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Satisfaktionsfähigkeit

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Hauptseite » Gesellschaft » Satisfaktionsfähigkeit


Satisfaktionsfähigkeit ist die Voraussetzung dafür, eine Genugtuung ("Satisfaktion"[wp]) durch Ehrenerklärung[wp] oder Duell[wp] fordern und erhalten bzw. geben zu können.

Satisfaktion

Die Verwendung des Begriffs Satisfaktion geht von der alten, im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa wieder belebten Vorstellung aus, dass innerhalb eines Standes von freien, waffen­tragenden Männern Ehren­streitig­keiten mit internen Mitteln (ohne übergreifende Autorität) gelöst werden müssten. Das heißt, wer einem waffen­tragenden, satisfaktions­fähigen Stand angehört und ihm angehören will, etwa im Adel[wp], im Offizierskorps[wp], bei Studenten und Akademikern, ist nach dem gruppen­spezifischen Ehrenkodex[wp] berechtigt, Satisfaktion zu fordern und auch zu leisten. Die Frage der Satis­faktions­fähigkeit ist damit auch eine der Gruppen­zu­gehörig­keit. Ein Geforderter kann nun eine vermutete Ehrverletzung[wp] seitens eines anderen Mitgliedes dieses Standes als versuchten Ausschluss aus diesem Stand werten und mit einem Duell oder durch Worte (Zurücknahme der Beleidigung, förmliche Entschuldigung) den Ehrenhandel aus der Welt schaffen. Wenn er dem Beleidigten für ein Duell[wp] zur Verfügung steht ("Satisfaktion gibt"), gilt die Standes­zu­gehörig­keit[wp] des Beleidigten als bestätigt, das Ausschlagen einer Forderung mangels gleichen Standes ist umgekehrt eine extreme Form der Nicht­anerkennung derselben.[1]

Nicht satisfaktionsfähig

Ein Militärangehöriger darf sich nicht mit einem Zivilisten duellieren und Adlige dürfen Bürgerliche nicht fordern.

Verwendung

  • "Anhänger einer Hassideologie wie der Feminismus sind nicht satisfaktions­fähig."
  • "Frauen galten noch lange als intellektuell nicht satisfaktions­fähig."[2]
  • "Feministinnen sind nicht satisfaktions­fähig."
  • "Ist es Dummheit? Ist es Selbst­gefällig­keit, die einen Grad der Ausprägung erreicht hat, der nicht mehr beleidigungs­fähig und damit auch nicht mehr satis­faktions­fähig macht?"[3]
  • "Jemand, der mit Kindeswohl umgeht wie der Metzger mit dem Schwein, ist für mich jedenfalls nicht satisfaktions­fähig."[4]
  • "Immer noch muss man sich mit der Religion aufhalten, obwohl sich längst herausgestellt hat, dass sie intellektuell nicht satisfaktionsfähig ist."[5][6]
  • "30 Jahre zuvor war der Name Doris Lessing wie ein Signal für bessere Zeiten durch die Hörsäle und Mensen deutscher Universitäten gerauscht. 'Das goldene Notizbuch', ein goldfarbenes Fischer-Taschenbuch im Ziegel­stein­format, gehörte auf jedes Bücherbrett. Wer das 'Goldene Notizbuch' nicht kannte, galt im Zeitalter von lila Latzhosen und sprach­wissen­schaft­lichen Seminaren über weibliche Sprache einfach als nicht satisfaktionsfähig."[7]
  • "Wenn ich [...] mal peinliche Fragen [...] stelle, bin ich manchmal blitzschnell in der 'rechtsradikalen Ecke'. Also nicht satisfaktionsfähig."[8]
Zitat:

«Nachdem Ana Tajders Erstling unter dem Titel "Od Barbie do Vibratora" im Zagreber Verlag Profil 2008 in Kroatien erschienen war, kommentierte der kroatische "Playboy": "Das Buch hat das Potenzial eines Hits. Guter Rhythmus, gute Pointen - und ein Universitäts­abschluss. Das Recht, seine Meinung zu äußern, das Recht auf Verhütung und auf Abtreibung, eine gute Ausbildung abzuschließen, gutes Geld zu verdienen und gute Chancen im Leben geboten zu bekommen, gute Schuhe zu tragen und gut­aus­sehende Männer zu vögeln, das ist gelebter, angewandter Feminismus." [...] Den Spitznamen Barbie trägt die Erzählerin, weil sie sich einmal nach diesem Vorbild heraus­geputzt hatte und ihre homosexuellen Freunde sich vor Vergnügen kaum halten konnten. [...] Tajders Personal ist ähnlich angeschrägt wie die Sprache: Alles, was nicht schrilles und beischlaf­gieriges "Girl" ist, ist schriller und schwuler Mann. Die wenigen männlichen "Heteros" sind typischerweise braun­gebrannte "Models", die gerade vom "Foto­shooting" kommen, kapriziöse Opern­sänger, derangierte Schrift­steller, impotente sizilianische Adelige oder sex­besessene alternde Regisseure. Andere Männer kommen bestenfalls als nicht satis­faktions­fähige Antitypen vor.»[9]

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Satisfaktion, Version vom 12. August 2015
  2. Folker Reichert: Gelehrtes Leben. Karl Hampe, das Mittelalter und die Geschichte der Deutschen., Vandenhoeck&Ruprecht 2009, ISBN 978-3-525-36072-9, S. 98
  3. WGvdL-Forum (Archiv 2): Ich will keine Versagerin (wie dich), Roslin am 25. April 2010 - 01:17 Uhr
  4. WGvdL-Forum (Archiv 2): Jeder Mensch ..., Drakon am 2.Dezember 2009 - 00:28 Uhr
  5. Jürgen Werbick: Vergewisserungen im interreligiösen Feld, LIT-Verlag 2011, S. 333
  6. Stefan Orth, Peter Reifenberg (Hg.): Poetik des Glaubens. Paul Ricoeur und die Theologie., Verlag Karl Alber 2014, S. 29
  7. Horst Willi Schors: Eine engagierte Rebellin, Kölner Stadt-Anzeiger am 11. Oktober 2007
  8. Das Gelbe Forum: Wieso gegen Danisch? Läuft auch gegen mich..., Hasso am 11. April 2016 - 00:08 Uhr
  9. Franz Siepe: Desperater Hedonismus der Geldelite (Ana Tajder gewährt in "Von der Barbie zum Vibrator" Einblicke in herrschende Hohlheiten)