Information icon.png
!!! Willkommen zu Hause, Billy Six !!!
Information icon.png Die ersten 2.000 Euro haben wir in einen schnellen Webspace/Server angelegt, weil wir von steigenden Zugriffszahlen ausgehen.

Alle weiteren Investitionen liegen wegen des schleppenden Spendeneingangs auf Eis. Und wir müssten dringend investieren, um die nächste Stufe zu erklimmen. Es wäre aber schade, wenn nur der bereits erreichte Bestand gesichert wäre. WikiMANNia hat das Potential zu mehr. Deshalb spendet bitte weiter.

10 Jahre feminismus­freie Information!
Number-10.png
Das 10. Jubiläum war vor 91 Tagen.
179 neue Artikel sind im Jahr 2019 entstanden.
Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies Wissen mit anderen teilen kann.
Dies ist unser Auftrag. — Leitbild WikiMANNia.
Nach 119 Tagen wurde Billy Six am 15. März 2019 aus der Haft entlassen.
Danke AfD! - Danke Russland!!
Billy Six - Journalismus ist kein Verbrechen.jpg
Journalismus ist kein Verbrechen!
Spendenaktion 2018/19 Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei.
!!! Sie können das unterstützen !!!
Damit WikiMANNia auch nach dem 10. Jubiläum feminismusfreie Information bereitstellen kann, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Donate Button.gif
Aktueller Spendeneingang:
26 %
2.595,63 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Luxusweib

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Weib » Luxusweib


Luxusweib Tatjana Gsell[wp] stellte ihren Reichtum allzu gerne in der Öffentlichkeit zur Schau.

Ein Luxusweib ist eine wohlmöglich gutaussehende, aber vor allem anspruchsvolle weibliche Person.

Einen männlichen Gegenbegriff zum Luxusweib gibt es nicht, es gibt nur den Mann, der den Luxus für das Weib finanziert.

Kurz und knapp

Die einzige Aufgabe des Luxusweibes besteht darin, auf Kosten eines Mannes ein luxeriöses Leben zu führen.

Der Typ Luxusweib als Lebensstil entstand in der Zeit, als der Adel in der Gesellschaft an Bedeutung verlor und viele Männer außerhalb des Adels zu großem Reichtum und stattlichen Einkommen gelangten. Für diese Neureichen, die in Abgrenzung zum alten Adel auch Geldadel genannt wurden, war das Luxusweib ein Statussymbol. Die Aufgabe des Luxusweibes war das Zurschau­stellen des Reichtums, allerdings ohne die Repräsentations­pflichten und gesellschaftlichen Aufgaben adliger Frauen.

Das Luxusweib ist gewissermaßen die Imitation der adligen Frau, ohne jedoch die Rolle ausfüllen zu können oder zu müssen. Weil das Luxusweib im Gegensatz zur adligen Frau nicht aus "gutem Hause" stammen muss, sind Umgangsformen und Bildung nicht zwingend erforderlich. Nicht selten beschränken sich seine Kenntnisse auf Mode, Schmuck, Schminken und Konsum. Mit schön, aber teuer und nutzlos ist ein Luxusweib oft wohlwollend umschrieben.

Eine etwas zeitgemäßere Bezeichnung für diesen Typ des parasitären weiblichen Lebensstil ist Zierfisch.

Quellen

Zitat:

«[...] Dirnenhang, vormals vom Manne gebändigt, durfte sich entfalten. Es erhob sich eine der unerquicklichen Erscheinungen unsrer Zivilisation, das Luxusweib. Alte Repräsentations­pflichten adliger Frauen waren im Erlöschen, weil die Schutz­pflichten geendet hatten; diese entwerteten Tagewerke und Allüren boten die Vorlage des Zerrbildes. Die neu bereicherte Gesellschaft verlangte maßlose Geselligkeit, um sich im Reichtum zu üben und soziale Vorteile zu erschleichen; aus diesem gefährlichen und frechen Spiel wurde eine Art Pflicht, eine herzlose Unterhaltung, ein Geschäft und ein Leben. Sorge für üppige Wohnräume, Dienerschaft, Schmuck, Kleidung, Körperpflege, Tafelaufwand, vornehme Gäste füllten dieses Leben aus; vorteilhafte Liebschaften gaben ihm Erregungen; Pferde, Jagden, Reisen, herabgewürdigte Künste schafften Gesprächsstoff; kümmerliche Wohltätigkeiten, Hofbeziehungen und politische Kabalen[wp] sorgten für den Schein der Daseins­berechtigung; Erziehung und Haushalt wurden bezahlt, und neben der Beratung des Mannes in gemeinschaftlichen Interessen der Laufbahn beschränkten sich die Pflichten des Weibes darauf, zwei oder dreimal in der Narkose zu gebären.

So verworfenes Frauenleben wurde an der Spitze der mechanischen Stufen­leiter geduldet und verherrlicht; in den Tiefen Arbeitslast und schmerzliche Prostitution, im unteren Mittelstande rechnende Sorge, im oberen Kampf um Repräsentation, Bildung und männliche Berufsarbeit. Diese Ausartungen mechanisierten Lebens haben das Wesen unsrer Frauen berührt. Sie haben Begehrlichkeit, Freude am Schein, Lust zu imponieren und Koketterie empor­getrieben, Dinge, die Deutschland vordem nur unter der Form harmloser und schnell gebändigter Weiber­narrheit kannte. Die sittliche Folge dieser Laster ist schwer, die wirtschaftliche und soziale ist unermeßlich. [...]» - Walther Rathenau[wp][1][2][3]

Zitat:

«Gegen den Mann darf das irrende Weib Klage führen, und die furchtbare entwurzelte Wirrnis der weiblichen Suchung ist die härteste Klage.

Durch die Mechanisierung des Lebens hat der Mann die Gefährtin aus der schützenden Hausstatt gerissen, in Welt und Wirtschaft getrieben, ihr den Schlüssel entwunden und den Geldbeutel in die Hand gedrückt; er hat ihr die Wahl gelassen zwischen Rechnerei, Koketterie, äußerer Arbeit und vereinsamtem Leben. Nicht der Haustyrann, der Egoist und Fronherr hat die schlimmste Sünde begangen, sondern der Müßiggänger und Verweibte, der sie zum flachen Spiel, zum Sachenglück, zur Vergnügungsgier verführte, den haltlosen Mädchensinn, der in jedem Weibe schlummert, erweckte und zum Dirnensinn verkehrte, um die Seele zu töten. Er trägt die Schuld, daß negerhafte Urgelüste, durch Jahrtausende gebändigte, im Frauenleben unsrer Zeit emporgestiegen sind, deren Schande und Not die Enkel entsetzen wird.» - Walther Rathenau[4]

Zitat:

«Das Luxusweib

Exklusiver Schmuck, teure Schuhe und Luxus-Urlaub - die Ansprüche des Luxusweib sind hoch. Doch selbst macht sie dafür keinen Finger krumm. Ehrliche Absichten haben diese Frauen selten. Für Männer, die gerne mit ihrem Vermögen prahlen, ist dieser Typ Frau vielleicht genau das richtige. Wer ehrliche Gefühle sucht, sollte besser die Finger von diesen Damen lassen.»[5]

Einzelnachweise

  1. Walther Rathenau[wp]: Von kommenden Dingen
  2. Der Artikel Das Luxusweib ist ein 1918 erschienener Auszug aus Rathenaus Zukunftsvision Von kommenden Dingen, die u.a. im Berliner Tageblatt (Nr. 110, 4. März 1917) veröffentlicht wurde.
  3. Walther Rathenau: Von kommenden Dingen, S. 183-184
  4. Walther Rathenau: Von kommenden Dingen, S. 186
  5. Nervige Frauentypen - Zehn Frauentypen, auf die Mann gar keine Lust hat - Bild 4, T-Online - Lifestyle

Querverweise

Netzverweise