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Vertrauen

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Hauptseite » Sprache » Wörterbuch » Vertrauen


Vertrauen ist ein allbeherrschendes Schlagwort, aber konkreten Inhalt, der dieses Schlagwort ausfüllt, nun, den findet man leider nicht. Vertrauen kann man in vieles haben oder entwickeln, im Bereich BDSM in den Haken an der Decke, in die Salbe danach, in das Einfühlungs­vermögen und die Kenntnisse des Doms. Aber was genau ist an dem Vertrauen in einem Spiel so besonders, worauf gründet es und wie kann es zwischen Dom und Sub entstehen?

Vertrauen kann man nur, wenn man jemanden kennt oder zu kennen glaubt, denn Vertrauen bedeutet, eine positive Einschätzung in eine Entwicklung zu haben. Im Bereich BDSM kann diese positive Erwartungs­haltung ein gutes und sicheres Spiel mit einer Person sein.

Niklas Luhmann[wp], ein bekannter deutscher Soziologe, schrieb: "Vertrauen ist demnach ein Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität und zudem eine riskante Vorleistung". Er hat Recht: Das Vertrauen ist so etwas wie eine halbwegs gesicherte Prognose, für die man möglichst viele Un­sicherheits­faktoren beseitigen muss, eben etwas, auf das man denkt, sich verlassen zu können.

Vertrauen im Bereich BDSM bedeutet, wie überall anders auch, dass das Verhalten meines Partners gut kalkulierbar ist, damit ist nicht berechenbar gemeint. Gerade auf die Einhaltung der Tabus und das Ver­antwortungs­bewusstsein des Doms muss vertraut werden dürfen. Nicht gewollt ist, dass man immer sofort weiß, was als nächstes geschehen wird, denn dann würde das Spiel schnell seine Spannung verlieren.

Wie eine Person in einem Spiel wirklich agiert, kann man vorher nie wissen, aber erahnen. Man hinterfragt seine Einstellung und nicht nur die Einstellung bezüglich BDSM kann sehr viele Rück­schlüsse ermöglichen. Wenn möglich, hört man sich zudem in der Szene um, in der er sich bewegt. Besonders schlechte, aber zum Teil auch besonders gute Doms haben eine gewisse Reputation in der Szene, selbst wenn sie sich von der gesamten Szene eher fernhalten.

Bei Personen, die erzählen, wen sie alles kennen, sollten diese Bekanntschaften ruhig hinterfragt werden. Behaupten kann man sehr viel, gleiches gilt für eventuelle Erfahrungen. Je besser man jemanden kennt und je harmonischer die Beziehung ist, umso mehr Vertrauen wird sich entwickeln und umso leichter wird Sub sich fallen lassen können. Aber auch der Dom kann mit der Zeit immer weiter gehen, weil er in die Fähigkeit der Sub vertraut und sie besser einschätzen kann.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Definitionsversuch von Gentle Dom.