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Schwarmintelligenz

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Die Schwarmintelligenz (auch: Gruppenintelligenz) beschreibt ein überschätztes Phänomen, denn die so genannte Schwarmintelligenz kann sehr schnell in Schwarmdummheit umschlagen.

Zitat:

«Mit dem Begriff Schwarmintelligenz bin ich nicht so glücklich. Er passt sicher gut für Fische oder Vögel, wir Menschen verhalten uns jedoch nicht einfach so wie Schwärme.» - Dirk Helbing, ETH Zürich[1]

Schwarmintelligenz in der forensischen Psychiatrie

Die Idee der Schwarmintelligenz besagt, dass die Mitglieder eines Schwarms sich, von außen betrachtet, so verhalten, als würden sie zentral gesteuert, obwohl es keine zentrale Steuerung gibt. Jedes Mitglied schaut etwa nur auf seinen Nachbarn und macht das, was dieser macht.

Die Idee der Schwarmintelligenz macht "Verschwörungstheorien" an vielen Stellen überflüssig. Kartelle müssen sich nicht auf Geheim­konferenzen, in dunklen Hinterzimmern, Toiletten oder noblen Bordellen absprechen. Einer erhöht die Preise und die andern ziehen einfach mit ohne jede Absprache. So einfach ist das. Ordnungs­kräfte, Behörden, Polizei, Staatsanwaltschaften und Richter zeigen, wie viele andere Interessen­verbände, einen schwarm­intelligenten Chorgeist, der in seiner Wirkung auch ohne jede Verschwörung genau so schädlich ist, wie mit Verschwörung. Man hält zusammen, man deckt und unterstützt sich. Besonders stark scheint dieses Phänomen in der forensischen Psychiatrie ausgebildet zu sein, sonst wäre nicht verstehbar, wie sich eine solch mächtige Schlecht­achter­industrie entwickeln und immer mehr verbreiten konnte. Der Fall Mollath liefert ein Parade­beispiel für die Schwarm­intelligenz der "Unterbringer". Mit Wissenschaft, Recht, Humanität, Anstand, unabhängiger Sach­verständigen­tätigkeit hat das wenig zu tun.

Man sollte aber auch nicht außer acht lassen, dass es trotz aller Schwarm­intelligenz, die manchmal auch als Schwarm­dummheit erscheint, natürlich auch Absprachen und Komplotte gibt. Die Komplett­hypothese im Falle Mollath ist völlig legitim und kann nicht einfach mit dem populistischen Kampfbegriff "Verschwörungstheorie" abgetan werden. Nicht minder legitim ist die Hypothese, dass die forensische Psychiatrie in ihrem Geschäftsmodell Willfährig- und Büttel­dienst­barkeit übermäßig implementiert hat. Hier wirken dann womöglich die beiden Komponenten zusammen: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. [2]

Schwarmintelligenz in Wikipedia

Jaron Lanier[wp] ist ein Kritiker einer so genannten Schwarmintelligenz. Diese sei nur zur Vorhersage von Statistiken und Zahlenwerten wie Marktpreisen oder Wahl­ergebnissen geeignet, nicht aber zur Darstellung von Wissen. Systeme wie Wikipedia, die er dem Konzept der Schwarm­intelligenz zuordnet, fänden oder verbreiteten keine Wahrheiten, sondern nur die Durchschnitts­meinung einer anonymen Masse. Die Darstellung von Wissen erfordere dagegen persönliche Kompetenz und Verantwortlichkeit. Das Internet fördert nach Laniers Meinung den Glauben daran, dass ein Kollektiv Intelligenz, Ideen und Meinungen hervorbringen könne, die denen des Individuums überlegen seien. Diesen Irrglauben nannte er "Digitalen Maoismus" und er führe dazu, dass das Kollektiv als wichtig und real angesehen werde, nicht aber der einzelne Mensch.[3]

Zitat:

«Wikipedia beruht auf dem, was ich das eingebildete Orakel nenne: Man verdrängt das Wissen über die menschliche Autorschaft eines Textes, um dem Text eine über­menschliche Wertigkeit zuzusprechen. Traditionelle heilige Schriften funktionieren auf genau die gleiche Weise und werfen viele der gleichen Probleme auf. [...] Die ermüdende Behauptung der offiziellen digitalen Lehre lautet, dass Gruppen von Leuten, die umsonst arbeiten, manche Dinge besser können als altmodische Experten, die bezahlt werden. Wikipedia gilt als das Paradebeispiel.» - Jaron Lanier[wp][4]

Zitat:

«Die weltweite Vernetzung von Intelligenz produziert nicht Über-Intelligenz, sondern Banalität.» - Jaron Lanier[4]

Zitat:

«Wikipedia setzt darauf, dass allein die Masse der Autoren für einen Ausgleich der Standpunkte sorgt, dass es also bei kontrovers diskutierten Themen über die schiere Autorenfülle automatisch zu einer Balance im Sinne von Ausgewogenheit kommt. Tatsächlich gibt es jedoch in Einzel­gebieten vielfach eine recht über­schau­bare Anzahl weniger Autoren, die sich für die entsprechenden Artikel zuständig fühlen. Gut aufgestellte Autoren­teams können WP daher relativ einfach Schieflagen implementieren. Eine effiziente Strategie zur Vermeidung solcher ideologischer Einseitigkeiten liegt derzeit nicht vor. Hier zeigen sich die Grenzen des Konzeptes "Schwarmintelligenz". Für manche ideologisch umkämpfte Themenfelder (etwa der Bereich "Gender") ist Wikipedia als Informations­quelle daher derzeit nur unter Vorbehalt zu verwenden.» - Brahmavihara[wp][5]

Dummheit der Schwarmintelligenz

Zitat:

«Da ich nicht der einzige bin, der treffsicher und sachgerecht formulieren kann, der aber gerade deswegen ausgeschaltet werden soll, wird die Wikipedia für diese strittigen Felder nichts weiter sein und bleiben als eine Sammlung der herrschenden und durch­schnitt­lichen Dummheit, ja sogar eben deshalb und zwangsläufig noch etwas unter dem Durchschnitt bleiben. So wird auch in der Wikipedia das Reich triumphieren, das Orwell in "1984" so glänzend beschrieben hat und von dem die wenigsten merken, wie es auch in der freien Welt langsam aber sicher die Macht ergreift. Und wer sind die, die sich als links einseitige Meinungs­wächter aufspielen: "Was ich sehr kritisch betrachte, ist der Arbeits- und Leistungs­wahn in dieser Gesellschaft.", lese ich da z.B. bei Herrn Andrax[wp]. Mit so einer Einstellung in einer so genannten Leistungsgesellschaft braucht man sich über die PISA-Ergebnisse doch gar nicht wundern, es kann und wird da nur noch schlimmer kommen.» - Dr. Volkmar Weiss am 31. Januar 2006[6]

Verwendung

Zitat:

«Wenn Wikipedia "Schwarmintelligenz" ist, dann ist Lynchen "Schwarmjustiz".»[7]

Zitat:

«Warum Unternehmen auf Schwarmintelligenz setzen sollten.»[8]

Zitat:

«Der Begriff Schwarmintelligenz im Management derzeit en vogue. Kaum eine Veranstaltung, die das Thema nicht wenigstens streift. Fraglich ist, ob das Konzept richtig verstanden wird, denn nicht hinter allem, was mit dem Begriff belegt wird, steckt wirklich die Intelligenz der Massen.»[9]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Holger Dambeck: Schwarmintelligenz: Gemeinsam sind wir dümmer, Spiegel Online am 17. Mai 2011
  2. Katalog der potentiellen forensischen Gutachtenfehler: Schwarmintelligenz in der forensischen Psychiatrie, 24. April 2013, letzte Änderung 28. September 2013
  3. Digital Maoism: The hazards of the New Online Collectivism, Edge am 30. Mai 2006
    "Digital Maoism" in stark gekürzter deutscher Übersetzung, Süddeutsche Zeitung am 16. Juni 2006
  4. 4,0 4,1 Jaron Lanier: Netzkultur: Warum die Zukunft uns noch braucht, FAZ am 17. Januar 2010 (Seid endlich realistisch! Die Träume von der offenen Kultur im Internet sind geplatzt: Die weltweite Vernetzung von Intelligenz produziert nicht Über-Intelligenz, sondern Banalität, warnt Internet-Pionier Jaron Lanier.) (Netzkultur)
  5. Wikipedia: Version vom 7. Mai 2014 um 09:05 Uhr
  6. Benutzer Diskussion: Dr. Volkmar Weiss (Archiv)
  7. WGvdL-ForumBellator Eruditus am 26. Januar 2014 - 19:12 Uhr
  8. Anne M. Schüller: Soziale Netzwerke: Warum Unternehmen auf Schwarmintelligenz setzen sollten, Business Wissen am 17. Juni 2014
  9. Christian Schimmelpfennig und Wolfgang Jenewein: Der Etikettenschwindel mit der Schwarmintelligenz, Harvard Business Manager am 18. August 2014

Querverweise

Netzverweise