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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Friedrich Weinberger

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Friedrich Weinberger
Friedrich Weinberger.jpg
Geboren 1937
Beruf Mediziner
URL psychiatrie-und-ethik.de

Dr. med. Friedrich Weinberger (* 1937) ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Er praktizierte 34 Jahre, von 1970 bis 2004, in Starnberg. Er ist der letzte (aktuellste) psychiatrische Gutachter Gustl Mollaths, Vorsitzender der Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.[ext] (GEP) und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Friedrich Weinberger ist einer der wenigen Ärzte, die es wagen, Kritik an ihren Psychiatrie-Kollegen zu üben.

In den 1980er Jahren gehörte Weinberger dem Landesvorstand des gesundheits­politischen Arbeitskreises der CSU an. Weinberger war in diesem Arbeitskreis quasi der Referent für psychiatrische Themen, sprach zu solchen wiederholt auf den Gesundheits­politischen Kongressen der CSU und stand demnach auf den entsprechenden Werbe­plakaten und Handzetteln. Weil die CSU den Weg in der Staats­psychiatrie im Rahmen der Psychiatrie-Enquête[wp] immer deutlicher fortsetzte, schied Weinberger bald als Mitglied aus.

In den siebziger Jahren begann Weinberger, sich für Menschen einzusetzen, die wegen system­kritischer Meinungs­äußerungen für verrückt erklärt und in psychiatrische Einrichtungen eingewiesen wurden. Um politischem Mißbrauch in der Psychiatrie vorzubeugen, gründete er mit Kollegen und fachlichen Laien die Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP) für Opfer des politischen Regimes in der ehemaligen Sowjetunion. Für sein ehren­amtliches Engagement wurde Friedrich Weinberger 2006 mit dem Bundes­verdienst­kreuz am Bande ausgezeichnet. In der Laudatio nannte Minister Werner Schnappauf[wp] (CSU) dieses Engagement einen unschätzbaren "ehren­amtlichen Beitrag zum Kampf für die Menschenrechte".[1]

Rede

Interview

Einzelnachweise

  1. Psychiater ausgezeichnet: Friedrich Weinberger erhält Bundesverdienstkreuz, Süddeutsche Zeitung am 13. Dezember 2006, Regional Starnberg

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel Friedrich Weinberger (Nürnberger Rede) (26. Februar 2017) aus der freien Enzyklopädie NürnbergWiki. Der NürnbergWiki-Artikel steht unter der Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0). In der NürnbergWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.