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Verband Familienarbeit e.V.

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Verband Familienarbeit e.V.
Logo-Verband Familienarbeit.png
Beschreibung Webseite
Slogan Verband zur Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit
Sprachen deutsch
Online seit  ?
Status Aktiv
Weitere Infos
Betreiber Gertrud Martin?
Urheber  ?
URL familienarbeit-heute.de

Der Verband Familienarbeit e.V. kämpft seit 35 Jahren für die wirtschaftliche Wieder-Anerkennung der elterlichen Erziehungs­leistung, nicht zuletzt, um der fortschreitenden ideellen Abwertung entgegenzuwirken.

Die "Gleichstellungspolitik" der Bundesregierung versucht dagegen die wirtschaftliche Anerkennung der Eltern-Leistung durch ideelle Diffamierung zu verhindern. - Selbst führende Politiker verwenden dazu parentophobe (eltern­feindliche) Begriffe wie "Herdprämie".

Grundlage für diese Entwicklung ist die jahrzehnte­lange wirtschaftliche Abwertung der elterlichen Kinder­erziehung durch unser Sozialrecht (Stichwort Rentenreform 1957).

Der Jahrtausende alte Generationenvertrag zwischen Eltern und Kindern wurde auf den Kopf gestellt, indem Eltern in der Regel gegenüber den Kindern geringere Rentenansprüche erwerben als Erwerbstätige ohne Kinder. - Nach dieser wirtschaftlichen Abwertung der Erziehungsarbeit wurde der Weg frei für die ideelle Abwertung, was jetzt in der Gender-Mainstreaming-Ideologie gipfelt.

Es ist daher nur konsequent, wenn wir uns mit dieser Ideologie auseinandersetzen.[1]

Ziele

  1. Familienarbeit in der Öffentlichkeit sichtbar machen und honorieren
  2. Gerechte Rente für die Erziehungsleistung
  3. Ein partnerschaftliches Eherecht
  4. Aufnahme der Familienfrauen in die gesetzliche Unfallversicherung
  5. Mütterkuren und ambulante Dienste
  6. Aufnahme in die Statistik
  7. Wahlrecht von Geburt an[2]

Ansprechpartner

Bundesvorsitzende
Gertrud Martin
Stellvertretender Bundesvorsitzender
Dr. med. Johannes Resch
Stellvertretende Bundesvorsitzende
Birgit Kelle

Diabolus

Bekäme ich als ein DIABOLUS von meinem Vorgesetzten den Auftrag, die Gesellschaft zu zerstören, so würde ich strategisch mit der Zerstörung der Familie beginnen.

Zunächst würde ich Ehe und Treue als überholt deklarieren und Volksvertreter mit mehreren gescheiterten Ehen als Vorbilder in Regierungs­verantwortung hieven. Dann müsste ich die Vater-Mutter-Kinder-Familie als absolut unzeitgemäß verspotten, Patchwork und Alleinerziehend dagegen über die Medien zum Erfolgsmodell hochjubeln.

Ehen zwischen Mann und Frau dürfen fortan gegenüber gleich­geschlechtlichen Partnerschaften nicht länger bevorzugt werden, weder rechtlich noch steuerlich! "Gleichstellung" heißt meine wohlklingende Devise! Hier gilt es, die Verfassungsrichter so zu beeinflussen, dass sie den Art. 6 GG links überholen. (Ich liebäugle sogar mit der Gleichstellung polygamer Beziehungen, aber darüber schweige ich natürlich noch.)

Ganz wichtig ist es, die traditionelle Familie als Hort von Unterdrückung und Grausamkeit zu verdächtigen, wo Kinder zu Tode gequält werden und wo ihnen ein veraltetes bürgerliches Rollenmuster vermittelt wird. Die klassische Familie als ein vorgestriges, lächerlich altbackenes und biederes Phänomen darzustellen wäre ein weiterer Schritt zu deren Demontage. Weiterhin müssen Familienmütter als faule Schlampen verunglimpft werden, die den ganzen Tag vor der Glotze hocken und sich mit Schnaps abfüllen. Dass man solchen Verliererinnen kein bares Betreuungsgeld anvertrauen kann, sondern nur "Bildungs­gutscheine", dürfte sich von selbst verstehen.

In der Folge gehören dem heimischen Herd und dem Familientisch der Garaus gemacht. Denn für die Zerschlagung der Familien ist nichts wichtiger, als die Mütter von Herd und Kindern zu trennen. Das wusste schon Friedrich Engels[wp] (1820-1895) bei der Festlegung der Grundsätze des Kommunismus. Familie hat deswegen nur noch Schlafplatz zu sein. Tagsüber werden die Mütter als so genannte Fachkräfte in die Betriebe geschickt, die Kinder in Institutionen ausgelagert.

Um dies zu erreichen, sind allerdings mehrere Voraussetzungen nötig:

  • Die Einkommen der Eltern müssen so minimiert werden, dass eine Familie mit mehreren Kindern davon nicht mehr leben kann.
  • Familien müssen mit jedem weiteren Kind zunehmend unter das Existenzminimum geraten. Dieses Problem ist in Deutschland bereits perfekt gelöst durch ein Sozial­system, das Eltern ausbeutet, und einen Generationenvertrag, der nichts taugt.
  • Rechtsgüter wie das Ehegattensplitting, die so genannte Mitversicherung und Erziehungszeiten müssen immer aggressiver als Fehlanreize diffamiert und eiligst abgeschafft werden. Aber auch hier ist schon gute Vorarbeit geleistet worden.

Meine diabolische Hauptaufgabe aber besteht darin, die wahre Absicht meines Auftrages zu verschleiern. Nur mit Beschönigungen kann die Gehirnwäsche der Gesellschaft zum Ziel führen. Ich sage Generationenvertrag, meine aber Ausbeutung der Eltern und der nachfolgenden Generation. Ich spreche von Selbstverwirklichung, meine aber Mehrfach­belastung und Hamsterrad. Ich nenne es frühkindliche Bildung und meine Gängelung. Ich spreche von Betreuung, gemeint ist aber Kollektivierung. Wahlfreiheit meint in meinem Jargon die Freiheit, sich seiner Kinder zu entledigen. Ich philosophiere über den demographischen Wandel und kaschiere damit die demographische Katastrophe in Deutschland.

Hier kann ich mich gemütlich zurücklehnen. Mit 1,4 Kindern pro Frau, 120.000 Abtreibungen und 300.000 jungen Auswanderern pro Jahr wird sich Deutschland in wenigen Jahren selbst abgeschafft haben. Solange nach deutschem Recht Kinderlosigkeit belohnt, Elternschaft aber bestraft wird, werden Paare sich ihren Kinderwunsch vollends abschminken. 1 : 0 für mich, ohne dass ich nur einen Finger krumm mache. Sinkende Geburtenraten versetzen mich in diabolische Ekstase, denn hier kann ich den Erfolg meines destruktiven Einsatzes ablesen.

Wer Brunnen vergiften will, muss an der Quelle damit anfangen. Nichts befördert den Ruin der Gesellschaft so effektiv wie die Zerstörung ihrer Basis, nämlich der Familie.
- Bärbel Fischer: Diabolus, 2. November 2013; Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht auf der Homepage der Elterninitiative Forum Familiengerechtigkeit

Einzelnachweise

  1. Bärbel Fischer: Gleichstellungspolitik - Kennzeichen zunehmender Parentophobie, Forum Familiengerechtigkeit am 21. Juli 2014
  2. Verband Familienarbeit e.V.: Was wir wollen

Netzverweise