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Gender Paradox

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Hauptseite » Wissenschaft » Pseudowissenschaft » Genderismus » Gender Paradox


Das Gender Paradox beschreibt den Widerspruch zwischen jahrzehntelanger "gendersensibler Erziehung" zur Gleichheit und der stetig sich polarisierenden Berufswahl und Ausbildung in die altbekannten männertypischen und frauentypische Berufe, die eigentlich aufgelöst werden soll. Dieser Unterschied (Beispiel Norwegen) ist seit langem größer als in vergleichbaren Ländern mit weniger Frauenförderung und ohne "gendersensiblen Erziehung".

Harald Eia (* 1966)

Das Ende der Genderforschung in Norwegen

Das Paradox, das die Genderforschung nicht erklären konnte, wurde mehr und mehr zu einem Tabu in der norwegischen Öffentlichkeit und einem Problem für die regierende Sozialdemokratie. Das wollte der norwegische Komiker Harald Eia durchbrechen.

Die Idee

Harald Eia kam zu der Erkenntnis, dass die Gendertheorie - nach der Mann und Frau gleich seien und alle Unterschiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen hätten - nicht mit den Wissenschaften von Biologie, Anthropologie etc. übereinstimmen. Sein Kommentar: "Ich fühlte mich von meinen Universitätslehrern betrogen".

Eia's Idee war es, das "Gender Paradox" in Norwegen zu hinterfragen.

Die Tat

Er organisierte ein Kamerateam und stellte bekannten norwegischen Wissenschaftlern kritische Fragen zur Gender-Theorie und stellte deren Antworten jene von international anerkannten Wissenschaftlern anderer Disziplinen gegenüber. Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Er tat dies mit fundierten Wissen und einer naiven, aber humorvollen Fragetechnik. Solche Fragen waren die Genderwissenschaftler nicht gewohnt. Schon gar nicht kritische Fragen zur Gendertheorie. Viele Interviewte merkten erst danach, was da eigentlich abgelaufen war. Ehe sie sich beschweren konnten, was sie später nachholten, gingen seine Interviews im Frühjahr 2011 beim staatlichen TV-Sender NRK in der Sendereihe Hjernevask[wp] ("Gehirnwäsche") auf Sendung.

Zitat:

«Wissenschaftliche Grundlagen? Haben wir nicht! Uns reichen Theorien ...»[1]

Die Öffentlichkeit war schockiert und die Wissenschaft entsetzt. Vor allem das Feature "The Gender Equality Paradoxon" heizte erstmals eine offene Debatte über die skandinavische Genderdebatte an.

Das Ergebnis

Am 19. Oktober 2011 erschien eine Pressemitteilung, die die Schließung des NIKK (Nordic Gender Institute) zum 31.12.2011 ankündigte.[2] Damit war der Förderstopp für Gender Studies in Höhe von 56 Mio. Euro verfügt. Die "Wissenschaft" der Gender Studies wurde mit einer einstimmigen Entscheidung des Nordic Council beendet. Auch der Versuch, die trivialen Studien mit ideologischen Scheuklappen durch sinnvolle Projekte zu ersetzen, wurde abgelehnt. Diese Pressemitteilung fand zunächst nur in Norwegen Verbreitung. In Deutschland ist sie den Medien bislang gänzlich entgangen, obwohl die Gründe für die Einstellung der skandinavischen Genderforschung auf Einwänden beruht, die für unser Genderforschung hierzulande uneingeschränkt ebenfalls zutreffen!

Das ist alles Monate her. Agens erfuhr von den Videos von einem französischen Kollegen erst vor Wochen. Zunächst konnte man damit nicht sonderlich viel anfangen, weil die Hintergründe unklar waren. Erst kürzlich kam die Pressemitteilung über diverse Google Alerts durch. Warum diese monatelange Verzögerung und warum ist darüber in der deutschen Presse nichts zu finden? Gab es da ein Schweigekartell? Und warum?

Stellungnahme Agens

Abgesehen von der couragierten journalistischen Vorgehensweise des Harald Eia, zeigt sein Projekt folgendes:

  • es braucht eine Art "Besessenheit", so ein Projekt zu initiieren und gegen die Gendermafia durchzustehen
  • die seit den 1970ern praktizierte Genderlehre jenseits der anerkannten Wissenschaften ist im sozialdemokratischen Norwegen wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
  • Die Genderexperten waren es offensichtlich nie gewohnt, dass ihre Theorie hinterfragt wurde. Ihre Diskursfähigkeit wurde nie auf die Probe gestellt.
  • Eia konnte zeigen: "Money corrupts science".
  • Die Staatsideologie "Gender" wurde durch die Bürgergesellschaft nie legitimiert. Gender gehörte nicht zum öffentlichen Diskurs, obwohl es ihn manipuliert.
  • Wohlfahrtsstaat (finanziert durch die norwegische Erdölförderung) und Gender-Ideologie sind eine schädliche Kooperation eingegangen.

Was lernen wir für die deutschen Verhältnisse aus dem norwegischen Vorfall? Der Gleichheitsgedanke ist in Norwegen stärker verankert als in Deutschland und trotzdem hat es nur eines Komikers bedurft, um nachzuweisen, dass Gendertheorie eine Ansammlung von Behauptungen ist.

Situation in Deutschland

Der Unterschied zwischen Norwegen und Deutschland ist, dass bei uns die Professorinnen verbeamtet und damit unkündbar sind. Da wurden in den verschiedensten Fächern - Jura, Informatik, Physik, ... - Professorinnen eingepflanzt, die nichts anderes als diese Gender-Ideologie können und die man nicht mehr los wird. Die also nicht nur fachlich nichts leisten und kosten, sondern auch die Stellen blockieren.

Das hätte natürlich auch was, denn einem anderen Blog-Artikel Hadmut Danischs zufolge, hat der Wahlausschuss des Bundestags die Wahl Baers damit verteidigt, ihre wissenschaftlichen Leistungen eingehend geprüft zu haben. Baer macht seit 20 Jahren fast nichts anderes als Gender. Wird das nun endlich mal als un­wissen­schaftlich entlarvt, müsste sich der Wahlausschuss des Bundestags wohl die ein oder andere Frage danach gefallen lassen, was sie da eigentlich unter Wissenschaft so verstehen und was sie da eigentlich geprüft haben wollen.

Wenn sich die Vorgänge in Norwegen bewahrheiten und als belastbar herausstellen, dann ist das eine Grundlage für eine Menge kritischer Fragen auch hier. Und für das hohe Ansehen des Bundesverfassungsgerichts, an dem dem Bundestag und den Verfassungs­richtern so gelegen ist, könnte es finster aussehen, wenn Gender Studies als unwissenschaftlicher Schwindel auch in der breiten Öffentlichkeit entlarvt sind, und ausgerechnet Susanne Baer, die Gender Studies in Deutschland eingeführt hat, noch für weitere elf Jahre Verfassungs­richterin ist.[3]

Zitate

Zitat:

«Die norwegische siebenteilige Filmreihe von Harald Eia über den Genderismus muss man wirklich gesehen haben. Das ist wirklich gut gemachter investigativer Journalismus. Eia geht dabei einfach mit Kamera und Mikrofon auf die Jagd und befragt Leute: Genderisten, Wissenschaftler, normale Leute, Betroffene. Er befragt sie zu den verschiedenen Thesen des Genderismus bzw. der Gender Studies, und trägt die Aufnahmen dann zu den jeweils anderen, um sie damit zu konfrontieren. Im Prinzip erzwingt er damit das, was die Genderisten immer so strikt und ausnahmslos ablehnen, nämlich den wissen­schaftlichen Disput, indem er nicht die Leute zusammen­bringt, sondern deren Aussagen per Video hin- und herträgt, wie ein Fern­schach­spieler, der auf die Entfernung gegen zwei Leute Schach spielt und deren Züge immer von einem auf das andere Brett überträgt, um damit zwei gegen­ein­ander spielen zu lassen, obwohl sie nicht auf­einander­treffen.
Das Ergebnis ist vernichtend für Genderisten und Genderismus. Sehr überzeugend zeigt er, dass der Genderismus eine frei erfundene und grundlagenlose Behauptung ist, die jeder wissenschaftlichen Methode entbehrt. Mehrere Genderisten blamieren sich in Grund und Boden, weil sie allen Wider­sprüchen immer wieder mit Argumenten wie "das ist keine wichtige Frage" oder "damit sollte man sich nicht befassen" usw. ausweichen. (...) Kein Wunder, dass man nach dieser Serie in Norwegen den Genderisten das Geld abgedreht hat.» - Hadmut Danisch[4]

Zitat:

«Ich glaube nicht, dass in Deutschland sowas noch geht. Bei uns ist der etablierte Betrug immer unangreifbar. (...) Wie schrieb jemand so schön (per Google übersetzt) über die Serie:
"I found it amazing that one can call himself a scientist and still believe that sex is something that is socially constructed."
Bei uns wird man mit sowas nicht nur Professorin auf Lebenszeit, sondern sogar Verfassungs­richterin. Die Bundespolitik wird seit über 10 Jahren danach ausgerichtet, in den Behörden, Städten und Hochschulen eine rigide Kontroll­struktur aus Gender-Beauftragten gebaut - und nie hat jemand gefragt, ob irgendwas davon überhaupt stimmt. Wie ich schon sagte: Gender beruht auf den gleichen Vorgehensweisen wie Scientology - Hadmut Danisch[4]

Zitat:

«[Das Gleichstellungsparadoxon beschreibt] einen seltsamen, unvorhergesehenen Effekt:

"Je mehr man Männer und Frauen gleichstellt, gleichbehandelt, gleichmacht, desto stärker bewegen sie sich auseinander und in die herkömmlichen Geschlechterrollen. Lässt man sie jedoch einfach in Ruhe und macht da gar nichts, dann gleichen sie sich eher an."

Die Psychologen sind verwirrt. Man hält es für bizarr.

Man hält es für einen Widerspruch, eine empirische Gegen­beobachtung zur Gender-Theorie.

Ich halte das überhaupt nicht für überraschend, sondern im Gegenteil für folgerichtig. Denn nach meiner Auffassung gehört es zum elementaren und urbiologischen Verhaltens­programm von Menschen, sich Männern und Frauen gegenüber unterschiedlich zu verhalten. Deshalb ist es so enorm wichtig und passiert innerhalb von Sekunden­bruch­teilen, zu erfassen, ob jemand männlich oder weiblich ist. Deshalb auch das Unwohlsein gegenüber Androgynen und Intersexuellen. Deshalb ist es auch so wichtig, sich passend darzustellen, um schnell und eindeutig identifiziert zu werden. Besonders dann, wenn wir unsere primären und sekundären Geschlechts­merkmale durch Kleidung usw. verdecken. Dann muss halt die rosa Winterjacke ran. Oder eben ein Pfund Schminke im Gesicht. Oder im Sommer dann doch das Dekolleté[wp].

Ich habe meine Auffassung mal auf seltsame Weise bestätigt gesehen, als mich wegen eines Blog­artikels mal ein mir unbekannter Inter­sexueller anrief, um etwas darin zu kommentieren. Schon die Stimme hörte sich sowohl männlich, als auch weiblich an, beide Stimm­merkmale zu hören. Da ist das Hirn dann ständig beschäftigt, um sich zu überlegen, mit wem man es jetzt eigentlich zu tun hat. Es gab mal im Fernsehen eine Moderatorin, die da einfach nur knapp geschminkt und burschikos im Norweger­pulli saß, und bei der ich lange gerätselt habe, ob das nun ein androgyner Mann oder eine burschikose Frau ist. Da ist das Hirn beschäftigt.

Und wenn Männer, etwa am Arbeitsplatz, unter sich sind, ist es ein Riesen-Unterschied, ob noch ein Mann oder eine Frau reinkommt. Frauen bestätigten mir, dass es umgekehrt noch ein viel stärkerer Effekt ist.

Das Gehirn ist offenbar ständig dabei, die Personen in der Umgebung zu erfassen und das Verhalten darauf einzustellen und anzupassen.

Es ist erstaunlich, aber nicht nur die Gender-Spinner, sondern eben auch die Soziologen, die ja gerade behaupten, das zu erforschen, sind völlig unfähig, das zu erkennen, und in marxistischen Welt­bildern verfangen, die einfach nicht stimmen.

Meiner Auffassung nach fangen Menschen es zwangsläufig und unausweichlich an, ihre Geschlechtsidentität eben auf andere Weise zu zeigen, wenn man ihnen die normalen Mittel nimmt, sie kompensieren die Genderei einfach.

Die Frage ist allerdings, was eigentlich passieren muss, bis Soziologen und Gender-Verstrahlte, Journalisten und Politiker einsehen, dass das alles nur ein einziger großer Haufen Quatsch und Schwachsinn ist und sie einfach nur auf Marxismus herein­gefallen sind.

Und solche Leute haben wir zu Hunderten als Professoren verbeamtet.» - Hadmut Danisch[5]

Einzelnachweise

  1. Youtube-logo.png Brainwash (1/7) - The Gender Equality (Länge: Gespräch ab 33:00 Min.)
  2. Pressemitteilung Nordic Institute
  3. Hadmut Danisch: Gender Studies in Norwegen wegen Unwissenschaftlichkeit abgeschafft?, 30. August 2012
  4. 4,0 4,1 Hadmut Danisch: Gender-Brainwash, Ansichten eines Informatikers am 31. August 2012
  5. Hadmut Danisch: Das Gleichstellungsparadoxon, Ansichten eines Informatikers am 16. September 2018

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert zusammenfassend auf dem Artikel Aus für Gender von Agens e.V., 29. August 2012.