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Günter Buchholz

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Günter Buchholz
Guenter Buchholz.jpg
Geboren 1946
Beruf Ökonom

Prof. Günter Buchholz (* 1946) ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Außerdem ist er Initiator der "Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungs­politik".[1] Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Zu den Auswirkungen der Gleichstellungspolitik

Erstens: Die gesetzlich normierte Gleichstellung bewirkt, dass in den Hochschulen über das Thema überhaupt kein Meinungs­austausch möglich ist. Es ist strikt tabuisiert. Die Dissidenten antworten auf kritische Fragen mit einem dröhnenden Schweigen oder mit einer schnellen Flucht­bewegung. Sie fürchten Nachteile und die Konfrontation mit der Hoch­schul­leitung. Es gibt allerdings auch opportunistische Befürworter. Die Fahne dreht sich bekanntlich immer in den Wind.
Zweitens: Es ist eine kostspielige Gleich­stellungs­bürokratie aufgebaut worden, die niemandem verantwortlich ist und die Berufungs­verfahren erschwert, verlängert und zugunsten von Kandidatinnen verzerrt. Die sonstigen Aktivitäten, z. B. der Girls' Day, sind m. E. mehr oder weniger propagandistischer Art und dienen der öffentlichen Rechtfertigung der Stellen.
Drittens: Wenn es in einer Bewerbungs­runde nicht genügend Kandidatinnen gibt, dann wirken sich gleich­stellungs­politische Eingriffe zwingend niveausenkend aus, weil in solchen (nicht seltenen) Fällen die bestgeeigneten Personen Männer sind, die zugunsten einer weniger geeigneten Frau aus der Bewerbung ausgeschlossen werden. Solange die so diskriminierten Männer dagegen nicht klagen, wird immer gesagt werden, dass bei gleicher Qualifikation aus gleich­stellungs­politischen Gründen eine Frau berufen worden sei, was als Erfolg verbucht wird.
Viertens: Es geht darüber hinaus um weitere Führungs­positionen in der Hochschule, so dass die Prinzipien der Bestenauswahl und ggf. auch der demokratischen Wahl (bei Wahlämtern) gleich­stellungs­politisch eingeschränkt werden können. Ob das im Einzelfall tatsächlich geschehen ist, das bleibt allerdings zumeist offen, auch wegen der damit verbundenen Vertraulichkeit.
Zu prüfen wäre auch, ob bei der Besetzung normaler Verwaltungs­stellen nicht Frauen systematisch bevorzugt werden; es gibt Gründe, diesen Verdacht zu hegen. Aber auch hier gilt: Es fehlen Belege, und wo kein Kläger, da kein Richter. Das ist das Problem.
Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die Gleich­stellungs­politik juristisch fest verankert worden ist, vom Europarecht über das Grundgesetz bis zu den einfachen Gesetzen, speziell den Landes­hoch­schul­gesetzen, bis hin zu den Ziel­verein­barungen der Hoch­schul­präsidien mit den Ministerien.
In Verbindung mit dem bestehenden starken politischen Druck seitens des parteiübergreifend organisierten Verbandes der Quotenfrauen (...) können Personen in diesen Gremien kaum anders als nachzugeben, selbst wenn sie im Grunde dagegen sein mögen. Niemand kommt mehr in präsidiale oder höhere Ämter, der die Gleichstellungspolitik nicht offiziell mitträgt. Ohne deren fundamentale Delegitimation sind deshalb Veränderungen nicht einmal denkbar.[2]

Sexualerziehung in Schulen

Im Bildungsplan des Bundeslandes Baden-Württemberg trägt ein Kapitel den Titel "Bildung für Toleranz und Akzeptanz und Vielfalt".[3]

Zitat:

«"Toleranz" und "Akzeptanz" und "Vielfalt" sind bloße Tarnbegriffe.» - Prof. Dr. Günter Buchholz[4]

Prof. Buchholz führt dazu aus:

Zitat:

«Es geht bei dieser Schulpolitik, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern jetzt auch in Niedersachsen, n i c h t nur um Toleranz gegenüber Homosexualität, für die "Vielfalt" als baga­telli­sierender Tarnbegriff dient. Und es geht auch nicht nur um A k z e p t a n z, also um eine positiv-unterstützende Wertschätzung von Homosexualität, die gewährt aber nicht eingefordert werden kann. Ja, es geht nicht einmal nur um die "Normalisierung der Homosexualität", durch die diese quasi unterschiedslos und "gleich" neben der Heterosexualität stünde.

Sondern es geht, jedenfalls so wie ich die Literatur hierzu verstanden habe, darüber noch hinaus um die Durchsetzung der Homosexualität als Neue Normal­sexualität, die die [so genannte] "Zwangs­hetero­sexualität" ersetzen soll. Denn: wäre diese meine Sicht falsch, dann hätte der Begriff der "Zwangs­hetero­sexualität", der m. W. besonders oder ausschließlich von Lesben gebraucht wird, gar keinen Sinn. Begrifflich enthält "Zwangs­hetero­sexualität" nämlich bereits die moralische Aufforderung, den angeblichen "Zwang" zur Hetero­sexualität aufzuheben, was dann aus lesbischer Perspektive als "Emanzipation" erscheinen muss, so dass auch dieser Begriff eine ganz neue Bedeutung erlangt.

"Toleranz" und "Akzeptanz" und "Vielfalt" sind bloße Tarnbegriffe für das Ziel der Neuen Normal­sexualität. Und die umstrittenen sexual­päda­gogischen Curricula, die jetzt der Absicht nach von den Grünen und der SPD eingeführt werden, sind, was selbstverständlich nicht offen zugegeben wird, als entscheidende Weichen­stellung hin zur Neuen Normal­sexualität gedacht und gemeint. Denn: wäre es nicht so, dann brauchte man lediglich im Rahmen der bisher üblichen Sexualaufklärung[wp] das Thema Homosexualität in angemessenem Umfang mit abzuhandeln, und zwar mit dem unstrittigen Ziel der wechsel­seitigen Toleranz. Das wäre berechtigt, und es würde völlig genügen.

Alles, was darüber hinaus beabsichtigt ist und geplant wird, dient dem Ziel der Neuen Normal­sexualität.» - Prof. Dr. Günter Buchholz[4]

Zitate

  • "Der Anglizismus "Gender Studies" bezeichnet in Deutschland faktisch Frauenforschung, also Forschung von Frauen über Frauen für Frauen. Es gibt sie seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Zahl der Gender-Professuren beträgt mittlerweile ca. 250. Sie binden finanzielle Ressourcen in entsprechender Höhe. [...] Da sich die Gender Studies weitestgehend in geschlossenen Zirkeln abspielen, die sich durch eine esoterische[wp] Sprache, jedenfalls durch Verwendung nicht immer wissenschaftlich üblicher Termini abschotten, ist auch an den Hochschulen außerhalb dieser Zirkel und Netzwerke - abgesehen von deren Selbst­darstellung im Sinne von Public Relations - kaum etwas über sie bekannt."[5]
  • "Eine Politik der Privilegierung und der Diskriminierung ist objektiv eine rechte Politik."[6]
  • "Gender Studies sind faktisch Frauenforschung."[7]
  • "Was frauenpolitisch als "Geschlechtergerechtigkeit" und "Gleichstellung" im Ergebnis eingefordert wird, das ist ein nackter leistungs­loser (!) und sachlich unbegründeter (!) Verteilungsanspruch."[8]
  • "Quoten sind prinzipiell falsch und zu verwerfen, weil sie das unverzichtbare Leistungsprinzip gegen ein untaugliches Proporzprinzip eintauschen: Das ist der Kern der Sache."[8]
  • "Die Vorstellung einer angeblich immer schon gegebenen Unter­drückung der Frauen ist eine ideologische Erfindung. Es gibt keine Kollektivschuld 'der Männer' gegenüber 'den Frauen'."[9]
  • "Ich denke, dass der Feminismus tatsächlich ein Linkspopulismus ist. [...] Indem Frauen sich in der zweiten und (ab 1995) der dritten Frauenbewegung selbst anhaltend als Opfer, als Diskriminierte, als Benachteiligte darstellten und sich aktuell immer wieder so darstellen müssen (Schlagwort: 'Opferabo'), einerlei, ob das nun den Tatsachen entspricht oder nicht, beanspruchen sie den Status von Unter­privilegierten und damit zugleich - im Sinne eines Links­populismus - den Anspruch, der Staat möge ihnen zum Ausgleich ihrer von ihnen behaupteten Benachteiligung ein 'para­staatliches (...), parla­mentarisch nicht kontrolliertes Klientel­system[wp]' zur Verfügung stellen. [...] Genau dieses Klientel­system ist der 'Staatsfeminismus' als 'System der Gleich­stellungs­politik', das aus Rechts­normen, aus parla­mentarischen und Partei-Organisationen (z. B. ASF[wp], Frauenunion[wp] etc.), aus Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten, aus der Gesamtheit der Gender-Lehrstühle und aus dem journalistischen Netzwerk besteht. [...] Die Frauenbewegung behandelt Männer in dem Sinne feindlich, als sie im Interesse eigener Privilegien beabsichtigt und nicht davor zurück­scheut, Männer und auch das Gemeinwohl bzw. die Steuer­zahler großzügig zu schädigen."[9]
  • "Diffamierung und Denunziation gehören nicht zur linken Diskurs­kultur."[10][11]
  • "Die Institution Familie ist politisch weder rechts noch links, sondern objektiv für die biologische Reproduktion der Gesellschaft notwendig. Diese objetive Notwendigkeit macht den Unterschied aus, um den es im Art.­6 GG geht, und das betrifft eben auch den Begriff der Ehe. Die Homo-Lobby ist blind für die Fortpflanzung, weil sie selbst steril ist. Daher ist gegen Homo-Partner­schaften zwar nichts einzuwenden, gegen eine Ehe aber sehr wohl, weil das ein Kategorien­fehler wäre. Ein Jurist wie Volker Beck sollte eigentlich in der Lage sein, das zu begreifen.
    Wer anderer Auffassung ist, der möge bitte nachvollziehbar darlegen, was an männlicher oder weiblicher Homoerotik und einigen weiteren Verhaltens­varianten denn nun "fortschrittlich", "progressiv", "links" oder "was auch immer" sein soll. Alles Unsinn, kompletter Unsinn.
    Homoerotik ist einfach nur Homoerotik, nichts weiter, und das ist keinesweg neu.
    Homopolitik ist keine progressive Politik, sondern sie ist genauso strikt eigennützig wie der Feminismus oder wie andere Lobby­gruppen, denen es um ihre Subventionen geht. Sie alle wollen nur eines: Staatsknete, immer mehr Staatsknete, um ihre Taschen zu füllen."[12]
  • "Die lesbisch-feministische Weltanschauung wird nunmehr von der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) offiziell vertreten. Es ist eine Schande. Aber gut zu wissen.
    Die EKD hat in geschichtlicher Perspektive schon einmal den Fehler begangen, sich einer Weltanschauung zu beugen, nämlich der nationalsozialistischen, und sich ihr zu unterwerfen, in Gestalt der Deutschen Christen[wp].
    Die EKD hätte allen Grund, sich selbst und ihre Geschichte zu reflektieren, weil sie dann eine Chance hätte, ihren prinzipiellen Fehler einzusehen und ihre Praxis zu ändern."[13]

Artikel

Einzelnachweise

  1. Genderdebatte: "Qualifikation statt Quote", Novo-Argumente (Der Initiator der "Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik", Günter Buchholz, erklärt im Gespräch mit Novo-Redaktions­leiter Johannes Richardt, warum Gleichstellung im Widerspruch zum Grundgesetz steht und Männer durch Aushebelung des Leistungsprinzips diskriminiert.)
  2. Günter Buchholz: Feministische Dichotomie - Männer versus Frauen, Cuncti - Streitbar am 20. März 2012
  3. Rüdiger Soldt: Umstrittene Sexualerziehung: Angst vor "Pornografisierung" der Schule, FAZ am 11. November 2014 (Der Bildungsplan der Landesregierung von Baden-Württemberg treibt viele Eltern auf die Barrikaden, obwohl es nicht einmal einen Entwurf gibt. Empört sind viele über den Passus zur Sexualerziehung, der die "Vielfalt" und die Gleichwertigkeit sexueller Orientierungen in den Vordergrund stellt.)
  4. 4,0 4,1 Günter Buchholz: Tuider: Ich propagiere keine Pädophilie, Frankfurter Erklärung am 16. November 2014 (Elisabeth Tuider)
  5. Pdf-icon-intern.png Gender Studies - Die Niedersächsische Forschungsevaluation und ihre offenen Fragen - Prof. Günter Buchholz, 7. Februar 2014 (27 Seiten)
  6. Feministische Dichotomie - Männer versus Frauen, Cuncti - Streitbar am 20. März 2012
  7. Günter Buchholz - Gender Studies sind faktisch Frauenforschung, Nicht-Feminist am 19. August 2014
  8. 8,0 8,1 Günter Buchholz: Frauenquote: Das subventionierte Geschlecht, Le Bohemien am 18. Oktober 2014 (Was von Frauenquote und Gender Mainstreaming bleibt, ist eine Subventionierung des weiblichen Geschlechts, die mit Gleichberechtigung nicht mehr viel zu tun hat.)
  9. 9,0 9,1 Die politische Linke und der Feminismus, le Bohémien am 26. September 2013 (Die Frauenquote im Speziellen und die Gleichstellungspolitik im Allgemeinen sind Bestandteile des Linkspopulismus geworden. Wie wenig das tatsächlich mit linker Politik zu tun hat, darüber sprach Alexander Ulfig mit Günther Buchholz.)
  10. Günter Buchholz: "Die Allmacht der Frauen", Cuncti - Streitbar am 26. Juli 2012
  11. Mit dem zitierten Satz kritisiert Prof. Buchholz alle jene, die von sich selbst behaupten, sie seien Linke, ohne sich dabei an die oben genannte Handlungs­maxime zu halten. Damit macht er eine generelle Norm politischer Kultur gegen ein beobachtbares Verhalten geltend. Nach seinem Dafür­halten sollten sollen Diffamierung und Denunziation ebenso wie Gewalt generell nicht sein; sind sie es doch, dann ist das immer ein Zeichen des Verfalls einer politischen Kultur, und das wird zum Vorwurf für all jene, die sich solcher Mittel bedienen.
    Das Verhältnis von Diffamierung und Denunziation in der linken Diskurskultur wird im Artikel Linke Ideologie behandelt.
  12. Günter Buchholz: NRW-FDP kämpft gegen "Gender-Wahnsinn", Frankfurter Erklärung am 19. Dezember 2015
  13. Günter Buchholz: Die Gaga-Theologie der EKD, Frankfurter Erklärung am 19. Dezember 2015

Querverweise

Netzverweise