Mieder

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Frau mit Mieder in Joseph Julien - Die Heuernte (19. Jahrhundert)
Dirndl im Dirndl mit Schnürung und grüner Schürze

Ein Mieder ist ein den Oberkörper eng umschließendes Kleidungsstück, das je nach Kontext das Oberteil eines Kleides (Taille[wp]), ein versteiftes Kleidoberteil oder ein Korsett bezeichnet. Es wird heute noch in Volkstrachten z. B. beim Dirndl[wp] und als Korsage getragen. Sein Ursprung geht auf die Renaissance[wp] etwa Anfang des 16. Jahrhunderts zurück. Das Mieder bzw. Korsett formte die Silhouette der Frau in Europa bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Mit der Ablösung des Korsetts entstanden die modernen Mieder, die eine größere Bewegungs­freiheit zulassen und trotzdem den Körper formen. Neben dem Korselett[wp] entstanden der BH[wp] und der Hüfthalter[wp] sowie mit dem Aufkommen der Strumpfhose[wp] die Miederhose[wp] und das Hosenkorselett[wp]. Bedingt durch Filme und indem Modemacher die Idee aufgriffen, erlebt das Korsett seit Ende des 20. Jahrhunderts eine Renaissance als Party­kleidung.

Querverweise

Netzverweise

Schwarzes Mieder
Zwei Dirndl
Weißes Mieder


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mieder (23. Januar 2014) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.