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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Dhimmitum

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Hauptseite » Religion » Islam » Dhimmi » Dhimmitum


Der Begriff Dhimmitum ist die Zusammenziehung der Wörter Dhimmi (aus dem Arabischen für Schutzbefohlener) und Sklaventum. Das Konzept des Dhimmitums ist eine Wortschöpfung für die Unterwerfung[wp] von Nicht-Muslimen durch Muslime.

Herkunft

Dhimmitum ist die deutsche Entsprechung für den aus der französischen Sprache entlehnten Neologismus "Dhimmitude", der als polemischer Begriff von der britischen Schriftstellerin Gisèle Littman unter dem Pseudonym Bat Ye'or[wp] populär gemacht wurde. Dhimmitude trägt mit Absicht gewisse klangliche Ähnlichkeit mit dem Wort servitude (Knechtschaft); das Wort servitude gibt es sowohl im Französischen als auch im Englischen; dhimmitude wurde anstelle des Französischen "dhimmité" oder des Englischen "dhimmity" absichtlich erfunden, welches die Worte gewesen wären, die auf "Dhimma" in einer nicht-polemischen Weise Bezug nehmen.[1]

Der Begriff hat mehrere verschiedene, aber verwandte Bedeutungen je nach Autor; sein Bedeutungsinhalt kann nur historisch, nur zeitgeschichtlich oder beides sein. Es kann das ganze System der Dhimma umfassen, nur die Untertanen (Dhimmis) betrachten oder sogar außerhalb jedes etablierten Dhimma-Verständnisses liegen, oft in polemischer Weise. Der Begriff wurde von einigen akademischen Gelehrten als irreführend und islamo­phobisch kritisiert.

Verwendung

Zitat:

«Dhimmitum ist bis in die Spitzen von Staat, Kirchen und Parteien eine leider häufige Haltung. Sie tritt zumeist unter der Maske der Toleranz auf. Ihre Praxis ist die der Beschwichtigung und der Unterwerfung.»[2]

Einzelnachweise

  1. S. Akbarzadeh, J.M. Roose: Muslims, multiculturalism and the question of the silent majority, Journal of muslim minority affairs, 2011, Taylor & Francis
  2. Islamophilie und Dhimmitum sind schwere Übel, Frankfurter Erklärung am 16. August 2016

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert im Abschnitt "Herkunft" aus dem Englischen übersetzt auf dem Artikel Dhimmitude (29. Juli 2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.