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Don Alphonso

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Hauptseite » Personen-Portal » Don Alphonso

Don Alphonso
Rainer Meyer.jpg
Geboren 1967
Beruf Journalist
Twitter @faz_donalphonso

Don Alphonso ist ein Pseudonym, unter dem der deutsche Journalist Rainer Meyer[wp] bloggt.

Rainer Meyer über sein Pseudonym:

Zitat:

«Don Alphonso ist eine Kunstfigur, die ihrem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.»

Nach dem Ende seiner Kolumne bei der Frankfurter Allgemeinen ist der als "Don Alphonso" bekannt gewordene Journalist Rainer Meyer nahtlos zur Welt umgestiegen.[1]


Im Dezember 2003 startete er den Blog Rebellen ohne Markt, der sich den Folgen des Niedergangs der digitalen Wirtschaft und ihrer verlorenen Generation widmet. 2004 gab er mit Kai Pahl das Buch Blogs! heraus, das er mit dem bis 2012 betriebenen Meta-Blog Blogbar.de fortführte.[2][3]

Durch Einladung von Frank Schirrmacher[wp] betreibt Meyer seit 2009 den Blog Stützen der Gesellschaft auf FAZ.NET.[4] Er widmet seine Texte Betrachtungen und Kommentierungen der bayrischen und gesamt­deutschen Gesellschaft. Im Juli 2010 startete er zusätzlich den Blog Deus ex Machina, ebenfalls bei der FAZ.[5]

Laut Die Zeit ist Meyer für seine Polemiken bekannt[5] und laut Online-Branchendienst Meedia ist er der "böse Bube der Blog-Szene", der "in den Wunden der Medien- und Internet­szene" bohre.[6]

Von 2008 bis 2010 war er in der Jury des Alternativen Medien­preises[wp].[7]

Eine Welt ohne alte, weiße Männer ist natürlich möglich. Bis zum ersten Mal ein Radreifen aufgepumpt werden muss...[8]

Interview

Literatur

  • Don Gnadenlos. Stefan Winterbauer über Rainer Meyer. In: Stephan Weichert/Christian Zabel (Hrsg.): Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt, Halem Verlag 2009, ISBN 3-938258-92-6, S. 192-200

Hintergrundbericht

In dem sehr ausführlichen Artikel berichtet Don Alphonso auch, wie er (ähnlich wie ich) wegen politisch missliebiger Äußerungen in der Wikipedia denunziert wird, vor allem nachdem er sich gegen Andreas Kempers Online-Pranger stellte. Ich zitiere mal ausführlich, weil ich davon ausgehe, dass das im Interesse des diffamierten Journalisten ist:
Zitat:

«Denn um Kemper herum gibt es eine Gruppe von anderen Wikipedia-Autoren aus dem linken Spektrum, die ihn verteidigen und in meinem Fall die Wikipedia­seite über meine Person vandalisiert haben: Was immer sie an negativen Aspekten gefunden haben, wurde eingebaut, und was für mich sprach, wurde entfernt. Besonders hat sich dabei ein gewisser Feliks hervorgetan, der unter anderem nicht glauben wollte, dass Schirrmacher[wp] mich angeheuert hat. Es gibt dafür diverse Quellen, unter anderem einen ganzen Absatz im Buch "loslabern" von Rainald Goetz[wp], ich hätte auch die originalen Mails, und diverse Mitarbeiter der "FAZ" wussten davon, was dazu führte, dass meine Anstellung vorab bereits bei einem Medienportal durch­gestochen wurde. Aber Feliks sucht explizit das Schlechte und erwähnt in den Debatten auch, dass er sich mit mir auskenne. Das ist erstaunlich, denn eigentlich kenne ich nur einen Wikipedianer jenseits meiner Netzrolle. Feliks habe ich einfach für einen weiteren Partei­gänger Kempers gehalten, der mir neben "Fiona B." mal zeigen will, dass er bei Wikipedia mit mir machen will, was er kann.

Vor ein paar Wochen wurde dann die Identität der Person aufgedeckt, die so verbissen an der Schädigung meines Rufes arbeitet. Es ist jemand aus meiner Heimatstadt, aus meiner Schule, aus meinem Jahrgang, jemand, der in der 12. und 13. Klasse zusammen mit mir in den Kursen saß. Ich kenne ihn. Sogar ziemlich gut. Feliks war Teil einer linken Clique in dieser vergleichsweise recht harten und konservativ geprägten Schule. Nach dem Abitur trennten sich die Wege, ich gelangte über Zufälle, Umwege und Schirrmacher in den Journalismus, und Feliks hatte das, was man vielleicht als "bunte Biographie" bezeichnen würde. Er ist einer von denen, die sich nach meinem Gefühl bei Wikipedia mit viel Zeiteinsatz zu einem Entscheider aufschwingen. Sie können dort ungehindert von den Verantwortlichen dem Internet­wissen ihren Stempel aufdrücken, und eine Gruppe von anfeuernden Elevator Screamers haben Feliks, Fiona B und Kemper auch. Sie sind tatsächlich kaum angreifbar, denn Wikipedia erlaubt ihnen, anonym zu arbeiten, solange sie sich an die Regeln halten. Feliks weiß, was er tut, und er weiß, mit wem er es tut. Der Kampf gegen private Feinde ist gegen die Regeln, aber dazu müsste man erst einmal wissen, wer da kämpft. Im normalen menschlichen Umgang müssten beide Seiten gehört werden, aber bei Wikipedia kann sich ein Aktivist mit PDS-/Die-Linke-Bindung an einem kritisch berichtenden Journalisten abarbeiten, der über ein Mitglied seines Umfelds geschrieben hat. Feliks hat meine E-Mail-Adresse, wir stehen auf dem gleichen Abitur­verteiler. Er könnte direkt fragen. Er nutzt lieber anonym den Machtraum Wikipedia.

(...) Vielleicht muss man einfach damit leben, dass unter den 120 Abgängern des Abiturjahrgangs auch einer ist, der sich nach 30 Jahren befähigt sieht, einem eins auszuwischen. Vielleicht sind unter den Hunderten, mit denen man Mails wechselt, auch zwei, drei, vier, die rücksichtslos alles tun, um einem Gegner, echt oder imaginiert, zu schaden. Momentan versucht eine Frau in Zusammenhang mit einer Hashtag-Aktion einen berichtenden Blogger wegen ihrer Privatheits­wünsche vor den Kadi zu zerren, obwohl sie selbst lange Zeit alles unternommen hat, damit sie maximale Aufmerksamkeit bekommt. Man hat schon ehemalige Piratinnen Block­listen feiern sehen - vor ein paar Jahren war das noch allgemein geächtet, heute ist das ein gängiges Verhalten des TV-Komikers Jan Böhmermann.

(...) Alles, was gegen einen verwendet werden kann, wird vermutlich auch verwendet. Vor diesem Hintergrund sind Aussagen wie "Believe Women" das Gegenteil dessen, was sinnvoll wäre: Gerade wegen der Exzesse der letzten Jahre von Gina-Lisa über den UVA-Rape-Hoax bis zum gescheiterten Angriff auf Kavanaugh[wp] müsste die gewissenhafte, ruhige und fakten­basierte Prüfung an erster Stelle stehen. Der Belastungs­eifer der letzten Woche hat mich dagegen ganz fatal an die Scherben­gerichte und Hexen­jagden der kleinen, dummen Stadt an der Donau erinnert, aus der ich stamme: Da war die Unterstellung der Abtreibung jener gesellschaftliche Tod, der heute der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs ist. Die Demokraten in den USA und die Aktivisten haben alles auf eine Karte gesetzt und möglicherweise erwartet, dass die Sieger später niemand fragen wird, welche Mittel sie für gerechtfertigt halten. Das Schreien in den Aufzügen und die Unterstützung in den Medien haben nicht gereicht, und möglicherweise wird sie die Rache der weißen Wähler aus der Mittelschicht, denen solche Intrigen aus dem Berufsleben nicht gänzlich unbekannt sind, bei den anstehenden Wahlen voll treffen. Glaubwürdige Beweise anstelle vager Angaben und in sich zusammen­fallender Behauptungen wären da eine hilfreiche Sache gewesen. So bleibt der Eindruck, dass auch Demokraten jedes Mittel recht und jeder Schaden wünschenswert ist, wenn es zur Vernichtung des Gegners beiträgt.»[9]

Einzelnachweise

  1. Stefan Winterbauer: Don Alphonso wechselt von der FAZ zur Welt: Man kann heute keine Geschichte mehr erzählen, ohne dass sich jemand betroffen fühlt, Meedia am 1. April 2018
  2. Don Alphonso: Die sorglose Masse, umagazine.de (Bald stehen wir alle splitternackt da, vor der ganzen Welt. 100 zornige Zeilen gegen die Naivität, mit der die Fans des Web 2.0 sich selbst entblößen.)
  3. Maik Söhler: Don Alphonso: Bloggen für Anfänger. Interview mit Don Alphonso, Netzeitung, 7.-9. Februar 2007 (Teil 1[webarchiv]/Teil 2[webarchiv]/Teil 3[webarchiv])
  4. Don Alphonso: Das war ein Schirrmacherblog, Stützen der Gesellschaft am 12. Juni 2014
  5. 5,0 5,1 Medien: "Deus ex Machina": "FAZ" startet neues Blog, Die Zeit am 30. Juli 2010
  6. Stefan Winterbauer: Don Alphonso bloggt bei der "FAZ", Meedia am 19. Januar 2009
  7. Rainer Meyer (alias Don Alphonso) Alternativer Medienpreis[wp]
  8. Twitter: @faz_donalphonso - 7. Nov. 2016 - 02:22
  9. Don Alphonso: Vorverurteilung: Warum einem im Kavanaugh-Zeitalter das Lächeln vergeht, Die Welt am 9. Oktober 2018
  10. Genderama: "Weiße Frauen sind Abschaum": Wie das Kavanaugh-Zeitalter eine rassistische Linke möglich gemacht hat – News vom 10. Oktober 2018

Netzverweise

  1. Vor ein paar Wochen wurde dann die Identität der Person aufgedeckt[ext], die so verbissen an der Schädigung meines Rufes arbeitet. Es ist jemand aus meiner Heimatstadt, aus meiner Schule, aus meinem Jahrgang, jemand, der in der 12. und 13. Klasse zusammen mit mir in den Kursen saß. Ich kenne ihn. Sogar ziemlich gut. Feliks war Teil einer linken Clique in dieser vergleichsweise recht harten und konservativ geprägten Schule. Nach dem Abitur trennten sich die Wege, ich gelangte über Zufälle, Umwege und Schirrmacher in den Journalismus, und Feliks hatte das, was man vielleicht als "bunte Biographie" bezeichnen würde. Er ist einer von denen, die sich nach meinem Gefühl bei Wikipedia mit viel Zeiteinsatz zu einem Entscheider aufschwingen. Sie können dort ungehindert von den Verantwortlichen dem Internet­wissen ihren Stempel aufdrücken, und eine Gruppe von anfeuernden Elevator Screamers haben Feliks, Fiona B. und Kemper auch. [...]
    Für Feliks bin ich zwar kein offenes Buch, aber er hat theoretisch viele Möglichkeiten, mein Umfeld aus­zu­spionieren. Er weiß, wo ich wohnte. Er kann Schul­freunde fragen, die etwas wissen. Er kann es so tun, dass es niemandem auffällt, denn er war anonym, und ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich den Beschuldiger kenne: Für so eine Situation muss man kein Bundes­richter sein, viertel­bekannter Blogger reicht schon. Da schaut man nicht erfreut. Da setzt man als Betroffener kein konziliantes Lächeln auf, man versucht sich zu erinnern, was bei der Person passiert sein könnte, und man informiert sich, was man dagegen tun kann: offen­sichtlich nichts, Feliks erfährt weiter jede Menge Zuspruch[ext].