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Diskurswächter

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Hauptseite » Gesellschaft » Diskurs » Diskurswächter


Ein Diskurswächter wacht im öffentlichen Diskurs darüber, dass nur die "richtigen" Meinungen vertreten werden und pragert "falsche" Meinungen an, wobei er sich auf ein Verständnis von Toleranz (Toleranz­apostel) beruft, dass unter seiner Deutungshoheit steht.

Verwendungsbeispiele

Zitat:

«Die Diskurswächter haben das Monopol auf ihre Deutungshoheit anderen aufgedrängt.» - Gregor Keuschnig[1]

Zitat:

«Das, was man sagen und nicht sagen darf, ist fest in der Hand der Diskurswächter, darüber gibt es bei uns inoffizielle Regeln. Als Frau beispielsweise darf man etwas gegen Männer sagen. Ganze Shows, Partys und Abendunterhaltungen leben davon. Umgekehrt geht das nicht.» - Armgard Seegers[2]

Zitat:

«Natürlich sitzen die Diskurswächter in den Redaktionen. Einer schießt sich zum Beispiel auf Westerwelle[wp] ein und sagt, das ist ja der absolute Idiot. Dann traut sich kein Mensch mehr zu sagen, ich fand den neulich aber doch mal mit seiner Rede ganz gut, oder so. Ich will damit nicht sagen, dass ich ein Westerwelle-Fan bin. Es ist nur ein Beispiel. Ich will damit sagen, dass es so eine Gefolgschaft gibt im Sinne von "das sagt man und das nicht" innerhalb der - teilweise - Pseudo­intellektuellen­clique.

[...] Ich komme ja nun wirklich aus der Zeit, da hat man gegen Franz-Josef Strauß[wp] gewettert, aber mit Argumenten. Da ging es dann darum, die Argumente auseinander zu nehmen und hat nicht nur so simpel getönt, dieser oder jener sei ein Idiot.» - Armgard Seegers[3]

Zitat:

«Die Befunde der empirischen Analyse lasse sich insgesamt und in generalisierender Perspektive als Indikatoren für die erhebliche Strukturierungs­kraft politischer Kriterien im journalistischen Kommentar­diskurs wie auch für die Strukturierungs­leistung der Kommentatoren selbst interpretieren. Für den Diskurs der Qualitäts­presse gilt in diesem Sinne eine klare Relationierung zum politischen Diskurs. Die Journalisten der Qualitäts­presse lassen sich als Diskurswächter verstehen, die für die Aufrecht­erhaltung von Deutungs- und Beurteilungs­kriterien Sorge tragen. Ihre Deutungs-, Interpretations- und Bewertungs­leistungen führen jedenfalls zu einem öffentlichen Diskurs, in dem die Repräsentation der Vielfalt politischer Richtungen, die öffentliche "Polyphonie" aufs Ganze betrachtet in einem hohen Maße gewährleistet ist. Dass sie jedoch auch ihre Unabhängigkeit vom politischen Diskurs über die Politik wahren, zeigt sich in Dimensionen, die quer zu den richtungspolitischen zurechenbaren Bewertungen und Kommentaren angesiedelt sind.» - Albrecht Lüter[4]

Zitat:

«Die journalistischen Diskurswächter jubeln ergeben
Teile des überregionalen Feuilletons aber jubeln hernach, ihrerseits wie erwartet, als politisch korrekte Diskurswächter über ein "historisches" Regie-Meisterwerk. Denn der Regisseur hat schließlich ergeben ihren journalistischen Katechismus heruntergebetet und eine zeitgemäße Lesart vorgelegt, die sich von allen vorangegangenen Interpretationen recht ordentlich abhebt. Schließlich gilt im aktuellen, irgendwie immer noch postmodernen Regie-Diskurs: Es gibt nur einen Gott, den Gott der Kontingenz.» - Peter Krause[5]

Zitat:

«Die Gutmenschen, Erregungs­demokraten, Berufsempörte, Diskurswächter, etc. reagieren erleichtert; haben sie doch ihr Sprechverbot wieder durchgesetzt. Der Paria Thilo Sarrazin, welcher sich nicht daran hielt, hat die in Deutschland übliche politically correctness missachtet und soll nun auf Druck der Politclowns "freigesetzt" werden.» - Peter Krause[6]

Einzelnachweise

  1. Gregor Keuschnig: Lächerliche Spielchen, Begleitschreiben am 14. Januar 2009 (Die Zeiten eines Ignatz Bubis[wp], der sich mit Martin Walser[wp] an einen Tisch setzte und diskutierte, sind offensichtlich leider längst vorbei. Von Kierkegaard stammt das Bild des Theaterbesuchers, dessen Feuer­warnung nicht mehr gehört wird, weil er vorher immer seinen Spass damit getrieben hatte. Unter der Ägide von Charlotte Knobloch[wp] rück-entwickelt sich der Zentralrat zur profanen Diskurspolizei, die mit pawlowschen Affekten die "Verfehlungen" aus Politik, Wirtschaft und Popkultur abstrafen will.)
  2. Armgard Seegers: Nach Thilo-Sarrazin-Thesen: Was darf man heute sagen, was nicht? Was meinen Sie?, Hamburger Abendblatt am 1. September 2010
  3. Armgard Seegers: Armgard Seegers: Natürlich sitzen die Diskurswächter in den Redaktionen, Fabelhafte Bücher
  4. Albrecht Lüter: Die Kommentarlage: Profilbildung und Polyphonie in medienöffentlichen Diskursen, Verlag für Sozialwissenschaften 2008, S. 217
  5. Peter Krause: Opern-Feuilleton: Wie sich die Bilder gleichen, Concerti
  6. Peter Krause: Thilo Sarrazin vs. Erregungsdemokraten., Kommentar im Spiegel-Online-Forum von Pandora0611 am 2. September 2010 um 18:41 Uhr

Querverweise