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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Markus Theunert

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Markus Theunert
Markus Theunert (2012)
Geboren 25. Januar 1973
Beruf Soziologe

Markus Theunert (* 1973) ist ein Vertreter der Schweizer Männerbewegung und war der erste staatliche Männerbeauftragte im deutschen Sprachraum.

Markus Theunert ist seit 2005 Präsident von männer.ch, dem Dachverband Schweizer Männer‐ und Väter­organisationen (maenner.ch), im Jahr 2000 gründete er die Schweizer Männerzeitung (maennerzeitung.ch), er ist Mitinitiant des Schweizer Vätertags (vaetertag.ch) und war 2007 bis 2012 Mitglied in der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen[wp].[1]

Vom 1. bis 24. Juli 2012 wirkte er als Männerbeauftragter des Kantons Zürich an der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann.[2] Nach rekordverdächtigen drei Wochen war das Arbeitsverhältnis schon wieder aufgelöst.[3]

Positionen

Während Antifeministen jede Art von Geschlechterpolitik (sowohl für Frauen UND für Männer) klar ablehnen, da in ihr Einseitigkeit und ideologische Empfänglichkeit vorprogrammiert sind, sieht Theunert das Heil aller Männer­probleme in der Etablierung einer Gleichstellungspolitik für Männer analog zum frauen­begünstigenden Staatsfeminismus. Gleich den Feministen glaubt Theunert an "Rollenzwänge", welche Männer und Frauen in festgefahrene Lebensmuster pressen würden, welche nur mit Geschlechterpolitik "überwunden" werden könnten.[4]

Markus Theunert wurde vom Kanton Zürich zum ersten männlichen Gleichstellungsbeauftragten der Schweiz bestellt.[5]

Helena Trachsel, Leiterin der Züricher Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau, die nun auch Theunerts Chefin ist, sagte der Neuen Zürcher Zeitung, der 39-Jährige könne beispielsweise Jungen dabei unterstützen, in einen "Mädchenberuf" einzusteigen.[6]

Kommentar eines Männerrechtlers dazu:

"Da hat er sicher alle Hände voll zu tun."[7]

Kaum hatte Markus Theunert seine Arbeit als "Männerbeauftragter" am 1. Juli 2012 aufgenommen, wurde er am 23. Juli 2012 schon zum Rücktritt gedrängt.[8][9]

Zitat:

«Die Gleichstellungspolitik ist zum Scheitern verurteilt.»[10]

Laut Theunert ist Gleichstellungspolitik in der Schweiz in erster Linie Frauenförderung. Dahinter stecke eine "Opferhaltung", das Empfinden vieler Frauen, "immer zu kurz zu kommen". Theunert: "Gleichstellungspolitik nur als Frauenförderung zu verstehen, ist nicht zeitgemäss und bringt heute nichts mehr. Echte Gleichstellung erreichen wir nur, wenn die Männer mitziehen und die Macht geteilt wird."

Zitat:

«Keine der [Gleichstellungs]fachstellen wird von einem Mann geleitet. Frauen definieren, was Sache ist, Männer dürfen mitmachen, solange sie nicht stören. Sie sind aber letztlich nur dazu da, den Frauen bei der Erreichung ihrer gleichstellungspolitischen Ziele zu helfen. Förderprojekte für Buben, Männer und Väter sind oft Fehlkonstruktionen, weil Frauen sie entwerfen und diese nicht von männlichen Lebens­realitäten ausgehen.»[10]

Theunerts Kritik an den Männern:

Zitat:

«Die meisten Männer sind desinteressiert. Männerpolitik scheint bisher ein Thema für verbitterte Scheidungsväter, pöbelnde Geschlechterkämpfer, unglückliche Emanzipationsverlierer und andere Randfiguren. Ein richtiger Mann hat alles im Griff. Und möchte von geschlechter­politischen Fragen verschont bleiben. Stösst ein Vater aber an seine zeitlichen Grenzen oder findet seinen Platz in der Familie nicht, dann ist er bloss ein individueller Versager.»[10]

Theunert spricht von Ignoranz und Arroganz der Männer, sie wollen letztlich keine Gleichstellung, wagen dies aber nicht offen zu sagen. Im Grund sei für das Scheitern der Gleichstellungs­politik eine unheilige Allianz zwischen Frauen, die auf Benachteiligung fixiert seien und gönner­haften Männern verantwortlich. "Die Bequemlichkeit und Feigheit meiner Geschlechts­genossen macht mich wütend. Die Männer sabotieren ihre eigene Emanzipation." [10]

Heute arbeitet nur jeder zehnte Vater Teilzeit. Männer machen laut Studien wesentlich weniger im Haushalt als Frauen. Und auch die Betreuung von Kindern und älteren Familien­angehörigen ist meist in weiblicher Hand. Eine neue Kampagne will dies jetzt radikal ändern. Nur wenn Väter und Mütter sich Familien- und Erwerbsarbeit 50:50 teilen, könne die Schweiz den Verfassungsauftrag der "Gleichstellung in allen Lebens­bereichen" umsetzen, sagt Markus Theunert, der Generalsekretär von männer.ch. Am Montag hat der Männerverein zusammen mit dem Schweizerischen Institut für Männer- und Geschlechter­fragen in Bern ein nationales Programm zur Förderung der väterlichen Betreuungsarbeit lanciert.

Im Rahmen der weltweiten Kampagne MenCare verfolgt es das Ziel, mit Klischees aufzuräumen: Männer sollen Kinder betreuen, Fenster putzen, Angehörige pflegen oder sich in Gemeinde oder Kirche engagieren. Im Gegenzug sollen Frauen Autos waschen, Fussball-Junioren trainieren und Karriere machen. Wie Theunert schildert, sind verschiedene Teilprojekte vorgesehen, um diese Gleichberechtigung zu erreichen. So seien in Zusammenarbeit mit verschiedenen Betrieben beispielsweise Gutscheine für "Geburts-Crahskurse" geplant. Den angehenden Vätern solle vom Betrieb aus signalisiert werden, dass bei Männern nicht nur ihre Arbeitsleistung im Zentrum stehe, sondern "auch ihr väterliches Engagement während und nach der Geburt ihrer Kinder".

Vaterschaft als "Privatsache"

Das Rollenbild des Familienvaters befinde sich bereits im Wandel, so Theunert weiter. "Das Bild des Vaters als Patron und Ernährer der Familie hat ausgedient." Die meisten Männer wollten "präsente und emotional involvierte Väter" sein. In der Praxis aber bleibe die Ernährerrolle "zentraler Pfeiler väterlicher Identität". Das Dilemma sei, dass Familie und Vaterschaft in der Schweiz "aussergewöhnlich stark als Privatsache gesehen" würden. Die Männer hätten es nun in der Hand, einen Wandel herbeizuführen.

Der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner[wp] findet es falsch, dass sich die Kampagne in familien­interne Angelegenheiten einmischen will. "Wie sich die Eltern organisieren wollen, das soll jede Familie in eigener Verantwortung entscheiden." Schon heute werde keine Frau mehr gezwungen, alleine die Kinder­betreuung zu übernehmen. "In aller Regel wird das am Familientisch ausdiskutiert - und je nach Möglichkeiten über die Aufteilung der Erwerbs- und Betreuungs­arbeit entschieden."

Nationalrätin Yvonne Feri[wp] (AG), ehemalige Präsidentin der SP-Frauen Schweiz, widerspricht. Nicht alle Männer könnten oder wollten ihr Pensum reduzieren. Ohne den Einsatz der Männer­organisationen hält sie einen weiteren Fortschritt für unmöglich. "Es braucht einen Pakt mit der Wirtschaft, damit Teilzeit arbeitende Männer zur Normalität werden." Es brauche Teil­zeit­stellen, damit Männer selbstverständlich mehr Zeit in die Hausarbeit investierten und dies nicht aus Überlastung verwehrten.

Väter stark belastet

Wie Markus Theunert sagt, würden genügend Studien zeigen, dass Männer, bedingt durch die immer höhere Arbeits­belastung, häufiger von Krankheiten oder auch Suiziden betroffen seien. "Eine gerechte Aufteilung der Erwerbs- und Fürsorge­arbeit würde die Väter von einer übermässigen Belastung am Arbeitsplatz befreien - und so nicht nur den Müttern und dem Nachwuchs, sondern auch den Vätern selbst zugute kommen."
- "MenCare"[11]

Zitate

Zitat:

«Der Antifeminismus ist eine Ideologie mit totalitären Zügen.» - Markus Theunert[12]

Auf die Frage, warum die SVP René Kuhn, den Kopf der Antifeministen, aus der Partei ausschloss:

Zitat:

«Auch die SVP braucht die Frauen und will sie nicht vergraulen. Und sie pusht junge Frauen, die dann doch nicht ganz auf einige Errungenschaften der Emanzipation verzichten möchten.»[13]

Für Theunert sind "zwei Drittel der Antifeministen im Kern verbitterte Scheidungsväter, ein Drittel echte Ideologen". Bei diesen gäbe es "eine Art neoliberal-biologistische Sozial­philosophie mit einem Schuss Verschwörungstheorie". In Deutschland versuche "ein Flügel pragmatischer Antifeministen, mit einer angeblich 'linken' Männerpolitik eine anschluss­fähigere Position zu entwickeln". Diese Aus­einander­setzung deute auf "echte inhaltiche Differenzen". Entscheidend scheint ihm die folgende Figur: "In einer früheren Version der männer­politischen Landkarte habe ich Antifeminismus und Männerrechtler als eine einheitliche Strömung behandelt. Mittlerweile hat sich mein Blick geschärft und ich glaube, dank der Landkarte zwei Strömungen sichtbar machen zu können (auch wenn die Grenzen fliessend bleiben und beide antifeministische Denkfiguren verwenden): die Antifeministen und die Männerrechtler. [...] Antifeministen im engeren Sinne sind die Personen und Organisationen, die an eine natürliche Geschlechter­ordnung glauben. Sie fordern vom Staat völlige geschlechter­politische Enthaltsamkeit." Organisationen wie MANNdat dagegen forderten, dass die Gleichstellungspolitik die Interessen von Männern gleichberechtigt wahrzunehmen habe. "In dieser Frage der geschlechter­politischen Strategie wird eine - wenn auch unscharfe - Bruchlinie zwischen Antifeministen und Männerrechtlern sichtbar. Letztere operieren zwar auch mit antifeministischen Denkfiguren, nehmen demgegenüber aber Männerpolitik als Ausdruck gestärkter Männerrechte nicht nur hin, sondern verlangen sie lautstark."[14]

Kritik

Von Alice Schwarzer bekam Theunert attestiert, "lauter kluge Sachen" zu äußern[15], was ihm beispielsweise vom antifeministischen Blog Söhne von Perseus den Vorwurf einbrachte, er sei eine "Marionette als dringend benötigte, männliche Legitimitäts­fassade" für den "schweizerischen Staatsfeminismus".[4]

Kritik nach dem Vortrag Markus Theunerts auf dem 2. Internationalen Antifeminismus-Treffen.[16]

Werke

  • Co-Feminismus. Wie Männer Emanzipation sabotieren - und was Frauen davon haben., Hans Huber 2013, ISBN 3-456-85280-0

Über Theunert

Zitat:

«Markus Theunert ist einer der übelsten Feministen, die frei herumlaufen.» - Wolle Pelz[17]

Einzelnachweise

  1. Markus Theunert: Co-Feminismus. Wie Männer Emanzipation sabotieren - und was Frauen davon haben., 2013, S. 192, Rücktrittsschreiben vom 14. Dezember 2012
  2. Yvonne Staat: Gleichstellung: Muss jetzt ein Mann ran?, Beobachter 26/2011, 22. Dezember 2011
  3. Walter Hollstein: Wo steht der Feind? Markus Theunert über Geschlechterpolitik, Cuncti - Streitbar am 11. Mai 2013
  4. 4,0 4,1 Theunert wird erster "Männerbeauftragter" im schweizerischen Staatsfeminismus - ein maskulistischer Kommentar, Die Söhne von Perseus am 18. März 2012
  5. Zürich hat den ersten Männerbeauftragten der Schweiz, Tagesanzeiger am 7. März 2012
  6. Wenn sich Männer für Männer stark machen: Kanton Zürich stellt Männerbeauftragten an, Neue Zürcher Zeitung am 7. März 2012; Schweiz: Geschenk zum Frauentag: Erster Männerbeauftragter, Die Welt am 8. März 2012
  7. WGvdL-Forum (Archiv 2): Pünktlich zum Weltjammertag: Theunert hat's geschafft, Nihilator am 7. März 2012 - 21:34 Uhr
  8. Erster Männerbeauftragter ist seinen Job los, Blick.ch am 24. Juli 2012
  9. Weshalb ich ging (Der erste Männerbeauftragte der Schweiz, Markus Theunert, hat sein Amt nach nur drei Wochen aufgegeben. Hier erklärt er sich.), Die Zeit am 6. August 2012
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 Der geschasste Männerbeauftrage sagt, wo's hapert: Frauenförderung bringt nichts, Blick.ch am 10. Februar 2013 (Markus Theunert, der erste Männerbeauftragte der Schweiz, rechnet ab: mit der Gleichstellung und desinteressierten Männern.)
  11. Männer sollen Kinder hüten, Frauen Auto putzen, 20minuten am 31. Mai 2016 (Männer sollen die reine Ernährerrolle ablegen, finden Väterorganisationen. Mit einem nationalen Programm wollen sie jetzt vorwärtsmachen.)
  12. Im Geschlechterkampf führen Ideologien in die Sackgasse, Neue Zürcher Zeitung am 19. Juni 2011
  13. "Wenn Männer etwas fordern, heisst es gleich: Die jammern", Berner Zeitung am 13. September 2011 (Markus Theunert im Interview)
  14. Co-Feminismus, S. 58ff.
  15. Rudolf Burger: Frauen sollten auch mal zuerst küssen (Alice Schwarzer im Interview), Der Bund am 2. April 2012
  16. (Neugelbes WGvdL-)Forum: Abt. Adabei: 2. Internationales IGAF-Treffen, Max am 26. Juni 2011 - 20:34 Uhr  (Archiv);
    (Neugelbes WGvdL-)Forum: Abt. Adabei: 2. Internationales IGAF-Treffen, Max am 27. Juni 2011 - 11:05 Uhr  (Archiv)
  17. WGvdL-Forum: Markus Theunert: Als Männerrechtler getarnter Feminist, Wolle Pelz am 5. Juni 2016 - 00:30 Uhr

Netzverweise