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Dominique Strauss-Kahn

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Dominique Gaston André Strauss-Kahn (* 1945), der ehemalige französische Finanzminister, soll laut Anklage ein Zimmermädchen in einem New Yorker Hotel, die Asylbetrügerin Nafissatou Diallo aus Guinea, sexuell attackiert haben.

Zusammenfassung: Eine Frau beschuldigt einen Mann der Vergewaltigung, der verliert seinen Job und den bekommt eine Quotenfrau - Christine Lagarde.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Strauss-Kahn ist in dritter Ehe verheiratet und hat vier Kinder.[1] Strauss-Kahn ist am 18. Mai 2011 wegen dem Vorwurf der Vergewaltigung von seinem Amt als geschäftsführender Direktor des IWF zurückgetreten.[2][3]

Falschbeschuldigung

Nafissatou Diallo aus Guinea

Während einer privaten Reise[4] wurde Strauss-Kahn am John F. Kennedy International Airport in New York am 14. Mai 2011 festgenommen.[5] Er wurde von der New Yorker Staatsanwaltschaft wegen versuchter Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung einer Angestellten des New Yorker Hotels Sofitel angeklagt.[6][7][8] Nachdem eine Richterin eine Freilassung gegen Kaution wegen Fluchtgefahr abgelehnt hatte, wurde Strauss-Kahn auf die New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island verlegt.[9] Am 18. Mai 2011 trat er von seinem Amt als geschäftsführender Direktor des IWF zurück.[2] Am 19. Mai 2011 entschied ein New Yorker Gericht, dass Strauss-Kahn gegen Hinterlegung einer Kaution in Höhe von sechs Millionen US-Dollar am 20. Mai 2011 gegen Auflagen aus der Haft entlassen werden kann. Er stand seitdem unter Hausarrest und wurde rund um die Uhr überwacht. Ihm wurde auch eine elektronische Fußfessel angelegt.[10] Verteidigt wurde Strauss-Kahn durch den Prominentenanwalt Benjamin Brafman.[11] Am 6. Juni 2011 bekannte sich Strauss-Kahn beim Prozessauftakt als nicht schuldig.[12]

Nach begründeten Zweifeln der Staatsanwaltschaft an der Glaubwürdigkeit des aus Guinea stammenden angeblichen Vergewaltigungsopfers[13][14] wurde der Hausarrest von Strauss-Kahn am 1. Juli 2011 durch einen New Yorker Richter unter Auflagen (Einbehaltung des Reisepasses, d.h. Ausreiseverbot) aufgehoben.[15]

Im Detail: Diallo war zunächst von den Medien als "fromme Muslima" bezeichnet worden, später stellte sich heraus, dass sie zusätzlich zu ihrem Job Prostitution betrieb. Um als Asylantin anerkannt zu werden, behauptete sie, in Guinea Opfer eines "gang rape" geworden zu sein, was sich später als Lüge herausstellte. Sie erfand ein zweites Kind, um Steuervorteile nutzen zu können. Sie hatte behauptet, ihr Ehemann in Guinea wäre von Soldaten festgenommen, gefoltert und ermordet worden zu sein. Auch das war gelogen. Hatte sie anfangs noch das arme Zimmermädchen gespielt, stellte sich später heraus, dass andere Personen (einer davon ein Drogendealer) etwa 100000 US$ auf ihr Konto überwiesen hatten. Im Gespräch mit einem Landsmann im Gefängnis hatte sie (in ihrer Muttersprache Fulani) gesagt: "Mach dir keine Sorgen, der Kerl hat eine Menge Geld. Ich weiß, was ich tue."

Zitat:

«Ein Wesen, das nicht begreift oder nicht anerkennt, daß A und non-A einander ausschließen, wird durch nichts mehr gehindert, zu lügen; vielmehr, es gibt für ein solches Wesen gar keinen Begriff der Lüge, weil ihr Gegenteil, die Wahrheit, als das Maß, ihm abgeht; ein solches Wesen kann, wenn ihm dennoch Sprache verliehen ist, lügen, ohne es zu wissen, ja ohne die Möglichkeit, zu erkennen, daß es lügt, da es des Kriteriums der Wahrheit entbehrt. "Veritas norma sui et falsi est." Es gibt nichts Erschütternderes für einen Mann, als wenn er, einem Weibe auf eine Lüge gekommen, sie fragt: "Was lügst du?" und dann gewahren muß, wie sie diese Frage gar nicht versteht und, ohne zu begreifen, ihn angafft, oder lächelnd ihn zu beruhigen sucht - oder gar in Tränen ausbricht.» - Otto Weininger[16]

Letztlich ließ die New Yorker Staatsanwaltschaft alle Anklagepunkte fallen und zog ihre Anklage zurück. Sie übte harsche Kritik an der Belastungszeugin Nafissatou Diallo. Grund für die Entscheidung des Staatsanwalts waren die wiederholten Widersprüche und Lügen der Zeugin, die ihre Glaubwürdigkeit erschüttert hatten. Am schwersten wogen offensichtlich die falschen Angaben in ihrem Asylantrag, wonach sie schon einmal in Guinea Opfer einer Vergewaltigung geworden sei. In einer Sitzung mit den Ermittlern wirkte sie bei der Nacherzählung dieser Geschichte so überwältigt, dass sie selbst die Staatsanwälte zu Mitleid rührte. Später dann habe sie zugegeben, dass sie den "Angriff frei erfunden" habe. Die "Fähigkeit, diese erfundene Geschichte mit völliger Überzeugung als wahr auszugeben", hätte die Verteidigung in einem Prozess erfolgreich ausschlachten können.[17]

Am 29. April 2012 erschien das Buch "Drei Tage im Mai - Sex, Überwachung und DSK", in dem Strauss-Kahn zum ersten Mal seine Sicht der Ereignisse darstellen konnte. Eine Verschwörung zog er ernsthaft in Betracht.[18]


Bei ersten Vernehmungen zu einer illegalen Sex-Party in Washington im Dezember 2010 war von gewalttätigen Szenen sowie von nicht einvernehmlichem Geschlechtsverkehr die Rede. Die Staatsanwaltschaft startete daraufhin Vorermittlungen. Doch über einen Anwalt ließ die belgische Hauptzeugin wenig später mitteilen, dass sie keine Anzeige erstatten wolle.

"Von dem Augenblick an, wo das mutmaßliche Opfer erklärt, dass es einverstanden war, sind die Tatbestandsmerkmale für eine Vergewaltigung nicht gegeben", sagte Staatsanwalt Frédéric Fèvre zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens.[19]

Bei den Vorwürfen ging es um Partys in Washington im Dezember 2010, als Strauss-Kahn noch Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) war. Ein belgisches Escort-Girl hatte gegenüber französischen und belgischen Ermittlern angegeben, von "DSK" und seinen Freunden zu bestimmten Sex-Praktiken gezwungen worden zu sein.[20]

Berichterstattung

Ab und zu sagt auch die BILD-Zeitung die Wahrheit:

"Der Fall 'DSK' ist auch eine Katastrophe für alle Frauen, die tatsächlich Opfer von sexueller Gewalt werden."

Diese Aussage wird aber sogleich durch eine Lüge entwertet:

"Die Wahrheit ist: Die Quote der Falschanschuldigungen liegt bei gerade mal drei Prozent."[21]

Als [...] Dominique Strauss-Kahn [...] verhaftet worden war, [...] wusste Amerikas Alpha-Kolumnistin Maureen Dowd in der New York Times schon am nächsten Tag, dass sich DSK "wie ein Bure" (Apartheid!) und "Primitiver" (Barbarei!) im "Höhlenmenschen-Stil" (Neandertaler!) auf "eine hart arbeitende, gottesfürchtige, junge Witwe" (Engel!) gestürzt hatte. Der Spiegel entlarvte nach dem Vorfall den Mann gar als "des Menschen Wolf" (Feind der Menschheit!). Kurze Zeit später ließen die Staatsanwälte alle Vorwürfe gegen Strauss-Kahn fallen.[22]

Einzelnachweise

  1. mdr info: Porträt
  2. 2,0 2,1 IMF Managing Director Dominique Strauss-Kahn Resigns., Pressemitteilung, in: IWF vom 18. Mai 2011;
    IWF-Chef Strauss-Kahn tritt zurück, in: Spiegel Online vom 19. Mai 2011
  3. Vergewaltigungsvorwürfe: Inhaftierter IWF-Chef Strauss-Kahn tritt zurück, Die Zeit am 19. Mai 2011
  4. IMF Statements on IMF Managing Director Dominique Strauss-Kahn
  5. I.M.F. Chief, Apprehended at Airport, Is Accused of Sexual Attack, The New York Times am 14. Mai 2011 (abgerufen am 16. Mai 2011)
  6. Strauss-Kahn festgenommen, FAZ am 15. Mai 2011 (abgerufen am 16. Mai 2011)
  7. IWF-Chef Strauss-Kahn wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt, Die Zeit am 15. Mai 2011 (abgerufen am 16. Mai 2011)
  8. Strauss-Kahn wegen Sex-Attacke verhaftet, Die Welt am 15. Mai 2011 (abgerufen am 16. Mai 2011)
  9. Strauss-Kahn auf Rikers Island in Einzelhaft, Financial Times Deutschland (FTD) am 17. Mai 2011 (abgerufen am 18. Mai 2011)
  10. Strauss-Kahn kommt gegen Kaution frei in: Spiegel Online vom 19. Mai 2011
  11. Ein Mann für verzweifelte Fälle in: Süddeutsche Zeitung vom 16. Mai 2011
  12. Strauss-Kahn bekennt sich nicht schuldig auf tagesschau.de, abgerufen am 6. Juni 2011
  13. Schreiben des 'District Attorney' vom 30. Juni 2011; Strauss-Kahn Case Seen as Near Collapse, The New York Times am 1. Juli 2011
  14. Strauss-Kahn Accuser’s Call Alarmed Prosecutors, The New York Times am 2. Juli 2011
  15. Ex-IWF-Chef Strauss-Kahn kommt frei, Focus am 1. Juli 2011
  16. Otto Weininger: Pdfext.gif Geschlecht und Charakter, Mai 1903 (S. 187/188)
  17. Fall Strauss-Kahn: Staatsanwalt demontiert Belastungszeugin, Spiegel am 23. August 2011
  18. Enthüllungsbuch: Strauss-Kahn sieht sich als Verschwörungsopfer, Spiegel vom 28. April 2012
  19. Ermittlungen eingestellt: Strauss-Kahn kann aufatmen, Westdeutsche Zeitung vom 2. Oktober 2012 (Belgisches Callgirl entlastet den prominenten Franzosen)
  20. Strauss-Kahn: Vergewaltigungs-Ermittlungen eingestellt, Die Welt vom 2. Oktober 2012 (Belgisches Callgirl entlastet den prominenten Franzosen)
  21. Miriam Krekel: Kommentar: Schwarzer Tag für die Frauen, BILD-Zeitung am 2. Juli 2011
  22. Das verteufelte Geschlecht 2/7, Die Zeit vom 16. April 2012

Weblinks

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