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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Susanne Schneider

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Susanne Schneider
Susanne Schneider.jpg
Geboren 14. März 1967
Parteibuch Freie Demokratische Partei
URL schneider-susanne.de

Susanne Schneider (* 1967) ist eine deutsche Politikerin. Sie ist seit den Landtagswahlen 2012 Mitglied im Nordrhein-Westfälischen Landtag. Schneider ist Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Gesundheit, außerdem Sprecherin für Frauen und Gleichstellung.


Interviews

Die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider vermochte recht einfach Rot-Grün in Wallung zu bringen. Sie erlaubte sich mit einer Anfrage für Gender-Projekte verwendete Steuergelder zu hinterfragen und dann von "Genderwahnsinn" zu sprechen.

Mit ihrer Kritik an der Gender-Ideologie ist die nordrhein-westfälische FDP-Landtags­abgeordnete Susanne Schneider in das Visier politisch linker Kreise geraten. Sie erkundigte sich zuvor in einer Anfrage, mit wieviel Geld die Landes­regierung die "Mädchen­Musik­Akademie" sowie die Tagungen "Gender in der Popmusik" unterstütze.

Dazu klagte die frauen­politische Fraktions­sprecherin dann: "Bei dem Genderwahnsinn, den die Landes­regierung betreibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Radiosender verpflichtet werden, weibliche und männliche Interpreten im Wechsel zu spielen."

Auch CDU-Landeschef Armin Laschet[wp] forderte in der Debatte die rot-grüne Landesregierung auf, sich Spielwiesen wie "Genderforschung in der experimentellen Physik" für später aufzuheben.

Der Landessprecher der Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD, Sascha Roncevic, gibt sich erzürnt: "Durch ihren Sprachgebrauch und ihre wahnwitzigen Szenarien, entfernt sich Frau Schneider wohl nicht unbeabsichtigt vom bürgerlich-liberalen Ideal, das die FPD einst vertrat".

Weiter heißt es bei dem 35-jährigen Studenten: "Hier werden irrationale Szenarien aufgebaut, die bewußt Ängste und sozialen Unfrieden schüren. Mit ihren Äußerungen schade Schneider Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Inter­sexuellen", kritisierte der Duisburger SPD-Politiker.

"Ihr Gebaren macht auch Gruppierungen wie die so genannten 'besorgte Eltern', 'Demo für alle' oder die AfD salonfähig. Frau Schneider bewegt sich durch ihre Äußerungen an der Grenze des Ertragbaren." Die Arbeits­gemeinschaft forderte daher die FDP auf, sich von ihrer Abgeordneten zu distanzieren.

Schneider wies die Kritik an ihren Gender-Äußerungen bereits zurück. Die 48-jährige Mutter dreier Kinder schrieb bei Facebook: "Großartig: Wenn man die links-grünen Thesen nicht vertritt und artig nachplappert, es wagt, Steuer­geld­verschwendung zu kritisieren, wird in diesem Land sofort versucht, einen in die rechte Ecke zu schieben. #Genderwahnsinn"

Einzelnachweise

  1. Anfrage der Landtags­abgeordneten Schneider zum "Genderwahnsinn": FDP-Politikerin wegen Gender-Kritik attackiert, Die Freie Welt am 22. Dezember 2015 (Die Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD gibt sich erzürnt und forderte die FDP auf, sich von ihrer Abgeordneten zu distanzieren. Die 48-jährige Mutter dreier Kinder konterte auf Facebook: "Großartig: Wenn man die links-grünen Thesen nicht vertritt und artig nachplappert, es wagt, Steuer­geld­ver­schwendung zu kritisieren, wird in diesem Land sofort versucht, einen in die rechte Ecke zu schieben.")

Netzverweise