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Käfig

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Hauptseite » Sprache » Wörterbuch » Käfig


Weib schläft in einem Käfig.
Weib wie ein Vogel im Käfig.
Drei Sklavinnen in Käfigen.
Käfig in einem Verlies
Stahlkäfig mit integrierter Isolationskammer.
Weib hockend in kleinem Käfig.
Nacktes Weib im mobilen Stahlkäfig.
Mann im Käfig mit Hundenapf.
BDSM-Bett mit integriertem Käfig.
Käfig mit roter Matratze.
Weib in Hundekäfig aus Plastik.

Käfig nennt man die kleinen Wohnorte von eingesperrten Individuen, die eigentlich einen größeren Raum beanspruchen dürften.

Erniedrigung

In der Erotik werden Menschen in "Käfigen" gehalten, um sie zu disziplinieren und zu demütigen. Dabei werden diese Menschen nicht nur "gefangen gehalten", sondern zudem noch "zur Schau gestellt". Bedenkt man dabei, dass sie dabei zumeist nackt sind, so kann man sich vorstellen, welche Erniedrigung damit verbunden ist.

Steigerung der Begierde

Ziel der "Käfighaltung" kann auch sein, die Begierde zu steigern, was oft in erotischen Cabarets gezeigt wird: Die Tänzerin zieht sich vor einem Mann aus, der vom "Käfig der Begierde" zusehen muss, sie aber nie erreichen kann.

Käfige in bürgerlichen Wohnungen

Bei den Käfigen der Erotik sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Es gibt durchaus Käfige, die sich in bürgerliche Wohnungen integrieren lassen und die als Garderobe, als Schrank oder Tisch getarnt sind.[1]



Ein Käfig dient dazu, Menschen oder Tiere gefangenzuhalten. Käfige sind meist stabile Holz- oder Metall­konstruktionen, mit einer Tür, die für den Insassen unerreichbar verschlossen werden kann. Moderne Tierkäfige können teilweise auch aus Plastik bestehen.

Üblicherweise ist ein Käfig zumindest theoretisch transportabel. Einen Tierkäfig, der nur aus umzäuntem Boden besteht, nennt man Zwinger[wp], ein Käfig mit gemauerten Wänden ist üblicherweise eine Zelle[wp]. Meist ist mindestens eine Wand des Käfigs vergittert. Käfige können auf dem Boden stehen, auf Rollen, oder aufgehängt sein. Grundsätzlich dient der Käfig dazu, seinen Insassen an Ort und Stelle zu halten. Er kann darüberhinaus seine Bewegungs­freiheit noch weiter einschränken: es gibt Käfige, in denen das Opfer nur stehen kann, in anderen kann es nur zusammen­gekauert hocken.

Käfige in Clubs dürfen strenggenommen nicht verschließbar sein, wegen der Gefahr, bei Feuer nicht rechtzeitig den Schlüssel finden zu können. Dies handhabt aber jeder Club auf seine Weise.

Historisches

Käfige für Menschen waren meist nur wichtigen Gefangenen vorbehalten, oft nur zum Transport oder zur Zurschau­stellung (auch von Hingerichteten). Bekannt sind z. B. die "Wieder­täufer­käfige" an der Lamberti­kirche in Münster, oder der "Johannis­kasten" im Bucksturm von Osnabrück, ein etwa 2 mal 1,5 m großer Kasten aus dicken Eichenbohlen, in dem Graf Johann von Hoya[wp] sechs Jahre gefangen­gehalten wurde. Ein besonders unangenehmer Käfig war die "oubliette"[wikt] der französischen Fremden­legion: ein winziges Gelass mit Metalldeckel, in dem das Opfer tagelang in der Sonne und seinen eigenen Ausscheidungen schmorte.

Heutige Formen von SM-Käfigen entstammen zu einem Großteil der Fantasie von Film­requisiteuren[wp]. Echte historische Käfige waren einfach und zweckmäßig und nahmen keine Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Insassen. Eingesperrt zu sein hieß meist, danach fürs Leben verkrüppelt zu sein.[2]



Käfige dienen als Mittel, das auf augenfällige Weise die Bewegungs­freiheit beschneidet. Sie lösen Assoziationen sowohl an die Tierhaltung als auch an Gefängnisse aus.

Käfige sind relativ teuer und aufwändig in der Anfertigung und zählen daher nicht zu den Standard­spielzeugen der nicht­kommerziellen Subkultur - auch wenn sie auf sehr viele Sado­masochisten einen hohen Reiz ausüben. Sie gehören zur Grund­aus­stattung sado­masochistischer Clubs.

Käfige werden üblicherweise aus Metall oder Holz gebaut und kommen in den folgenden Ausführungen vor:

  • Käfigtür: Schließt einen Raum mit einer Gittertür ab.
  • Freistehender Käfig: Der Insasse ist von den meisten oder allen Seiten sichtbar und kann sich nicht zurückziehen.
  • Hängekäfig: Nachdem der Insasse den Käfig betreten hat, kann dieser unter die Decke gezogen werden. Damit ist der Insasse im gesamten Raum sichtbar.

Käfige können in sehr unter­schiedlichen Größen gebaut werden. Die Spanne reicht dabei von ungefähr sarg­großen bis zu Mehr­personen­käfigen. Sehr kleine Käfige verhindern nicht nur einen Ausbruch, sondern können die Bewegungen des Insassen regulieren, der dann - je nach Ausführung - nur liegen, knien oder kauern kann. In der Form des Tigercage[pt] eine Folter­methode, die über kürzere Zeiträume auch in der sado­masochistischen Subkultur bekannt ist.[3]

Einzelnachweise

  1. Lechzen-Lexikon: Käfig
  2. SMiki: Käfig
  3. Papiertiger: Käfig

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Käfig (29. März 2008) aus der freien Enzyklopädie SMiki. Der SMiki-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.