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Politische Korrektheit

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Hauptseite » Sprache » Politische Korrektheit


Politische Korrektheit ist die Übertragung eines englischen Begriffs ins Deutsche.

Der Begriff "Political correctness" ist jedoch so ur-amerikanisch, dass er nicht übersetzt werden sollte.

Wer sich zwanghaft bemüht "politisch korrekt" zu sein, bildet Verhaltensweisen aus, wie sie unter Gutmensch und Weltverbesserer beschrieben sind.[1]

Politisch korrekte Kultur

Zitat:

«Wir haben uns mit einer Kultur arrangiert, die das Lügen entlang der Vorgaben dessen, was politisch korrekt ist, einfordert.
Wir alle halten uns weitgehend daran, auch ich.
Aus Angst um unsere Karrieren, aus Angst, aus der guten "geschwätzführenden" Gesellschaft ausgeschlossen zu werden, aus Angst, als Sexist, Rassist, Biologist oder sonst was beschimpft zu werden, aus Angst rechts zu sein usw.
Leider gibt es biologische Unterschiede zwischen Ethnien, Geschlechtern, die auch die durchschnittliche (!!!) Leistungsfähigkeit dieser Gruppen auf diversen Gebieten beeinflussen und für reale Verteilungsunterschiede sorgen (im Leistungssport, in Mathematik/Informatik, in Sprachwissenschaften etc.) jenseits von ebenso realem Rassismus/Sexismus etc., die es wahrhaftig auch gibt, die aber meistens in beide Richtungen wirken, wovon dann nur eine Richtung wahrgenommen und kritisiert werden darf (es gibt nicht nur weißen Rassismus gegenüber Farbigen, sondern auch einen nicht minder starken farbigen Rassimus gegenüber Weißen, es gibt nicht nur männlichen Sexismus gegenüber Frauen, sondern auch weiblichen Sexismus gegenüber Männern usw. - was jeweils kritisiert werden darf, was nicht, ist klar).
Die notwendige Bekämpfung von Rassismus/Sexismus aber darf nicht die Wahrnehmung der Realität verhindern.» - Alexander Roslin[2]

Zitat:

«Entscheidend ist nicht, ob eine Aussage wahr oder falsch, ob sie empirisch belastbar oder Nonsens ist, sondern ob sie "Gefühle verletzt". Nun sind Gefühle etwas Subjektives, weshalb es unmöglich ist, genau zu bestimmen, wo Verletzungen anfangen, und sämtlichen Eventualitäten vorzubeugen. Deshalb ist sozialer Takt gefragt. Man sollte nach bestem Wissen und Gewissen zu vermeiden versuchen, andere zu beleidigen, und andererseits nicht ständig die beleidigte Leberwurst spielen.

In den Medien werden übrigens tagtäglich Menschen beleidigt, verhöhnt, gedemütigt, an den Pranger gestellt, und zwar mit voller Absicht. Schutzwürdig ist nur, wessen Anliegen, Meinung oder Lebensweise politisch-ideologisch willkommen ist oder wer über ein glaubhaftes Drohpotential verfügt. Für diese Personen­gruppen ist das demonstrative Beleidigtsein zum probaten Machtmittel geworden.» - Thorsten Hinz[3]

Politisch inkorrekte Erziehung

Flugzeuge statt Blümchen ("Trotz gendergerechter Erziehung weigert sich mein Sohn standhaft Blümchen zu malen.")[4]
"Ich mach's wie meine standhaften Eltern, schon die haben mich nicht den Einheitsbrei der Jungen Pioniere und der FDJ[wp] mitsingen lassen.
Sie erklärten mir politisch inkorrekt, was:
  • richtig und falsch,
  • normal und abnormal,
  • gut und böse
ist."[4]

Resistenz gegen Politische Korrektheit

Zitat:

«Viele Menschen im ehemals Mittel­deutschland geheißenen Osten [...] sind, zumindest potenziell, gegen die geistige Kolonisation immunisiert, sie sind bereits geimpft worden, weshalb der Versuch, heute mit der so genannten Politischen Korrektheit das zu vollziehen, was der Real­sozialismus nicht schaffte, nämlich ihnen ihren gesunden Menschenverstand, ihre Alltags­erfahrungen und ihren Sinn für das Angemessene auszureden, besonders im Osten an seine Grenzen stößt, einstweilen zumindest.» - Michael Klonovsky[5]

Einzelnachweise

  1. Beispiel einer gutmenschenlden Weltverbesserin: Kübra Gümüşay
  2. Alexander Roslin: Kommentar am 1. September 2013 um 17:16 Uhr
  3. Thorsten Hinz: Politische Korrektheit: Kontrolliert wird flächendeckend, Junge Freiheit am 31. Mai 2015
  4. 4,0 4,1 Flugzeuge statt Blümchen, Die Weiterdenkerin - Wenn Mütter wieder selber denken am 7. Oktober 2013
  5. Michael Klonovsky: Pegida gießt den Tea zur Party: Die Fronten müssen völlig neu gezogen werden, ef-magazin am 28. Dezember 2014

Netzverweise