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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Milan Fröhlich

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Milan Fröhlich

Milan Fröhlich [...]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • (Zusammen mit Marius Hellwig und Rachel Spicker): Geschlechter­bilder sowie Familien­ und Geschlechter­­politiken rechts­populistischer bis extrem rechter Akteur*innen[1]
    "Sexistische, homo- und trans*feindliche und antifeministische Positionen sind tief in der Gesellschaft verwurzelt..."
  • (Zusammen mit Marius Hellwig und Rachel Spicker): Frauen im rechts­populistischen und rechts­extremen Spektrum[2]
    "Wenn wir von rechtspopulistischen und rechtsextremen Frauen sprechen, ist ein sehr breites Spektrum von Akteurinnen gemeint: von Rechts­terroristinnen, Skin­girls und Aktivistinnen der rechts­extremen Kameradschafts­szene[wp] über Lieder­macherinnen und Funktionärinnen im Ring Nationaler Frauen der NPD[wp] bis hin zu völkischen Siedlerinnen..."

Workshop

  • Rechtspopulistische Agitationen gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Schule und Alltag - Argumente dagegen (Mio Proepper und Milan Fröhlich, Netzwerk für Demokratie und Courage e.v.)[3]
    Milan & Mio unterstützten die Teilnehmenden dabei, menschen­feindliche Agitationen zu entlarven und sich in der Gegenrede aus­zu­probieren. Nach einem Kurz­überblick über die Akteur*innen und die Ideologie der Neuen Rechten bzw. der religiös-evangelikalen Bewegung stiegen die Teil­nehmenden selbst mit einer praktischen Übung in die erste Gegen­argumentation ein. Das Gelernte konnten sie dann in einem abschließenden Rollenspiel selbst anwenden. Themen waren: Alters- und sach­gerechte Sexual­aufklärung; Trennung von Geschlecht und sexueller Orientierung; Definition von Normalität. Aufgabe war, häufig zu hörenden rechts­populistischen Angriffen auf verschiedenen Ebenen entgegenzutreten.

Einzelnachweise

  1. In: Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! - Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus, September 2018, Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) in Zusammen­arbeit mit der Amadeu-Antonio-Stiftung, S. 10f.
  2. In: Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! - Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus, September 2018, Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) in Zusammen­arbeit mit der Amadeu-Antonio-Stiftung, S. 15f.
  3. Workshop auf dem ersten regionalen Vernetzungs­treffens Gegensteuern Rechts­populismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten am 21. Oktober 2017 in Leipzig. Das Treffen fand im Rahmen des Projekts Miteinander stärken. Rechtspopulismus entgegen­wirken statt, das vom Familien- und Sozial­verein des LSVD e.V. getragen wird. Das LSVD-Projekt Miteinander stärken fördert die gesell­schaftliche Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und inter­geschlechtlichen Menschen (LSBTI*). Das Projekt will "rechts­populistischen und lsbti-feindlichen Einstellungen" entgegen­wirken, zivil­gesellschaftliche Allianzen aufbauen und nachhaltige Strategien entwickeln.