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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Genitalverstümmelung (Tabelle)

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Hauptseite » Mann » Jungen » Genitalverstümmelung » Genitalverstümmelung (Tabelle)


Die folgende Aufstellung listet die verschiedenen Formen männlicher Genitalverstümmelungen auf, beginnend mit der leichtesten bis zur schwersten bekannten Form (Kastration[wp] ausgenommen). Angaben bezüglich des Schmerzes sind natürlich sehr subjektiv. Dabei spielt eine große Rolle, ob Gewebe auf der ventralen Penisseite mit involviert ist, da sich beim Frenulum eine starke Konzentration von Nerven befindet. Bei Initiationsritualen ist die Zufügung von Schmerzen meist durchaus beabsichtigt.

Aufschlüsslung

  1. = Ort
  2. = Wer führt die Operation durch?
  3. = Zweck
  4. = in welchem Alter?
  5. = heute noch gebräuchlich?
  6. = Wie wird die Operation durchgeführt?
  7. = Ergebnis
  8. = Schmerz / Betäubung

Infibulation

  1. "zivilisierte" Länder im 19. Jahrhundert
  2. meistens ein Arzt
  3. Masturbationsverhinderung
  4. Jugendalter
  5. nein
  6. Die Vorhaut wird zweifach durchstochen. Es wird ein Silberdraht oder gar ein kleines Vorhängeschloss hindurchgeführt.
  7. zwei Löcher in der Vorhaut
  8. mäßig / nein

Durchtrennen des Frenulums

  1. Bei den Luos in Afrika
  2. Bereits initiierte Jugendliche
  3. Initiationsritus
  4. 12 Jahre oder älter
  5. möglicherweise in ländlichen Gegenden hier und da noch praktiziert, teilweise durch radikale Beschneidungen ersetzt
  6. verschiedene Methoden:
    1. Piercen des Frenulums, das dann mit einer Ligatur innerhalb weniger Tage durchtrennt wird
    2. Piercen und anschließend Durchtrennen des Frenulums
    3. Bei der bizarrsten Form wird eine Riesentermite dazu gebracht, das Frenulum durchzubeißen
  7. Die Operation kurz vor der Pubertät soll bewirken, dass die Eichel nach erfolgtem Peniswachstum freiliegt. Kein Verlust von sensitivem Gewebe
  8. 1: mäßig bis stark 2: stark 3: sehr stark / nein

Superinzision

  1. auf den Philippinen bei vielen, jedoch nicht allen Stämmen, auf den Fidschi-Inseln, auf den kleinen Pazifikinseln Tikopia (Polynesien), Tangaroa, Ra'ivavae und Niue
  2. ein Amateur, auf Tikopia ein Onkel, auf Ra'ivavae müssen die dazu Bestimmten selbst Hand anlegen
  3. Initiationsritus
  4. meist im Alter von 8 bis 10 Jahren durchgeführt (auf Niue im Alter von 8 Jahren, auf Fidschi während der Pubertät)
  5. noch gebräuchlich, auf den Philippinen jedoch zunehmend durch radikale Beschneidungen ersetzt.
  6. ein dorsaler Schnitt, bei dem die Vorhaut aufgeschnitten und die Eichel entblößt wird, jedoch kein Gewebe entfernt
  7. entblößte Eichel, Hautlappen an der Penisunterseite
  8. stark / nein

Bizarre Form der Superinzision

  1. ein Stamm in Melanesien (westliche Salomon-Inseln)
  2. ein Amateur
  3. Initiationsritus
  4.  ?
  5.  ?
  6. es wird ein waagerechter Schnitt auf der Oberseite der Vorhaut gemacht und die Eichel hindurchgezogen.
  7. entblößte Eichel, Hautlappen an der Unterseite des Penis
  8. stark / nein

Besondere Form der Superinzision

  1. ein Stamm in Melanesien (Salomon-Inseln)
  2. ein Amateur
  3. Initiationsritus
  4.  ?
  5. noch gebräuchlich
  6. es werden 4 Schnitte in der Vorhaut gemacht, die Eichel entblößt, aber kein Gewebe entfernt
  7. entblößte Eichel, 4 Hautlappen, ähnlich einer Blüte, rund um die Eichel
  8. sehr stark / nein

Teilweise Beschneidung (zu ca. 1/3)

1. A: im Judentum bis ins 2. Jahrhundert gebräuchlich
B: bei einigen afrikanischen Stämmen
2. A: der dafür ausgebildete Mohel
B: ein Amateur
3. A: biblisches Gebot
B: Initiationsritus
4. A: Am 8. Tage nach der Geburt
B: unterschiedlich
5. A: Nicht mehr in dieser leichteren Form
B: Noch gebräuchlich
6. Die Vorhaut wird vorgezogen und früher mit einem scharfen Stein, heute mit einer Rasierklinge teilweise abgeschnitten.
7. teilweise entblößte Eichel, Verlust von sensitivem Gewebe
8. sehr stark / nein

Teilweise Beschneidung (mindestens zur Hälfte bis 2/3)

1. A: in islamischen Ländern, bei islamischen Bevölkerungsgruppen
B: bei afrikanischen Stämmen, bei Aborigines in Nordwest-Australien
C: in Westaustralien
D: in westlichen Ländern
2. A: Der Barbier, ein Beschneider, manchmal ein Arzt (der dann aber meistens radikal beschneidet)
B: ein Amateur
C: ein Amateur
D: ein Arzt
3. A: Initiationsritus, Tradition
B: dito
C: dito
D: weil Probleme auftraten, die der Arzt nicht anders zu lösen wusste
4. A: unterschiedlich, stets vor der Pubertät
B: unterschiedlich
C: ?
D: unterschiedlich, meist bei Kindern
5. A: ja
B: ja
C: ja
D: ja
6. Die Vorhaut wird vorgezogen und früher mit einem scharfen Stein, heute mit einer Rasierklinge oder einem Skalpell teilweise abgeschnitten. Wenn durch einen Chirurgen durchgeführt, werden meist Teile beider Haut­schichten entfernt und ggf. anschließend vernäht
7. teilweise, nach der Pubertät meist völlig entblößte Eichel, sichtbare Narbe, Verlust von sensitivem Gewebe
8. sehr stark (bei Betäubung: kein Schmerz, aber evtl. unangenehme Nachwirkungen) / nein bzw. selten (bei D heute stets)

Plastische Operation, bei der die innere Hautschicht entfernt wird

  1. in zivilisierten Ländern
  2. ein Arzt
  3. weil Probleme auftraten, die der Arzt nicht anders zu lösen wusste
  4. unterschiedlich, meist bei Kindern
  5. ja
  6. die innere Vorhautschicht wird entfernt, die äußere Hautschicht wird nach innen geklappt und an der Eichelbasis festgenäht
  7. weitgehend entblößte Eichel, großer Verlust von sensitivem Gewebe. Zweck der Technik ist, eine gewisse Hautreserve zu belassen und die Beschneidungsnarbe unsichtbar anzuordnen.
  8. nein (evtl. unangenehme Nachwirkungen) / ja

Radikale Beschneidung

1. A: in den USA bei Neugeborenen
B: in Kanada und Australien
C: in Südkorea
D: auf den Philippinen
2.A: Meistens ein Gynäkologe, manchmal ein praktischer Arzt, seltener ein Kinderarzt
B: ein Arzt, meistens Gynäkologe
C: ein Arzt
D: ein Arzt
3. A: aus überkommener Tradition (ursprünglich zur Masturbationseindämmung)
B: dito
C: um den Amerikanern nachzueifern
D: dito, z. T. als Ersatz für traditionelle Superinzision
4. A: kurz nach der Geburt
B: dito
C: meist vor der Pubertät
D: meist im Alter von 8 bis 10 Jahren
5. A: noch häufig (zu 57 %)
B: zumeist selten
C: sehr häufig
D: häufig
6. Die Vorhaut wird (nachdem sie bei Babys und Kleinkindern eingeschnitten und von der Eichel abgerissen wurde) vollständig weggeschnitten. Hierfür werden meist verschiedene Vorrichtungen benutzt. Auch das Frenulum wird manchmal enfernt.
7. völlig entblößte Eichel, großer Verlust von sensitivem Gewebe, sichtbare Narbe, meist fehlende Hautreserve für Erektionen
8. extrem stark / bei Babys meistens nein

Subinzision, leichtere Form

meist in Verbindung mit vorhergehender Beschneidung

  1. einige Aborigines-Stämme in Australien
  2. ein Amateur
  3. Initiationsritus
  4.  ?
  5.  ?
  6. Die Harnröhre wird an der Unterseite des Penis eingeschnitten
  7. Urinieren im Stehen wird unmöglich
  8. stark / nein

Subinzision, schwerere Form

meist in Verbindung mit vorhergehender Beschneidung

  1. einige Aborigines-Stämme in Australien
  2. ein Amateur
  3. Initiationsritus
  4.  ?
  5.  ?
  6. Die Harnröhre wird von der Peniswurzel bis zur Eichel komplett aufgeschnitten.
  7. Aussehen und Funktion des Penis werden massiv verändert. Urinieren im Stehen wird unmöglich
  8. extrem stark / nein

Häutung des gesamten Penis

  1. Afrika, ein Stamm am roten Meer
  2. ein Amateur
  3. Initiationsritus
  4.  ?
  5. wahrscheinlich seit etwa 1900 nicht mehr praktiziert
  6. Die gesamte Penishaut wird, inkl. einem Stück Haut des Schamhügels, abgerissen.
  7. gravierende Verstümmelung
  8. außerordentlich stark / nein

Querverweise