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Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017

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Hauptseite » Religion » Christentum » Kirche » Evangelische Kirche » Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017


Margot Käßmann auf dem Evangelischen Kirchentag: Jeder Deutsche mit deutschen Eltern ist ein Nazi![1]

Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2017 ist eine antideutsche Veranstaltung. Unter dem tosenden Beifall gleichgeschalteter Christen durfte Margot Käßmann die "frohe" Botschaft verbreiten:

"Jeder Deutsche mit deutschen Eltern ist ein Nazi!" [2][1][3][4]


Bischöfin Petra Bosse-Huber[wp] erklärte:

Zitat:

«Es braucht noch viel theologische Arbeit, um die Bilder auszurotten(sic!), dass nach der Bibel Mann und Frau füreinander geschaffen wurden.»[5]

Zitat:

«"Es ist meiner Überzeugung nach kein Schaden für die christliche Ehe, wenn die Kirche auch gleich­geschlechtliche Partner­schaften segnet." Man müsse "mit geöffneten und gewaschenen Augen die Bibel neu auslegen". Dabei gelte es, den "Familienbegriff sehr weit" zu interpretieren und nicht in Stereotypen zurückzufallen, die "historisch so nie existiert haben".»[5]

Stimmen

Zitat:

«1989 waren Ostberliner Kirchen ein Ort, wo Regime­gegner gegen die Staatsmacht sprechen durften.

2017 ist es genau umgekehrt. #Kirchentag»[6]

Zitat:

«Hinter Panzersperren, Panzerglas und Polizisten eine Welt ohne Grenzen propagieren. Genau mein Humor. #Kirchentag #G7»[7]

Zitat:

«Einer der Höhepunkte war eine Andacht von Margot Käßmann; wegen der regen Teilnahme musste in eine 5.000 Menschen fassende Halle umgezogen werden. Der Kernsatz ihrer Predigt hallt nach:

"Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht."

Das sagte sie tatsächlich. Nachdem sie dafür in Zeitungen bejubelt wurde, protestierten Kritiker im Netz. Erst am Sonntag versuchte sie im Nachhinein ihre Darstellung zu korrigieren und den Kontext beschönigend darzustellen:

Die Forderung der AfD nach einer "Erhöhung der Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung" entspreche dem "kleinen Arier­paragraphen der National­sozialisten: Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht". Ihre Aussage wollte sie demnach direkt auf das familien­politische Programm der AfD bezogen wissen. Aber die hat die deutschen Großeltern nicht im Programm - klarer Fall von Fake-News, die nicht dadurch besser werden, dass die notorische Scharfmacherin an ihren eigenen Worten nachträglich herumdeutelt. Sie mag es so gemeint haben, wie sie nachträglich behauptet. Aber Käßmann hat ihre unklare Ausdrucksweise sehr klar formuliert - auch wenn es ihr jetzt peinlich ist und sie "zornig" zu sein behauptet.

Wie wir aus den Geschichts­büchern wissen, brauchte man in Nazi-Deutschland einen Arier-Nachweis. Es gab "ganze" Deutsche, "halbe" und Vierteldeutsche. Wer nicht "ganz" war oder wenigstens "halb", für den wurde es lebens­gefährlich. Eigentlich hatten wir diesen Rassismus hinter uns gelassen, niemand fordert ihn, nur Käßmann spricht davon in unklaren Bezügen und klarem Kontext.

Verlangt die gewesene evangelische Bischöfin Margot Käßmann jetzt indirekt einen "Nicht-Arier-Nachweis"? Diese Fragen sollte sie schon deutlich und entschuldigend beantworten und nicht Kritiker ihrer unbedachten Äußerungen beschimpfen.

Nur wer den umgekehrten Abstammungs­nachweis der historischen, echten Nazis führen kann, ist heute kein neuer Brauner? Gibt es jetzt "Ganz-Braune", also die mit zwei bio-deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern? "Viertel-Braune", wenn wenigstens ein guter Nicht­deutscher dabei war? Käßmann legt das zumindest nahe, kein gutes Zeichen für die Frau Botschafterin des Lutherjahres. Nicht das Gemeinte entscheidet, sondern das Gesagte.

Schlimm genug, was die Kirchen­funktionärin da vor sich hinschwurbelt. Schlimmer: 5.000 Zuhörer klatschen begeistert. Warum sind so viele begeistert, wenn sie abstammungshalber beschimpft werden? Aber nicht nur im "Sportpalast" war ihr der Begeisterungs­sturm zur totalen Abneigung gegen sich selbst groß.

Der Kirchentag weiß sich in Übereinstimmung mit Politik und Medien. Da wurde man selbst gefeiert, und was den verzückten (neudeutsch: oversexed) Blick auf die Innenwelt hätte stören können, ausgeblendet. In den Jahren vor der Wende waren die Ostberliner Kirchen Orte des Widerstands. Heute der Staats­unterwerfung.» - Roland Tichy[8]

Zitat:

«Eine Kirchenfunktionärin weiß entweder nicht, was sie redet, weil sie schon einen geschnasselt hat, oder sie hält es für "braun", dass einer vier deutsche Großeltern hat. Also praktisch jeder zweite Eingeborene und wahrscheinlich auch sie, Kässmann, selbst. (Und was ist bei vier arabischen Großeltern? Vier nigerianischen?) Kässmann sagt, es sei voll Nazi, wenn jemand fordere, die Deutsche sollten sich vermehren. Und 5000 evangelische Deppen, darunter auch einige mit vierfacher Nazi-Ahnentafel und darob schwerst zerknirscht, spenden solcher exemplarischen Hasssprache "tosenden" Applaus. Was für eine gemütsverrottete, was für eine abbruchwürdige, was für eine sturmreife Kirche, die solches in ihrer Mitte schwären und eitern lässt! Man versteht täglich immer besser, warum das evangelische Milieu bei den Nazis besonders begeistert mitzog, auf welcher Psychomotorik sein geiler Konformismus beruht(e). Mag der Islam sie platt machen! Dort ist wenigstens noch Stolz.» - Michael Klonovsky[9]

Schade, dass die nicht pleite gehen können.

Zeigt sich mal wieder, dass der Kirchentag in Wirklichkeit eine steuergeld­finanzierte Partei­veranstaltung war: Die FAZ schreibt, sie haben sich da voll gegendert und die Liedtexte genderistisch verbogen. Leute der Hamburger Gruppe Lesben und Kirche hätten die Liedtexte verhackstückt und aus "Lobet den Herren" nicht stehenbleiben. Stattdessen soll es "Lobet die Ew'ge" heißen. Gut, dass viele Lesben mit Deutsch auf Kriegsfuß stehen und sich mit ordentlicher Sprache schwer tun, wissen wir ja seit den Gender Studies. Und so weiter.

Was mal wieder zeigt, dass der ganze Glaubenskram ohnehin nur willkürlich ist.

AchGut legt nach:

Zitat:

«Der Kirchentag (DEK) ist seit je eine evangelikale (dt. Neologismus, übs. aus dem Amerik. evangelical) Erweckung der Massen unter der Regie von theologisch progressiven, nicht- beziehungsweise anti-evangelikalen Kirchen­fürsten. Angesichts der massenhaft getragenen orangen Schals, auch T-Shirts mutmaßlich in Bangladesh kosten­günstig hergestellt, mit der ungegendert eingewebten Aufschrift "Er sieht dich") hätte ein ungeübter Beobachter die Groß­veranstaltungen auch für eine friedliche Neu­inszenierung der bis dato allenthalben gescheiterten orangen Revolutionen halten können. Ein zentrales Thema war in der Tat die anscheinend noch unvollendete semantisch-sexuelle Revolution. Petra Bosse-Huber[wp], Auslands­bischöfin der EKD tat folgendes kund: "Es braucht noch viel theologische Arbeit, um die Bilder auszurotten, dass nach der Bibel Mann und Frau füreinander geschaffen sind." Richtig, Bilder ausrotten will erst mal gelernt sein...» - Herbert Ammon[10]

Was für ein Satz: "Es braucht noch viel theologische Arbeit, um die Bilder auszurotten, dass nach der Bibel Mann und Frau füreinander geschaffen sind."

Nochmal: Theologische Arbeit, um die Bibel auszurotten.

Bilder ausrotten. Woher kommt mir das nur so bekannt vor?

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Margot Käßmann: Jeder Deutsche mit deutschen Eltern ist ein Nazi!, JournalistenWatch am 27. Mai 2017
  2. Kässmann nutzt Bibelarbeit zu Attacke gegen AfD, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers am 26. Mai 2017
  3. Käßmann attackiert auf Kirchentag AfD scharf, Neues Deutschland am 25. Mai 2017
  4. Bischof Dröge und Margot Käßmann verurteilen rechtspopulistische Partei: Auf dem Kirchentag in Berlin wird scharfe Kritik an der AfD laut, Kirche+Leben am 25. Mai 2017
  5. 5,0 5,1 Bischöfin: Kirche soll keine Vorgaben bei der Sexualität machen, Idea.de am 26. Mai 2017
  6. Twitter: @ShakRiet - 26. Mai 2017 - 11:16
  7. Twitter: @GregorModos - 26. Mai 2017 - 11:39
  8. Roland Tichy: Chronik des laufenden Wahnsinns III: Abschlussbericht vom Grünen-Parteitag der EKD, Tichys Einblick am 29. Mai 2017 (Es war ein Aufbäumen der Wirklichkeits­verweigerung: Der Evangelische Kirchentag demonstrierte seine Staats­gläubigkeit und Staatsnähe. Er trifft damit den medialen Zeitgeist - aber löst Widerspruch in den kritischen Sozialen Medien aus.)
  9. Michael Klonovsky: Acta Diurna am 28. Mai 2017
  10. Herbert Ammon: Nach der evangelischen Heerschau, AchGut-Blog am 29. Mai 2017]
  11. Hadmut Danisch: Die evangelische Kirche gendert sich jetzt selbst mal so richtig durch, Ansichten eines Informatikers am 29. Mai 2017]

Querverweise

Netzverweise