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Eva Reisinger

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Eva Reisinger
Geboren 1992/1993 (Jahre 24–25)
Beruf Journalist
Twitter @immerwiederEva

Eva Reisinger ist eine Journalistin in Wien.

Eigendarstellung

Zitat:

«Eva Reisinger wuchs in einem Dorf in Oberösterreich auf, in einer Familie voller Lehrer. Sie studierte Journalismus in Wien und assistierte einem Türkei-Korrespondenten in Istanbul. Am liebsten erzählt sie die Geschichten von Menschen, die noch niemand gehört hat.»[1]

Zitat:

«Ja, ich bin aus Österreich, aber nein, kenn XY aus deinem Skiurlaub nicht! Sicher nicht! Schreibe für den ZEIT-Verlag über Österreich, Feminismus & Hass[2]

Fremddarstellung

Zitat:

«Sie heißt Eva Reisinger, ist 24 Lenze jung und schreibt "am liebsten über Sex, die Türkei und Menschen mit besonderen Geschichten". Das mit dem Sex sollte Mann nicht mißverstehen, denn Eva macht nicht jedem die Beine breit, zum Beispiel Andreas Gabalier nicht, weil der Lederhose trägt. Eva hat nämlich ein Riesen­problem, ach was, es ist nicht nur ein Problem, sondern ihr persönlicher Weltuntergang, ein nimmer versiegender Quell der Scham und der Schuld. Denn, so jetzt ganz tapfer sein, liebe Leser, Eva hat mal ein Dirndl getragen! So entschuldigt sie sich auf ZEIT ONLINE: "Warum ich mich mittlerweile schäme, Tracht zu tragen". Ja, warum nur, warum nur?» - Akif Pirinçci[3]

Artikel

Rechtshändel

Eva Reisinger hat Akif Pirinçci wegen Beleidigung verklagt. Darauf erwidert Akif Pirinçci:

Zitat:

«Im Falle von Eva Reisinger und meinem Artikel auf meiner Homepage "UNTERM DIRNDL WIRD RECHTS GEJODELT" hat die Staatsanwaltschaft getrickst. Es wird aus einem langen, teils satirischen Text genau drei Sätze herausgerissen, ohne auf den Kontext einzugehen. Es wäre mir ausschließlich darauf angekommen, der Geschädigten öffentlichkeits­wirksam jeglichen personalen Geltungs­anspruch abzusprechen. Praktisch hätte ich ihr sozusagen die Existenz­berechtigung abgesprochen. Dann wollen wir uns mal genau anschauen, in welchem Kontext ich sie mit "ein Niemand", "ein Nichts" und "Du bist das weiße Affen­weibchen, das man im Umvolkungs­zirkus zum Vollführen von Kunst­stückchen dressiert hat" tituliert habe.

In Reisingers absonderlichem Artikel geht es darum, daß das Tragen eines Dirndls voll Nazi wäre (im Gegensatz zum Kopftuch oder Schleier übrigens). Überhaupt sei das Tragen von Tracht ganz schlimm Nazi. Unfaßbar sei es auch, daß einige Politiker gelegentlich Tracht tragen würden, um sich bei den Nazis anzubiedern. Patriotismus wäre total Scheiße, denn so etwas wie Heimat oder Vaterland gäbe es ja gar nicht. Nun kommt der Abschnitt, woraus sich die Staats­anwalt­schaft bedient hat. Doch aufpassen, denn einen Absatz zuvor zitiere ich in meinem Artikel Reisinger:

"In diesen Zeiten werde ich das Gefühl nicht los, diesem Pseudo-Patriotismus etwas entgegen wirken zu müssen. Während rechte Politiker*innen Maß-Bier in der Tracht saufen und gegen Geflüchtete hetzen, möchte ich betonen, dass das nichts mit meiner Heimat zu tun hat. Ich fühle mich als Europäerin und höchstens zweitrangig als Österreicherin."

Darauf meine Entgegnung:

"Bullshit, Eva, du fühlst dich auch nicht als dritt-, viert- oder fünft­rangig als Österreicherin. Als Europäerin übrigens auch nicht. Du bist ein Niemand. Du bist ein Nichts. Du bist das weiße Affen­weibchen, das man im Umvolkungs­zirkus zum Vollführen von Kunst­stückchen dressiert hat."

Reisinger ist beseelt von der One-World-Ideologie, wonach alle Menschen gleich und ihre Heimatländer bar eines Spezifikums, z. B. einer bestimmten Tracht, samt und sonders Aller­welts­länder sind, in denen wie eigentlich überall auf der Welt ein Ei dem anderen gleicht. Deshalb flüchtet sie sich auch in den nichts­sagenden Begriff "Europäerin", doch am liebsten würde sie sagen, Menschenkind. Das ist etwa so wie wenn man einen Japaner nach seinem Heimatland fragt und er antwortet mit "Asien" oder "Planet Erde". Reisinger sei ihr Zugehörigkeits­gefühl unbenommen. Aber mein "ein Niemand" und "ein Nichts" ist keineswegs auf ihre physische Existenz bezogen, sondern auf ihre pathetisch zur Schau gestellte, mit vor Stolz geschwelter Brust zelebrierte (in Wahrheit angebliche) Identitäts­losigkeit. Das wissen Sie auch ganz genau, ziehen es aber offenkundig trotzdem vor, das Ganze als Absprechen von "jeglichem personalen Geltungs­anspruchs" meinerseits zu lesen, geradeso, als meinte ich damit "unwertes Leben".

Auch das Affenweibchen-Zitat ist im Kontext zu sehen. Damit ist keineswegs gemeint, daß Eva Reisinger ein Affe ist, sondern soll dem Leser in einem drastischen Bild und in der Assoziation die Dressur zu einer bestimmten Gesinnung vor Augen führen, in diesem Falle den bekloppten Schuldkult des weißen Mannes (oder der weißen Frau). Was läge da näher als dafür die Zirkus-Metapher zu nehmen? Ein paar Sätze weiter wird diese in meinem Text noch detaillierter ausgeführt: "Doch das beste Kunststück, das man dir beigebracht hat, ist jenes, daß du dich mitten in die Manege stellst, durch den brennenden Reifen der polit­korrekten Scheiße springst, beteuerst, keine Identität zu haben, und die Hochkultur, der du entspringst, mit all ihren liebens­würdigen Traditionen verleugnest und in den Dreck ziehst und die Barbarei, insbesondere den männlichen Barbaren anbetest."

Selbstverständlich hätte ich als Metapher auch Zirkus­bären oder Zirkus­elephanten nehmen können. Doch diese Tiere symbolisieren eher Stärke als Unterwerfung. Es geht also nicht um Tier­vergleiche, sondern um das effektivste Bild, das man mit einer Dressur assoziiert. Mal abgesehen davon, daß es sich hier um aufrüttelnde Literatur im buch­stäblichen Sinne handelt. Nochmal das Bundesverfassungsgericht für die Begriffs­stutzigen unter Ihnen: "In den Schutzbereich der Meinungsfreiheit fallen alle Meinungen, unabhängig von ihrer Form und ihrem Inhalt. Auch Meinungen, die der verfassungs­mäßigen Ordnung zu­wider­laufen, werden durch die Meinungsfreiheit geschützt." Sie sehen, die Staats­anwalt­schaft versteht mich bewußt falsch, damit sie mir etwas ans Zeug flicken kann. Deshalb werden wir die Scheiße bis zur letzten Instanz durchfechten.» - Akif Pirinçci[11]

Einzelnachweise

  1. ze.tt-Autoren: Eva Reisinger, abgerufen am 7. Juni 2018
  2. Twitter: @immerwiederEva, abgerufen am 7. Juni 2018
  3. Akif Pirinçci: Unterm Dirndl droht die Massenvergewaltigung, Der kleine Akif am 20. September 2017
    Akif Pirincci: Unterm Dirndl droht die Massenvergewaltigung, NixGut-Blog am 29. September 2017
  4. Anreißer: Alex wurde mit uneindeutigen Geschlechts­organen geboren und mehrmals operiert. Heute kämpft er dafür, dass es inter­geschlechtlichen Kindern anders ergeht.
  5. Anreißer: Josef war Mitglied in der Freiheitlichen Partei Österreich und Burschenschafter. Die rechte Szene hatte große Pläne für ihn. Dann begann er, deren Ideologie zu hinterfragen.
  6. Anreißer: Küsse, Begegnungen, Offenbarungen: Auf der Karte des Projekts Queering the Map können Menschen ihre queeren Erlebnisse festhalten und teilen.
  7. Anreißer: In einem Containerprojekt in Hamburg leben Frauen, für die sich niemand zuständig fühlt und die sonst auf der Straße leben müssten. Wie auch die 39-jährige Sarah.
  8. Anreißer: Unsere Autorin erkannte nach diesem Buch, dass nett zu sein nicht bedeutet, zu allem Ja zu sagen und sich unterzuordnen.
  9. Anreißer: Unsere Autorin wurde in einem Flugzeug sexuell belästigt. Sie erhob ihre Stimme. Die Geschichte eines Opfers, das keines mehr sein wollte.
    Zitat: In Wahrheit geht es nämlich nicht nur um die Berührung, sondern dass er in dieser Situation seine Macht ausnutzte.
  10. Anreißer: Tracht ist heute mehr als ein Kleidungsstil: ein Statement, politische Meinung, Ausdruck eines konservativen Mindsets - denkt unsere Autorin und will darum ihr Dirndl nicht mehr tragen.
    Zitat: Wenn ich heute an Tracht denke, schießen mir Bilder des österreichischen Volksmusik-Sängers Andreas Gabalier, von Rechts­konservativen und besoffenen, sexistischen Männern in den Kopf.
  11. Akif Pirinçci: Strafbefehl von 5400 Euro, Der kleine Akif am 31. Mai 2018