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Jordan Peterson

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Jordan Peterson
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Geboren 12. Juni 1962
Beruf Psychologe
URL jordanbpeterson.com
Twitter @jordanbpeterson

Jordan Bernt Peterson (* 1962) ist ein kanadischer klinischer Psychologe und Professor für Psychologie an der Universität von Toronto.

Das politische Korrektheitsspiel
  1. Identifizieren Sie einen Bereich menschlichen Handelns
  2. Beachten Sie eine Verteilung des Erfolges
  3. Identifizieren Sie Gewinner und Verlierer
  4. Behaupten Sie, dass die Verlierer nur verlieren, weil sie von den Gewinnern unterdrückt werden
  5. Behaupten Sie Verbundenheit mit den Verlierern
  6. Fühlen Sie sich sicher in Ihrer umfassenden Erklärung der Welt
  7. Schwelgen Sie in Ihrer moralischen Überlegenheit
  8. Richten Sie Ihren Groll auf die neu entdeckten Feinde
  9. Vergessen Sie nicht, Ihre Feinde braunzupinseln
  10. Wiederholen. Unaufhörlich. Überall.

  - Dr. Jordan B. Peterson[1]

Interview

Zitat:

«Mit der "Bill C-16" werden Geschlechtsidentität und -ausdruck (engl. gender identity and gender expression) durch eine Ergänzung in der kanadischen Menschen­rechts­erklärung geschützt. Gerichte können zukünftig härtere Urteile fällen, wenn bewiesen werden kann, dass ein Verbrechen durch Vorurteile gegen diese Gruppen motiviert war. Das erscheint mir unschlüssig, da man Menschen, die einen ähnlichen Geschlechts­ausdruck teilen, nicht als homogene Gruppe kategorisieren kann. Durch das Gesetz werden die kanadischen Bürger gezwungen, solche Pronomen zu verwenden, die so genannte nicht-binäre Menschen - also Menschen, die sich selbst weder als Mann oder Frau wahrnehmen - festgelegt haben. Wenn man die erwünschten Pronomen nicht verwendet, drohen einem hohe Strafen. Ich habe Bedenken gegen das Gesetz geäußert, weil ich dadurch meine Redefreiheit bedroht sehe und weil es meiner Meinung nach sehr gefährlich ist, solche Dinge gesetzlich vorzuschreiben. Mir erschloss sich nicht ganz, weshalb meine Äußerungen so viel Aufsehen erregt haben. Es lag wohl daran, dass ich mir ganz entschieden nicht den Mund verbieten lassen wollte. Mir ist mein Recht, frei reden zu können, sehr wichtig. Ich wollte es nicht beschränken lassen, ganz gleich, was passiert.

Daneben finde ich es problematisch, dass wir jetzt nur eine einzelne Sichtweise auf menschliche Identität im Gesetz stehen haben - insbesondere, was sexuelle Identität anbelangt. Die "Bill C-16" legt fest, dass das biologische Geschlecht, die Geschlechts­identität, der Geschlechts­ausdruck und die sexuelle Orientierung unabhängig voneinander variieren. Das tun sie aber nicht. Der Gesetzgeber diktiert damit, dass sexuelle Unterschiede ausschließlich das Ergebnis unterschiedlicher Sozialisierung oder individueller Entscheidungen sind. Biologische Faktoren spielen keine Rolle. Solch eine Sichtweise gesetzlich zu verankern, ist höchst bedenklich. Ich denke, dieses Gesetz wurde nur deshalb verabschiedet, weil jene Ideologen, die an so etwas glauben, die intellektuelle Aus­einander­setzung längst verloren haben.

Viele der so genannten "Social Justice Warriors" argumentieren folgender­maßen: "Als schwarzer Mann, schwarze Frau etc. bin ich der Auffassung, dass ...". Durch solche Aussagen signalisieren sie, zu einer bestimmten "Opfergruppe" zu gehören, und erhoffen sich so Glaubwürdigkeit. Manche dunkel­häutige Aktivisten wollen es Weißen sogar verbieten, über "schwarze Themen" zu sprechen, weil sie sich nicht in das Leben eines Dunkel­häutigen hinein­versetzen könnten. Was denken Sie darüber?
Hier zeigt sich ein gefährliches Problem innerhalb der radikalen Linken: Das Fundament ihrer Ideologie ist das Denken in Gruppen­kategorien. Die radikale Linke betreibt Identitätspolitik. Sie wollen, dass man sich über seine Gruppen­zu­gehörigkeit definiert. Dies ist eine fundamental anti-westliche Idee. Denn die Grundlage des Westens ist die Vorstellung, dass wir uns über unsere Individualität definieren. Man muss damit nicht einverstanden sein und kann sich natürlich auch über eine Gruppen­zu­gehörig­keit definieren. Dann gibt es aber einige begriffliche Schwierigkeiten. Erstens, welche Gruppe? Das ist ein großes Problem, weil es immer mehr Gruppen gibt. Ist es das Geschlecht, die Geschlechts­identität oder der Geschlechts­ausdruck, über den man sich definiert? Oder doch Rasse, Intelligenz, Persönlichkeit, Hautfarbe, Ethnie oder Sprache? Man gehört immer zu vielen verschiedenen Gruppen. Das wird sehr schnell problematisch. Auch deshalb muss sich die Linke seit einer Weile mit dem Problem der Inter­sektionalität herumschlagen - also der Überschneidung verschiedener Diskriminierungs­formen in einer Person. Und es gibt noch ein anderes Problem. Wenn zunehmend Menschen ihre Hautfarbe als bestimmende Identität wählen, bekommen Fragen der ethnischen Zugehörigkeit wieder stärkeres Gewicht. So können wir aktuell beobachten, wie sich die radikale Rechte in Amerika die radikale Linke zum Vorbild nimmt und selbst anfängt, identitäts­politisch zu argumentieren.
Sind aber manche Gruppen nicht tatsächlich Opfer von Diskriminierung?
Das Leben ist nicht leicht. Menschen werden von allen Seiten her bedrängt. Wir sind alle sowohl Opfer und Profiteure der Vergangenheit. Unsere Biologie macht uns zu verletzlichen Wesen. Das irdische Leben ist hart und die Gesellschaft ist tyrannisch. Die Frage ist nur, was man dagegen tut. Die Antwort ist nicht, sich als Opfer zu sehen, nach Tätern Ausschau zu halten und die eigene moralische Über­legenheit zu suggerieren. Opfersein ist ein kindlicher Zustand. Opfer sind nach Definition durch Fremdverschulden benachteiligt. Wenn das so ist, kann man den Schuldigen aufspüren und ihn dafür bestrafen. Die Linke ist ständig auf der Suche nach vermeintlichen Tätern. Ein enormer Teil ihrer Motivation besteht darin, Kategorien entmenschlichter Personen zu kreieren, an denen man sich rächen kann. So manifestiert sich das Ressentiment.» - NovoArgumente, Interview mit Jordan Peterson[2]
Zitat:

«Ich habe gerade innerhalb von nur 24 Stunden Hinweise auf drei Fernseh­interviews von erstaunlich schlechter Qualität erhalten, die allesamt nach dem Schema funktionieren: links­feministische Feministin versucht Interviewgast, den sie rechts verortet, an den Karren zu fahren. Es zeigt sehr deutlich, wo die Medien inzwischen angekommen sind.

Das erste - halbstündige - Interview stammt vom Sender Channel 4, soweit ersichtlich ein britischer Sender, zwischen der Moderatorin und Feministin Cathy Newman[wp] und Jordan Peterson, einem kanadischen Professor für Psychologie und bekanntem Gender-Kritiker.

Mir fällt es da sehr penetrant auf, dass sie ihm nicht nur immer wieder ins Wort fällt, sondern auch ständig versucht, ihm Aussagen in den Mund zu legen, die er nicht gesagt hat, und etwas zu unterstellen, was nicht stimmt. Sie interviewt da nicht ihn, sondern hält einen Dialog mit ihrem imaginären Feindbild, also letztlich nur mit sich selbst. Er wehrt sich aber. So unterstellt sie etwa, dass er nur für Männer schreibe und nur Männer ihm zuhörten, was freilich nicht stimmt, aber nicht in ihr politisches Weltbild passt.

Ich finde den Interviewstil ganz schrecklich, und man muss sich dabei auch mal ihre verbissene Mimik anschauen. Sie ist weit überfordert damit, einen echten Menschen und nicht nur einen imaginären und ihrer Wunsch­vorstellung eines optimal-bösen Gegners entsprechenden zu interviewen.

Sie sagt, er würde wilde Pauschalisierungen betreiben, und er sagt, dass er klinischer Psychologe ist, das also erforscht. Sie zieht absurde Schluss­folgerungen (niedriger Frauenanteil in Vorständen, also würden Frauen dominiert.) Gender Pay Gap: Sie versucht ihn einfach nieder­zu­schreien. Er sagt, dass es den Gender Pay Gap so nicht gibt, weil es viele andere Ursachen gäbe. Sie macht daraus die Behauptung, es spiele keine Rolle, ob Frauen repräsentiert seien. Und so weiter. Sie sagt, es kommt gar nicht darauf an, warum Frauen weniger Geld bekommen, das sei einfach kategorisch "not fair". Und man merkt auch, dass sie überhaupt nicht inhaltlich, sondern nur in Phrasen, antrainierten Begriffen, und politischen "Gewissheiten" redet.

Sie versucht permanent, beide Seiten des Interviews zu spielen. Sie übergeht, was er sagt, und kommt dann mit "Are you saying that..." und macht daraus geschlossene Fragen, die er nicht in seinem Sinne beantworten kann. "Are you saying that gender equality is not desirable?" Sagt er ja, ist er ein Frauen­unterdrücker. Sagt er nein, müsste er sich vorhalten lassen, dagegen zu arbeiten. Der muss richtig kämpfen, um darzustellen, dass die Frage falsch ist. Ein richtig dreckiger Interview-Stil.

Dazu wimmelt es in ihren Vorhaltungen von Unlogik und Denkfehlern. Beispielsweise fordert sie, dass Frauen das gleiche Gehalt bekommen müssten, wenn sie den gleichen Job machen. Wie gut sie ihn machen, kommt darin nicht vor.

Ein Gespräch ist da nicht möglich. Sie hört das und nur das, was sie hören will, egal, ob er es gesagt hat. Vor allem - und da verfehlt sie ihren Job völlig - geht es ihr nicht darum, was er sagt und glaubt, sondern ihm einzunageln, was sie sagt und glaubt. Ein Interview, das sich um den Moderator dreht, ist verfehlt.

Und bei 23:00 kriegt er sie damit auch dran. Aber achtet auf die Mimik und die überhebliche Arroganz.» - Hadmut Danisch[3]

Reden

Gespräche

Vorträge

Werke

  • Pdf-icon-extern.png Maps of Meaning: The Architecture of Belief[ext], Routledge, 1999 (402 Seiten) (PDF-Version mit Bildern im Mai 2002)

Einzelnachweise

  1. The Political Correctness Game (SJW Game) - Jordan B. Peterson, reddit.com (Punkt 9 wurde hinzugefügt)
  2. Interview mit Jordan Peterson: Identitätspolitik ist eine fundamental anti-westliche Idee, NovoArgumente am 31. Oktober 2018
  3. Hadmut Danisch: Drei schlechte Fernsehinterviews, Ansichten eines Informatikers am 18. Januar 2018
  4. Auszug: Youtube-logo.png Every young woman needs to see this! (30. April 2017) (Länge: 14:46 Min.)

Netzverweise

Über Jordan Peterson