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Sprachfähigkeit

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Studenten haben Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung

Eine Hausarbeit eigenständig wiedergeben sollte für Studenten kein Problem sein. Doch Studenten haben massive Probleme mit der einfachen Rechtschreibung[wp]. Zudem fehlen ihnen Lesekompetenz[wp] sowie die Grundlagen der Satzbau­lehre[wp] und der Grammatik[wp].

"Ein Problem ist auch die mangelnde Fähigkeit mancher Studenten, selbstständig zu formulieren und zusammen­fassende Texte zu schreiben", beklagte Professor Gerhard Wolf von der Universität Bayreuth. Nur wenige Studenten seien beispielsweise in der Lage, eine Vorlesung mit eigenen Worten angemessen zusammen­zu­fassen. "Viele Studenten können kaum noch einen Gedanken im Kern erfassen und Kritik daran üben", sagte Wolf.

Viele Studenten hätten auch Probleme, einer 90minütigen Vorlesung konzentriert zu folgen. "Viele gehen offenbar mit der Haltung in die Vorlesung: Die Fakten stehen doch eh' alle im Internet. Ich muss deshalb in der Vorlesung nicht alles verstehen."

Dabei geht es nicht um wissenschafts­theoretische Feinheiten, nicht um "Experten­wissen", sondern um eine leider völlig abhanden gekommene Selbst­ver­ständlichkeit, die eigentlich bereits mit dem Erreichen der Mittelstufe gegeben sein sollte: die Beherrschung der deutschen Grammatik.

Es werden vielmehr auch Fehler gemacht, mit denen man nicht einmal einen Haupt­schul­abschluss kriegen dürfte - und da hilft auch nicht der Hinweis auf die flächen­deckende Verwirrung, die die unsägliche Rechtschreibreform[wp] hervor­gerufen hat: Ein "Beispiel hier führ" schreibt einer, "ein Probartes Mittel" eine andere, "vermeidlich" (die Autorin meint: vermeintlich), "Vorrausetzung", "wiederrum", "Kommulitionen" (gemeint ist: Kommilitonen).

Dabei handelt es sich fast ausnahmslos um Studenten, deren Muttersprache Deutsch ist. Oftmals ist es sogar so, dass ausländische Erasmus-Studenten die deutsche Grammatik besser beherrschen als ihre deutschen Kommilitonen.

Wird dieser Missstand laut artikuliert, sieht man sich zumeist sofort dem Vorwurf ausgesetzt, man sei zu streng, berichtet eine Dozentin für Politik­wissenschaft.

Immer häufiger wird dieses Problem auch mit der Belehrung verbunden, dass es eine Krankheit gebe, die sich Legasthenie[wp] nennt. Gelten nun alle, die der deutschen Recht­schreibung nicht mächtig sind, als Legastheniker? Gibt es auch Tabletten gegen Recht­schreib­fehler?

Dabei sind die Dinge klar zu erkennen: Schlechte Leistungen als solche zu benennen, Unterschiede zu sehen und zu akzeptieren.
Kommentar:

«Leider fängt dies schon mit Sprach­störungen im Kindesalter an. Laut Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012: Bereits jetzt schon ca. 40 % sprach­gestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14 %, bereits 2010: 23 %; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungs­kosten etwa 1 Milliarde Euro). [siehe auch Kapitel "Kinder - Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-)Entwicklung durch Gender Mainstreaming" im Buch: "Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie", 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]»

Kommentar:

«Die Ursache der zunehmend mangelhaften Sprachkenntnisse unter deutschen Jugendlichen ist die in den letzten Jahren immer mehr geschwundene Bindung zwischen der leiblichen Mutter und ihrem Kleinkind. Das Problem ist seit über 50 Jahren bekannt und von aus­gewiesenen Fachleuten voraus­gesagt worden. Und dieses Problem wird noch zunehmen, wenn die Frauen weiterhin dazu verführt werden, ihre Kinder so schnell wie möglich in öffentliche Einrichtungen abzugeben, nur um wieder arbeiten zu können. Es ist schon längst wissenschaftlich bewiesen, dass Kollektiv­erziehung für die seelisch-geistige Entwicklung Gift ist. [...] Es ist einerseits sehr traurig, aber andererseits auch gut, dass dieses Problem nun da angekommen ist, wo es viele Jahre verdrängt oder verharmlost worden ist, nämlich an der Universität. Wie viele ach so kluge Professoren haben diesen Zusammenhang in Abrede gestellt und damit das Gewissen der Öffentlichkeit weitgehend beruhigt! [...]»