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Thomas Viola Rieske

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Thomas Viola Rieske
Thomas Viola Rieske.jpg

Dr. Thomas Viola Rieske studierte 2000-2006 Psychologie an der Freien Universität Berlin, unterbrochen im Jahre 2005 von einem Auslands­aufenthalt zum Studium der Gender Studies an der University of Sydney. Derzeit arbeitet Rieske an seiner Dissertation und "untersucht Handlungs­muster in der geschlechts­bezogenen Pädagogik mit Jungen­gruppe aus subjekt­wissen­schaftlicher und geschlechter­theoretischer Perspektive". (Stand 2012)

Veröffentlichungen

  • Bildung von Geschlecht. Zur Diskussion um Jungenbenachteiligung und Feminisierung in deutschen Bildungsinstitutionen., Eine Studie um Auftrag der Max-Traeger-Stiftung. (2011)[1]

Vorträge

  • Mp3-icon-extern.png Jungenbenachteiligung und Feminisierung: Was bringt der Diskurs über Jungen zur Kritik und Überwindung von Bildungshindernissen?[ext], Tagung des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck am 15. Januar 2016

Über Rieske

Zitat:

«Thomas Viola Rieske ist Dipl.-PsychologIn. Sie_er schreibt eine Dissertation zu "Pädagogische Handlungs­muster in der Jungenarbeit". Ihre_seine thematischen Schwerpunkte sind Erwachsenen- und Jugend­bildung zu lsbt-Lebensweisen bzw. Heteronormativität, sowie Rassismus/Rechtsextremismus/Demokratie - Heinrich-Böll-Stiftung[2]

Zitat:

«Ich habe mich in einer Reihe von Posts gefragt, wie man erklären kann, dass sich junge Nachwuchs­wissen­schaftler, also gerade das Studium hinter sich Habende, vor einen Karren spannen lassen, der nicht ihrer ist, und den Karren willig ziehen. Was macht z. B. einen Hinrich Rosenbrock zum willfährigen Steig­bügel­halter eines Genderismus', zum Diffamierer einer von ihm erfundenen Männerbewegung? Was macht z. B. Thomas Viola Rieske zum Vorkämpfer für Genderismus und Leugner der Nachteile von Jungen im deutschen Bildungs­system? Wie, so kann ich die Frage, die mich hier interessiert, zuspitzen, kann man erklären, dass Akteure wider die eigenen Interessen handeln. Denn sie handeln wider ihre eigenen Interessen, wenn sie sich zu Sprachrohren einer "Gruppe", eines Kultes machen, dessen einziges Ziel darin besteht, eine Ver­geschlechtlichung der Gesellschaft herbei­zu­führen und alltägliche Abläufe "geschlechts­sensibel" oder "geschlechter­gerecht" zu gestalten. Da Genderisten eine geschlechts­fixierte Sicht auf die Welt durch­setzen wollen und zudem behaupten, dass Männer Frauen unterdrücken bzw. Frauen durch gesetzliche Regelungen und sonstige Formen der Vorteils­nahme Männern gegenüber besser gestellt werden müssen, Rosenbrock und Rieske nun aber einmal männlich sind, handeln sie durch ihr Eintreten gegen ihre eigenen Interessen. Genderismus zielt darauf, die Welt in männliche und weibliche Interessen, also in das, was sie für "männliche" und "weibliche Interessen" halten, zu zersäbeln, eine Antagonie[wp] zwischen beiden zu schaffen und zu zementieren und die Legitimität "weiblicher Interessen" zu behaupten, und gleichzeitig die Legitimität "männlicher Interessen" zu verneinen. So sehr sich Rosenbrock und Rieske auch anstrengen, sie werden unter Genderisten nie darüber hinweg­kommen, dass sie männlich sind, und entsprechend befördern sie durch ihr Eintreten für Genderismus Interessen, deren Durch­setzung sie letztendlich schädigen muss. Warum, so muss ich noch einmal fragen, handeln männliche Genderisten wie Rosenbrock und Rieske gegen ihre eigenen Interessen?

Eine erste Annäherung an die Erklärung dieses selbst­schädigenden Verhaltens kommt über eine Gemeinsamkeit zwischen Hinrich Rosenbrock und Thomas Viola Rieske: Hinrich Rosenbrock, Jahrgang 1985, studierte von 2005 bis 2008 Soziologie und Geschichte (B.A.) und von 2008 bis 2011 Gender Studies, Sozial­psychologie und Sozial­anthropologie (M.A.) an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2009 bis 2011 arbeitete er am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ilse Lenz, Soziologie: soziale Ungleichheit und Geschlecht. Thomas Viola Rieske studierte 2000-2006 Psychologie an der Freien Universität Berlin, unterbrochen im Jahre 2005 von einem Auslands­aufenthalt zum Studium der Gender Studies an der University of Sydney. Derzeit arbeitet Rieske an seiner Dissertation und "untersucht Handlungs­muster in der geschlechts­bezogenen Pädagogik mit Jungen­gruppe aus subjekt­wissen­schaftlicher und geschlechter­theoretischer Perspektive". Beide, so ergibt der erste und noch rudimentäre Überblick, scheinen auf "Geschlecht" fixiert zu sein.

Beide, Rosenbrock und Rieske, befassen sich mit Gender Studies. Beide halten sich in einem universitären Umfeld der Gender Studies auf. Beide sind an Partei- oder Gewerkschafs­stiftungen angebunden, namentlich die Heinrich-Böll-Stiftung bei Rosenbrock und die Hans-Böckler-Stiftung, also die Stiftung des DGB, bei Rieske. Es kann somit davon ausgegangen werden, dass das Umfeld von beiden, ein Umfeld ist, das Genderismus und die von ihm ausgehende Geschlechts­fixierung befördert und in dem es Belohnungen für "gender­gerechtes", "geschlechts­sensibles", also: geschlechts­fixiertes Verhalten gibt. Status[wp], so kann zudem vermutet werden, lässt sich im Gender-Studies-Kontext nur dadurch gewinnen, dass man "kritisch" mit Männern ist und die Identität der "Gender-Gruppe" als die eigene Identität annimmt. Die Zugehörigkeit zur "Genderisten-Gruppe" wird somit zur Nabe, um die sich das gesamte Sinnen dreht, sie erlangt den Status eines Kults.

Nun gibt es viele Nachwuchs­wissen­schaftler, aber nicht alle von ihnen sind auf Geschlecht als einzig relevante soziale Kategorie fixiert und dienen dem Genderismus. Somit gilt es zu erklären, warum bestimmte Personen für Genderismus anfällig sind, während andere das nicht sind. Und da ich mich hier, wie ich oben ausgeführt habe, vornehmlich für das selbst­schädigende Verhalten männlicher Genderisten interessiere, das sich aus der oben beschriebenen inhärenten Logik des Genderismus ergibt, ist vornehmlich zu erklären, was männliche Personen wie Rieske und Rosenbrock für Genderismus anfällig macht.

Auf der Suche nach einer Erklärung habe ich mich an die Theorie Differenzieller Assoziation[wp] erinnert, die von Edwin H. Sutherland[wp] 1939 formuliert wurde. Das Ziel von Sutherland bestand darin, kriminelles Verhalten zu erklären. Wie sich nunmehr zeigen wird, ist seine Theorie auch dazu geeignet, selbst­schädigendes geschlechts­fixiertes Verhalten zu erklären. Wie also wird man zum Fürsprecher von Anliegen, die nicht die eigenen sind, den eigenen Interessen schädlich sind? Sutherland hat eine Reihe von Thesen aufgestellt, anhand derer ich nunmehr darstellen will, wie man zum geschlechts­fixierten Fürsprecher fremder Interessen werden kann.

(1) Geschlechtsfixiertes Verhalten ist gelerntes Verhalten. Es ist nicht anlage­bedingt und auch nicht vererbt. (2) Geschlechts­fixiertes Verhalten wird in Interaktion mit anderen Personen und im Rahmen eines Kommunikations­prozesses gelernt.

Wenn geschlechtsfixiertes Verhalten erlerntes Verhalten ist und sich vornehmlich in der oben beschriebenen Über­höhung weiblicher Geschlechts­teile äußert, dann kann man daraus schließen, dass die Sozialisation von Genderisten weitgehend ohne männliche Rollenbilder statt­gefunden hat, bzw. dass dann, wenn männliche Rollenbilder in der Sozialisation eine Rolle gespielt haben, sie mit negativen Bewertungen verbunden wurden. Mehr noch: Genderisten, deren Haupt­anliegen darin besteht, die Gesellschaft entlang von Geschlecht zu zersäbeln, fühlen sich im Kontakt mit Männern nicht wohl. Sie haben als Ursache dafür oder Folge davon keine positive männliche Rollen­vorstellung entwickelt, weder für sich noch für andere.

Der Kontakt mit anderen Geschlechts­fixierten in der Genderisten-Gruppe, im Genderisten-Kult führt dazu, dass Gender­fixierte wie Rosenbrock und Rieske nicht nur mit einer neuen Sicht auf das eigene Ich versorgt werden, sie finden auch Anschluss und erhalten einen externen Sinn für ihr Verhalten. Sie lernen über Kommunikation und Interaktion eine neue Rolle, eine, die dem im Gender-Kult vermittelten negativen Rollenbild von "Männlichkeit" den "neuen Mann" gegen­über­stellt. Nun sind Kontakte im Gender Studies Milieu Kontakte mit vornehmlich weiblichen Personen. Und wie uns Genderisten immer wieder versichern, sind weibliche Personen im Genderkontext nicht rational, sondern emotional, nicht vernünftig, sondern einfühlsam. Dies führt zur dritten, vierten und fünften These von Sutherland:

(3) Genderverhalten wird hauptsächlich in persönlichen Gruppen gelernt. Dabei werden (4) Techniken und (5) Einstellungen und Wert­haltungen vermittelt.

Techniken beziehen sich auf die dem Genderismus eigene Weltsicht, auf die Art, mit der es gelingt, die Realität auszublenden, d.h. es muss vermittelt werden, wie man die Welt sehen muss, damit daraus ein geschlechts­fixierter Blick wird. Einstellungen und Werthaltungen richten sich auf den Feind, das vermeintlich herrschende Patriarchat, die daraus sich ableitende Notwendigkeit, die weiblichen Opfer zu befreien bzw. für sie zu kämpfen und dies auch unter Preisgabe eigener Interessen zu tun, was wieder in These (6) seinen Niederschlag findet, nach der

die spezifische Richtung von Einstellungen und Wert­haltungen dadurch gelernt wird, dass "Gesetze" positiv oder negativ definiert werden.

Dies zeigt sich in der Gender-Gruppe, im Gender-Kult z. B. dann, wenn Gesetze, die eine Frauenquote zum Gegenstand haben, freudig begrüßt werden, während Gesetze, die Männern ein Recht darauf beschaffen wollen, ihre Vaterschaft zu überprüfen, als Ausdruck männlichen Hegemonial­strebens abgetan werden. Es zeigt sich auch darin, dass eine Männerbewegung konstruiert wird, um sie mit negativen Attributen (rechts, anti-feministisch) belegen zu können, während einer Frauenbewegung Heiligkeits­status zugewiesen wird und jede Kritik an der Frauenbewegung als Frevel und Häresie gebrandmarkt wird.

Je abgeschlossener ein Gender-Kult Mitglied von der normalen Welt ist, je mehr er in seinen sozialen Kontakten auf Genderisten reduziert ist, um so eher wird er durch geschlechts­fixiertes Verhalten auffallen. Die Erklärung des selbst­schädigenden, geschlechts­fixierten Verhaltens eines Hinrich Rosenbrock oder eines Thomas Viola Rieske ist somit eine Erklärung, die das soziale Umfeld beider in Rechnung stellt, in dem die Ideologie des Genderismus hegemoniale Macht entfaltet hat und in der, wie im Ku-Klux-Klan[wp], eine interne Stratifizierung, wie sie auch in Whytes und Trashers Studien beschrieben wird, dafür sorgt, dass in den unteren Reihen Ruhe und Gefolgschaft und das Bemühen, in den Augen der "Meister" Wohlwollen zu erwecken, herrscht und in der es ein Belohnungs­system gibt, das internen Aufstieg an Statusgewinn koppelt. In den von Whyte und Trasher beschriebenen Jugend­banden ist der Statusgewinn durch entweder kriminelles Verhalten oder dadurch zu erzielen, dass die Mitglieder einer anderen Gang verprügelt werden. Doch das Mittel der direkten Konfrontation ist in den Reihen der Genderisten verpönt (man könnte auch vermuten: gefürchtet). Statt dessen erfolgt Statusgewinn und Aufstieg im Gender-Kult dadurch, dass der Feind, z. B. Männerrechtler oder die Männerbewegung verbal angegriffen und verunglimpft wird. Je besser die Verunglimpfung gelingt, desto höher steigt der einstige Gender-Novize in der Hierarchie seines Gender-Kults. Sein Aufstieg trägt jedoch den Keim des Niedergangs bereits in sich, denn männliche Novizen haftet im Genderismus ein Geschlechts­makel an, von dem sie sich auch als neuer Mann nicht befreien können.

Soweit meine Erklärung, mit der ich ganz zufrieden bin. Das einzige Problem, das sich nun für die Mitglieder des Gender-Kults ergibt, besteht darin, dass der im Kult erworbene Status, wie immer, wenn Status auf deviantem Verhalten basiert, in der normalen Welt, in der den Kult umgebenden Außenwelt, nicht einsetzbar ist. So wie kriminelles Verhalten außerhalb der Gang nicht sonderlich gut angesehen ist, so ist Genderisten-Gehabe in der normalen Welt eher ein Ärgernis. Vermutlich versuchen Genderisten deshalb die Außenwelt mit ihren Heilslehren zu penetrieren, vermutlich gerieren sie sich deshalb wie die Steigerung der Zeugen Jehovas[wp], und begnügen sich nicht damit, am Straßenrand zu stehen, um ihre Publikationen feil zu bieten, nein, Genderisten wollen mehr: Sie wollen bis ins Wohnzimmer mit­genommen werden, sie beanspruchen eine geistige Hegemonie. Genderismus wird als einzig legitimer Weg zur Seligkeit angesehen.» - ScienceFiles[3]

Einzelnachweise

  1. Abuse of science, Science Files am 14. Mai 2011 (Wissenschaft wird immer häufiger als Medium missbraucht, um die eigene Ideologie zu verbreiten. Vor allem öffentliche Institutionen und Verbände fühlen sich dazu berufen, vermeintlich wissenschaftliche Studien in Auftrag zu geben, um sie dann als wissenschaftliche Erkenntnis verkaufen und veröffentlichen zu können. Auf dieser Seite, sammle und bespreche ich Beispiele für diesen Missbrauch von Wissenschaft.)
  2. Mit dabei in der Gender-Happening-Woche, gwi-boell.de am 6. Mai 2010, abgerufen am 4. August 2018
  3. Hegemoniale Devianz des Genderismus: eine Erklärung für selbstschädigendes Verhalten, Science Files am 10. Juni 2012

Netzverweise