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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Simon Zobel

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Simon Zobel
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Beruf Biologe

Dipl.-Ing. Simon Zobel ist langjähriger Referent und Advokat für körperliche Selbstbestimmung. Er studierte Biologie und Umwelt­ingenieur­wesen an der Universität von Paris, Frankreich, hat angewandte Wissenschaften in Paris gelehrt sowie in Frankreich und Deutschland als Ingenieur im öffentlichen Sektor gearbeitet.

Wissenschaftliche und persönliche Auseinander­setzung veranlasste, den Fokus auch auf Grenz- und Konflikt­bereiche von (sozialen) Mythologien und Natur­wissen­schaften zu setzen. Von besonderem Interesse ist ihm das Thema Geschlecht sowie körper­geschlechtliche Diversität der Geschlechts­entwicklung. Gerade auch um die Rechte von Kindern auf körperliche und genitale Selbstbestimmung zu gewährleisten, sind ihm Aufklärung und Bildung von entscheidender Bedeutung. Buch­publikationen und juristische Fach­veranstaltungen im Bereich der Kinder-, Bürger- und Menschenrechte, Bildungs­konferenzen und wissen­schaftliche Symposien folgten. Als Partner von Betroffenen und Organisationen antwortet er nationalen und internationalen Medien wie Presse, Radio und Fernsehen. Simon Zobel sucht ebenso den Kontakt zu Medizin und Forschung, um einen fundierten wie kritischen Dialog zu befördern. Er ist mittlerweile über die Grenzen von Deutschland und Frankreich hinaus in den entsprechenden europäischen wie internationalen Zusammen­hängen bekannt.[1]

Zur Situation von Kindern, die mit nicht­eindeutigen oder atypischen Genitalien zur Welt kommen, nimmt der Biologe Simon Zobel Stellung:

Zitat:

«Angeborene körpergeschlechtliche Variationen betreffen jede 500. Person. Genital­normierende kosmetische Eingriffe geschehen im nicht-einwilligungs­fähigen Alter zum vermeintlichen Zweck der besseren sozialen Integration, die überdies nicht garantiert werden kann. Operative Eingriffe sind bis zur gesetzlichen Einwilligungs­fähigkeit des Kindes - informed consent - ab dem 14. Lebensjahr, unter besonderen Umständen bis zum 12. Lebensjahr auszusetzen. Das macht ebenso viele körper­biologische Faktoren sowie die gesunde psycho­emotionale Entwicklung betreffend Sinn. Nur das Kind selbst kann über sein Körper­geschlecht entscheiden.»[2]

Interview

  • Pdf-icon-extern.png Ich hatte keine Krise[ext] - Männerforum47 (Seiten 10-11) (Simon Zobel erlebt sich selbst als geschlechtlich mehrdeutig. Feste Geschlechtsrollen lehnt er ab. Ein Gespräch mit Michael Hollenbach.)

Einzelnachweise

  1. Dipl.-Ing. Simon Zobel, Verein für geschlechtliche Vielfalt am 28. April 2015
  2. Vierter Jahrestag des Kölner "Beschneidungs"-Urteils: 40 Organisationen feiern weltweit am 7. Mai den "Worldwide Day of Genital Autonomy", Terre des Femmes am 4. Mai 2016

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Dipl.-Ing. Simon Zobel von Verein für geschlechtliche Vielfalt, 28. April 2015.