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Femisprech

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Hauptseite » Frau » Feminismus » Femisprech


Das kleine Einmaleins des Femastasensprechs

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Femisprech ist ein Kofferwort[wp], gebildet aus dem Begriff "Feminismus" und "Neusprech", ein Begriff aus dem Roman "1984" von Georg Orwell[wp], in dem die Dystopie[wp] eines totalitären Überwachungs- und Präventionsstaates im Jahre 1984 dargestellt wird. Man spricht auch von Sprachfeminismus.

Femisprech bezeichnet pejorativ die politisch korrekten Sprachregelungen des Feminismus, wie beispielsweise das Binnen-I, die Substitution generisch maskuliner Begriffe durch sexistische weibliche Formen ("frau" anstelle von "man" / "jedefrau" anstelle von "jedermann"), aber auch die Verknüpfung von Frau mit Opfer und Mann mit Täter.

Literatur

Zitate

Zitat:

«Ein minimaler Prozentsatz kämpferischer Sprach­feministinnen darf nicht länger der nahezu 90-prozentigen Mehrheit der Staatsbürger ihren Willen aufzwingen. Was die Mehrheit der Sprach­teil­haber als richtig empfindet, wird als Regelfall angesehen. Wo immer im Laufe der Geschichte versucht wurde, in diesen Prozess regulierend einzugreifen, hatten wir es mit diktatorischen Regimen zu tun.»[1][2]

Zitat:

«Das meines Erachtens Absurde daran ist ja, dass Feministinnen immer behaupten, die Stärke der Frauen liege im Kommunikativen, im Sprachlichen und im Verstehen. Gleichzeitig vermurksen sie Sprache so stümperhaft, dass man ihnen jegliche Sprach­fähig­keiten absprechen muss - sogar dann, wenn sie Professorinnen für Sprach­forschung sind.» - Hadmut Danisch[3]

Zitat:

«Wenn Ursula von der Leyen über die gefallenen deutschen "Soldatinnen und Soldaten" spricht, tut sie das aus Prinzip, nicht etwa, weil tatsächlich ein weiblicher deutscher Soldat in Afghanistan gefallen wäre. Die "gerechte" Ausdrucksweise ist wichtiger geworden als die angemessene. Ideologie triumphiert über Wirklichkeit. Die Sprache wird unwahrhaftig.» - Bernhard Lassahn[4]

Zitat:

«Liest man beispielsweise die Schriften einer Antje "Lann" Hornscheidt, etwa über feministische Sprache, dann hat man den Eindruck, dass die so enorme Probleme mit sich selbst hat, dass es überhaupt keine Sprache mehr gibt, die sie ertragen könnte. Weil das Problem gar nicht die Sprache, sondern die Leute selbst sind. Die Leute dort halten sich selbst nicht aus, projizieren das auf die Sprache, und fuchteln so lange mit Sprache herum, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, etwas damit zu sagen. Wie jemand, der sich endlos im Bett wälzt und keine bequeme Schlaf­position findet, und dem Bett dafür die Schuld gibt.» - Hadmut Danisch[5]

Zitat:

«Das Wort "Bürgerversammlung" hat zum Glück bei keinem der Referenten den Reflex ausgelöst, von "Bürgerinnen und Bürgern" zu reden, also eine Ausgrenzung zu dementieren, die kein ernsthafter Mensch versucht, Sprachmüll des Feminismus zu produzieren und unser Recht auf Zeit zu verbrauchen.» - Josef Isensee[wp][6]

Femisprech im Propaganda-Geschwätz der Medien

Zitat:

«In einem Artikel von Carlo Portmann in der ZEIT[ext] heißt es - wie in so vielen Medien - wieder mal:

Tatsächlich sind Frauen in den kalifornischen Technologie­unter­nehmen klar unter­repräsentiert.

Sind sie das?

Nein, das sind sie nicht. Das können sie gar nicht sein.

Warum?

Weil sie da nicht repräsentiert werden. Also können sie auch nicht über- oder unter­präsentiert werden.

Ein Technologieunternehmen ist kein Parlament, keine politische Entscheidungs­institution, keine Volks­vertretung. Man geht da hin, um zu arbeiten, und damit allein im eigenen Namen und für sich selbst, nicht um irgendwen sonst zu repräsentieren[wp].

Der einzige, den man als normaler Arbeitnehmer repräsentiert, ist der Arbeitgeber (vor allem, wenn man Außen- oder Kunden­kontakt hat), man repräsentiert (bei manchen Tätigkeiten) den Arbeitgeber von innen nach außen hin. Aber man repräsentiert niemanden von außen in den Betrieb hinein. Weder Deutschland noch die USA sind Räte­republiken[wp] und volks­eigene Betriebe gibt es dort nicht. Es ist nicht so, dass das Volk Abordnungen in Firmen schickt.

Man kann in einer Firma, in der man als normaler Angestellter arbeitet, keine außen­liegende Bevölkerungs­gruppe repräsentieren, weil das nicht Teil der Tätigkeit als Angestellter ist. Wem gegenüber sollte man da überhaupt repräsentieren? Dem Arbeitgeber?

Und warum sollte eine Frau, nur weil sie Frau ist, die Frauen repräsentieren können? Nur aufgrund ihrer Geschlechts­organe oder was?

Hat sie ein Mandat? Nein, hat sie nicht.» - Hadmut Danisch[7]

Einzelnachweise

  1. Pdf-icon-extern.png Offener Brief[ext] - Heinisch-Hosek Mitterlehner
  2. Gendern: Feministinnen zwingen Mehrheit ihren Willen auf, Die Presse am 14. Juli 2014
  3. Hadmut Danisch: Österreich: Widerstand gegen Gender-Sprech, Ansichten eines Informatikers am 15. Juli 2014
  4. Bernhard Lassahn: Gewöhnung an eine Geschlechterapartheid? Die Sprachveränderung (1), AchGut-Blog am 25. Mai 2017
  5. Hadmut Danisch: Das korrupte Bundesverfassungsgericht, Ansichten eines Informatikers am 13. Januar 2014
  6. Josef Isensee[wp] (* 1937) ist ein deutscher Staatsrechtler und Staatsphilosoph. Das Zitat findet sich im von Detlef Merten, Walter Borka und Otto Depenheuer herausgegebenen Buch: Bürger­verantwortung im demokratischen Verfassungsstaat und dort auf den Seiten 139-140. Das Buch fasst Berichte und Diskussionen der Tagung der Vereinigung deutscher Staatsrechtslehrer zusammen, die vom 4. bis 7. Oktober 1995 in Wien stattgefunden hat. Die Aussage von Isensee ist demnach schon etwas älter und datiert auf die Zeit vor seiner Emeritierung. - Staatsrechtslehrer spricht von "Sprachmüll des Feminismus", Kritische Wissenschaft - critical science am 28. Juli 2015
  7. Hadmut Danisch: Warum Frauen in Technologieunternehmen nicht unterrepräsentiert sein können, Ansichten eines Informatikers am 25. Februar 2017

Querverweise

Netzverweise