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Hasnain Kazim

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Hauptseite » Personen-Portal » Hasnain Kazim

Hasnain Kazim
Geboren 19. Oktober 1974[1]
Beruf Journalist
Twitter @HasnainKazim
Ein Invasorenkind meldet seine Ansprüche an: "Wir beanspruchen Deutschland für uns."

Hasnain Niels Kazim[1] (* 1974) ist ein indisch-pakistanischer Journalist in Deutschland, Autor und Marineoffizier a. D.[2] Er ist Preisträger des CNN Journalist Awards[wp] 2009 in der Kategorie Online[3], erhielt 2015 den Medienpreis Goldener Kompass[4] und erreichte bei der Wahl zum Politik­journalisten des Jahres 2016 des Medium Magazins den dritten Platz.[5]

Privates

Hasnain Kazim ist der Sohn indisch-pakistanischer Eltern. Er hat die deutsche Staats­bürgerschaft und ist verheiratet.

Zu seinen Standpunkten

Zitat:

«"Nicht jeder, der die AfD wählt, ist ein Nazi."
Doch.»[6]

Zitat:

«Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns.»[7]

Hasnain Kazim veröffentlichte auf Twitter folgendes:

  1. AfD-Vize Gauland sagt: "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land." Meine Antwort: "Gewöhn dich dran, Alter!"
  2. "Gewöhn dich dran. Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.“

Kurz darauf löschte Kazim den zweiten Tweet und begründete das auf Twitter so:

"Gelöscht, weil ihr mich vollmüllt. Was den Inhalt angeht: ich stehe zu jedem Wort."

Außerdem schrieb er der CSU einen deftigen Brief, weil diese sich für einen Vorrang für Zuwanderer aus unserem christlich-abendländischen Kulturkreis einsetzt.

"Gewöhn dich dran. Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht."[8]
Der deutsche Staatsbürger Hasnain Kazim fühlt sich in erster Linie als Bürger mit Migrationshintergrund. Er "beansprucht" Deutschland für hier geborene Kinder von Migranten wie für Zuwanderer jeder Art und empfiehlt Deutschen ohne Migrations"hintergrund, sich mit ihrem "Fremdsein" abzufinden.
Hasnain Kazim - Drei Twitter-Nachrichten.jpg

Hasnain Kazim, in Deutschland geborener Sohn indisch-pakistanischer Eltern, stört sich daran, dass die CSU bei der legalen Einwanderung - nicht bei Flüchtlingen! - "Vorrang für Zuwanderer aus unserem christlich-abend­ländischen Kulturkreis" fordert. Deshalb hat der Spiegel-Online-Korrespondent der "lieben CSU" einen offenen Brief geschrieben. Sein Vorwurf: die CSU beflügele Gewalt.

Wörtlich schreibt Kazim in seinem Brief an die CSU:

Mit deinen Worten beförderst du eine Radikalisierung der Sprache, du beflügelst die Gewalt­tätigen. Und das alles nimmst du nur für deine absolute Mehrheit in Bayern in Kauf? Du willst wirklich nach "kultur­eigener" und "kultur­fremder" Herkunft selektieren? Solch eine Haltung, liebe CSU, finde ich, ist einer Demokratie unwürdig. Das ist weder christlich noch sozial. Aber mir scheint, das interessiert dich nicht. Dir geht es nur um Aufmerksamkeit, um Zustimmung der dumpfen Wählerschaft.

Starke Worte eines Journalisten, der selbst keineswegs zimperlich ist, wenn er sein Ideal einer multi­kulturellen Gesellschaft propagiert, in der die Deutschen sich anzupassen hätten. Das tut er nicht so direkt beim SPIEGEL, dafür umso deutlicher bei Twitter. Hier eine kleine Kostprobe:

  • "Gewöhn dich dran. Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht." (5. Juni 2016)
  • "AfD-Vize Gauland sagt: Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land. Meine Antwort: Gewöhn dich dran, Alter!" (5. Juni 2016)
  • Kurz darauf löschte Kazim den ersten Gauland-Tweet und begründete das auf Twitter so: "Gelöscht, weil ihr mich vollmüllt. Was den Inhalt angeht: ich stehe zu jedem Wort." (5. Juni 2016)
Hasnain Kazim - Twitter-Nachricht am 2016-06-05 um 08-53 AM.png

Halten wir also fest: Der deutsche Staatsbürger Hasnain Kazim fühlt sich in erster Linie als Bürger mit Migrationshintergrund. Er "beansprucht" Deutschland für hier geborene Kinder von Migranten wie für Zuwanderer jeder Art und empfiehlt Deutschen ohne Migrations­hintergrund, sich mit ihrem "Fremdsein" abzufinden.

Dies ist ein freies Land. Da darf man "völkisch" denken und reden, wie so viele in der AfD, oder sich eine Gesellschaft wünschen, in der die "Bio-Deutschen" sich den Vorstellungen von Zuwanderern und Menschen mit Migrations­hintergrund anzupassen haben, wie Kazim das propagiert. Nur: Wer so denkt und schreibt, ist selbst ein Brandstifter, auch wenn er laut und in gutmenschlicher Diktion nach der Feuerwehr ruft.
- Hugo Müller-Vogg[9]
Was will ein Mann mit Migrationshintergrund mit folgendem Tweet erreichen? "Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht." Diese Worte wirken doch wie gemacht für das Schüren von Ängsten vor der Zuwanderung und eignen sich mithin bestens für rechte Propaganda. Hat der Autor hier aus Naivität eine solche Steilvorlage geliefert? Kaum zu glauben, denn dort steht als Urheber der Name Hasnain Kazim. Als Spiegel-Korrespondent in der Türkei machte er kürzlich erst ehrenhafte Schlag­zeilen, weil ihm das Erdogan-Regime wegen seiner kritischen Bericht­erstattung die Verlängerung der Akkreditierung verweigerte, woraufhin er die Türkei verlassen musste.

Der gebürtige Oldenburger hat indisch-pakistanische Eltern und ist ein versierter Journalist, auch Träger einiger Journalisten­preise. Man kann davon ausgehen, dass Kazim weiß, was er schreibt. Und dieser Mann soll wirklich eine solch dumme Aussage in die Welt geschickt haben? Im Netz kursieren Bilder dieses Tweets, oft mit nicht gerade kuscheligen Kommentaren versehen. Kann es vielleicht sein, dass diese Provokation Kazim einfach unter­geschoben wurde, um Stimmung zu machen?

Eigentlich erwarte ich, dass das so ist. Ein Journalist, der in der Türkei Erdoğan[wp] die Stirn bietet, kann doch daheim nicht so engstirnig und verbohrt sein, um mit solchen Sprüchen zu provozieren und die Polarisierung zu schüren. Und dass er, selbst doch eigentlich Deutscher, von der Verdrängung der Autochthonen träumt, mag ich nicht glauben. Also schaue ich mir Kazims Twitter-Seite an. Und siehe da: Das obige Zitat kann ich nicht entdecken, nur wieder als Foto in Tweets von anderen. Gelöscht haben soll Kazim dieses Gezwitscher, schreiben sie. Er selbst kommentiert das nicht.

Gut, wenn jemand einen blöden Spruch wieder zurück­nimmt, will ich nicht nach­tragend sein. Ich hätte ja nur gern gewusst, ob der nun wirklich von ihm war. Indirekt beantwortet Kazim die Frage leider dann doch mit diesem Tweet: "AfD-Vize Gauland sagt: Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land. Meine Antwort: Gewöhn dich dran, Alter!"

Die Hardliner in der AfD sollten sich für solche Kampf­ansagen öfter mal bedanken. Oder haben sie sich an die unfreiwillige Wahlkampfhilfe dieser Art mittlerweile schon gewöhnt?
- Peter Grimm[10][11]

Artikel

Interview

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Geschichte einer Einwanderung: Die Bratwurst ist die Trennlinie zwischen West und Ost, Spiegel Online am 7. September 2009
  2. Türkei: Morddrohungen gegen "Spiegel"-Reporter, Frankfurter Rundschau am
  3. Pdf-icon-extern.svg Preisträger 2009[ext], abgerufen am 14. März 2017
  4. "Goldener Kompass": Tatort-Kommissar Striesow erhält KEP-Medienpreis, pro-medienmagazin.de am 10. April 2015
  5. Journalisten des Jahres 2016 des Medium Magazins, abgerufen am 14. März 2017.
  6. Twitter: @HasnainKazim - 19. Jan. 2017 - 03:31
  7. Twitter: @HasnainKazim - 05. Jun. 2016 - 08:53 - Datei:Hasnain Kazim - Twitter-Nachricht am 2016-06-05 um 08-53 AM.png
  8. Jürgen Fritz: "Wir beanspruchen Deutschland für uns", Jüdische Rundschau am 7. Oktober 2016
  9. Hugo Müller-Vogg: Frieden predigen und Unfrieden säen: Ein SPIEGEL-Korrespondent "beansprucht" Deutschland für Migranten, Tichys Einblick am 15. September 2016
  10. Peter Grimm: "Wir beanspruchen Deutschland für uns", AchGut-Blog am 6. Juni 2016
  11. Peter Grimm: "Wir beanspruchen Deutschland für uns", sichtplatz.de am 6. Juni 2016

Netzverweise