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Tribalismus

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Hauptseite » Gesellschaft » Tribalismus


Mit Tribalismus wird das Rudelverhalten des Menschen umschrieben.

Ist Euch mal aufgefallen, dass linke Denkweisen und Rassismus auf denselben archaischen Verhaltens­mustern beruhen?

Es fällt mir immer stärker auf, auch weil mich heute morgen einer angetwittert hatte, um mich auf den rechten (verdammt... linken) Pfad der political correctness zu führen, und wie immer damit kam "wie kannst Du nur da und dort verlinken".

Linke zeigen fast immer ein krankhaft überhöhtes Gruppen­verhalten. (Es gibt sogar einen Fachbegriff dafür, er fällt mir aber gerade partout nicht ein, irgendwas abgeleitet vom englischen Begriff tribe, der sowas wie Stamm bedeutet. [Nachtrag: Das Wort war Tribalismus]) Es kommt überhaupt nicht darauf an, was man sagt. Und kommt nur darauf an, wer es sagt, und ob er als zum eigenen Stamm gehörig angesehen wird.

Jeder Mensch wird da in Sekunden (kennt man ja auch von Männlein trifft Weiblein) in gut, gehört zu uns, oder böse, gehört nicht zu uns, eingeteilt, und dann wird jeder Böse als Feind bekämpft, und jeder, der sich mit so einem abgibt, als abtrünnig verstoßen.

Da laufen ganz archaische, angeborene Denkmuster ab (obwohl sie ja immer behaupten, es wäre alles nur anerzogen und sozial aufgeprägt), wie man sie in der Natur bei jeder Tierhorde beobachten kann. Wer sich mit der Fremden Herde einlässt, begeht Unzucht und verrät das Territorium und die Vorräte der eigenen Herde.

Es sind exakt dieselben Hirnmechanismen, wie sie bei Rassismus, Vorurteilen und so weiter ablaufen. Frappierender­weise suhlen sich Linke mit Wonne genau in dem, was sie bei anderen als Extrem-Sünde bekämpfen.
Aus meiner Sicht sind Linke und Rechte letztlich das Gleiche, auf denselben archaischen Hirn­funktionen beruhend, nämlich "wir gegen die anderen" - wie bei einer Tierherde, die sich gegen eine andere Herde abgrenzt. Wahrscheinlich ist das auch die Ursache dieser Hirn­funktionen, die haben vermutlich den Herdentrieb und die Zugehörigkeit zur und den Zusammenhalt in der eigenen Gruppe überhaupt erst möglich gemacht (bzw. sind dieser Herdentrieb).

Es gibt da einige Experimente. Ich kann mich so ganz dumpf erinnern, neulich irgendwo von einem solchen Experiment gelesen zu haben, bei dem sie wildfremde Menschen willkürlich in zwei Gruppen geteilt haben und denen erzählt haben, dass da zwei Gemälde an der Wand hingen und die eine das eine und die andere Gruppe das andere schöner fand. (Sie haben wohl die Leute gefragt, welches ihnen besser gefällt, und dann da künstlich zwei Gruppen erzeugt), und sie dann irgendwelche Belohnungs­experimente machen lassen, bei denen die Leute die aus der eigenen Gruppe immer höher belohnten als die von der anderen. Sie haben also mit einer völligen Belanglosigkeit Leute dazu gebracht, sich zu einer Gruppe völlig fremder und zufällig aus­gewählter Leute zugehörig zu fühlen und sich gegen die anderen abzugrenzen. Ich weiß es jetzt nicht mehr genau, ich habe es nicht mehr gefunden, aber so in der Art war das.

Und dazu fallen mir einfach ganz viele Tribalismen ein: Linke gegen Rechte, Nazis gegen Ausländer, ein Fußball­fanclub gegen den anderen, Muslime gegen Christen, Antifa gegen AfD, Berliner gegen Schwaben, Berliner gegen Türken, Frauen gegen Männer, und so weiter und so weiter.

Das würde heißen, dass die Kategorie "Rassismus" eigentlich völlig verfehlt ist, und man von der allgemeineren Kategorie "Tribalismen" reden muss. Und die hat es in sich: Denn dann würde beispielsweise die Antifa auf exakt denselben Hirn­mechanismen beruhen, wie der Rassismus, den sie zu bekämpfen vorgeben. Sie machen ja nichts anderes: Sie suchen sich irgendein eigentlich nach­rangiges oder belangloses, vielleicht auch künstlich erzeugtes Kriterium, und bauen daraus den großen Krieg "wir gegen die andere Herde".
- Hadmut Danisch[2]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Links wie Rechts, Ansichten eines Informatikers am 30. April 2017
  2. Hadmut Danisch: Genderismus durch Denkprozesse überwinden, Ansichten eines Informatikers am 6. Mai 2017

Netzverweise