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Eva Herman

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Eva Herman
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Geboren 9. November 1958
Beruf Autor, Moderator
URL eva-herman.de

Eva Herman (* 1958 als Eva Feldker) ist eine deutsche Moderatorin, Journalistin und Autorin. Sie war 18 Jahre Tages­schau­sprecherin bei der ARD. Mit dem Buch Das Eva-Prinzip (2006) stürmte sie die Bestseller­listen und entfachte eine deutschland­weite Debatte. Ihr darauf­folgendes Sachbuch Das Prinzip Arche Noah führte zu einem Eklat: Ihre Aussagen wurden von den Medien verfälscht und sie als Person aufs übelste diffamiert.

Biographie

Am 12. August 2006 teilte die ARD mit, dass Herman nach 17 Jahren ihre Arbeit als Tagesschau­sprecherin ruhen lässt. "Die Sprecherin will sich Ende August für ein bis zwei Jahre von ihrer Arbeit bei ARD-aktuell zurückziehen und sich verstärkt ihrer Tätigkeit als Autorin widmen." [1] Sie begründete ihren Entschluss gegenüber dem Ersten Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke[wp], mit ihrem kontrovers diskutierten Buch zum Thema Emanzipation ("Das Eva-Prinzip"). Gniffke sagte weiter: "Mit Rücksicht auf die Neutralität der Tagesschau will sie deshalb ihre Arbeit hier ruhen lassen - eine Entscheidung, die großen Respekt verdient." [2] Am 24. August 2006 verlas Herman schließlich zum vorerst letzten Mal die Abend­nach­richten.[3] "Die Kollegen rechnen mit ihrer Rückkehr" [4], schrieb die Netzeitung und bezog sich damit auf eine Äußerung von Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer[wp] in einer deutschen Boulevardzeitung.

Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit. (2006)

Diskussion um die Emanzipation der Frau

Als Vorbereitung für ihr im Herbst 2006 erscheinendes Buch Das Eva-Prinzip veröffentlichte Herman in der Mai-Ausgabe 2006 des Politikmagazins Cicero einen Beitrag über die Kinderlosigkeit der Deutschen, der zu heftigen Diskussionen führte.[5] Sie setzte sich für eine konservative Rollenverteilung zwischen der Frau als Mutter und dem Mann als dem "starke(n) und beschützende(n) Part" ein und erteilte der Emanzipation eine Absage. Der Lebensabend karriere­orientierter Frauen würde "in vielen Fällen eine Zeit des schmerzvollen Nachdenkens und der tiefen Reue werden". Fortpflanzung sei für Frauen zu einer reinen Option geworden und keine Selbst­ver­ständlich­keit mehr. Sie vermutet eine durch die Emanzipations­bewegung entstandene Vermännlichung der Frauen. Statt einem "fremd­bestimmten Anspruch an die Frau, es gefälligst den Männern gleichzutun", forderte sie "das Recht auf die traditionelle Rolle als Frau und Mutter". Anfang September 2006 sagte Herman in einem Interview mit einem deutschen Boulevardblatt: "Frauen sollten öfter einfach mal den Mund halten. Warum müssen wir immer alles mitbestimmen?".[6]

Alice Schwarzer äußerte in einem Spiegel-Interview Ende Mai 2006, der Artikel sei eine "Suada zwischen Steinzeitkeule und Mutterkreuz".[7] Ihre Zeitschrift EMMA hatte bereits im April 2006 einerseits festgestellt "Frauen sollten mit so einem Quatsch im Jahre 2006 keine Zeit mehr verlieren" und andererseits, die "ARD muss sich fragen, ob ihre Tagesschau-Sprecherin mit so sexistischen Elaboraten nicht gegen die Grundsätze der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten verstößt - und die vorgeschriebene 'Glaubwürdigkeit' einer Nachrichtensprecherin demontiert!".[8] Thea Dorn[9][10] und andere[11] verglichen Herman mit Eva Braun und ihr Buch mit Hitlers "Mein Kampf". Die Komikerin Desiree Nick veröffentlichte das Buch Eva go home als Antwort.

Von konservativer Seite wurde die Stellungnahme Eva Hermans nur teilweise mit Beifall aufgenommen.[12] Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, Marita Meyer-Kainer, kommentierte hingegen: "Dieses Frauenbild ist für eine moderne Gesellschaft unakzeptabel und entspricht auch nicht mehr der Realität." [13]

Am 23. August 2006 meldeten Pressagenturen das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, nach der drei Viertel der Deutschen "Eva Hermans Frauenbild für falsch und überholt halten".[14] Zu einem anderen Ergebnis kam eine Emnid-Umfrage, deren Ergebnis am 8. September 2006 veröffentlicht wurde: "Kinder, Familie und ein harmonisches Heim halten 50 Prozent der Deutschen nach einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts auch heute noch für die wichtigste Aufgabe von Frauen. 47 Prozent der 1005 befragten Personen über 14 Jahren lehnen diese Ansicht ab. Mehr als die Hälfte der Befürworter waren zwischen 40 und 49 Jahre alt." [15]

Die im Buch dargestellten Positionen wurden auch deshalb irritiert aufgenommen, weil Hermans These von Familie statt Selbstverwirklichung im Widerspruch zu ihrem Lebenslauf zu stehen scheint, der durch eine erfolgreiche Medienkarriere und drei gescheiterte Ehen gekennzeichnet ist: "Aber wen genau vertritt Eva Herman nun ab dieser Woche, in der ihr neues Buch 'Das Eva-Prinzip' erscheint, wenn nicht die schweigende Mehrheit? Der Buchtitel suggeriert: Eva Herman vertritt Eva Herman. Das aber ist merkwürdig, denn Eva Herman gedenkt ja nicht ihre Karriere aufzugeben, um an Heim und Herd zurückzukehren." [16]

Bei der Vorstellung ihres Buches Das Eva-Prinzip sagte Herman am 7. September 2006 in der Berliner Bundespressekonferenz, sie fühle sich missverstanden: "Die Reduzierung meiner Thesen auf den Slogan 'zurück zum Herd' ist falsch." [17]

Zu ihren Einstellungen, die sie in ihrem Buch Das Eva-Prinzip vertritt, gab MANNdat eine Pressemitteilung heraus.[18]

Diskussion um Deutschland

Mama, Papa oder Krippe? (2010)
Zitat:

«Der Patient Deutschland ist immer noch schwer krank. Der Patient Deutschland ist schuldig geworden und hat Schuldgefühle, liebt sich nicht und steht auch nicht zu sich. Solange wir nicht endlich unbeeinflusst von jeglichen Reflexen und Neurosen über unsere Geschichte debattieren können, wird unser Land definitiv nicht zur Ruhe kommen. Es ist kein Zufall, dass unsere Gesellschaft sich verheerend auflöst und auseinander fällt. Es ist kein Zufall, dass fast nur Gleichgültigkeit die Antwort auf so viele drängende Probleme ist. Wir Deutsche sind schwer krank und wir müssen dringend an uns arbeiten.»[19]

Zitat:

«Jetzt weiß ich, dass sie alle verrückt geworden sind, denn sie glauben, was sie sagen.
Sie glauben, es sei gut, Kleinstkinder aus ihrem Zuhause zu reißen und in überfüllte Krippen zu stecken. Sie glauben, sie täten den Kleinen etwas Besonderes, während sie in Wahrheit deren Herzen verwunden. Sie glauben offenbar auch, alle Mütter und alle Väter wünschten sich das. Ignorierend, dass die meisten es aus Geldnot, aus Verzweiflung tun müssen: Ihre Kinder weggeben.
Und weiter glauben die da oben in der Hauptstadt, sie hätten auch das Recht, diesen Kollateralschaden anzurichten. Durch Geldentzug und politischen Druck.»[20]

Zitat:

«Es gibt in Deutschland zu gewissen Themen eine politisch korrekte Haltung, gegen die kein Journalist, der in den Mainstream-Medien arbeitet, verstoßen darf, andernfalls ist er weg vom Fenster.»[21]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

Artikel

Interview

Vorträge

Gespräche

Reaktionen

"Medien Quo Vadis? - Bürger gegen Medienmanipulation e. V."

Empörte Bürger gründeten den Verein "Medien Quo Vadis? - Bürger gegen Medienmanipulation e. V." und zogen am 9. Februar 2008 eine Mahnwache vor den Johannes-B.-Kerner-Studios[wp] auf, um die "Eiserne Bratpfanne" als "Auszeichnung" für die Skandalsendung vom 9. Oktober 2007 zu überreichen.[29][30]

Berlin (ddp). Ex-"Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman fühlt sich in ihrem Kampf gegen den Feminismus bestätigt. Sie habe zwar einiges einstecken müssen, "aber gleichzeitig habe ich auch überwältigende Zustimmung in Hunderten von Briefen und eMails gespürt. Die Tendenz darin war immer: Endlich traut sich mal jemand, das zu sagen, was viele denken", sagte die 47-Jährige dem Magazin "Cicero". Sie sei sehr froh, dass eine "viel zu lange tabuisierte Diskussion endlich öffentlich ausgetragen" werde. Herman sagte, sie habe ihren Job als "Tagesschau"-Sprecherin freiwillig abgegeben. "Ich stand vor der Entscheidung, mich künftig bei solchen Themen zurückzuhalten und ein 'Redeverbot' zu akzeptieren oder aber dieses wichtige Thema weiter offensiv zu bearbeiten." Sie habe sich für "die zweite Variante" entschieden. Hermans Buch "Das Eva-Prinzip - Für eine neue Weiblichkeit" über Frauen und Emanzipation wird am 8. September veröffentlicht. Anlässlich der zu erwartenden Kontroversen um das Werk hatte sie um eine Auszeit bei der ARD-Nachrichtensendung gebeten. (ddp)[31]

Zitat:

«Das Beispiel Eva Hermans war ein Lehrstück. Eben noch die unangefochtene Königin der "Tagesschau", war sie plötzlich die Hexe, die von langjährigen Kollegen auf dem Medienfeuer geröstet und dann verbrannt wurde. Das kann jedem von ihnen passieren, wenn er vom Tugendpfad abweicht. Charakterliche Deformationen sind unter diesen Umständen unvermeidlich.» - Thorsten Hinz[32]

Einzelnachweise

  1. Eva Herman nimmt Auszeit, ARD am 12. August 2006, 12:51 Uhr
  2. Eva Herman nimmt Auszeit, morgenweb.de am 13. August 2006
  3. Abschied ohne Tränen, Focus Online am 24. August 2006
  4. Eva Herman verlässt "Tagesschau" ohne Reue, Netzeitung am 25. August 2006
  5. Eva Herman: Die Emanzipation - ein Irrtum?, Cicero im Mai 2006
  6. Eva Hermann: "Frauen sollten öfter den Mund halten", Focus Online am 3. September 2006
  7. Panik im Patriarchat, Der Spiegel, Nr. 22/2006 vom 29. Mai 2006. Alice Schwarzer erläuterte weiter: "[...] da ist sogar was Wahres dran. Die Frauen in Deutschland sind in einem stillen Gebärstreik, weil sie nicht mehr um jeden Preis Mutter werden müssen. Die meisten wollen Kinder, aber sie wollen auch einen Beruf. Und vor allem: sie wollen Unterstützung von den Vätern und vom Staat."
  8. Satire oder Stimme aus der Steinzeit?, EMMA online am 27. April 2006
  9. Das Eva-Braun-Prinzip, TAZ am 29. November 2006 (nur im Archiv verfügbar)
  10. Thea Dorn über Weiblichkeit, Hitler und Eva Herman, Die Zeit am 12. Dezember 2006
  11. Das Eva Braun-Prinzip, jetzt.sueddeutsche am 30. Oktober 2006
  12. Eva Herman: Suizidale Karrierefrauen sind am Ende ihrer Kräfte, kath.net am 26. April 2006
  13. Frauenpolitikerinnen empört über das Eva-Herman-Prinzip, Die Welt am 5. September 2006
  14. Studie widerlegt "Eva-Prinzip", sueddeutsche.de/AP/AFP/dpa, 23. August 2006
  15. Thesen spalten Nation: Umfrage des Emnid-Instituts, Stuttgarter Zeitung am 8. September 2006
  16. Heide Oestreich: Evas Prinzipien & Adams Gesetz, TAZ am 5. September 2006
  17. Die Anti-Alice - Eva Herman stellt ihr Buch vor, Die Zeit am 7. September 2006
  18. Pdf-icon-extern.png Alice Schwarzer oder Eva Herman: Wie hätten wir's denn gern? - MANNdat, 09/2006
  19. Eva Herman: "Das Überlebens­prinzip. Warum wir die Schöpfung nicht täuschen können.", S. 160
  20. Eva Herman: Wir haben keine Liebe mehr: Der Zusammenbruch beginnt, Kopp-Verlag am 8. November 2011
  21. Eva Herman: Gespräch mit Eva Herman über Putins ARD-Interview, Teil 1, Radio Stimme Russlands am 10. April 2013
  22. "Das Eva-Prinzip": Lebenslüge Selbstverwirklichung, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 7. September 2006
  23. Aus Kommentarspalten: "Das Buch selbst ist eigentlich unangreifbar. Es ist sowohl fachlich sauber recherchiert, als auch emotional ergreifend. Deshalb kam ja die Nazikeule."
  24. Produktbeschreibung: Mama, Papa oder Krippe?
  25. Gerhard Wisnewski: Neues Buch von Eva Herman: Wie ich Staatsfeind Nr. 1 wurde, Kopp-Verlag am 29. März 2010
  26. Eva Herman: Das Medienkartell: Die rot-grüne Mediokratie (Vorabdruck aus dem neuen Buch Das Medienkartell)
  27. Eva Hermann sagt, dass die Kriege nicht nötig seien. Unsere Politiker sollten sich ein Beispiel nehmen. Die AfD hatte es vorausgesagt.
  28. Gender-Gaga, Propaganda-Presse, Völker-Flucht: Die Destabilisierung Deutschlands hat Programm, Quer-Denken.TV am 28. November 2015
  29. Rosemarie Frühauf: "Eiserne Bratpfanne" an Johannes B. Kerner, Epoch Times am 6. Februar 2008
  30. Eva Herman - Youtube-logo.png "Eiserne Bratpfanne für Johannes B. Kerner", Teil 1, 2, 3 - Medien Quo Vadis? (9. Februar 2008)
  31. Überwältigende Zustimmung in Hunderten von Briefen und eMails
  32. Thorsten Hinz: Von Krypto-Sadisten und Kopftretern, Junge Freiheit am 19. Dezember 2013

Netzverweise