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Linda Sarsour

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Linda Sarsour
Linda Sarsour.jpg
Geboren 1980

Linda Sarsour (* 1980), als Kind palästinensischer Einwanderer in Brooklyn geboren, ist das, was man in Amerika eine Aktivistin nennt.

Sie wurde vom Glamour-Magazin[wp] zu einer der "Frauen des Jahres 2017" gekürt.

Sarsour, 1980 als Kind palästinensischer Einwanderer in Brooklyn geboren, ist das, was man in Amerika eine Aktivistin nennt. Sie war die Direktorin der Arab American Association of New York[ext]. Nachdem in Ferguson der schwarze Jugendliche Michael Brown von einem Polizisten erschossen wurde, gründete sie eine Gruppe mit dem Namen Muslims for Ferguson[ext].

Vor den Präsidentschaftswahlen von 2016 machte sie sich für Bernie Sanders[wp] stark, den Kontrahenten Hillary Clintons innerhalb der Demokratischen Partei. Nach dem Wahlsieg von Donald Trump gehörte sie zu den Organisatoren des legendären "Women's March"[wp], der riesigen Demonstration, die am Tag nach Trumps Amtseinführung die Straßen von Washington, DC, überschwemmte. Mit ihrem schmalen Gesicht und ihrem Kopftuch gehörte sie bald zu den bekanntesten Köpfen der Opposition gegen Donald Trump.

In einem Tweet aus dem Jahr 2011 behauptete Linda Sarsour, dass Brigitte Gabriel - eine christliche Libanesin, die sich als Kind mit ihren Eltern in einem Bunker vor radikalen Muslimen verstecken musste, von Granatsplittern verwundet wurde und in Amerika zu einer wütenden Gegnerin des Islam wurde - nicht besser sei als Ayaan Hirsi Ali[wp], die Islamkritikerin aus Somalia.

Beide hätten es verdient, dass man ihnen "den Hintern versohlt", tweetete Linda Sarsour. "Ich wünschte, ich könnte ihnen die Vaginas wegnehmen - sie verdienen es nicht, Frauen zu sein." Ihren besonderen Charme erhält diese Aussage dadurch, dass Ayaan Hirsi Ali als Kind Opfer einer Genitalverstümmelung wurde [...]

[...] Linda Sarsour ist die Verkörperung dessen, was der Politikwissenschaftler Mark Lilla[ext] als "Identitätspolitik" bezeichnet. Sie ist die Verkörperung der Synthese der totalitären Linken mit dem radikalen Islam. [...]

Sollte diese Frau jetzt allen Ernstes zur Galionsfigur der Anti-Trump-Bewegung werden, wäre das Resultat ein selbst verschuldeter Schiffbruch von gewaltigen Ausmaßen.[1]

Linda Sarsour trat beim Women's march als Rednerin auf, wodurch sie international bekannt wurde. In ihrer Rede stellte sie sich als "unapologetische" muslimische und palästinische Amerikanerin aus Brooklyn vor.[2]

Hamed Abdel-Samad äußerte sich auf Facebook über die salafistische "Aktivistin" als "Frau des Jahres":

Zitat:

«Gerade wurde eine Frau in Amerika vom Glamour-Magazin zum Frau des Jahres gekürt, weil sie einen Marsch gegen Donald Trump[ext] letztes Jahr organisiert hatte. Die Frau heißt Linda Sarsour, will die Scharia in Teilen in Amerika einführen und behauptet, das System in Saudi-Arabien sei humaner im Umgang mit Frauen als das westliche System. Nicht nur das.

Sie griff die Menschenrechtsaktivistin Ayan Hirsi-Ali massiv an, weil diese den Umgang des Islam mit Frauen kritisiert hatte. Über Ali sagte Sarsour "Ich wünsche ich könnte ihr die Vagina ausreißen. Solche Frauen haben es nicht verdient, Frau zu sein!"

Nur nebenbei: Sarsour, die sich als Feministin bezeichnet, war die Initiatorin der Kampagne "Kopftuch bedeutet Selbst­ermächtigung der Frau", das nun auch in Europa Fuß gefasst hat. Herzlich Glückwunsch, die Selbstermächtigung des politischen Islam schreitet fort mit freundlicher Unterstützung der Linken und deren Feministinnen!

Die Frage ist nun: Warum soll man eigentlich Mitleid mit einer Kultur haben, die nicht mehr weiß wo sie steht und die sich selbst freiwillig aufgibt?»[3]

Einzelnachweise

  1. Hannes Stein: Frau des Jahres? Was für ein Irrsinn!, Die Welt am 15. November 2017
  2. Wikipedia: Linda Sarsour
  3. Facebook: Hamed Abdel-Samad am 15. November 2017 um 19:53 Uhr

Netzverweise