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Jordan Peterson

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Jordan Peterson
Jordan Peterson.png
Geboren 12. Juni 1962
Beruf Psychologe
URL jordanbpeterson.com
Twitter @jordanbpeterson

Jordan Bernt Peterson (* 1962) ist ein kanadischer klinischer Psychologe und Professor für Psychologie an der Universität von Toronto.

Das politische Korrektheitsspiel
  1. Identifizieren Sie einen Bereich menschlichen Handelns
  2. Beachten Sie eine Verteilung des Erfolges
  3. Identifizieren Sie Gewinner und Verlierer
  4. Behaupten Sie, dass die Verlierer nur verlieren, weil sie von den Gewinnern unterdrückt werden
  5. Behaupten Sie Verbundenheit mit den Verlierern
  6. Fühlen Sie sich sicher in Ihrer umfassenden Erklärung der Welt
  7. Schwelgen Sie in Ihrer moralischen Überlegenheit
  8. Richten Sie Ihren Groll auf die neu entdeckten Feinde
  9. Vergessen Sie nicht, Ihre Feinde braunzupinseln
  10. Wiederholen. Unaufhörlich. Überall.

  - Dr. Jordan B. Peterson[1]

Interview

Zitat:

«Ich habe gerade innerhalb von nur 24 Stunden Hinweise auf drei Fernseh­interviews von erstaunlich schlechter Qualität erhalten, die allesamt nach dem Schema links­feministische Feministin versucht Interviewgast, den sie rechts verorten, an den Karren zu fahren. Es zeigt sehr deutlich, wo die Medien inzwischen angekommen sind.

Das erste - halbstündige - Interview stammt vom Sender Channel 4, soweit ersichtlich ein britischer Sender, zwischen der Moderatorin und Feministin Cathy Newman[wp] und Jordan Peterson, einem kanadischen Professor für Psychologie und bekanntem Gender-Kritiker.

Mir fällt es da sehr penetrant auf, dass sie ihm nicht nur immer wieder ins Wort fällt, sondern auch ständig versucht, ihm Aussagen in den Mund zu legen, die er nicht gesagt hat, und etwas zu unterstellen, was nicht stimmt. Sie interviewt da nicht ihn, sondern hält einen Dialog mit ihrem imaginären Feindbild, also letztlich nur mit sich selbst. Er wehrt sich aber. So unterstellt sie etwa, dass er nur für Männer schreibe und nur Männer ihm zuhörten, was freilich nicht stimmt, aber nicht in ihr politisches Weltbild passt.

Ich finde den Interviewstil ganz schrecklich, und man muss sich dabei auch mal ihre verbissene Mimik anschauen. Sie ist weit überfordert damit, einen echten Menschen und nicht nur einen imaginären und ihrer Wunsch­vorstellung eines optimal-bösen Gegners zu interviewen.

Sie sagt, er würde wilde Pauschalisierungen betreiben, und er sagt, dass er klinischer Psychologe ist, das also erforscht. Sie zieht absurde Schluss­folgerungen (niedriger Frauenanteil in Vorständen, also würden Frauen dominiert.) Gender Pay Gap: Sie versucht ihn einfach nieder­zu­schreien. Er sagt, dass es den Gender Pay Gap so nicht gibt, weil es viele andere Ursachen gäbe. Sie macht daraus die Behauptung, es spiele keine Rolle, ob Frauen repräsentiert seien. Und so weiter. Sie sagt, es kommt gar nicht darauf an, warum Frauen weniger Geld bekommen, das sei einfach kategorisch "not fair". Und man merkt auch, dass sie überhaupt nicht inhaltlich, sondern nur in Phrasen, antrainierten Begriffen, und politischen "Gewissheiten" redet.

Sie versucht permanent, beide Seiten des Interviews zu spielen. Sie übergeht, was er sagt und kommt dann mit "Are you saying that..." und macht daraus geschlossene Fragen, die er nicht in seinem Sinne beantworten kann. "Are you saying that gender equality is not desirable?" Sagt er ja, ist er ein Frauen­unterdrücker. Sagt er nein, müsste er sich vorhalten lassen, dagegen zu arbeiten. Der muss richtig kämpfen, um darzustellen, dass die Frage falsch ist. Ein richtig dreckiger Interview-Stil.

Dazu wimmelt es in ihren Vorhaltungen vor Unlogiken und Denkfehlern. Beispielsweise fordert sie, dass Frauen das gleiche Gehalt bekommen müssten, wenn sie den gleichen Job machen. Wie gut sie ihn machen, kommt darin nicht vor.

Ein Gespräch ist da nicht möglich. Sie hört das und nur das, was sie hören will, egal ob er es gesagt hat. Vor allem - und da verfehlt sie ihren Job völlig - geht es ihr nicht darum, was er sagt und glaubt, sondern ihm einzunageln, was sie sagt und glaubt. Ein Interview, das sich um den Moderator dreht, ist verfehlt.

Und bei 23:00 kriegt er sie damit auch dran. Aber achtet auf die Mimik und die überhebliche Arroganz.» - Hadmut Danisch[2]

Reden

Gespräche

Vorträge

Werke

  • Pdf-icon-extern.png Maps of Meaning: The Architecture of Belief[ext], Routledge, 1999 (402 Seiten) (PDF-Version mit Bildern im Mai 2002)

Einzelnachweise

  1. The Political Correctness Game (SJW Game) - Jordan B. Peterson, reddit.com (Punkt 9 wurde hinzugefügt)
  2. Hadmut Danisch: Drei schlechte Fernsehinterviews, Ansichten eines Informatikers am 18. Januar 2018
  3. Auszug: Youtube-logo.png Every young woman needs to see this! (30. April 2017) (Länge: 14:46 Min.)

Netzverweise