehr als es der "heilige Schein" der Catholica jemals vermochte.

Und so kann ich ohne mit der Wimper zu zucken nun sagen: Nach all dem Erlebten ist mir mein Einsatz für die von sexueller Orientierung völlig unabhängig geltenden Menschenrechte, für die Freiheit Europas und gegen die Islamisierung, sind mir mein Katholisch- und Konservativ­sein wichtiger als das Verfassen von Advertorials für Homo-Unterwäsche oder das verbissene, larmoyante, traditionell queere Opfer­strategien bedienende Dauerklagen darüber, dass es bei uns zwar eine Homo-Ehe gibt, diese aber nicht Ehe heißt.»[9]

Stimmen

Zitat:

«David Berger, der bekannteste schwule Journalist im Lande, erhielt von seinen Vorgesetzten die fristlose Kündigung. Er amtiert nun nicht mehr als Chefredakteur des Magazins "Männer". Sein Nachfolger wird Kriss Rudolph, bislang schon Mitarbeiter von Berger in der Männer-Redaktion.

Berger gehört zu den profiliertesten Kritikern christlicher, vor allem katholischer Homophobie - ihrer amts­kirchlichen Strukturen und Ein­fluss­nahmen auf die Politik. Als Autor des Buches "Der heilige Schein. Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche" - eine profunde Schrift, die 2010 perfekt zu den heuchlerischen Debatten im vatikanischen Klerus, etwa zur Pädosexualität einer Fülle von Priestern, passte - war er Gast in so gut wie in allen Talkshows des Fernsehens.

Im Mai 2013 wurde Berger zum Chefredakteur von "Männer" bestellt. Dieses Magazin war bis dahin eine mehr oder weniger journalistisch drapierte Annoncen-Werbefläche für die erotisch-visuellen Produkte aus dem Bruno-Gmünder-Verlag. Der 46-jährige machte aus dem Hochglanz­magazin quasi über Nacht eine homo­bürger­rechtlich orientierte Illustrierte, die absichtsvoll Debatten innerhalb der schwulen Community befördern sollte.

Das politische Credo des Chefredakteurs könnte man umfassen mit: Schwule müssen um ihre Rechte kämpfen, für ihre öffentliche Präsenz - und vor allem dürfen an Bürgerrechten interessierte Homosexuelle sich nicht von den Interessen anderer abhängig machen. Politisch müsse "Männer" unabhängig sein: "Wer manches von dem, was wir veröffentlichen, als rechts wahrnimmt, soll das tun. Andere nehmen uns als links wahr. Beides kann richtig sein - wir wollen Diskussion, keine Publizistik, die päpstlich dekretiert", so Berger.»[10]

Zitat:

«David Berger ist verantwortlich für einen islamophoben Artikel bei der "Huffington Post", sagt der Bruno Gmünder Verlag - und trennt sich von Berger.

Grober Klotz auf groben Keil. Der Bruno-Gmünder-Verlag in Berlin hat am Montag mit sofortiger Wirkung David Berger, Chefredakteur des Schwulen­magazins "Männer", entlassen. Die Redaktion der Zeitschrift werde ab sofort von ihrem bisherigen stell­vertretenden Chefredakteur, Kriss Rudolph, geleitet. Anlass für den Rauswurf ist ein Artikel am 28. Januar in einem Blog der "Huffington Post", der im Rahmen einer Kooperation zwischen der Zeitschrift und der Online-Zeitung von Berger verantwortet wurde. Der entlassene Chef­redakteur ist ein studierter katholischer Theologe und hatte immer wieder die Homophobie in der katholischen Kirche kritisiert. Sein Buch "Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche" war ein Bestseller.

In dem Beitrag der "Huffington Post" kritisiert der Autor Daniel Krause unter dem Titel "Der Islamismus und die queere Szene" eine "Islamlobby" unter den Akteuren der schwulen Community, die sich wie beispielsweise die Deutsche Aidshilfe aus Gründen der politischen Korrektheit zu "nützlichen Idioten" von orthodoxen und islamistischen Verbänden in Deutschland machen würde, statt die verbreitete Homophobie im Islam klar zu benennen. Der Artikel rief im Netz viele Proteste, aber auch viel Zustimmung hervor und wurde am Montag­nachmittag von der "Huffington Post" von der Seite entfernt, berichtet epd medien. Die Aids-Hilfe hatte ihre Anzeigen bei "Männer" Ende 2014 mit dem Hinweis gekündigt, Berger und sein Magazin würden teils mit "rechts­populistischen Aussagen provozieren" und immer häufiger mit Beiträgen "zu Ausgrenzung und Diskriminierung" beitragen. Dies lasse sich nicht mit den Grundsätzen der HIV-Prävention vereinbaren. David Berger ist in der LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans) durchaus umstritten.»[11]

Zitat:

«Das schwule Lifestyle-Magazin "Männer" soll diskriminierende Texte veröffentlicht haben: Deshalb stornierte die Aids-Hilfe dem Heft die Werbe­anzeigen. Mittlerweile streitet die LGBT-Community im Netz über Chefredakteur David Berger.

David Berger vertritt ein "traditionelles Männlichkeits­bild". Was nicht sonderlich problematisch klingt, wurde jüngst zu einem kleinen Politikum, weil die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) Berger unter anderem aus diesem Grund die Anzeigen kündigte. Denn Berger ist Chefredakteur von "Männer", einem der erfolgreichsten deutschen Lifestyle-Magazine für Schwule.

Die Zeitschrift, die mit einer Auflage von etwa 20.000 Exemplaren seit 1989 im Bruno-Gmünder-Verlag erscheint und mit dem Slogan "Sexy. Schlau. Schwul." wirbt, greift auch aktuelle politische Themen auf. In der Vergangenheit fielen diese Debatten in den Augen der DAH und anderer Kritiker eher unglücklich aus. Die Aids-Hilfe kündigte ihre Anzeigen auch mit dem Hinweis, Berger und sein Magazin würden teils mit "rechts­populistischen Aussagen provozieren" und immer häufiger mit Beiträgen "zu Ausgrenzung und Diskriminierung" beitragen. Dies lasse sich nicht mit den Grundsätzen der HIV-Prävention vereinbaren.»[12]

Rede

Artikel

Einzelnachweise

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. September 2012, S. 4
  2. David Berger als Chefredakteur der "Männer" gefeuert, siegessaeule.de am 2. Februar 2015
  3. David Berger: In eigener Sache: Ich habe sowohl die Katholiban wie die Queeriban überlebt, Philosophia Perennis am 21. Oktober 2016
  4. David Berger: Verblendete Queeriban: Homosexuelle gegen Israel und für Palästina, Philosophia Perennis am 4. Mai 2017
  5. David Berger: Wenn Queeriban von Vielfalt reden ..., Gaystream am 6. Januar 2017
  6. David Berger: Wie Kritiker der Homo-Ehe zu Untermenschen erklärt werden, The European am 6. Juli 2017 (Schon seit geraumer Zeit haben fanatische Gegner des "Normalen" der Welt, in der sie aufwuchsen, den Kampf angesagt und träumen von einem "queeren Dschihad", der die "heteronormative" Gesellschaft komplett mithilfe der Ideale der Gender- und Queer­theorien umbauen soll.)
  7. David Berger: "Allahu Akbar"-Terror: Wie sich das Gesicht europäischer Städte ändert, Philosophia Perennis am 27. September 2017
  8. Alexander Wendt[wp]: Der gefährliche Schwule, Publico-Magazin am 20. November 2017 (Linke attackieren ausgerechnet den homosexuellen Autor David Berger als "homophob" - wegen seiner Kritik am Islam.)
  9. David Berger: Warum die linksgrüne "Regenbogenlüge" gefährlicher ist als der "heilige Schein", Philosophia Perennis am 4. Januar 2017
  10. Jan Feddersen: Schwulen-Magazin "Männer": David Berger fristlos entlassen, TAZ am 2. Februar 2015 (Dem Bruno-Gmünder-Verlag war nicht mehr wohl: Nach Kritik an Texten des "Männer"-Chefredakteurs warf er diesen nun hinaus)
  11. Joachim Huber: Nach umstrittenen Blog-Beitrag: Schwulenmagazin "Männer" entlässt Chefredakteur David Berger, Tagesspiegel am 2. Februar 2015
  12. Tatjana Kerschbaumer: Streit um Chefredakteur von "Männer": Zu rechts, um schwul zu sein?, Tagesspiegel am 11. Dezember 2014
  13. "Die Gendertheorie, die Geschlechterrollen und somit auch sexuelle Veranlagung weitestgehend von gesellschaftlichen Konstituenten abhängig macht, bietet genau den ideologischen Boden, den jene Homo-Heiler benötigen, die sonst von Frau Roths Partei­kollegen Volker Beck und den Seinen so vehement bekämpft werden." - "Die Gender­ideologie hat sich in letzter Zeit nicht nur als totalitäres System offenbart, das am liebsten jeden Kritiker erbarmungslos als 'homophob' und 'rechts­populistisch' aus dem öffentlichen Diskurs kicken würde. Sie ist zudem geradezu Ausdruck fehlenden Respektes vor (schwulen) Männer und (lesbischen) Frauen."

Netzverweise