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Katholische Kirche

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Hauptseite » Religion » Christentum » Kirche » Katholische Kirche


Katholische Jugend

Zitat:

«Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend[wp] (BDKJ), vor gut 70 Jahren gegründet, befindet sich seit Jahrzehnten stramm auf linkem Kurs. Der BDKJ steht damit für eine Entgrenzung von Kirche und Politik, nämlich für eine um sich greifende Säkularisierung[wp] der Kirche hin zur politisierenden Moralagentur und für eine fortschreitende Sakralisierung von Politik hin zur Zivilreligion. [...]

Auf ihrer BDKJ-Diözesanversammlung vom 17. bis 19. November 2017 positionierten sie sich unter Anleitung ihres Vorstandes in einer einstimmig angenommenen Resolution öffentlich gegen den "Marsch für das Leben" und ihren Erzbischof Heiner Koch[wp]. [...] Dass übrigens das Bündnis "What the Fuck" (Was zum Teufel!) gegen den "Marsch für das Leben" auf die Straße ging, so dass gut 800 Polizisten gegen die Linksradikalen das Demonstrations­recht schützen mussten, davon distanzierte sich der BDKJ nicht. [...] Stattdessen ruft der BDKJ die katholische Jugend natürlich zur Teilnahme an einer Demo gegen die AfD auf, weil diese "Hass und Rassismus" in den Bundestag trage. Immerhin hatten gerade fast sechs Millionen Bundesbürger, darunter sicher auch eine ganze Menge Katholiken, diese Partei gewählt. Aber mit der Selbstgewissheit, die politische Moral allein auf seiner Seite zu haben, weiß der BDKJ ja, dass die AfD keine Wahloption für Katholiken sein könne. Hier die moralisch Guten, da die Menschenfeinde, so banal ist Politik in den Augen der politisierenden BDKJ-Funktionäre. [...]

Das Problem ist aber abseits des Politischen noch ein anderes, das hat ein besorgter Vater eines jugendlichen Sohnes berichtet, der an der genannten Berliner BDKJ-Versammlung teilnahm: Hier wurden Minderjährige von BDKJ-Amts­trägern durch völlig einseitige Informationen manipuliert. Als sich dieser Vater in einem Brief beim BDKJ beschwerte, bekam er die schnoddrige Antwort: Die Sichtweisen seien eben unterschiedlich, was im Sinne der Vielfalt auch in Ordnung sei. Der BDKJ scheint ein Unfehlbarkeits­dogma für sich zu reklamieren.

Aber nicht nur vor Ort, sondern bundesweit inszeniert sich der BDKJ vor allem politisch, zudem gender­kämpferisch und "antifaschistisch". Auf den Websites des BDKJ finden sich dann Themen wie: Wahlrecht ohne Alters­beschränkung; Erbschafts­steuer bis hundert Prozent; Recht auf weltweit freie Niederlassung nebst Anspruch auf Existenz­sicherung; Abschaffung des gegliederten Schulsystems; Frauenquote; Heirat Homosexueller; Islam als selbst­verständlicher Teil Deutschlands. Glaubensthemen? Weitestgehend Fehlanzeige!

Kein Wunder, dass der BDKJ als Kooperations­partner vor allem im "Kampf gegen Rechts" fungiert - unter anderem mit seinem evangelischen Pendant der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend[wp] (aej), aber auch mit der Heiko-Maas-gerechten Amadeu-Antonio-Stiftung mit einer ehemaligen Stasi-Spitzelin als Geschäfts­führerin und "Mitstreiterin für demokratische Kultur". Selbstverständlich wird dieses politische Engagement auskömmlich kirchlich wie staatlich finanziert und durch nicht schlecht bezahlte Posten gefördert.

Egal ob man den "Marsch für das Leben" wohlwollend oder kritisch sieht, es gilt doch ein alarmierendes Resümee zu ziehen: Nicht etwa den christlichen Glauben unter der Jugend zu verbreiten, was notwendig wäre, sondern Politik zu machen - das ist offenbar das vordringliche Ziel des BDKJ. Hier wird agitiert, hier werden oft noch Minderjährige von teilweise haupt­amtlichen und kirchensteuer­finanzierten Funktionären im religiösen oder aufklärerischen Tarngewand manipuliert. Der BDKJ betätigt sich damit als eine Fünfte Kolonne von Genderisten und politischen Moralisten, in der Tendenz eben linker "Gutmenschen".»[1]

Innerkirchlicher Einfluss des Feminismus

Politischer und innerkirchlicher Feminismus haben gemeinsam, dass sie zu einer Übersteigerung, um nicht zu sagen "Vergötzung" von allem neigen, was sie "der Frau" an Eigenschaften zusprechen. Eine dieser Eigenschaften ist angeblich die größere Nähe von Frauen zu allem nur transzendent erfahrbaren Übersinnlichen, sei es der "Mutter Erde"[wp], die dann christlich als "Bewahrung der Schöpfung" auftaucht, sei es die speziell weibliche Art der "Erfahrung der Gottheit", christlich gewendet "Gottes", letztlich aber, anthropologisch rück-gewendet, bestenfalls des Mitmenschen, vor allem aber des eigenen "Selbst". Diesen Zwecken dienen die verschiedenen Methoden, die in den Bildungs­werken angeboten werden, besonders deutlich erkennbar an den Bildungs­angeboten für Frauen. [...]

Zu den Frauenverbänden - Kämen alle diese Angriffe nur von außen, von Feinden der Kirche, würden sie niemand wundern. Aber dem ist nicht so: unisono ertönt diese Melodie schließlich seit Jahrzehnten aus allen Grundsatz­programmen und Publikationen der von den Bischöfen als katholisch anerkannten Frauen­verbände. Die heraus­ragendsten, weil an Mitgliedern stärksten, dieser Verbände sind: der Katholische deutsche Frauenbund[wp], vor allem die Katholische Frauen- und Mütter­gemeinschaft[wp], aber auch der Sozialdienst katholischer Frauen[wp], dessen Verhalten beim Verbot des Schwangeren-Beratungs­scheines uns allen sicher noch in bester Erinnerung ist.

Diesen Verbänden war es ursprünglich Haupt­anliegen und Gründungs­absicht, Frauen durch Stärkung ihres Glaubens zu ihrer auf­opferungs­vollen Tätigkeit in Familie und Beruf zu rüsten, sie in schwierigen Lagen zu unterstützen und sie durch den Zusammenschluss zu stärken. "Frausein" hieß ursprünglich einmal in erster Linie mütterliche Fürsorge für alle Bedürftigen, körperlich wie geistig, in der Nachfolge der Gottesmutter Maria, deren Leben schließlich alle Formen, Phasen und Möglichkeiten weiblicher Existenz umfasst und die darüber hinaus als Urbild der "Mutter Kirche" von herausragend symbolhafter Bedeutung ist. Reste dieser ursprünglichen Ausrichtung finden sich noch als Firniss an der Oberfläche, etwa im "Gebet der katholischen Frauen­gemeinschaft", in dem Maria "Schirmherrin unserer Gemeinschaft" genannt wird, und durch den einen oder andern mehr oder weniger "normal gestalteten" Gottesdienst für kfd-Mitglieder in manchen Pfarren. Denn man, pardon, "frau" benötigt ja den "katholischen" Anstrich, weil "frau" in den Verbänden nicht auf die Subventionierung durch Kirchensteuer­gelder seitens der Bischöfe verzichten möchte.

Schaut man aber genauer hin, so sieht man folgendes:
Aus den katholischen Frauenverbänden sind längst inner­kirchliche Kampf­verbände geworden, die, nur oberflächlich religiös verbrämt, behaupten, ihre Mitglieder verlangten, dass sie "sich zum Sprachrohr ihrer Anliegen in Kirche und Gesellschaft" machten, so die "Impulse 1987 zum Orientierungs- und Arbeits­programm 1979" der "Katholischen Frauen- und Mütter­gemeinschaft Deutschlands (kfd)". Ziel soll es sein, die "Entwicklung der Gesellschaft zu fördern" und die "Kirche mit­zu­gestalten" durch "Befreiung aus einem überholten Rollen­verständnis". Zu diesem Zweck wird alles, wirklich alles, was sich der politische Feminismus auf die Fahnen geschrieben hat, ebenfalls in Verbands­arbeit und Verbands­zeitung der kfd hineingeholt, angefangen von Selbstfindung und Selbstverwirklichung, über "Dialog­fähigkeit", Konflikt­bearbeitung und -bewältigung bis zu "Gewalt gegen Frauen" und "Frauen­solidarität", bis zu Drogen und Prostitution. Nichts bleibt "draußen vor", kein Problem ungenannt - die kfd als die eigentliche "Frauen-Partei" mit massiv politischem Anspruch und Auftreten. Noch wesentlicher ist jedoch ihre masssive Vertretung der Ideen des inner­kirchlichen Feminismus und der "Kirche von unten" innerhalb der Kirche. [...]

Diese zuvor beschriebene Grund­ausrichtung ist seit etwa 30 Jahren belegbar an der Verbands­zeitung frau und mutter der kfd. Was aber praktisch durchweg fehlt - trotz aller dick "katholisch" auf­getragenen Schön­färberei durch fromm scheinende Begrifflichkeiten - ist eine lehramts­treue Form katholisch-religiöser Weiterbildung. Erscheint "Religiöses", stimmt es entweder mit gängigen feministischen Thesen, mit modernistischer[kp] Theologie oder mit beidem überein.
- Gertrud Dörner[2][3]
Deutsche Übersetzung
Wenn der Feminismus sich eine Religion assimiliert, löscht er den bisherigen Glauben grundlegend aus und überschreibt ihn mit feministisch-kollektivistischem Unitarismus[wp].
Englisches Original
When feminism assimilates a religion it fundamentally erases the previous faith and overwrites it with feminist-collectivist Unitarianism.  - Rollo Tomassi [4]
Zitat:

«Der Feminimus zersetzt JEDE Religion.

Das, was Katholiken "Modernismus"[kp] nennen, ist de facto eine Form des Feminismus.» - MIGTAU[5]

Einzelnachweise

  1. Josef Kraus: Katholische Jugend? Säkularisierung von Kirche und Sakralisierung von Politik, Tichys Einblick am 23. Dezember 2017
  2. Der innerkirchliche Einfluss des Feminismus: praktische Auswirkungen und Folgen an Beispielen, Marianische Liga am 10. Januar 2019 (Vortrag von Gertrud Dörner an der Osterakademie Kevelaer in 2007)
  3. Der innerkirchliche Einfluss des Feminismus (Vortrag von Gertrud Dörner an der Osterakademie Kevelaer in 2007, Video - 73:00 Min.)
  4. Twitter: @RationalMale - 10. Apr. 2019 - 15:47
  5. Twitter: @MIGTAU - 10. Apr. 2019 - 22:49

Netzverweise