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Frühsexualisierung

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Kein Sexualunterricht für 4-Jährige! - SVP Kanton Luzern
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Franziska Brychcy bezeichnet das Anerziehen von Schamgefühl als Menschenrechtsverletzung Foto: Linkspartei

Schamgefühl ist unerwünscht

Franziska Brychcy, die Kandidatin der Linkspartei für das Berliner Abgeordnetenhaus, hat sich über eine angebliche Unterdrückung kindlicher Sexualität in der Gesellschaft beklagt:

"Ich lehne Scham als Konzept grundsätzlich ab. Sie wird Menschen anerzogen, um sich schlecht und schuldig zu fühlen. Doch kein Mensch ist schuldig, weil er nackt ist oder Sexualität ausleben möchte. Die systematische Unterdrückung kindlicher Nacktheit und Sexualität und völlig unnötige Anerziehung von Schamgefühlen ist eine extreme Menschenrechtsverletzung, die den Kindern in unserer Gesellschaft von klein auf angetan wird", schrieb Brychcy in einer Antwort auf der Internetseite "abgeordneten-check".
Sie werde sich im Fall ihrer Wahl dafür einsetzen, "daß sich Kinder als starke, selbstbewußte Persönlichkeiten frei entwickeln können, ein positives Körpergefühl genießen, sich und andere respektieren, ihre Bedürfnisse ausleben und sich selbst verwirklichen können".
Die "ungebetene Einwirkung" der Eltern auf die Sexualität ihrer Kinder könnte diese seelisch sehr verletzen, zum Beispiel, wenn sie ihnen "von Anfang an Nacktheit verbieten, oder selbst ihr Geschlecht zu berühren oder in einen oder mehrere Menschen verliebt zu sein oder im Jugendalter ihre Sexualpartner frei auszuwählen und ihre Sexualität frei auszuleben", kritisierte die Direktkandidatin im Wahlkreis Lichterfelde Süd des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf.
"Sexual- und Werteerziehung" sei daher weder Sache der Eltern noch der Schule, sondern sollte ganz entfallen. Schließlich entwickelten Kinder und Jugendliche eigene Wertvorstellungen, und jedes Kind lebe von Geburt an als sexuelles Wesen. Die 27 Jahre alte Politikstudentin lebt nach eigenen Angaben "in einer langjährigen polyamoren Partnerschaft mit zwei Männern", mit denen sie vier Kinder hat.[1][2][3]

Verunsicherung der Kinder ist erwünscht

Die Trans- und Homosexualisierung in Berliner Grundschulen ist ein neues Projekt. Bereits seit dem Jahr 2006 sind aber Handreichungen zum Thema "Lesbische und schwule Lebensweisen" in Kraft, die ab der 5. Klasse gelten - und das fächer­über­greifend in Biologie, Ethik, Geschichte/Sozialkunde, Deutsch, Englisch und sogar Latein. Infomaterial wird gestellt, Hilfe bei der Vernetzung mit der örtlichen Homoszene angeboten. Vertreter/innen von Lesben- und Schwulen­projekten sollen eingeladen, Film­veranstaltungen und Projektwochen an den Schulen veranstaltet werden. Im Unterricht sollen die Kinder einen Orgasmus oder Selbst­befriedigung pantomimisch darstellen, natürlich vor der ganzen Klasse. Schüler der Sekundarstufe II sollen die Begriffe "Sado-Maso" und "Darkroom" schauspielern. In Sketchen geht es um ein "Coming Out" - beim Abendessen muss der Jugendliche der ganzen Familie seine Homosexualität gestehen. Die Initiatorin Conny Kempe-Schälicke von der Senats­verwaltung für Wissenschaft, Bildung und Forschung sagt dazu:

Die Kinder sollen mit Absicht ins Grübeln darüber gebracht werden, "wie es ist, wenn man nicht genau weiß, ob man männlich oder weiblich ist. Als Jugendliche können sie sich dann bewusst für eine sexuelle Identität entscheiden, so wie für eine Religion".[4]

Sexuelle Freiheit statt Freiheit:

  • "Der Staat entzieht dir die persönliche, ökonomische und politische Freiheit, gewährt dir aber stattdessen sexuelle Freiheit und spielt sich selbstgerecht als dein Befreier auf." - Fjordman[5]

Gleichschaltung der Eltern

Mit staatlichem Zwang wird die Gleichschaltung der Eltern durchgesetzt. Wenn Kinder nicht am staatlichen Sexual-Unterricht teilnehmen wollen und die Eltern sie nicht zur Teilnahme zwingen, weil sie das Persönlichkeitsrecht ihrer Kinder respektierten, so werden sie vom deutschen Staat in Erzwingungshaft genommen. Verantwortungsvolle Eltern werden dort mit Drogen­abhängigen und Schwer­kriminellen zusammen­gesperrt.[6]

Berufsschwule als Nützliche Idioten

Zitat:

«Es gibt einen sehr breiten Konsens, mit dem Feindschaft gegen Homosexuelle abgelehnt wird - auch wenn das natürlich nicht bedeutet, dass es diese Feindschaft nicht gibt. Das merke ich auch als Lehrer, wenn ich Filme oder Texte behandle, in denen das Thema Homosexualität eine wichtige Rolle spielt - ich habe noch niemals Proteste von Eltern erlebt, und ich rechne auch nicht mit ihnen. Ich bin mir aber sicher, dass es eher früher als später Proteste gäbe, wenn ich offen homo­sexuellen­feindlich agieren würde.

Anstatt aber diesen breiten Konsens zu nutzen und auszubauen, hat der Landtag in Niedersachsen - mit den Vorbildern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen - gerade einen Bildungsplan zur "Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten" beschlossen. Der sieht zum Beispiel vor, dass Schulen Vertreter von Schwulen­organisationen in den Unterricht einladen sollen. Er sieht aber auch vor, dass jeder Lehrplan in jeder Jahrgangs­stufe für jedes Fach daraufhin überprüft werden muss, ob Homo- und Trans­sexualität genügend berücksichtigt werde.

Das hat nicht mehr viel zu tun damit, gegen Diskriminierungen einzutreten - es ist eher ein umfassendes Erziehungs­programm, das weniger vom Vertrauen in einen breiten Konsens geleitet ist als von dem Gefühl, dem Volk, dem großen Lümmel, ohne umfassende Kontrolle und Anleitung nicht trauen zu können.

Ich bin mir ganz sicher, dass Initiativen zur Unterstützung homo- oder auch trans­sexueller Jugendlicher breite Zustimmung finden würden. Statt sich aber darauf zu konzentrieren, verhalten sich die rot-grünen Landes­regierungen wie ein pubertierendes Kind extrem liberaler Eltern, das immer absurdere Positionen bezieht, um endlich einmal irgendwo an Grenzen zu stoßen.

Vor allem aber sind die Beschlüsse willkürlich. Es gibt Diskriminierungen Homosexueller an den Schulen, es gibt auch Diskriminierungen aus sozialen Gründen, vor allem unter Mädchen beispielweise einen enormen Druck, die richtige Kleidung zu tragen. Mädchen oder Jungen werden, wenn sie Pech haben, allgemein abgelehnt, weil sie den falschen Haarschnitt, die falschen Freunde oder die falschen Interessen haben, oder weil sie sich schlicht mit den falschen Leuten angelegt hatten.

Nicht verständlich ist angesichts dessen die umfassende Fixierung auf Diskriminierungen, die in der sexuellen Identität begründet sind. Besonders gravierend zudem: Gerade in dieser Hinsicht ist beispielsweise die Vaterlosigkeit für viele Kinder und Jugendliche ein viel wichtigeres Thema.

Aber niemals wohl käme eine rot-grüne Regierung auf die Idee, Schulen per Landesgesetz dazu zu verpflichten, Vertreter von Väterorganisationen in die Schulen einzuladen. Das nämlich würde nicht an Normen anderer rühren, sondern an den eigenen - die gleichgültig hingenommene oder gar erzwungene Vaterlosigkeit wird schließlich gerade im rot-grünen Spektrum mit dem ohnehin irreführenden Begriff der "Alleinerziehung" kaschiert und mit unbekümmerter Kinder­feindlichkeit als "moderne Familienform" präsentiert.» - Lucas Schoppe[7]

Berufsschwule agieren hier als Nützliche Idioten, sie spalten die Gesellschaft. Im Sinne von "Teile und herrsche" wird dabei das Programm verfolgt, demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze zu schleifen.

Konzertierte Aktion

Zitat:

«Wie haben wir eigentlich jemals Familien gegründet, ohne staatliche Grundausbildung in der Schule? Und seit wann ist es egal, "wer mit wem wie genau verwandt ist"?

Es muss wohl sexueller Notstand ausgebrochen sein in unserem Land, anders ist es nicht zu erklären, warum gerade ein Bundesland nach dem anderen sich aufmacht, den Sexual­kunde­unter­richt zu revolutionieren. Baden-Württemberg ist immer noch mit seinem sexuell vielfältigen Lehrplan beschäftigt. Niedersachsen macht gerade Nägel mit Köpfen. Jetzt kommt Schleswig-Holstein mit dazu. Wie haben wir uns bloß all die Jahre fortgepflanzt, ohne staatliche Grund­aus­bildung und mit nur einer peripheren Unterstützung von Dr. Sommer, der "Bravo" und abgegriffenen Porno­heftchen? [...] [8]


Kann es sein dass hier so eine Art Wettkampf der 16 Kultusministerien ausgebrochen ist, ohne Rücksicht auf Verluste?

Auch ist zu bedenken, eine Kommission kann Beschlüsse fassen, die dümmer sind als das dümmste Mitglied der Kommission. Denn genau da scheinen die Ministerien sich gegenseitig übertreffen zu wollen. [9]»

Zitate

  • "Ich sehe, dass unsere Gesellschaft - die deutsche, die europäische, die westliche - ihrem Verfall entgegentreibt - wie einst das römische Reich oder andere Kulturen. Ob sich das aufhalten und gar umkehren lässt, weiß ich nicht. Unser gesellschaftlicher Verfall zeigt sich unter anderem im Rückgang der deutschen Bevölkerung, in der Auflösung der Familie, im Niedergang des Bildungswesens, auch in der sexuellen Verwahrlosung. Der Anthropologe J.D.Unwin kommt in der Untersuchung 'Sex and Culture' zu dem Schluss: 'Wenn eine Gesellschaft drei Generationen lang völlige sexuelle Freiheit gewährt, dann sinkt sie auf das unterste Niveau.'[10][11] Nötig ist eine geistige Umorientierung. Nötig sind mehr Freiheit und Selbstverantwortung für uns Bürger. Wer nicht mehr frei genug ist, haut dorthin ab, wo er sich freier fühlt. Für die junge Generation muss Deutschland attraktiv genug bleiben, vor allem für deren Elite. Für zu viele ist es das nicht mehr." - Dr. Klaus Peter Krause[12]
  • "Wieder mal (..) zeigt sich (...) die Tendenz, dass Jungen sich nackte Frauen angucken, während Mädchen dazu neigen, sich selbst darzustellen. (Was in den USA ja schon dazu geführt hat, dass junge Mädchen wegen Verbreitens von Kinderpornographie angeklagt wurden, weil sie sich selbst fotografiert haben.)" - Hadmut Danisch[13]
  • "Achtundsechziger schrieben beispielsweise im Frankfurter Stadtmagazin Plasterstrand der 70er Jahre: Die Kinder ziehen sich nackt aus, spielen nackt miteinander, lernen ihren und den Körper anderer Mädchen und Jungen kennen, legen zwanghafte Ängste ab. Und: Das meiste von dem, was für Kinder in der Kita gut ist, ist illegal. - Heute propagieren Sexualpädagogen Spiele, die noch eine Spur weitergehen. Die rechtliche Grundlage liefert die WHO in den Pdf-icon-extern.png Standards für die Sexualaufklärung in Europa. Dort wird das Recht der Kinder auf Nacktheit und den Körper zu erkunden und neugierig zu sein vorsichtshalber schon mal proklamiert! Und im Handumdrehen wird aus illegal LEGAL. - Wenn dann der Gesellschaft erfolgreich suggeriert wurde, dass Sexualität der gesellschaftlichen Veränderung unterliege und Scham genauso willkürlich und moralisch überholt seien, wie Mannsein oder Frausein und aufgrund dieser Beeinflussung die Schamgefühle bei den Kleinsten überwunden sind, wird mit den etwas Älteren schamlos über sexuelle Orientierungen, sexuelle Praktiken, Masturbation, Orgasmus und nicht zu vergessen Gender-Orientierung gesprochen." - Ulrike Walker-Grosser[14]

Einzelnachweise

  1. Deutschland: Linken-Kandidatin beklagt Unterdrückung kindlicher Sexualität, Junge Freiheit am 12. September 2011
  2. Abgeordneten-Check: Antwort von Franziska Brychcy, Kampagne Staatliche Sexualisierung der Kindheit
  3. Kindliche Sexualität, Chronographics' Blog am 12. September 2011
  4. Schulfach schwul, COMPACT 9/2011
  5. Fjordman: Der Aufstieg der Glossokratie, 29. Januar 2007
    The Rise of Glossocracy; Original vom 29. Januar 2007 in Gates of Vienna
  6. Armin Eckermann: Gefängnis wegen Weigerung, am Sexualkundeunterricht teilzunehmen, Kultur und Medien online am 26. April 2014 (Am 24. April 2014 wurde Frau Anna Wiens festgenommen. Sie muss 8 Tage Erzwingungshaft in der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen absitzen. Grund: Ihr Sohn weigerte sich, am staatlichen Sexual-Unterricht teilzunehmen; sie und ihr Mann wollten ihren Sohn nicht zur Teilnahme zwingen, sie respektierten das Persönlichkeitsrecht ihres Sohnes. Wie Väter und Mütter vor ihr, die die Rechte ihrer Kinder und ihre Erziehungsverantwortung (Art.­6 Artikel 2 Satz 1 GG) wahrnahmen, lernt Frau Wiens das Gefängnis kennen.)
  7. Lucas Schoppe: Was ist denn nun eigentlich ein "Masku"?, Man Tau am 30. Dezember 2014
  8. Birgit Kelle: Samenzellen vom netten Mann, The European am 30. Januar 2015
  9. WGvdL-Forum: Samenzellen vom netten Mann, Rainer am 1. Februar 2015 - 20:48 Uhr
  10. 'Sex and Culture' by J.D. Unwin, 20. Februar 2008
  11. British anthropologist Joseph Daniel Unwin, whose 1934 book, Sex and Culture, chronicled the historical decline of numerous cultures
  12. Dr. Klaus Peter Krause: Abgerutscht: Mit Deutschlands wirtschaftlicher Freiheit geht's bergab, Freie Welt-Blog am 27. September 2012; Geistige Umorientierung und wirtschaftliche Freiheit, 19. März 2008
  13. Hadmut Danisch: Frühsexualisierte Kinder, Ansichten eines Informatikers am 24. April 2013
  14. Ulrike Walker-Grosser: Die fragwürdigen Wurzeln der emanzipatorischen Sexualerziehung, Die Weiterdenkerin - Wenn Mütter wieder selber denken am 1. Juli 2013

Netzverweise

Pdf-icon-intern.png 1.-3. Lebensjahr Pdf-icon-intern.png 4.-6. Lebensjahr Pdf-icon-extern.png Ergebnisse der Evaluation - BZgA 2006
Pdf-icon-intern.png "Körper, Liebe, Doktorspiele" - Ein Ratgeber für Eltern zur frühkindlichen Sexualentwicklung - BZgA

Querverweise