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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Joss Whedon

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Joss Whedon
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Geboren 23. Juni 1964
Beruf Autor

Joss Hill Whedon (* 1964) ist ein feministischer Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Comic-Autor aus den USA. Er ist der Erfinder der Fernsehserien Buffy - Im Bann der Dämonen (1997-2003), Angel - Jäger der Finsternis (1999-2004), Firefly (2002-2003) und Dollhouse (seit 2009). Außerdem ist er der Drehbuchautor des vierten Teiles der Alien-Tetralogie, Alien - Die Wiedergeburt (original Alien: Resurrection) (1997) und Autor diverser Comics, die teilweise auf den von ihm kreierten Fernseh­serien basieren. Er wird gelegentlich als der erste Fernsehautor der dritten Generation bezeichnet, da sowohl sein Vater Tom (Golden Girls) als auch sein Großvater John als Autoren für das Fernsehen gearbeitet haben.

Arbeit

Nach seinem College-Abschluss begann Whedon, Drehbücher zu verfassen. Zwar schaffte er es nicht, seine Werke zu veräußern, jedoch fand er 1988 eine Anstellung als Autor bei der Fernsehserie Roseanne. Während dieser Zeit arbeitete er auch am Drehbuch zu dem Film Buffy - Der Vampir-Killer (original: Buffy the Vampire Slayer), der 1991 verwirklicht wurde, aber eher obskur blieb. In den folgenden Jahren arbeitete er als "script doctor" (d.h. Autor, der Drehbücher für bereits weit fortgeschrittene Filmprojekte überarbeitet) an verschiedenen Filmen und erarbeitete sich allmählich einen guten Ruf in Hollywood.

1996 entwickelte man im Produktions­studio 20th Century Fox den Plan, eine Umsetzung von Buffy, der Vampirkiller als Fernsehserie zu versuchen - Buffy - Im Bann der Dämonen. Whedon und die anderen Rechteinhaber wurden angefragt und Whedon - dem das Projekt noch sehr am Herzen lag - übernahm es selbst, die Serie zu entwickeln. In diesem Rahmen gründete er die Produktionsfirma Mutant Enemy Inc und erhielt erstmals die Gelegenheit, bei einer Fernseh­produktion Regie zu führen, wie er es auch in all seinen folgenden Serien tat.

Nach dem mehrjährigen Erfolg von Buffy war das nächste größere Projekt aus dem erwähnten Entwicklungsvertrag die Spin-off-Serie Angel - Jäger der Finsternis (original: Angel), dem Whedon ab 1999 sein Hauptaugenmerk widmete. Schließlich entwickelte Whedon ab 2002 ein weiteres Projekt: die Serie Firefly, die schließlich auf dem US-Fernsehsender FOX ausgestrahlt wurde. Dabei kam es jedoch von Anfang an zu künstlerischen Differenzen mit den Studio- und Sender­verantwortlichen. Als die Serie schließlich die Erwartungen an die Einschaltquoten nicht erfüllte, wurde sie zu Jahresbeginn 2003 nach nur einer halben Staffel abgesetzt. 2005 wurde der Film zur Serie, Serenity, in die Kinos gebracht.

Zwischenzeitlich betätigte sich Whedon als Comicautor. So entwarf er die Mini-Serie Fray, die in der Zukunft des Buffy-Universums spielt, und schrieb Comic-Spinoffs zu den Serien Buffy und Firefly. 2008 produzierte er zusammen mit seinen Brüdern Zack und Jed ein dreiteiliges Musical namens "Dr. Horrible's Sing-Along Blog". Er hatte auch einen Vorvertrag abgeschlossen, demzufolge er für die Produktion und Regie eines Kinofilms auf der Basis der Comicserie Wonder Woman verantwortlich sein sollte. Nach längerer Vorbereitungszeit schied er jedoch wegen unterschiedlicher kreativer Vorstellungen aus dem Projekt aus.

Sein aktuelles Fernsehprojekt ist Dollhouse; diese Serie handelt von einer Gruppe von Geheimagenten, deren Persönlichkeit manipuliert wird.

Darüber hinaus hat er eine Vielzahl von Projekten im Fernsehen gestartet, die aber in der Entwicklung steckengeblieben sind oder abgebrochen wurden.

Stil

Typische Elemente in den Werken von Whedon sind:

  • Abwesenheit von Vätern
  • Patriarchalische / sexistische Männer als Schurken
  • Starke Frauenfiguren (siehe unten)
  • Charaktere, die Whedons Meinungen vertreten und ihm auch charakterlich ähnlich sind (sarkastisch, ansonsten nicht bedrohlich, feministisch eingestellt). Beispiele: Xander in "Buffy", Wash in "Firefly"
  • Musical-Nummern
  • Philosophie, an die Whedon selbst glaubt, kommt zur Sprache (Existentialismus[wp], Atheismus[wp], Humanismus, Absurdismus[wp])

Feminismus

Whedon bezeichnet sich selbst als Feminist (andere würden auch sagen: Lila Pudel). In dieser Hinsicht wurde er stark von seiner Mutter Lee Stearns beeinflusst. Auch Frauen wie die Komikerin Roseanne Barr waren beeindruckt davon, wie gut er für Frauen schreiben kann.

Auf einer "Equality Now"-Benefizveranstaltung 2006 wurde Whedon geehrt, und seine Fans sammelten einen beträchtlichen Geldbetrag zur Unterstützung der Organisation. Dies alles hat nicht verhindert, dass es auch Feministinnen gibt, die ihn als frauenfeindlich und einen Vergewaltiger bezeichnen.[1] [2] [3]

Einzelnachweise

  1. A Rapist's View of the World: Joss Whedon and Firefly
  2. A Rapist's View of the World
  3. Stark Raving Liberal: Pissing off some of my friends