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Prostitution

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Prostitution ist "Sex gegen Geld".[1]

Zitat:

«Sie könnten damit jeder Ehefrau, die keinem Beruf nachgeht und sich selbst finanziert und ihrem Gatten dafür, dass er sie versorgt, die Möglichkeit bietet, Sex mit ihr zu haben, unterstellen, sie sei eine Prostituierte. Denn auch die materielle Versorgung (Wohnung, Kleidung, Nahrung etc.) ist ein geldwerter Vorteil und damit der Bezahlung mit Bargeld gleichzusetzen. Und Versorgungsehen gibt es in Deutschland reichlich. Wenn Sie nun alle diese Ehefrauen mit Prostituierten gleichsetzen, mag dies ja möglicher­weise sogar richtig sein, auf jeden Fall wird es Ihnen den lautstarken Protest der anständigen Damenwelt einbringen. Denken darf man das vielleicht, es ist aber mit Sicherheit nicht politisch korrekt, es auch zu sagen.» - Kommentar zu "Prostitution ist Sex gegen Geld"[1]

Im Tierreich

"Bezahlt" wird für die natürlichste Sache der Welt auch in der Natur. Männchen bezahlen für Sex z. B. mit Kiesel­steinchen, Banane, einer Stubenfliege oder Fellpflege. In einem Videobeitrag wird deutlich, dass es bei Tieren bezüglich der Prostitution sehr ähnlich zugeht wie bei den Menschen.[2]

Interessant sind allerdings die letzten gesprochenen Sätze, die genau dieses Vergleichen unterbinden wollen: "Das darf man jetzt natürlich nicht mit menschlichen Maßstäben bemessen. [...] Also was bei uns Prostitution ist, ist bei Tieren einfach eine ungewöhnliche Art der Fortpflanzung" - "Also können die Sittenwächter beruhigt aufatmen. Das älteste Gewerbe der Welt, wie wir es kennen, bleibt eine Erfindung der Menschen."

Vergleichen darf man es natürlich nicht? Warum? - Weil es sonst das Verhalten vieler Männer, die zu einer Prostituierten gehen, verständlich machen würde?

Feministinnen

Die nicht umsonst "Sex-negativ" genannten Feministinnen (einschl. Alice Schwarzer) stehen der Prostitution feindselig gegenüber, während die sex-positiven Feministinnen kein Problem damit haben oder sie sogar befürworten (wenn auch nur, weil dies ihrer Ansicht nach Frauen Macht über Männer verleiht.) Fakt ist, dass verschiedene Feministinnen (wie Andrea Dworkin, Valerie Solanas und Domenica Niehoff[wp]) zeitweise selbst als Prostituierte gearbeitet haben.

Während Frauen als Freierinnen eher einen männlichen Prostituierten im Ausland (Dom-Rep, Cuba, Jamaika, Kenia, Tunesien, Marocco, Türkei, Indien, Nepal u.v.a.m) suchen, um im Schadensfalle von Abzocke (Bezness) reden und in die Opferrolle verfallen zu können, suchen Männer für gewöhnlich als Freier die weibliche Prostituierte von nebenan. Weibliche Prostitution in Deutschland ist in den seltensten Fällen Elendsprostitution, sondern für gewöhnlich genießen die weiblichen Prostituierten ihre Machtstellung gegenüber dem männlichen Freier. Die Prostituierte hat in Deutschland - rein rechtlich gesehen - einen Rechtsanspruch auf ihren Dirnenlohn, während der Freier keineswegs irgendwelche Rechtsansprüche auf irgendeine sexuelle Leistung oder eine Rückzahlung hat (siehe z. B. § 1 und § 2 Prostitutionsgesetz). Diese Machtstellung der weiblichen Prostituierten gegenüber dem männlichen Freier wird für gewöhnlich von den Feministinnen geflissentlich verschwiegen, obwohl doch eigentlich sich die Feministinnen in den Allmachts­phantasien weiden könnten. Auch ist nicht das Patriarchat daran schuld, dass weibliche Freierinnen ins Ausland gehen müssen, um einen männlichen Prostituierten zu bekommen. Hierzulande wäre ein männlicher Prostituierter, der mit weiblichen Freierinnen seine Geschäfte machen würde, bereits nach drei Tagen von Vergewaltigungs­klagen überhäuft, wenn er auf keinen nachträglichen Preisnachlass wegen angeblicher Schlechtleistung eingeht. Auch diese Tatsache wird von den Feministinnen aller Couleur geflissentlich verschwiegen.

Weiters gibt es kaum männliche Unterhaltsprostitution, hingegen sehr zahlreich die weibliche Unterhalts­prostitution. Dies bedeutet, dass viele Frauen eine Ehe mit einem Mann einzig zu dem Zweck eingehen, um sich nach Ablauf einer Sperrfrist von ihm scheiden zu lassen, alles nur damit sie Unterhalt - und im Falle einer Migrantin noch die Staats­angehörigkeit dazu - bekommen. Obwohl dies nichts anderes als die moderne Form des Heirats­schwindels ist, wird dieses Problem von Feministinnen konsequent abgestritten oder mit Denkverbot belegt.

Zitat:

«Feministinnen sind Frauen, die zu faul zum Arbeiten und zu hässlich zum Anschaffen sind!» - Natan[3]

Zitat:

«Eine EMMA-Redakteurin sagte sinngemäß: "Prostituierte fallen den Ehefrauen in den Rücken!" Was will sie damit sagen? Ganz einfach: Huren nehmen Frauen die Chance, Sex - beziehungsweise dessen Entzug - als Druckmittel einzusetzen. Motto SIE: "DU funktionierst nicht so, wie ICH will? Gut, dann funktioniert MEINE Pussy eben auch nicht so, wie DEIN Schwanz will!"» - Oliver Flesch[wp][4]

Scheinheilige Sittenwächter

Schließung eines "Flatrate-Bordells": "Es fehlte freilich an jeder Begründung. Nach einer Schilderung, dass die Kundschaft für eine Zahlung von 70 bis 100 Euronen den ganzen Tag in Club verbringen konnte, kam der flammende Appell, den "betroffenen Frauen" zu helfen.

Denn die katholischen Ordensschwestern, bekanntermaßen Spezialistinnen in Sachen Sexualität und Sinnlichkeit, wussten genau, dass Flatrates "ein Zeichen von absolutem Machtmissbrauch sind". Es ist erstaunlich, dass offensichtlich alles in Ordung ist, wenn es nur mehr kostet. Wenn allerdings Männer nicht mehr so über den Tisch gezogen werden, dann ist es auf einmal Machtmissbrauch." [5]

Als den "betroffenen Frauen" dann endlich "Hilfe" zuteil wurde, waren sie unfreiwillig nicht nur arbeits-, sondern auch wohnungslos:

"In Fellbach bei Stuttgart haben 80 Huren die Nacht zu Dienstag - in Decken gehüllt - im Freien verbracht. Sie mussten auf der Straße übernachten, eine entwürdigende Situation für die Frauen. Ein Polizeisprecher sagte, vermutlich hätten die Frauen sonst in dem Großbordell übernachtet." [6]
Zitat:

«Wenn eine Frau binnen drei Tagen genauso viel verdienen will, wie andere in einem Monat an der Supermarktkasse, dann ist das ihr Recht.» - Élisabeth Badinter[7]

Eine schonungslosen Entlarvung der scheinheiligen Sittenwächter Alice Schwarzer nimmt Gabrielle Wolf vor.[8]

Legalisierung und Kriminalisierung des Beischlafes

Feministinnen haben lange für die Legalität der Prostitution gekämpft und von Power-Frauen geschwärmt, um dann festzustellen, dass die Frauen dem Geschäft doch nicht gewachsen sind. Jetzt wird beklagt, dass die Polizei nicht eingreifen darf, wenn eine Frau freiwillig ins Prostitutions­geschäft einsteigt.[9] Die Lösung soll nun nicht in der Emanzipation der Frauen, sondern in der Kriminalisierung der Männer liegen. In Schweden (1999) und Norwegen (2009) gilt Prostitution für Huren ehrbar und für männliche Freier kriminell.[10] Frankreich soll nun in der Kriminalisierung der Männer bei gleichzeitiger Straflosstellung der Frauen folgen.[7]

Zitat:

«Das kanadische Parlament diskutiert derzeit über ein neues Gesetz, das zum ersten Mal in der Geschichte des Landes die Prostitution verbieten soll. Eine Entscheidung muss auf Weisung des Obersten Gerichtshofes des Landes noch vor Weihnachten fallen. Bestraft werden sollen nach dem Gesetzes­vorschlag nur die Freier, nicht die Prostituierten.

"Kanada wird zur Lachnummer der Welt! Wo kann man etwas legalerweise verkaufen, aber nicht legal kaufen?", hatte die Ex-Domina Bedford bereits im September bei einer Anhörung in einem Senats­aus­schuss gesagt. Und sie ging noch weiter und sorgte für einen Eklat im Parlament: Bedford drohte, eine Liste der Politiker zu veröffentlichen, die alle ihre Dienste in Anspruch genommen hätten. So wolle sie die Scheinheiligkeit der Parlamentarier entlarven, die mit der Abstimmung für das Gesetz für die eigene Kriminalisierung votierten.»[11][12]

Julie Grant von der Prostituierten-Organisation Sex Professionals of Canada (SPOC) will diesen ihrer Ansicht nach aufgedrängten Schutz nicht:

"Wir sind 100 Prozent gegen einen Gesetzesvorschlag, der Sexarbeiter in die Opferrolle drängt, und unsere Klienten, zu denen insbesondere behinderte und ältere Menschen gehören, kriminalisiert." [11]
WikiMANNia-Kommentar:

«Offenbar kolidieren da zwei Interessen­gruppen. Die Helferinnenindustrie verdient an der stetigen Ausweisung neuer Opfergruppen, während Huren sich wiederum nicht ihr Geschäft mit dem leicht verdienten Geld kaputt machen lassen wollen. Gemeinsam ist beiden Interessen­gruppen, dass sie ihr Einkommen weit überwiegend aus von Männern erwirtschaftetem Geld generieren.»

Verhältnis Freier und Prostituierte

Zitat:

«Ich als Freier bin nur da, weil Du zu blöd warst einen richtigen Beruf zu erlernen. Wenn man strunzdoof wie Du bist, dann ist die Arbeit als Nutte die einzige Möglichkeit Geld zu verdienen. Nur durch mich konntest Du Dir ein wenig Luxus leisten. Ohne mich würdest Du als Obdachlose unter einer Brücke pennen. Ich bin ein guter Mensch, weil ich Dir geholfen habe.
[...] Es gibt keine lieben Frauen, sondern nur billige Nutten.» - Aus dem Offenen Brief eines ehemaligen Freiers an seine Nutten[13]

Zwangsprostitution

Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, werden so genannte Zwangs­prostituierte als riesiges Problem thematisiert. Hier ein Beispiel. Auslöser war ein Artikel des Hamburger Abendblattes (basierend auf einer dpa-Meldung) vom 9. April 2005:

"Bremen - Den Austragungsstädten der Fußball­welt­meisterschaft 2006 in Deutschland droht nach Erkenntnissen der Sicherheits­behörden eine Flut von Prostituierten aus Osteuropa. 'Es geht angeblich um 30.000 bis 40.000 Frauen', sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen und Gleichstellung des Deutschen Städtetages, Ulrike Hauffe, am Freitag in Bremen unter Berufung auf das Bundes­kriminal­amt (BKA) in Wiesbaden. Diese Zahlen seien aber 'rein spekulativ'. 'Schon jetzt wird organisiert, wie die Prostituierten in die WM-Städte eingeschleust werden können', sagte Hauffe. Entsprechende Erkenntnisse habe das BKA der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen weitergegeben. Die Kommunen seien gebeten worden, sich darauf vor­zu­bereiten. In Frankfurt/Main gebe es dazu bereits eine Arbeitsgruppe..."

Diese spekulative Zahl von 40.000 Prostituierten wird vielfach unhinterfragt übernommen und weitergegeben. Zugleich erfolgt eine Umdefinition: Aus den 40.000 Prostituierten werden 40.000 Zwangsprostituierte.

"Fachleute schätzen, 30.000 bis 40.000 Zwangs­prostituierte könnten zur WM nach Deutschland eingeschleust werden." (FinanzNachrichten.de, 21. Februar 2006)
"30.000 bis 40.000 Zwangs­prostituierte, so schätzt der Deutsche Städtetag, werden zur Fußballwelt­meisterschaft vor allem aus den ost­europäischen Staaten nach Deutschland geschleust, um den Fans zu Diensten zu sein." (EMMA, Januar/Februar, 2006)

Durch diese Meldungen entsteht ein teils durch Staatsorgane getragener Protest gegen die WM.

"In Frankreich und Schweden regt sich Unmut gegen die Fußball-Weltmeisterschaft, die heute in München beginnt. Von der 'Prostitutions-WM' ist die Rede, teils wird sogar ein Teilnahme­verzicht aus moralischen Gründen gefordert. (Neues Deutschland, Das älteste Gewerbe, 9. Juni 2006).
"Ein Ausschuss des US-Repräsentanten­hauses hat Deutschland aufgefordert, mehr gegen Menschen­handel und Zwangs­prostitution zu unternehmen... Das führe zwangsläufig zur Ausbeutung von Frauen, vor allem aus Osteuropa und Russland, beklagt Smith." (Frankfurter Rundschau, US-Ausschuss klagt Deutschland an, 29. Juni 2006)

Nach Ende der WM und Abklingen der Hysterie wird Bilanz gezogen: nichts ist eingetroffen, die gesamte Prostitution hatte während der WM sogar eine aus­ge­sprochene Flaute. Fußball ist für Männer offenbar wichtiger wie Sex.

Die Mär von der Zwangsprostitution

Männer werden als Sextouristen diffamiert, wenn sie nach Thailand oder auf die Philippinen fliegen, um ein wenig Spaß zu haben. Feministinnen wollen Freier kriminalisieren und haben in Schweden schon Erfolg damit. Diese Kriminalisierung wird mit der Mär von der Frau als Opfer begründet und damit, dass Frauen Prostitution niemals freiwillig tun würden. Major Grubert stellt klar:

Zitat:

«Die allermeisten Nutten schaffen deswegen an, weil sie mit wenig Arbeit viel Geld verdienen. Und im Idealfall auch noch viel Spaß dabei haben.»[14]

Nicht wenige Ostasien-Urlauber schicken ihrem Mädel jeden Monat regelmäßig Geld, damit es aufhört in der Bar zu arbeiten und sich nicht mehr prostituieren muss. Major Grubert zur desillusionierenden Realität:

Zitat:

«In Thailand kenne ich beispielsweise einen ganzen Haufen Hühner, die bekommen jeden Monat Geld von Farangs (Weißen) geschickt, aus Europa oder Amiland. Meist so zwischen 20.000 und 50.000 Baht/Monat. Sehr viele (wenn sie's draufhaben) auch von mehreren Freiern gleichzeitig. Diese denken natürlich, sie würden dem armen Mädchen nun ein Leben ohne Bar ermöglichen... Arme Träumer.

Die schaffen NATÜRLICH alle weiter an. Weil es Spaß macht, und weil es Geld bringt, MEHR Geld.»[15]

Deutschland

Während Deutschlands Nachbarländer nach und nach ihre Gesetze verschärfen, profitieren Bordellbetreiber, vor allem im Süden der Bundesrepublik, zunehmend von Sex-Touristen aus Italien, Frankreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Schweden. Verdeckt gedrehte Bilder zeigen in der 45-minütigen Dokumentation Touristen aus Asien und den USA bei einer Sechs-Tage-Tour durch deutsche Clubs.[16]

Seit dem 1. Juli 2017
Einseitige Strafe bis 50000 für Freier / Neuregelung Kondompflicht
Zitat:

«Der Freier ist mit sage und schreibe "bis zu 50.000 Euro" dabei, wenn er ab Juli 2017 gegen die bundesweite Kondom­pflicht verstößt. Eine geradezu unglaubliche Summe mit einer deutlichen Signal­wirkung, wobei die Bußgeld-Spanne bei einem Euro beginnt und bei 50.000 Euro endet. Der Freier (oder vielleicht netter formuliert: der Kunde) ist übrigens der einzige der am "Verstoß" beteiligten Personen, der direkt mit einem saftigen Bußgeld bedroht wird!

Prostituierte und Clubbetreiber, die beim "Kondom­verzicht" mitwirken, diesen anbieten oder auch dulden, können nach den gesetzlichen Vorschriften nur auf indirektem Weg mit einem Bußgeld belegt werden und dann auch nur mit einer Summe im eher erträglichen Bereich. Hier kann bei fortgesetztem Zuwider­handeln eine "amtliche Anordnung" erfolgen, die unbedingt zu befolgen ist. Wird sie nicht befolgt, gibt es selbst­verständlich ein Bußgeld und beim Betreiber kann auch im Extremfall die Gewerbe­erlaubnis entzogen werden. Also ist die "Tabulosigkeit" als eindeutige Werbe­botschaft ab 2017 überhaupt nicht mehr zu empfehlen und es ist davon auszugehen, dass kaum jemand so dumm sein wird hier eine Angriffs­fläche zu bieten, wobei Ausnahmen natürlich, wie immer, die Regel bestätigen.

Aber wie man die einschneidende Pflicht in der Praxis überhaupt überwachen will, sagt das Gesetz leider nicht!»[17]

Seit dem 14. Oktober 2016
Fünfjährige Freiheitsstrafe fuer "wissentliche" Freier von Zwangs­prostituierten, wobei die Beweislage durchaus subjektiv erscheint nach der Initiative von Heiko Maas (siehe Gesetzentwurf Heiko Maas)
  • Am 1. Juli 2017 wird das "Gesetz zur Regulierung des Prostitutions­gewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen" in Kraft treten. Das Gesetz nimmt vor allem Bordell­betreiber in die Pflicht und schafft Maßnahmen, durch die Zwangs­prostitution und menschen­unwürdige Praktiken unterbunden werden sollen. Unter anderem sind eine Kondompflicht, regelmäßige Beratungs- und Gesundheits­gespräche, das Verbot von entwürdigenden Praktiken, verstärkter Jugendschutz und eine Zuverlässigkeits­prüfung von Bordell­betreibern beschlossen worden. Bordellbetriebe sind erlaubnis­pflichtig und Prostituierte müssen sich anmelden.
  • Am 20. Dezember 2016 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bei seiner Sitzung eine Resolution gegen Menschenhandel[ext] verabschiedet. Der Sicherheitsrat verurteilt darin "auf das Entschiedenste alle Fälle des Menschenhandels in von bewaffneten Konflikten betroffenen Gebieten und betont, dass der Menschenhandel die Rechts­staatlich­keit untergräbt und zu anderen Formen der grenz­über­schreitenden organisierten Kriminalität beiträgt, was Konflikte verschärfen, Unsicherheit und Instabilität fördern und die Entwicklung beeinträchtigen kann".
    Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert "sofort entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um Menschenhandel zu verhüten, unter Strafe zu stellen, zu untersuchen, strafrechtlich zu verfolgen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen".
  • Ende Oktober 2016 wurde schließlich auch das umstrittene "Gesetz zur Regulierung des Prostitutions­gewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen" im Bundes­gesetz­blatt veröffentlicht. Dieses Gesetz tritt am 1. Juli 2017 in Kraft.
  • Am 14. Oktober 2016 wurde das "Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels" im Bundes­gesetz­blatt veröffentlicht. Das Gesetz sieht u.a. vor, dass Sexkäufer ("Freier") mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft werden, wenn sie bei einer von Zwangs­prostitution betroffenen Person wissentlich sexuelle Handlungen vornehmen oder an sich vornehmen lassen. Außerdem wurden im Bereich Menschenhandel neue Straf­tat­bestände (Bettelei, Begehung von Straftaten, Organhandel) aufgenommen. Das Gesetz ist am 15. Oktober 2016 in Kraft getreten.
  • Am 2. Juli 2015 nahm der Deutsche Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthalts­beendigung an. Opfer von Menschenhandel bekommen nun nach Straf­verfahren gegen die Täter eine Aufenthalts­perspektive; zudem wird ihr Familien­nachzug erleichtert.
  • Am 18. Juni 2015 einigten sich die Koalitions­partner mit Bundes­frauen­ministerin Manuela Schwesig auf einen Gesetzentwurf zum Prostituierten­schutz­gesetz:
    • Alle Prostituierten müssen sich künftig anmelden und den Nachweis über die Anmeldung auf Verlangen gegenüber Behörden vorlegen. Voraussetzung für die Anmeldung ist der Nachweis einer ärztlichen Gesundheits­beratung, durch die es Prostituierten ermöglicht wird, Kontakt zu einer vertraulichen Stelle außerhalb des Milieus aufzunehmen. Unter-20- Jährige müssen sich jährlich neu anmelden, Über-20-Jährige alle zwei Jahre. In diesem Zeitraum müssen sie erneut zwei Mal bei einem Arzt vorstellig werden.
    • Kondompflicht für Freier.
    • Erlaubnispflicht für die Betreiber von Prostitutions­stätten.
  • Am 28. Januar 2015 fand eine Befragung der Bundesregierung bei der Plenar­sitzung des Deutschen Bundestages zum Thema "Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie 2011/36/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2011 zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer sowie zur Ersetzung des Rahmen­beschlusses 2002/629/JI des Rates" statt. In das Thema führte der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas ein. (Protokoll und Video.) Der "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/36/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2011 zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer sowie zur Ersetzung des Rahmen­beschlusses 2002/629/JI des Rates" (18/4613) steht nun auf der Tagesordnung. Am 2. Juli 2015 nahm der Deutsche Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur Neu­bestimmung des Bleiberechts und der Aufenthalts­beendigung an. Opfer von Menschenhandel bekommen nun nach Strafverfahren gegen die Täter eine Aufenthalts­perspektive; zudem wird ihr Familiennachzug erleichtert
  • 24. Juni 2014, Antwort der Bundesregierung "Hintergrund für den möglichen Reformbedarf beim Prostitutions­gesetz"[ext]
  • 12. Juni 2014, Anhörung zum Thema "Regulierung des Prostitutions­gewerbes" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (Stellung­nahmen der Experten)
  • 22. Mai 2014, Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe zum Thema "Menschenhandel und Zwangs­prostitution in Europa" (Stellungnahmen der Experten, Video)
  • 22. Mai 2014, Deutsches Institut für Menschenrechte, Stellungnahme zu den geplanten Änderungen in § 25 Abs. 4a, § 29 Aufenthalts­gesetz (Aufenthalts­erlaubnis und Familiennachzug für Opfer von Menschenhandel)
  • 8. April 2014, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: "Eckpunkte zur Bekämpfung von Zwangs­prostitution und Menschen­handel"[ext]
  • 6. Juni 2013, Bundestags­abgeordneter Frank Heinrich, 1. Vorsitzender von Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V., Rede im Deutschen Bundestag[ext]
  • 26. Oktober 2012, Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ute Koczy, Monika Lazar, Josef Philip Winkler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/10951 - "Frauenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung am Beispiel Nigerias als Herkunftsland"[ext]
  • 19. Juni 2012, Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament, den Rat, den europäischen Wirtschafts- und Sozial­ausschuss und den Ausschuss der Regionen - Die Strategie der EU zur Beseitigung des Menschenhandels 2012-2016[ext]
  • 5. April 2011, Richtlinie 2011/36/EU des europäischen Parlaments und der Rates zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer sowie zur Ersetzung des Rahmen­beschlusses 2002/629/JI des Rates[ext][18]
Gesetzentwurf Heiko Maas
Zitat:

«Freier von Zwangsprostituierten müssen künftig mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren rechnen. Dies sieht nach einem Medienbericht ein Gesetzentwurf[ext] von Justizminister Heiko Maas (SPD) vor. Bestraft werden sollen demnach Männer, die sexuelle Dienst­leistungen von Frauen in Anspruch nehmen, obwohl sie von einer Zwangslage der Frau wissen. Ein Beispiel für eine Zwangslage wäre die Ausbeutung der Prostituierten durch einen Zuhälter. Bisher müssen nur die Zuhälter mit Strafe rechnen, nicht aber die Freier.

Ein Sprecher des Bundesjustizministeriums sagte dazu lediglich, man sei in der abschließende Abstimmung des Entwurfes und hoffe, ihn bald im Kabinett verabschieden zu können. Die Neuregelung der Straftatbestände beim Menschenhandel werde auch von der Union unterstützt, so die Funke Mediengruppe. Das Strafmaß liegt zwischen drei Monaten und fünf Jahren.»[19]

Zitate

  • "Bemerkenswert ist, dass auch in legalen Partnerschaften wie der Ehe im Grunde die Gesetze der Prostitution herrschen."[20]
  • "A group of American politicians has introduced a resolution into Congress saying that climate change (among many other bad things it does) forces women into prostitution, and that as a result the USA should use 'gender sensitive frameworks' in battling the scourge of global warming[wp]."[21][22]
  • "Ökonomisch wäre es für den Mann auf jeden Fall, seinen Sexualtrieb bei Prostituierten zu befriedigen, statt sich in eine Ehe zu stürzen (bei Prostituierten im konventionellen Sinn - strenggenommen gehören ja die meisten Frauen in diese Gruppe)." (Sex als Belohnung, S. 62)
  • "Für den Freier in einer Vernunftehe ist das Vor- und Nach-der-Hochzeit so etwas wie ein Schnellkurs über den Unterschied zwischen Markt- und Planwirtschaft." (Heiraten ist unmoralisch)
  • "Die Männer scheinen sich damit abgefunden zu haben, dass sie für Liebe zahlen müssen, in Monatsraten oder cash." (ebd.)
  • "Tja Freunde, Weiber muß man sich leisten können, besonders die hübschen." (ebd.)
  • "Falls sie es wünschen, sind Frauen jederzeit in der Lage, Stroh zu Gold und Sex zu Geld zu spinnen. Männer sind von diesem lukrativen Erwerbszweig auf ewig ausgeschlossen." (ebd.)[23]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Leserkommentar: Sex gegen Geld ist Prostitution, Der Focus am 25. Oktober 2012
  2. Youtube-logo.png Welt der Wunder - Prostitution im Tierreich
  3. WGvdL-Forum (Archiv 2): Natan am 5. September 2011 - 01:46 Uhr
  4. Oliver Flesch: Die sieben Todsünden - Warum Feministinnen die Existenz der Freudenmädchen vernichten wollen ..., Wahre Männer am 13. Oktober 2013
  5. Lesermail (Flatrate-Bordelle), Genderama am 27. Juli 2009
  6. Flatrate-Bordelle: Polizei lässt Sexarbeiterinnen auf der Straße übernachten, Tagesspiegel am 29. Juli 2009
  7. 7,0 7,1 Kampf gegen Prostitution: Frankreich will käufliche Liebe verbieten, Süddeutsche Zeitung am 8. Dezember 2011
  8. Gabrielle Wolf: Alice Schwarzers Anti-Prostitutions-Kreuzzug: Moralin, das Frauen schadet, 1. April 2012
  9. "Loverboys": Wie eine 18-Jährige zur Prostituierten wurde, Der Westen am 12. Dezember 2011
  10. Skandinavien: Lukrative Ausbeutung, Süddeutsche Zeitung am 29. Dezember 2009
  11. 11,0 11,1 Kanadische Prostituierte wehren sich gegen Sex-Gesetz, das Freier kriminalisiert, Huffington Post am 27. Oktober 2014
  12. Ex-Domina droht, Namen der Politiker unter ihren Kunden zu veröffentlichen, Genderama am 27. Oktober 2014
  13. Du brauchst Geld und ich habe einen vollen Sack, Das Männermagazin am 13. Januar 2014
  14. Major Grubert: FAQ oft gestellte Fragen und Antworten: Nr. 29
  15. Major Grubert: FAQ oft gestellte Fragen und Antworten: Nr. 28
  16. "Sex made in Germany", ARD, 10. Juni 2013, 22.45 Uhr, Prostitution: Wie der deutsche Staat am Flatrate-Sex verdient, Die Welt am 10. Juni 2013 (Zwei NDR-Autorinnen haben zwei Jahre im Rotlicht­milieu recherchiert, um die Frage zu beantworten: Was hat die Legalisierung der Prostitution gebracht? Ihr Fazit: Der Markt verdrängt die Moral.)
  17. Prostitution 2017: Die Megastrafe für den Freier kommt!
  18. Gemeinsam gegen Menschenhandel: Gesetzgebung
  19. Zwangsprostitution: Maas plant bis zu fünf Jahre Haft für Freier, Der Tagesspiegel am 12. März 2016 (Männer, die Dienste von Prostituierten in Zwangslagen nutzen, sollen nach dem Willen von Justizminister Heiko Maas ins Gefängnis. Der Nachweis von Zwang dürfte schwierig sein.)
  20. Beate Kricheldorf: "Verantwortung - Nein danke! Weibliche Opferhaltung als Strategie und Taktik.", R.G.Fischer 1998, ISBN 3-89501-617-9, S. 33
  21. Lewis Page: Science: CLIMATE CHANGE forces women into PROSTITUTION, The Register am 1. Mai 2013
  22. Hadmut Danisch: Endlich die Ursache für Prostitution entdeckt, Ansichten eines Informatikers am 6. Juni 2013
  23. Esther Vilar: Heiraten ist unmoralisch. Gustav Lübbe-Verlag 1994, ISBN 3-7857-0745-2

Querverweise

Netzverweise