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Till Eckert

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Till Eckert
Beruf Journalist
Twitter @dertilly

Till Eckert ist ein Journalist.

Eigendarstellung

Zitat:

«Teilzeitnerd. Konzertsüchtig. Steht auf Worte wie "voll", "halt" und "eh". Wird eh versuchen, sie halt öfter mal voll in Texte einzubauen.»[1]

Zitat:

«Redaktionsschwabe bei @zett - Themen: Antirassismus, Gleichberechtigung, Empathie»[2]

Fremddarstellung

Zitat:

«Kennen Sie Till Eckert? Ich auch nicht. Auf den Fotos auf seiner Facebook-Seite wirkt er wie das Abziehbild eines grün-links versifften Großstadt-Hipsters, der Bier aus der Flasche säuft, sich lustige Hütchen und Mützchen aufsetzt, viel Zeit beim Tätowierer verbringt, ziellos in der "scene" rumgammelt, beschissene Musik hört, weil sie angesagt ist, und ansonsten sich von einem prekären Drecksjob in der Medien­branche zum anderen hangelt, weil sich darin solche Überflüssigen wie seinesgleichen schon in rauen Mengen tummeln. Insbesondere jedoch kann Till so mitreißend und pointenreich schreiben wie ein Quartaner mit links­drehendem Stock im Arsch, der seinem Sozial­kunde­lehrer unbedingt mit Wieder­gekäutem aus den diversen Mägen einer Antifa-Kuh imponieren möchte. Also genau der richtige Autor für die bürgerliche ZEIT, die freilich inzwischen so bürgerlich ist wie eine Groschen­nutte, um über das Unwesen der drei oder vier so genannten rechten Verlage auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse[wp] zu räsonieren.

Obgleich der vorzeitig vergreiste Apo-Opa Till nach eigener Selbstdarstellung auf "Worte wie 'voll', 'halt' und 'eh'" steht, also selber zugibt, mit der deutschen Sprache so artistisch umzugehen wie ein türkischer Haupt­schul­abrecher, behauptet er allen Ernstes, "Die offene Gesellschaft[wp] und ihre Feinde" des Philosophen Karl Popper[wp] gelesen zu haben. Das ist schon deshalb ein Ding der Unmöglichkeit, weil solchen hyperaktiven Hirnis wie ihm die Konzentrations­fähigkeit nicht einmal für eine Viertel-Buchseite ausreicht.» - Akif Pirinçci[3]

Artikel

Rechtshändel

Till Eckert hat Akif Pirinçci wegen Beleidigung verklagt. Darauf erwidert Akif Pirinçci:

Zitat:

«Im Fall Till Eckert und meinem Artikel POPPER DIR EINEN[ext] ist es vonnöten, Sie von einer Masche zu unterrichten, die in den letzten zehn Jahren in der Medienwelt verstärkt Anwendung findet und nun mehr zum Usus geworden ist. Alle jungen Journalisten-Einsteiger in großen Medien­häusern sind angehalten, sich verstärkt in den sozialen Netzwerken zu engagieren. Hierbei spielt es eine wesentliche Rolle, sich in seinen privaten Accounts bei Facebook, Twitter, Instagram usw. mit dem Ziel­publikum zu verbrüdern und sowohl von der eigenen Erscheinung als auch vom Gehabe her den Eindruck zu erwecken, man sei einer von vielen unter den Anvisierten. Selbstverständlich wird zwischendurch der letzte Artikel, den man in der ZEIT oder SPIEGEL geschrieben hat, gepostet und genau kontrolliert, wieviel er geliked und geteilt wurde. Man kann sogar daraus errechnen, wieviele Leute den Artikel gelesen haben. Da Eckert auf "ze.tt" für den jungen Leser zuständig ist, gibt er sich in den sozialen Netzwerken optisch als von prekären Arbeits­verhältnissen lebender, in den Tag hinein­lebender und cooler Hippster[wp]. Hier Fotos von seiner Facebook­seite (Anlage 4, 5 und 6). Natürlich ist er in Wahrheit das Gegenteil davon, sondern einer der privilegiertesten Journalisten in diesem Lande mit Super-Gehalt. Als ich seine Camouflage gleich am Anfang des Artikels beschreibe, dreht mir die Staats­anwalt­schaft damit eine Schlinge um den Hals:

"Kennen Sie Till Eckert? Ich auch nicht. Auf den Fotos auf seiner Facebook-Seite wirkt er wie das Abziehbild eines grün-links versifften Großstadt-Hipsters, der Bier aus der Flasche säuft, sich lustige Hütchen und Mützchen aufsetzt, viel Zeit beim Tätowierer verbringt, ziellos in der 'scene' rumgammelt, beschissene Musik hört, weil sie angesagt ist, und ansonsten sich von einem prekären Drecksjob in der Medienbranche zum anderen hangelt, weil sich darin solche Überflüssigen wie seines­gleichen schon in rauen Mengen tummeln."

Abgesehen davon, daß ich hierbei haargenau das Image beschreibe, welches Eckert in den sozialen Medien von sich zu verbreiten sucht, damit ihn sein Hippster- und Antifa-Publikum klick­zahlen­mäßig gar in Massen umarmt, steht da das Wörtchen "wirkt" und nicht "ist" in meinem Text. Also "wirken" im Sinne von "den Anschein haben", "dem Augenschein nach" oder "kommt so rüber". Demgegenüber bezichtigt mich die Staats­anwalt­schaft einerseits mit einem falschen und anderseits paradoxen Vorwurf:

"Ihnen kam es durch diese Formulierungen allein darauf an, Ihre persönliche Missachtung gegenüber dem Geschädigten kundzutun und ihn als Person öffentlich abzuwerten."

Wie kommt die Staatsanwaltschaft auf die bekloppte Idee, daß ich als Künstler und Essayist meine "persönliche Missachtung gegenüber" einer öffentlichen Person, einem Journalisten gar, der eine geballte Pressemacht hinter sich weiß und dessen Anwälte und Prozeßkosten von eben dieser bezahlt werden, nicht "kundtun" darf? In welchem Paragraphen die Meinungs-, Presse- und Kunst­freiheit betreffend verbirgt sich die Anordnung, daß über alles und jeden frei­geschrieben werden darf, aber eben nicht so "persönlich" und bloß nicht "mißachtend"? Wer sagt denn, daß ich als Künstler und Essayist allein in einem Bürokraten-Deutsch und ohne Zuhilfe­nahme meiner Werkzeuge wie Satire, Überspitzung, Übertreibung, Wutrede und Polemik und bloß ohne Humor und Verasche über jemanden schreiben muß, damit der sich um Gotteswillen nicht auf den Schlips getreten fühlt? Muß ich das in einem Artikel über Donald Trump oder die Kanzlerin auch so tun?

Natürlich weiß die Staatsanwaltschaft, daß das nirgendswo in einem Gesetzbuch steht, im Gegenteil die Meinungsfreiheit im Presse- und Kunst­bereich extrem weit geht, und zwar bis an die Schmerzgrenze. Deshalb greift sie zu einem kriminellen Trick. Sie erweckt mit der Schimäre der "öffentlichen Abwertung der Person" den Eindruck, daß Pirinçci, der allein in diesem Land 6 Millionen Bücher verkauft hat und von dessen vielen Romanen zwei fürs Kino verfilmt wurden, gar keine Artikel veröffentlicht, sondern Briefe an seine Oma. Deshalb fallen seine Ergüsse auch nicht unter die Rubrik Gesellschaftskritik, Satire, Essay usw., sondern unter veröffentlichte Einkaufs­zettel oder Einträge in seinem Poesiealbum, so daß man ihn mit dem Gummi­paragraphen der "Beleidigung" ficken kann.

Ganz anders sieht die Sache natürlich bei einem Till Eckert aus, der pro gepostetem ze.tt-Artikel auf Facebook durchschnittlich 9 bis 12 Likes bekommt und dessen Wesen und Erscheinungsbild man nicht einmal ansatzweise auf die deftig ironische Art durch den Kakao ziehen darf, weil seine Heiligkeit und der Goethe unserer Zeit das Gefühl haben könnte "geschädigt" und "abgewertet" zu werden und dann bitterlich ein Eimer vollweinen könnte. Sonst geht es Ihnen aber noch gut, ja?

Selbst wenn ich ihn beleidigt hätte, was ich nicht getan habe, hat er das bei solch einem gerade das ganze Land erschütternden Thema und bei der Härte, mit der darüber in der schreibenden Zunft duelliert wird, gefälligst auszuhalten. Wenn er das nicht verträgt, soll er Schornstein­feger werden.

Doch die Staatsanwaltschaft hat sich eine weitere meiner Perlen rausgepickt, damit Till nicht total "betroffen" sein muß:

"Er tut dabei so, als hätten solche intoleranten Minder­talentierten und Mitläufer wie er, die anno Adolf mit absoluter Sicherheit eine Super­karriere als Gashahn­aufdreher hingelegt hätten, irgendeine andere stalinistische Kackmeinung als die ihrige je toleriert."

Daß die Staatsanwaltschaft ausgerechnet diese Zeile zum Beweis der Beleidigung nimmt, ist ziemlich bizarr. A) das ist keine Beleidigung, sondern ganz klar meine Einschätzung über diesen Typ. Und ich darf meine Meinung in diesem Land sagen, auch drastisch und brutal. B) Die Aussage ist mit jedem Wort wahr. Das beweist schon der insistierende Titel von Eckerts Artikel: "Versteht es doch endlich: Rechtes Gedankengut darf nicht toleriert werden". Wieso eigentlich nicht? Linkes, ja, sogar links­extremistisches Gedankengut darf ja auch toleriert werden, nicht allein das, sogar vom Staat alimentiert wie bei der Antifa und ähnlichen quasi terroristischen Organisationen. Eckert redet sich in dem Artikel den Mund fusselig über Toleranz, bis er erwartungs­gemäß beim Dritten Reich ankommt:

"Rechtes Gedankengut ist stark, es lässt Austausch nicht zu, keinen Dialog und auch keine Toleranz. Rechtes Gedankengut ist per se ein intolerantes. Es duldet keine andere Meinung, es stärkt lediglich Abschottung und innere Mauern. Wer das zulässt, lässt auch zu, dass sich das zu einem Selbstläufer entwickelt. So hat das in Deutschland schon einmal angefangen, ein paar Jahre später war eine ganze Gesellschaft gespalten und es brauchte nur noch einen wort­gewandten Diktator, um einen Weltkrieg anzuzetteln."

Blödsinn, man braucht das Wort rechts nur gegen das Wort links auszutauschen, und schon stehen wir vor noch gewaltigeren Leichen­bergen von Mao, Stalin, Pol Pot und Co. Die Brand­beschleuniger zu solchen Höllen­verbrechen waren stets die künftigen "Gashahn­aufdreher", die Karrieristen, die im welchen System und mit welcher Weltanschauung auch immer für sich ein hübsches Katapult entdeckten, das sie zu ruhmreichen und echt reichen Höhen schoß. Alles austauschbar. Aus Till spricht die reine Intoleranz, er spricht es sogar offen aus, selbstredend aus der Warte des einzigen Durchblickers und des einzig Guten. Und wenn man ihm widerspricht, und in meinem Falle mit ein paar Tonnen mehr Talent als er, hat er nicht einmal den Schneid, einzustecken oder seinerseits den Fehde­handschuh aufzunehmen, sondern rennt gleich zu einem ihm gleichgesinnten Staatsanwalt oder Richter, der ihm bestätigen soll, ja, Till, man hat dich ganz doll beleidigt, du arme Sau.

Am Anfang des Klagepunkts rekapituliert die Staatsanwaltschaft, welches Geschehnis beiden Artikel zugrunde liegt. Das tut sie jedoch in einem derart nüchternen Ton, daß man gewillt ist, zu glauben, es handle sich um einen intellektuellen Diskurs, der mit einem Federkiel auf Büttenpapier geschrieben worden ist. Ich rate der Richterschaft vor der Verhandlung beide Artikel genauestens zu lesen und sich die zig tausend Videos im Internet von dem Vorfall auf letzten Frankfurter Buchmesse anzuschauen. Da werden Sie schon sehen, welche Mörder­fratzen der "Geschädigte" mit seinem Artikel anfeuert und künftig dafür sorgen will, daß Menschen sich gegenseitig umbringen. Wenn sie es nicht tut, werde ich es während der Verhandlung anfordern und erzwingen. Nach der Methode der Staats­anwalt­schaft ist offenkundig jede Meinung, die einem nicht paßt, eine Beleidigung. Und ja klar, jede/r Staatsanwältin/Staatsanwalt und jede/r Richterin/Richter ist unparteiisch. Das merkt man ja schon daran, daß der Strafbefehl mit diesen schwach­sinnigen Gender-Sternchen bestückt ist.» - Akif Pirinçci[5]

Einzelnachweise

  1. ze.tt-Autoren: Till Eckert, abgerufen am 7. Juni 2018
  2. Twitter: @dertilly, abgerufen am 7. Juni 2018
  3. Akif Pirinçci: Popper dir einen, Der kleine Akif am 18. Oktober 2017
    Akif Pirincci über den linksverstrahlten "Zeit"-Journalisten Till Eckert, NixGut-Blog am 19. Oktober 2017
  4. Anreißer: Die Verantwortlichen der Frankfurter Buchmesse glaubten, den Rechten müsse man mit Toleranz begegnen. Ein gefährlicher Irrglauben, wie sich erneut zeigte. Ein Kommentar.
  5. Akif Pirinçci: Strafbefehl von 5400 Euro, Der kleine Akif am 31. Mai 2018