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Necla Kelek

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Necla Kelek
Necla Kelek.jpg
Geboren 31. Dezember 1957
Beruf Autor

Necla Kelek (* 1957) ist eine türkische Sozial­wissen­schaftlerin und Publizistin in Deutschland. Sie war von 1999 bis 2004 Lehr­beauftragte für Migrations­soziologie an der Evangelischen Fach­hochschule für Sozial­pädagogik in Hamburg und Mitglied der Deutschen Islam­konferenz[wp]. Sie gilt als Islamkritikerin und Frauen­rechtlerin.


Das Versagen der Necla Kelek - Die Entgegnung

Auf ihrem anti-religiösem Feldzug bietet DIE WELT der deutsch-türkischen Soziologin Necla Kelek die Möglichkeit für ihre persönliche Blutrache an einer ganzen Religion.

Necla Kelek ist bekannt für ihre kruden Thesen und "Analysen" zum Islam. Auf ihrem anti-religiösen Feldzug möchte die deutsch-türkische Soziologin Kelek scheinbar persönliche Blutrache an einer ganzen Religion nehmen. Ihre Behauptungen über muslimische Migranten haben schon durch die gesamte Integrations­debatte hinweg große Wellen geschlagen. Folglich ist ihr Wirken eher gewinnbringend für sie selbst, als für die deutsche Gesellschaft. Ihr Kampf gilt seit vielen Jahren den "muslimischen" Parallelgesellschaften und der vermeintlichen "Flagge des Islamismus", dem Kopftuch. Mit ihrem neuen Artikel "Das Versagen der Islamkonferenz gegenüber Kindern" (erschienen in: Die Welt, 12.05.2013) schafft sie ein weiteres Zeugnis für hochpauschale Beschreibungen, Fehlschlüsse und Scheinargumente.

Die Kritik an der Deutschen Islamkonferenz[wp] ist üblich und zweifelsohne gerechtfertigt. Ebenso die Kritik an der Stellung vieler Mädchen in vereinzelten Haushalten des mehrheitlich türkisch-arabischen Kulturkreises. Dagegen ist aber der Vorwurf nicht gerechtfertigt, dass das Kopftuchgebot im Islam eine Diskriminierung der Frau bedeutete. Denn diese Behauptung stellt die Verdammung der Praxis einer ganzen Religion dar. Die islamische Erziehung ist gemäß Kelek ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Ja, sprechen wir es doch aus: Muslimische Eltern sind eigentlich Straftäter, behauptet Kelek. Generell seien die "streng" religiösen Muslime und ihre Interessenverbände das Problem, da sie eine unterschiedliche Behandlung nach islamischem Geschlechtermodell forderten. Doch geht es wirklich um die unterschiedliche Behandlung, oder vielmehr um die Unterdrückung der Frau nach patriacharlischen Traditionen einer zumeist ungebildeten Schicht? Und wer sind diese bösen "streng" religiösen Unmenschen in der Kelek'schen Gedankenwelt, deren Gegenspieler die liberalen "nicht so sehr" religiösen sind? Wir werden es wohl nie erfahren, weil Kelek gerade mit diesen schwammigen Aussagen ihren Lebensunterhalt verdient.

Raus aus der Kinderstube!

Der Staat soll also muslimische Kinder erziehen, weil Eltern die Kinder in ihrer freien Entfaltung einschränken? Na, dann! Gleiches Recht für alle! Wir brauchen eine staatliche Erziehung, ähnlich wie im Dritten Reich oder in der DDR? "Hotel-Mama" wird per Gesetz zur Übernachtungs­stätte? Keine Erziehungs­probleme mehr bei "Familien im Brennpunkt"? Die "Super Nanny" braucht auch kein Comeback zu planen? In Keleks Märchenwelt können sich die Eltern endlich entspannt zurücklehnen und einfach die Verantwortung auf den Staat abschieben. Nein, Frau Kelek! Eltern zeugen Kinder, sie ernähren Kinder, sie leben mit ihnen unter einem Dach und sie erziehen ihre Kinder - so gut es geht. Ob das Kind nun atheistisch, agnostisch, jüdisch, christlich oder islamisch erzogen wird, Eltern geben ihren Kindern immer Werte und Normen mit, auch Gebote und Verbote ganz unabhängig von religiöser Erziehung. Diese elterliche Erziehung ist dann die Grundlage für das Lernen in den Schulen, die Beschäftigung in der Arbeitswelt und das Interagieren in der Gesellschaft. Es scheint, als würde Kelek die islamische Erziehung mehr als Trainings­camp für Islamisten, als Stätte für brainwashing oder als Lager für Zwangsarbeit sehen, als eine Erziehung nach einer sich selbst­auferlegten Lebens­philosophie, die es zum Ziel hat ein angenehmes Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Muslime sollen zwar die islamischen Gebote einhalten, aber sie wollen es auch.

Gerne würde Kelek die Deutungshoheit über den Islam für sich beanspruchen und alle anderen Auslegungs­arten des Koran kategorisch verbieten, weil sie es natürlich besser weiß! Ich verstehe, sie würde zu gern' ein Online-Mufti[wp] sein und den bösartigen "Traditionalisten" eine schöne Abreibung verpassen - auf theologischer Ebene, versteht sich. Wer das Kopftuch will, ist "Traditionalist", meint Kelek. Seit wann ist das ein Schimpfwort ? Also Muslime, die der islamischen Tradition nach Praxis des Propheten folgen? Welcher Muslim würde das eigentlich nicht wollen? Man sieht, dass Kelek nicht weniger fanatisch ist, als radikale Islamisten, die jeder abweichenden Meinung gegenüber taub sind. Zu sagen, dass man(n) die Frau zum Kopftuch zwingt, ist das Produkt eines gefährlichen Klischee­denkens, das aus der Basis eines pervertierten Verstandes, infolge von persönlichen Traumata ihres Elternhauses, entspringt.

Runter vom Kopf!

Kelek möchte uns doch nur zu gerne suggerieren, dass das Kopftuch ein Symbol für eine unterdrückte und ungebildete Frau ist, die in ihrem Leben sicherlich einmal verkauft oder misshandelt wurde. Und dies nur aus dem einfachen Grund, weil Kelek sich selbst keine gebildete und selbstbewusste kopftuch­tragende Frau vorstellen kann. Und dann fällt in ihrem Artikel endlich die sich selbst entwaffnende Formulierung, dass sie selbst "extreme Beispiele" nutze. Ja, genau Frau Kelek. Dieser Zwang mag zwar in Einzel­fällen vorkommen, doch wie sieht es mit der Mehrheit der Kopftuch­trägerinnen aus, die das Kopftuch aus freien Stücken und gerne tragen, da sie darin eine gewinnbringende Zweck­mäßigkeit für sich und für die Gesellschaft sehen. Sie argumentieren aus dem Koran. Dort werden muslimische Frauen nämlich dazu aufgefordert, ihre Reize nicht zur Schau zu tragen. Einen Schritt zuvor wird der Mann im Koran dazu ermahnt, vor der Frau respektvoll "seine Blicke zu Boden zu schlagen" (Sure 24:31) und sie nicht anzüglich anzustarren. Dann erst wird den Frauen empfohlen, sich zu bedecken, um als Muslima "erkannt und nicht belästigt" (Sure 33:60) zu werden.

Absurder geht es nicht! Kelek hat sich dem Kampf gegen den so genannten "Scharia-Islam" verschrieben. Was die gute Frau der Öffentlichkeit bewusst verschweigt, ist die Tatsache, dass keine Form des Islam ohne Scharia existieren kann. Scharia hört sich eben gefährlich an und bringt Stimmung in die Debatte. Frau Kelek, wenn Sie meine Entgegnung lesen, dann würde ich Ihnen empfehlen, meine folgenden Worte zu kopieren und in das Manuskript ihres nächsten Buches einzufügen: Der Begriff "Scharia" bedeutet "Weg zur Quelle" und ist eine Komposition aus den Inhalten des Koran, den Aussprüchen (Hadith) und der Praxis (Sunna) des Propheten Muhammad. Es gibt kein für Muslime verbindliches Buch, wo "Scharia" draufsteht, sondern unter­schied­lichste Auslegungen von Land zu Land, sogar von Gelehrten zu Gelehrten der islamischen Welt. Die "Scharia" ist also die gesamte Lehre des Islam, mittels der die Muslime zum Ziel ihres Daseins geführt werden sollen. Wenn Muslime beten, auf ihre Körper­hygiene achten oder loyal gegenüber dem Staat sind, indem sie leben, handeln sie nach ihrer islamischen Lebens­philosophie, der Scharia. Für die meisten Muslime steht sie in keinerlei Widerspruch zum deutschen Grundgesetz.

Sie werden es schon richten!

Kelek redet wahrscheinlich wieder von ihren "extremen Beispielen", wenn sie darüber klagt, dass Muslime nicht mit christlichen "Schweine­fleisch­fressern" an einem Essenstisch sitzen. Für unwissende Menschen gibt es nie eine Garantie, aber wissende Muslime sind sich darüber im Klaren, dass der Prophet Muhammed nur den Fleischverzehr verboten hat und nicht aber das bloße Betrachten des Schweine­fleischs. Es ist überliefert, dass der Prophet selbst sehr gütig mit Christen umging, zusammen mit ihnen aß und sie sogar ihren Gottesdienst in einer Moschee abhalten ließ. Wusste er nicht, dass Christen Schweine­fleisch essen? Es ist keinesfalls ein religiöser Akt, wenn sich ein Muslim davor ekelt mit einem "Schweine­fleisch­fresser" zu reden, zu essen, zu arbeiten. Denn es geschieht mit einer psychologischen Begründung, die genauso gut ein Vegetarier liefern könnte. Jeder Mensch ist verschieden, Frau Kelek! Unterschiede wird es immer geben und sie muss es geben. Es sei denn, Kelek schwärmt von einer uniformierten Gesellschaft wie in autoritären Regimen, die Unterschiede im Denken und Handeln durch Zwang unterdrücken möchte.

Das "religiöse" Muslime nicht nach Deutschland gehören, möchte Kelek durch die mutmaßliche Gefährdung unseres Rechtsstaates durch "islamische" Parallel­justiz beweisen. Zu lange habe man das Problem der Parallelgesellschaften totgeschwiegen, lamentiert sie. Doch Kelek wird man nie zum Schweigen bringen können und gerade nicht bei ihrem zweiten Lieblingsthema. Die muslimischen Friedens­richter oder Schlichter seien eher Richter und Henker, deren Aufgabengebiet längst die Beschäftigung mit familiären Angelegenheiten überschreite. Gemäß Kelek gebe es "ausreichend Belege dafür, dass sich die Vorbeter sowohl in Strafsachen einmischen als auch darum sorgen, dass den Ehrvorstellungen muslimischer Männer Genüge getan wird". Der Verstoß gegen das deutsche Grundgesetz ist kein religiöser Akt, genauso wie der Besitz von Pseudo-Ehrvorstellungen einiger Männer. Dagegen sind es vielmehr areligiöse kulturelle Traditionen und soziale Normen, die nichts mit dem Islam zu tun haben. Kelek weiß halt durch mehr als ein Jahrzehnt der Erfahrung, wie man, die einfachen Gemüter durch die Herauf­beschwörung eines Angriffes auf das deutsche Recht in Wallung bringt. Ja, sie hat das sogar in einem Buch gelesen, in einem sehr schwachen Buch von Joachim Wagner[wp] "Richter ohne Gesetz". Die Welt schrieb in einer Rezension von Wagners Werk: "Genau hier liegt - neben einigen Redundanzen - auch die einzige Schwäche des Buches: Es liefert keine verlässliche Zahl, die die statistische Größenordnung der islamischen Parallel­justiz in Deutschland auch nur grob umreißen würde. [...]" Eben dieses Problem wird der ständiger Begleiter Keleks auf ihrem Feldzug gegen die "religiösen" Muslime bleiben.

Über vier Millionen Muslime leben inzwischen in Deutschland, die meisten identifizieren sich nicht mit der Gedankenwelt Keleks. Denn für Kelek gibt es lediglich auf der einen Seite Fanatiker und auf der anderen Seite liberale, also "weniger" religiöse Muslime. Es bedarf mehr Muslime, die in der Gesellschaft endlich Gehör finden und die Friedfertigkeit ihres Glaubens propagieren. Sie müssen klarstellen, dass derjenige, der Zwang in Glaubens­dingen praktiziert, die islamische Lehre der Barmherzigkeit und Liebe widerspricht. Sie müssen hervorheben, dass nur derjenige ein guter Muslim ist, "der seinen Mitmenschen am nützlichsten ist" und "vor dessen Hand (Taten) und Zunge (Worte)" seine Mitmenschen in Sicherheit sind (Hadith). Muslime können nichts für die Missdeutungen einiger Fanatiker, dagegen aber sicher etwas für die Gestaltung eines harmonischen Zusammen­lebens in ihrem persönlichen Wirkungskreis. Muslime sollten nicht nur ihre Stimme gegenüber Verleumdungen ihrer Religion erheben, sondern gegen alle Ungerechtigkeiten, unabhängig davon, wer sie ausübt und wo immer sie auch auftreten mögen, ob in ihrer Familie, in ihrer Stadt, in ihrem Land oder in der Welt. Erst dann gelten sie als wahre Muslime, die überall willkommen sind und als Teil eines Ganzen aufgefasst werden. Nur dann kann Friedrich Dürrenmatts[wp] weitsichtiger Gedanke: "Was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muss scheitern." den Eingang in die kollektive Mentalität einer Gesellschaft finden.
- Tahir Chaudhry: Das Versagen der Necla Kelek - Die Entgegnung, Der Freitag am 16. Mai 2013

Zitate von Kelek

  • "Wenn Mädchen Kopftücher tragen müssen, dann ist das Körperverletzung."[1]
  • "Mehr als 50 Prozent der Muslime sind integrationsunwillig."[1]
  • "Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des Islam."[2]
  • "Ich merke, dass bei jedem Auftrag, wo eine Frau mit Kopftuch verlangt, es tragen zu dürfen, Vereine dahinter stecken und diese Vereine wollen Europa unter­wandern. Die Gesetze Europas sollen religiöser werden. Sie wollen das Scharia-Gesetz in Europa rechtlich durch­setzen und damit auch erlauben, dass es in Europa ganz normal ist, religiöse Demonstrationen durch­zu­führen."[3]
Am 16. Juni 2010 sagt die Soziologin Necla Kelek in einem Talkformat des ZDF, befragt nach der Sexualmoral des Islam, folgendes, und sie schickt voraus, sie wolle es krass formulieren:
Zitat:

«Ich sehe nach diesem Menschenbild, was der "Islam" übrigens auch vorgibt, in der Erziehung, da gibt es ein Menschenbild, was konstruiert ist, die Menschen haben nicht die Fähigkeit, ihre Sexualität zu kontrollieren, und besonders der Mann nicht, der ist ständig eigentlich heraus­gefordert und muss auch der Sexualität nachgehen, er muss sich "entleeren", heißt es, und wenn er keine Frau findet, eben dann ein Tier oder eine andere Möglichkeit, wo er dem nachgehen muss. Und das hat sich im Volk so durchgesetzt, das ist ein Konsens.»

Krass formuliert ist das in jedem Fall. Hat Kelek hier einen pauschalen Sodomie[wp]-Verdacht gegen muslimische Männer formuliert? Das wäre erst noch zu klären gewesen. Zwischen dem "konstruierten" Menschenbild des Islams, das Kelek bekämpft, und dem Sexual­leben von Muslimen, das sie von Glaubens­vorschriften lösen will, gibt es Spielräume.

Wie Kelek im Einzelnen über muslimische Männer denke, erfährt man in einer zweiten Version, die aber nicht von ihr selbst stammt, sondern von ihrer Intimfeindin Lamya Kaddor, damals Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes.

Kaddor greift das Zitat am 21. Juli in einer Pressemitteilung auf und verbindet damit die politische Forderung, Kelek nicht wie geplant den Freiheitspreis der Naumann-Stiftung zu verleihen. Kaddor schreibt: "Der muslimische Mann muss ständig der Sexualität nachgehen." Das hat Kelek so nie gesagt, doch nun scheint klar, wie sie es gemeint haben muss, und das Zitat wird Kelek nicht mehr loslassen, weil es von Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern und immer wieder auch von Kaddor in neuen Varianten aufgegriffen wird. In einer Spiegel-Online-Kolumne von Jakob Augstein[wp] heißt es beispielsweise: "Dumm und dauergeil, so ist er, der Muslim." Auf Facebook schiebt Augstein nach: "Dass der Islam Sex mit Tieren lehrt. Ja, das nenne ich Rassismus."
- Thomas Thiel[4]

Vorträge/Reden

Meinungen über Kelek

  • "Necla Kelek betreibt keine sachliche Kritik, sondern völlig überzogene Stimmungsmacherei und Diffamierung. Sie verdient damit sogar ihr Geld."[5]
  • "Kelek, Broder, Hirsi nutzen ihre Islamhetze, um damit viel Geld zu verdienen."[6]
  • "Meine Hochachtung, Herr Mattusek. Sie sind wahrlich ein Meister der Pervertierung!
Ich verstehe Sie also richtig?
  • Die 'zarte' Ayaan Hirsi Ali[wp] ist unfehlbar, weil muslimische Despoten ihr die 'Klitoris abgeschnitten' haben?
  • Henryk M. Broder kann man unmöglich vorwerfen, gegen Muslime zu hetzen, weil 'der jüdische Publizist' (wie Sie betonen) um den Staat Israel besorgt ist?
  • Und Necla Keleks Kritik am Islam ist rein sachlich, weil sie eine 'türkische Frauen­rechtlerin' ist?
Woher stammt nur die alberne Mär, Opfer könnten keine Täter sein?
Außerdem: Wäre ich einer der drei, ich würde lieber auf Ihre Verteidigung verzichten, als mich so als Opfer stilisieren zu lassen. Frau Kelek sieht sich eigentlich als deutsche Publizistin, nicht als türkische Frauen­rechtlerin. Aber was solls. Hauptsache, der Mob kann klatschen: 'Wenn selbst die Türkin dagegen ist, ...'"[7]
  • "Die FDP übergibt Necla Kelek am Samstag den Freiheitspreis. Alice Schwarzer hält die Laudatio. Schamloser kann man das Gebot der Freiheitlichkeit nicht besudeln. Die FDP will normalerweise, dass die Leute denken und glauben sollen, was sie wollen.
    Weshalb kriegt Necla Kelek diesen Preis? Sie will doch nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Sie will einen starken Papa Staat. [...] Einen Macho-Daddy-Staat, der sagt, der Islam gehört abgeschafft. Die Muslime gehören abgeschafft.
    Wir hatten schon einmal einen Staat, der Menschen anderer Glaubens­richtungen abschaffen wollte. Die FDP hat gerade aus dieser Erfahrung heraus ihr Fundament auf den Liberalismus gebaut. Sie ist für die Gleichberechtigung aller Staatsbürger. Egal welcher Religion. Jedem seine Kirche. Jedem seine heilige Schrift. Wer will, kann auch Aktien anbeten. So verstand ich bislang die FDP."[8]

Einordnung

Es ist leider üblich geworden, gegen Familie und Religion zu hetzen. Necla Kelek fügt sich nahtlos in diese Linie ein und kann sich deshalb als perfekt integrierte Migrantin verstehen. Inge M. Thürkauf hat in ihrem Vortrag Die Geschichte des Genderismus darauf hingewiesen, dass Religionen, welche die Ideen des Genderismus nicht mittragen, der Lächerlichkeit preis­gegeben werden sollen. Für die Verächtlich­machung der Katholischen Kirche steht auch genügend Personal zur Verfügung. Würde aber nun europäisches Personal den Islam verächtlich machen wollen, wirkt das unvorteilhaft wie ein Wieder­aufleben der Kreuzzüge, weshalb es geschickter ist, sich unverdächtige Islamkritiker zu halten. Mit der Zeit wurde eine ganze Anzahl von Strohfrauen für diesen Zweck aufgebaut, beispielsweise Serap Çileli[wp], Seyran Ateş, Ayaan Hirsi Ali[wp], Irshad Manji[wp] - und eben auch Necla Kelek.

Wunschgemäß spielt sie die Rolle des Experten, der auftragsgemäß bestätigt, dass Islam Frauen unterdrückt, gewalttätig ist, Kinder in ihrer Entwicklung und Selbstverwirklichung hindere und vieles andere mehr. Besonders perfide ist die Herauf­beschwörung eines Angriffes auf das deutsche Recht, was nur als Ablenkungs­manöver zu verstehen ist, den der eigentliche Angriff auf das deutsche Recht (Abschaffung des Rechtsstaates, Unschuldsvermutung, Zerstörung der Familie) geht von der Bundesregierung aus.

Der Betrug der Necla Kelek beruht auf der Unkenntnis der Bevölkerung bezüglich Scharia und Grundgesetz. Leider ist auch Tahir Chaudhry nicht in der Lage, das deutlicher zu machen. Tatsächlich hat die Scharia dieselbe Funktion wie der Luther-Katechismus[wp] für lutherische Christen und der Katholische Katechismus[wp] für Katholiken. Und der Einzige, der sich an das deutschen Grundgesetz ist der deutsche Staat, die Regierung (Exekutive), die staatliche Bürokratie (Verwaltung), das Parlament (Gesetzgebung) und die Justiz (Rechtsprechung). Die Verfassung beziehungsweise das Grundgesetz ist nämlich ein Vertrag zwischen Herrschern und Beherrschten und schreibt die Grundrechte der Beherrschten fest und beschränkt die Macht der Herrschenden. In diesem Sinne können sich die Bürger darauf berufen und der Staat hat sich daran zu halten. Die Aussage "die Scharia ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar" ist genauso widersinnig wie die Aussage "der Golfstrom ist nicht mit dem Ohmschen Gesetz vereinbar".

Aber auf diesem Niveau wird Stimmung gemacht und die damit verfolgte Hauptabsicht ist, eben gegen Religion zu hetzen und die staatliche gelenkte Familienzerstörung irgendwie zu legitimieren. Denn nichts anderes betreibt Necla Kelek, als den staatlichen Eingriff in familiale Angelegenheiten herbei­zureden und dies mit kruden Behauptungen zu rechtfertigen. Der islam­kritische Duktus ist dabei nur vorgeschoben.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zum Schaden Europas - Türkisch-deutsche Soziologin kritisiert muslimische Parallelgesellschaft, Wiener Zeitung Online am 9. Juni 2006
  2. aus ihrem Buch: Himmelsreise
  3. Kelek, NDR Kultur, 26. September 2013
  4. Thomas Thiel: Lamya Kaddor gegen Necla Kelek: Wen schert schon, ob das Zitat stimmt?, FAZ am 21. Dezember 2017
  5. Leserbrief am 8. Dezember 2010
  6. Kommentar von Angela am 24. Februar 2011 um 11:46 Uhr
  7. Kommentar von Hani Yamak am 14. März 2011 um 21:54 Uhr
  8. Mely Kiyak: Irrtum im Namen der Freiheit, Frankfurter Rundschau am 5. November 2010

Netzverweise