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Migrationspolitik

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Hauptseite » Migration » Migrationspolitik


Hauptseite » Politik » Migrationspolitik


Zwei Punkte finde ich besonders beunruhigend:
  • Jedem, der vorher sagt, was passiert, hält man vor, "Verschwörungstheorien" zu verbreiten, auch wenn's dann stimmt.
  • Ständig heißt es, Migration wäre gut und toll und wichtig, darf man nicht kritisieren, aber nie gibt es eine Aussage dazu, was eigentlich das Ziel ist und wie die Gesellschaft dann aussehen und funktionieren soll. Alles so im Blindflug.

Über Soros heißt es gerade[ext], dass er Ungarn mit allen Mitteln zum Einwanderungs­land machen will und deshalb eine Anwältin für jede Einwanderung, die sie vor dem Europäischen Gerichtshof durchsetzt, eine Prämie von 10.000 Euro bekäme.

Das sonst eher ins links­polit­korrekte abgedriftete Telepolis behauptet[ext], dass die Vereinten Nationen[wp] (seit deren Rolle im Genderismus traue ich denen alles zu) mit hohem Druck an zwei "Pakten" arbeiteten, einen für Flüchtlinge und einen für reguläre Migration.

Zitat:

«Ein "Globaler Pakt zu sicherer, geordneter und regulärer Migration" (Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration) knüpft unter anderem an die im September 2015 verabschiedete UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung an, die 17 Ziele formulierte (Sustainable Development Goals, SDGs), und soll umfassende Prinzipien für eine verstärkte Kooperation in der inter­nationalen Migrations­politik enthalten.

Erste Entwürfe für beide Pakte vom 31. Januar bzw. 5. März 2018 liegen vor. Der Migrations-Pakt soll plangemäß am 10./11. Dezember auf einer Konferenz in Marokko angenommen werden.»

Das ist beachtlich. Hatte man uns das nicht immer als Asyl für Kriegs­flüchtlinge verkauft?

Hat man vielleicht sogar - zynischerweise - den Krieg als Vorwand und Dosen­öffner gebraucht, geht mal die Kriegs­flüchtlinge vorschicken, gegen die kann keiner was sagen? Hat man den Krieg am Ende sogar in Kauf genommen oder gar gefördert?

Jetzt kommt gar ein neuer Begriff ins Spiel:

Zitat:

«"Bestands­erhaltungs­migration" wurde definiert als "Zuwanderung aus dem Ausland, die benötigt wird, um den Bevölkerungs­rückgang, das Schrumpfen der Erwerbs­fähigen­bevölkerung sowie die allgemeine Über­alterung der Bevölkerung auszugleichen".

Untersucht wurden in Form unter­schiedlicher Szenarien die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Republik Korea, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten, zusätzlich Europa und die Europäische Union. Der untersuchte Zeitraum erstreckte sich von 1995/2000 bis 2050.

Im Einzelnen wurden fünf verschiedene Szenarien im Hinblick auf internationale Wanderungs­ströme gegen­über­gestellt. Als Fazit hielt die Studie für die meisten Industrie­staaten hohe Zuwanderung für sinnvoll bzw. notwendig.

In einem der Szenarien, das darauf abzielt, die Bevölkerung im erwerbs­fähigen Alter konstant zu halten, wird für Deutschland eine notwendige Netto­migration 1995 bis 2050 von insgesamt 25,2 Millionen Menschen errechnet (für die Europäische Union 79,6 Millionen). Die Gesamt­bevölkerung im Jahr 2050 in Deutschland wird hier auf stattliche 92 Millionen Menschen veranschlagt. Die "mittlere Variante" arbeitete mit 11,4 Millionen Zuwanderern in 55 Jahren, Variante V mit 40,5 Millionen und damit 113,2 Millionen Einwohnern 2050.»

Ist ja interessant. Immer hieß es, es ginge um Krieg und Asyl und Barmherzigkeit.

Jetzt ist es angeblich so, dass uns da irgendwer 25 Millionen Menschen bis 2050 verordnet hat, um unseren Bestand zu erhalten. Dabei können wir uns jetzt schon nur noch wackelig auf den Beinen halten.

Warum sollten wir das brauchen?

  • Alle reden von menschgemachter Klima­erwärmung. In der Regel dieselben Leute, die auch die Migration vergöttern.
    Müsste man, wenn man auf diesem Standpunkt steht, es nicht eher begrüßen, dass wir weniger Leute werden und damit unseren Energie­verbrauch und unsere Emissionen reduzieren? Warum soll es nun auf einmal so wichtig sein, unseren Beitrag zur Klima­erwärmung auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten?
  • Wenn man der Meinung ist, dass unsere Gesellschaft überaltert, wäre es dann nicht sinnvoller, unsere Alten in ferne Länder zu exportieren, wo es wenig Arbeitsplätze gibt, man aber angenehm und preis­günstig leben kann?
  • Hieß es nicht immer, dass uns Roboter die körperliche Arbeit und KI die geistige Arbeit abnehmen würde?
    Wofür brauchen wir dann neue Leute? Um die Arbeits­losen­zahlen anzuheben?
  • Wir sind eine Industrie­nation. Wie kann man glauben, dass man die mit Analphabeten und Ungelernten auffüllen könnte?
Zitat:

«UN-Generalsekretär António Guterres[wp] hat in einer Erklärung am 12. Januar 2018 für den geplanten Pakt zur Migration geworben, dabei zugleich klar gemacht, dass die UN weitere weltweite Migrations­wanderungen für quasi unumgänglich halten und diese unter dem Strich als positiv und bewältigbar zu betrachten seien:

Migration, so umreißt Guterres das UN-Credo, "treibt Wirtschafts­wachstum an, reduziert Ungleichheiten und verbindet unter­schiedliche Gesellschaften. ... Der demographische Druck und der Einfluss des Klimawandels auf verletzliche Gesellschaften werden wahrscheinlich zu weiterer Migration in den kommenden Jahren führen. ... ist dies eine beispiellose Gelegenheit für die politisch Verantwortlichen, die schädlichen Mythen gegenüber Migranten anzugehen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln, durch die Migration für all unsere Nationen funktionieren kann. ..."»

Aha. Die Vereinten Nationen - ein Schelm, wer Eigen­interessen darin sieht - meinen also, dass wir Migration brauchen, und das unsere Wirtschaft antreibe.

Moment mal. Unsere Wirtschaft antreibe. Halten die uns nicht immer vor, dass wir Exportweltmeister sind?

Telepolis bezieht sich da vor allem auf zwei Quellen. Ein Paper aus dem Jahr 2000[ext] und eine Erklärung vom Januar 2018[ext].

Im Paper von 2000 werden wir als eines der wenigen Länder gelistet, die mit negativen Frucht­barkeits­raten ihren Bestand gefährdeten. (Als bei der derzeitigen Über­bevölkerung eine negative Fruchtbarkeitsrate nicht auch mal gut wäre.) Heißt im Klartext: Wir bräuchten Migration, weil wir zu den Ländern gehören, in denen der dämliche Feminismus den Bestand gefährdet.

Und in der neuen Erklärung heißt es:

Zitat:

«Migration treibt Wirtschafts­wachstum an, reduziert Un­gleich­heiten und verbindet unter­schiedliche Gesellschaften. Dennoch ist sie auch eine Quelle politischer Spannungen und menschlicher Tragödien. Die Mehrzahl der Migranten lebt und arbeitet legal. Aber eine verzweifelte Minderheit riskiert ihr Leben, um in Länder zu gelangen, in denen sie dann mit Verdächtigungen und Missbrauch konfrontiert wird.»

Womit die Ländern, in die sie einwandern, konfrontiert werden, wird nicht erwähnt. Und Straftaten auch nicht.

Zitat:

«Der demographische Druck und der Einfluss des Klima­wandels auf verletzliche Gesellschaften, werden wahrscheinlich zu weiterer Migration in den kommenden Jahren führen. Als globale Gemeinschaft stehen wir vor einer Wahl: Wollen wir Migration als Quelle von Wohlstand und inter­nationaler Solidarität sehen, oder als Inbegriff der Unmenschlichkeit und sozialer Brüche?»

Man lässt uns die Wahl, welche Meinung wir davon haben. Man lässt uns nicht die Wahl, ob wir das überhaupt wollen.

Was geht unser Bestand eigentlich die Vereinten Nationen an?

Zitat:

«Stattdessen ist dies eine beispiellose Gelegenheit für die politisch Ver­antwortlichen, die schädlichen Mythen gegenüber Migranten anzugehen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln, durch die Migration für all unsere Nationen funktionieren kann. Das ist eine dringende Aufgabe. Wir haben gesehen, was passiert, wenn es zu großen Migrations­strömen kommt, ohne dass diese durch effektive Mechanismen gesteuert werden.»

Das muss man sich mal klarmachen: die schädlichen Mythen gegenüber Migranten anzugehen

Heißt: Propaganda betreiben. Leute täuschen. "Durch effektive Maßnahmen steuern"

Zitat:

«Fast sechs Millionen Migranten sind in Zwangsarbeit gefangen - oft in den Wirtschafts­systemen der industrialisierten Welt.

Wie können wir diese Ungerechtigkeit beenden und sie künftig verhindern?»

Das ganze Projekt einfach bleiben lassen?

Zitat:

«Es muss eine klare politische Richtung für künftige Migration geben. Ich glaube, dass drei grund­legende Erwägungen die Diskussion zu diesem Pakt bestimmen sollten:

Erstens müssen wir die Vorteile von Migration erkennen und verstärken. Sie bleiben in der öffentlichen Debatte oft unbeachtet.

Migranten leisten enorme Beiträge sowohl für ihre Gast- als auch ihre Herkunftsländer.

Indem Sie von der lokalen Bevölkerung unbesetzte Stellen füllen, stärken sie die Wirtschaft. Viele der Migranten sind Innovatoren und Unternehmer. Beinahe die Hälfte aller Migranten sind Frauen auf der Suche nach einem besseren Leben und besseren Arbeits­möglich­keiten.»

So? Sind sie das?

Und was, wenn nicht?

Zitat:

«Migranten leisten außerdem einen entscheidenden Beitrag zur inter­nationalen Entwicklung, indem sie Geld in ihre Heimat­länder überweisen. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtbetrag dieser Geldtransfers bei 600 Milliarden Euro, dreimal höher als die weltweite Entwicklungs­hilfe.»

Nochmal zum Verständnis: Es soll unsere Wirtschafts­leistung stärken, wenn enorme Geldsummen einfach ins Ausland verschwinden?

Zitat:

«Die grundlegende Heraus­forderung ist, die Vorteile dieser ordentlichen, produktiven Migration zu maximieren und gleichzeitig den Missbrauch und die Vorurteile zu verhindern, die das Leben für eine Minderheit von Migranten zur Hölle macht.»

Vorurteile zu verhindern, die das Leben für Migranten zur Hölle macht?

Bitte wer macht hier gerade wem was zur Hölle?

Und was ist, wenn die Vorurteile eben keine Vorurteile sind? Heißt das, dass da generell Meinungen verboten werden sollen?

Zitat:

«Zum Wohl von Wirtschaft, Gesellschaft und Migranten müssen Staaten - zweitens - den Gesetzes­rahmen stärken, durch den sie Migranten verwalten und schützen.»

Wer schützt die Bevölkerung?

Zitat:

«Migranten, denen legale Einreise­möglichkeiten verwehrt werden, greifen unweigerlich auf illegale Methoden zurück.»

Heißt: Versucht gar nicht erst, irgendwas zu verbieten.

Zitat:

«Legale Einreise zu ermöglichen, ist der beste Weg das Stigma der Illegalität und des Missbrauchs von Migranten zu beenden, Anreize für Regel­verstöße zu beseitigen und den Arbeitsmarkt effektiv mit ausländischen Arbeits­kräften zu versorgen.»

Klar. Wo es keine Regeln gibt, gibt es auch keine Regelverstöße mehr.

Zitat:

«Es reflektiert auch das akute politische Versagen: unregulierte Massen­bewegungen in aus­sichts­losen Umständen befeuern das Gefühl, dass Staats­grenzen bedroht sind und Regierungen die Kontrolle verloren haben.»

Ja, das stimmt.

Allerdings haben wir hier bei uns ja auch viele Fachkräfte für politisches Versagen.

Zitat:

«Wir müssen eine Welt zum Ziel haben, in der wir den Beitrag von Migration für Wohlstand, Entwicklung und internationale Einheit feiern können. Es ist in unser aller Interesse, dieses Ziel zu erreichen. Der dies­jährige Globale Pakt könnte ein Meilenstein sein - auf dem Weg hin zu einer Migration, die für alle wirklich funktioniert.

 * * * * *

Der Autor ist General­sekretär der Vereinten Nationen.»

Da fehlen mir vor allem zwei Dinge: Eine Abbruch­bedingung und eine Exit-Strategie, wenn's schief geht. Denn in dem Text ist verdammt oft die Rede von Hoffnung und Spekulation, und dass wir uns bemühen müssen, dass es nicht schief geht.

Was wir aber machen, wenn es schief geht, steht nicht da.

Man könnte den Text sogar als Eingeständnis lesen, dass es bereits schief geht, und man nicht weiß, wie man das retten soll. Man kann das auch so verstehen, dass man 2000 mit diesem Migrations­projekt angefangen hat, und das nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Man dachte wohl, das läuft alles prima, und Hallihallo, da seid Ihr ja, kommt man gleich zum Kaffee rüber, und die Realität ist, dass die Leute in Libyen gefoltert und versklavt werden und die Leute sich hier einfach nicht freuen wollen.

Man kann diesen Text auch so lesen, dass die gerade schon in der Panik sind, weil das Projekt schief geht, und sie eben nicht wissen, wie sie das stoppen oder wieder einfangen können. Da hatten ein paar links­romantische Spinner so eine Alles-wird-gut-Utopie[wp], und die hat nicht funktioniert.

Und wir sind dann die Gelackmeierten.

Würde aber erklären, warum Merkel und die Presse gerade durchdrehen.

Wenn die nämlich alle schon länger an dem Projekt bauen und das gerade mächtig anbrennt. Deshalb versuchen die wohl auch, Gewalt, Antisemitismus, Betrug und so weiter klein­zu­reden.

Die Migration wird nicht scheitern, sie ist bereits mitten im Scheitern, und sie wissen nicht, was sie noch tun können, um das wieder ein­zu­fangen. Die Presse schreibt, so wie die Kapelle beim Untergang der Titanic[wp] spielte, bis zum Absaufen.

Deshalb schlagen die gerade auch auf alles ein, was sich kritisch äußert. Jeden, der das behauptet, was die UN da schreibt, hätte man eben noch als Verschwörungs­theoretiker an die Wand gestellt.
Zitat:

«Dieses Land ist geisteskrank. Beim Herein­lassen von Millionen Illegaler und Terroristen wird jedes Gesetz gebrochen. Und dem Abschieben stehen plötzlich Gesetze entgegen.» - Beatrix von Storch über Twitter[2]

Migrationspolitik als Entwicklungshilfe

Zitat:

«[Fluchtsimulanten] sind Menschen, die Asyl sagen und Sozialstaat meinen. Zur Begrüßung belügen sie also das Land[ext], das sie künftig ernähren und unterhalten soll.»[3]

Zitat:

«"#Geldtransfers: #Migranten überweisen fast 18 Milliarden Euro in #Herkunftsländer." [4]

Warum nicht? "Es steht Ihnen zu!"

"Jede Ausgabe des Staates beruht auf einem Verzicht des Volkes." - Ludwig Erhard[wp]» - Twitter[5]

Zitat:

«Wenn Sie sich als #Steuerzahler kaum mehr Ihre Miete leisten können und schon lange keinen Urlaub mehr machten, sollten Sie dennoch wissen, dass Ihre #Steuern gut angelegt sind: #Flüchtlinge und #Migranten überweisen 17,7 Milliarden aus D ins Ausland.» - Twitter[6][7]

Zitat:

«Deutsche Pässe sind für Ausländer nur Kreditkarten

Der deutsche Pass ist [...] wertvoll wie eine Kreditkarte und ein dauerhaftes Rubbellos, um in Hierzulanden sein Geld abzuholen. Inhaltlich aber hat jedes Micky-Maus-Heft, jedes Porno­magazin und sogar so manche Briefmarke einen höheren Stellenwert.» - JouWatch[8]

Vorträge

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Aktuelles zur Migration, Ansichten eines Informatikers am 29. März 2018
  2. Twitter: @Beatrix_vStorch - 14. Juli 2018 - 02:22
  3. Hugo Müller-Vogg: Es kommen keine Flüchtlinge mehr? Von wegen!, Cicero am 17. Mai 2018 ("Asylsuchende" ist der politisch korrekte Sammel­begriff für einerseits echte Asylbewerber, für Schutz­suchende nach der Genfer Konvention und andererseits für illegale Einwanderer. Letztere sind Menschen, die Asyl sagen und Sozialstaat meinen. Zur Begrüßung belügen sie also das Land, das sie künftig ernähren und unterhalten soll.) (Kommentar der WikiMANNia-Redaktion: Es gibt in Deutschland weder "Asylsuchende" noch "Asylbewerber", sondern nur "Asylforderer".)
  4. Claudia Ehrenstein: Geldtransfers: Migranten überweisen fast 18 Milliarden Euro in Herkunftsländer, Die Welt am 29. Juni 2018
  5. Twitter: @Walter29340877 - 29. Juni 2018 - 18:12
  6. Twitter: @Deutschland_77 - 2. Juli 2018 - 04:25
  7. Höher als Entwicklungshilfe: Migranten überweisen 17,7 Milliarden aus Deutschland, FAZ am 1. Juli 2018 (Anreißer: Die Geldüberweisungen von Migranten und Flüchtlingen an ihre Angehörigen zu Hause sind erheblich gestiegen. Die Summen sind weit höher als die staatliche Entwicklungs­hilfe. Experten streiten über die Auswirkungen.) (Rund 7,8 Milliarden Euro konnte das Berliner Entwicklungs­ministerium im Jahr 2016 ausgeben. Im selben Jahr haben Migranten umgerechnet 17,7 Milliarden Euro aus Deutschland zurück in die Herkunfts­länder überwiesen. Das waren rund 6,5 Milliarden mehr als noch im Jahr 2007, wie aus der Antwort der Bundes­regierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestags­fraktion hervorgeht. Die so genannten Rück­über­weisungen sind für viele Länder im Süden zu einem wichtigen Wirtschafts­faktor geworden. Seit den achtziger Jahren wächst mit der Globalisierung die Zahl der Migranten und mit ihnen der Finanz­transfer. [...] Deutschland gehört weltweit zu den größten Ausgangs­ländern privater Geldtransfers. Nur aus den Vereinigten Staaten, Saudi-Arabien und der Schweiz wurden 2016 noch größere Summen überwiesen. [...] Dazu kommen hohe Summen, die über informelle Kanäle wie Freunde und Familien­mitglieder gesendet werden und in den offiziellen Bilanzen gar nicht auftauchen. [...] Migranten transferierten darüber hinaus nicht nur Geld, sondern auch deutsche Produkte wie Autos oder Küchen­geräte in ihre Heimat­länder.)
  8. Deutschland stürzt ab: Özil, Gündogan, Farid Bang, Kollegah und all die anderen geben uns den Rest..., JournalistenWatch am 29. Juni 2018
  9. Buchbeschreibung: "Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umwelt­katastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebens­grund­lagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massen­migration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungs­markt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sünden­böcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungs­bewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig." Kommentar: Aha, keine Kritik der Migrationspolitik von einem linken Historiker. Ursachen der Migration sind also (wiedereinmal) "Kriege" - von westlichen Allianzen geführte Kriege, natürlich - und "Umwelt­katastrophen" - von alten weißen Männern verursachte Umwelt­katastrophen, natürlich - und westliche Eliten, den "Herrschen an den Finanzmärkten", die von dieser Entwicklung profitieren. Da ist er wieder, der böse Kapitalist, des Linken liebstes Feindbild. Von der Bevölkerung­explosion auf dem afrikanischen Kontinent, sowie Alltagsgewalt und Korruption in afrikanischen Ländern ist keine Rede...
  10. Manuscriptum: Das Migrationsproblem
  11. Johannes K. Poensgen: Rezension: Massenmigration in welthistorischer Perspektive, Die Blaue Narzisse am 8. März 2017

Netzverweise