Information icon.png International Conference on Men's Issues in London, Termin: 13-15. Juli 2018, Ort: Noch bekanntzugeben! - Info[ext]
Spendenaktion 2017 Der Kampf gegen Feminismus und Genderismus ist nicht kostenfrei.
!!! Ohne Ihre Hilfe schaffen wir das nicht !!!
Wir fordern die bedingungslose
Kapitulation des Feminismus!
Donate Button.gif
Spendenziel: 6000 € Bereits gespendet: 135 €
2,3 %

Volker Beck

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite » Personen-Portal » Volker Beck

Volker Beck
Volker Beck.jpg
Geboren 12. Dezember 1960
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
Ehe für alle Volker Beck stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundes­tag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebig­keits­definition "für alle" kann aber keine Schutz­funktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Volker Beck hat damit die durch die Ewigkeits­klausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürger­liche Zivilehe de facto abgeschafft.
URL volkerbeck.de
Twitter @Volker_Beck

Volker Beck (* 1960) ist ein bundesdeutscher Politiker.

Er ist schwul, was er bei allen möglichen Anlässen für politische Zwecke zu nutzen versucht. Sein Lebenspartner, der französische Diplom-Kaufmann und ehemalige General­direktor von Madaus France, Jacques Teyssier[wp] starb mit 53 Jahren, im Juli 2009, an Krebs.[1]

Abgang

Der Mann, dem zum Thema Männerdiskriminierung und Männerbewegung nichts anderes als Vorwürfe wie "Imitieren der Frauenbewegung" und "Opferkonkurrenz" einfiel, scheitert am Absturz der Grünen und wohl auch an seiner Vorgeschichte im Zusammenhang mit Pädophilie. Dem unbenommen hält er sich allem Anschein nach immer noch für die Verkörperung der politischen Moral: Volker Beck geht uneinsichtig, aber er geht.[2][3]

Wirken

Ein Twitterer kritisiert Volker Beck
Volker Beck pöbelt in Kleinschreibung

Anfang der 1980er Jahre engagierte sich Volker Beck in der Friedensbewegung, 1985 trat er den Grünen bei, für deren Bundestagsfraktion er 1987-1990 als Schwulen­referent arbeitete. Seine Homosexualität hat er nie verborgen und setzte sich früh für die gesellschaftliche Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung von schwulen und lesbischen Paaren mit hetero­sexuellen Paaren ein. Vom "Bundesverband Homosexualität" wechselte er 1990 zum bürgerrechtlich orientierten Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), dessen Sprecher er 1991-2004 war. Er ist außerdem Mitglied der Lobbygruppe "Humanistische Union".

Bundesarbeitsgemeinschaft der Schwulen und Päderasten (SCHWUP)

Die Gesetzentwürfe der ersten Grünen Bundestagsfraktion aus dem Jahr 1985 (Bundestagsdrucksache 10/2832 vom 4. Februar 1985), hatten zum Ziel, im Zuge der Entkriminalisierung von Homosexualität auch gleich den Schutz minderjähriger Jungen und Mädchen vor sexuellem Mißbrauch und homosexuellen Handlungen aufzuheben. Beck schrieb 1988 in dem Buch "Der pädosexuelle Komplex"[wp], "eine Entkriminalisierung" sei "dringend erforderlich".[4] Im gleichen Buch äußert er sich weiter "Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden. Als strafrechtliche Perspektive wäre hier z. B. eine Novellierung ins Auge zu fassen, die einerseits das jetzige 'Schutzalter' von 14 Jahren zur Disposition stellt ..." (Zitatende) Aufschlussreich ist auch noch folgendes Zitat aus dem gleichen Machwerk: "Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen, im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität, durch die Streichung des § 175 StGB und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexual­repressiven Klimas verhindern können - eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können." (Zitatende)[5]

Nebentätigkeiten

Der pädosexuelle Komplex (1988)

Nebentätigkeit mit Vergütungen:[6]

  • Hessischer Härtefonds für NS-Verfolgte, Wiesbaden, Beiratssprecher
  • Arbeitskreis der Opferhilfen in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Berlin, Mitglied des Beirates
  • Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V., Berlin, Mitglied des Parlamentarischen Beirates
  • Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), Düsseldorf, Mitglied des Beirates
  • Leo Baeck Foundation[wp], Potsdam, Mitglied des Stiftungsrates
  • Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, Mitglied des Kuratoriums
  • Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Berlin, Mitglied des Kuratoriums (Zug der Erinnerung[wp])
  • Stiftung Holocaust-Mahnmal[wp], Berlin, Mitglied des Kuratoriums
  • Stiftung Deutsches Holocaust-Museum[wp], Berlin, Mitglied des Kuratoriums (Jüdisches Museum Berlin[wp])
  • The American Jewish Committee[wp], Berlin, Mitglied des Beirates
  • Mitglied im ZDF-Fernsehrat
  • Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes Dtl. (1991-2004)
  • Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen
  • Mitglied im "steering committee" des International "Network of Lesbian and Gay Officials" (INLGO)
  • Mitglied der Aidshilfe Köln
  • Mitglied der Humanistischen Union und des Bundesverbandes Information und Beratung für "NS-Verfolgte"
  • Hirschfeld-Eddy-Stiftung[wp] Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender, Mitglied des Kuratoriums

Positionen

Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zu­standes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt, weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.
  • Den Islam in Deutschland rechtlich anerkennen. Eine Vereinbarung zwischen Staat und Verbänden über die Errichtung einer repräsentativen Vertretung aller Muslime in Deutschland. "Die fehlende rechtliche Anerkennung des Islam in Deutschland verletze die Religionsfreiheit der in Deutschland lebenden Muslime und ihren Anspruch auf Gleichberechtigung in der Religionsausübung".[7]
  • "Der deutschen Industrie mußten Beine gemacht werden, damit sie ihre Verantwortung für dieses Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte überhaupt annimmt. ... Da ist es nur fair und gerecht, denjenigen, die diese Gewinne erarbeitet haben, davon etwas zurückzugeben. ... Man muß der Industrie jede Mark aus der Nase ziehen." [8]
  • Nach Kritik an einem Gedenktag nur für deutsche Vertriebene, kann sich Beck einen [internationalen] Gedenktag vorstellen: "Es muß ein Tag sein, der allen Vertriebenen und Flüchtlingen gewidmet ist." Man müsse genauso an polnische Bürger erinnern, die aus der Ukraine und Weißrussland vertrieben worden seien, betonte Beck. Auch der heutigen Vertriebenen aus dem Sudan müsse gedacht werden. [9]
  • Volker Beck forderte in einem Aufsatz unter anderem eine Entkriminalisierung von einvernehmlichen und gewaltfreien Sexualkontakten zwischen Erwachsenen und Kindern. Zum Zeitpunkt seiner Erstellung war Beck Schwulenreferent der Grünen-Fraktion in Bonn. In gedruckter Form erschien der Text 1988 in dem Sammelband "Der pädosexuelle Komplex"[wp]. Herausgeber war der Soziologe Joachim S. Hohmann[wp] (1953-1999) unter dem Pseudonym Angelo Leopardi. Beck muss sich bis heute regelmäßig für diesen Aufsatz rechtfertigen, obwohl er spätestens Anfang der 1990er Jahre von seinen damaligen Thesen abgerückt war. Zur Verteidigungslinie des Politikers gehörte bislang die Aussage, dass der Text gegen seinen Willen vom Herausgeber des Bandes redigiert und verfälscht worden sei.[11]
"Herr Beck zeigt doch jeden an, der eine andere Meinung hat als er selbst. Er ist quasi ein Serien­anzeiger. Es ist schon erstaunlich, daß ein Mensch, der in den achtziger Jahren in einem Buch die Straffreiheit von Pädophilie gefordert hat, glaubt, nun das Recht zu haben, andere straf­rechtlich zu verfolgen. Er denkt, er kann einfach Meinungen verbieten. Es reicht solchen Leuten nicht, zu sagen, der Pirinçci ist ein Nazi. Nein, sie wollen, daß ich nicht mehr weiter rede. Sie wollen meine Existenz vernichten." - Akif Pirinçci, in Deutschland politisch verfolgter Schriftsteller[12]
Zitat:

«Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des § 175 StGB und für die Recht der der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexual­repressiven Klimas verhindern können - eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.(268/15) Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden.(263/9) Als strafrechtliche Perspektive wäre hier z. B. eine Novellierung ins Auge zu fassen, die einerseits das jetzige "Schutzalter" von 14 Jahren zur Disposition stellt [...] oder auch eine Strafabsehens­klausel. [...] Eine Strafabsehens­klausel, wäre sie durchgesetzt, würde eine tatsächliche Aus­einander­setzung vor Gericht, und, wenn die Bewegung stark genug ist, in der Öffentlichkeit um die Frage einer eventuellen Schädigung eines Kindes durch sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen ermöglichen.(263/10) [...] Wer für die Lebens­situation der pädophilen Menschen etwas erreichen will, muss diese Diskussion mit Aufklärung und Entmythologisierung vorbereiten.(264/10) [...] Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechts­staatlichen Grundsätzen aufrecht­erhalten wird. (266/13)» - Volker Beck, 1988[13]

Im Klartext heißt dies: Die Pädosexualität, also die so genannten freiwilligen sexuellen Kontakte sowohl zwischen Kindern (sic!) untereinander als auch zwischen Kindern und Erwachsenen, sei nach Beck in unserer Gesellschaft noch "problematisch". Wenn sich dann Schwule für die (völlige!) "Gleichstellung" der Homosexualität mit der Heterosexualität einsetzen, verhindern sie dadurch, dass sich ein solches "Klima" in unserer Gesellschaft verfestige, in welchem es auf sexuellem Gebiet noch etwas gibt, was als (moralisch) nicht erlaubt gilt, als nicht statthaft dargestellt wird. Also bestand das Beck'sche Ideal offenbar darin, dass es da überhaupt nichts Verbotenes mehr gibt! Und ist diese "Gleichstellung" erreicht und jenes "sexual-repressive Klima" verhindert worden, könne man danach nach Beck zunächst damit beginnen, die Pädosexualität "zumindest teilweise" zu "entkriminalisieren"!

"Als Etappenziel kann hier nur eine Versachlichung der Diskussion um das Problem der Pädosexualität vorgeschlagen werden."[14] Also ist laut Beck nicht sachlich (genug), und wird wohl somit der ganzen Thematik nicht gerecht, wer sich grundsätzlich dagegen ausspricht, dass Kinder jedweden Alters wie auch immer sexuell aktiv sein dürfen - sowohl untereinander als auch zusammen mit Erwachsenen! Soll ja die Pädosexualität ausdrücklich "entkriminalisiert"[15], das heißt verharmlost und gänzlich erlaubt werden.[16]

Wo Beck sich kritisch äußert, ist es ein Kotau[wp] vor der Frauenbewegung und wenn sexueller Missbrauch von Kindern angesprochen wird, dann "insbesondere von Mädchen":

Zitat:

«Die Forderung nach Streichung des Sexualstrafrechts, die von der Schwulenbewegung von allem im Hinblick auf eine Entkriminalisierung der Päderasten respektive der Pädophilen formuliert wurde, steht zu dieser Entwicklung (und der Diskussion der Frauenbewegung über den sexuellen Mißbrauch von Kindern, insbesondere von Mädchen) in völligem Widerspruch.»[17]

Und traumatische Erfahrungen machen Kinder selbstverständlich nur mit "Vätern und Onkeln":

Zitat:

«Man wird nicht umhin können, sich bei dieser Diskussion mit den Argumenten der Frauenbewegung auseinanderzusetzen, und die Perspektive der Feministinnen, die oft auch durch frühe sexuelle Kontakte mit Vätern und Onkeln traumatisch gefärbt ist, ernstzunehmen.»[14]

Volker Beck bemerkt auch, dass die Diskussion über die Entkriminalisierung der Pädosexualität eine "identitätsstiftende" Wirkung für die "schwulenpolitischen Zirkel" hatte.[18] Er bemängelt an der Schwulenbewegung, dass sie die gesellschaftlichen Debatte über Homo-/Sexualität nicht ausgeweitet und keine Bündnispolitik betrieben hat:

Zitat:

«[...] eine Ausweitung der gesellschaftlichen Debatte über Homo-/Sexualität unterblieb, eine Bündnispolitik wurde nahezu unmöglich. [...] Themenkomplexe wie Arbeitswelt/DGB; Asyl, Menschenrechte/amnesty international; Mietrecht, Sozialwohnungen/Mieterverbände; Lebensformen; Datenschutz, Polizei, Kriminalistik; Männergewalt, Anti-Schwule Gewalt/Männerbewegung blieben bis heute liegen.»[19]

Zitat:

«Heute will er nicht mehr so gern an seine Worte von damals erinnert werden, sind sie doch gar zu verräterisch. Auf Abgeordnetenwatch.de zeigt er sich entsetzt, daß das Buch aus den Achtzigern überhaupt noch erhältlich ist, wirft ein paar Nebelkerzen mit dem Verweis, daß das schließlich auch "die Wissenschaft" damals so gesehen habe, und sagt im übrigen, daß er dies heute nicht mehr so sehen würde. Allerdings: Wenn jemand ganz genau weiß, daß die Voraussetzung (A) nötig ist, um das Ziel (B) zu erreichen, und wenn dieser nach wie vor fleißig an dieser Voraussetzung (A) arbeitet, dann fällt es ziemlich schwer, ihm zu glauben, daß er das Ziel (B) nicht mehr verfolgen würde. Und mit dem Ausbau der Voraussetzung (A) - also der weiteren Homo­sexualisierung der Gesellschaft - ist Beck jedenfalls bis heute auf das heftigste beschäftigt: Gerade hat er heftig protestiert, weil die russische Polizei eine illegale Demonstration von Homosexuellen aufgelöst hat und spricht gar von "Deportation", wenn Rußland Ausländer, die daran teilgenommen haben, in ihre Heimatländer abschiebt. Mit unglaublich dreister Polemik kämpft er gegen den "Kongreß Psychotherapie und Seelsorge", der am kommenden Wochenende in Marburg stattfinden soll, weil dort auch Christl Vonholdt referiert, die Homosexuellen Ausstiegs­möglich­keiten eröffnet. Er ist auch immer noch Mitglied der Grünen, deren Jugend­organisation tatsächlich und wortwörtlich die "Abschaffung der Ehe" fordert sowie die Gleichstellung Homosexueller im Adoptionsrecht - was, soweit es den ersten Punkt betrifft, eine klar verfassungs­feindliche Position ist.»[20]

Nach dem Auftauchen des Original-Dokuments stellt sich heraus, er ist, abgesehen von der kurzen Einleitung und einer veränderten Zwischen­überschrift, mit der gedruckten Buchversion identisch. Beck hatte immer wieder behauptet, der Herausgeber habe seinen Beitrag manipuliert, ja, seiner Erinnerung nach sei das Justiziariat der Grünen sogar dagegen vorgegangen.[21] Wer dieses Manuskript, von "Spiegel online" veröffentlicht, mit der Druckversion im "Pädosexuellen Komplex" vergleicht, findet keine Spur einer Verfälschung. Bis auf einige Komma-Korrekturen hat der Herausgeber an Becks Text nichts verändert. Was Beck gesagt hat, entspricht nicht der Wahrheit. Nur in die Überschrift und eine Zwischenzeile hat der Herausgeber eingegriffen. Doch auch da gibt es keine "Verfälschung".[22]

Beck hatte über Jahre behauptet, der Sinn des Artikels sei verfälscht worden. Redakteure des Spiegel fanden das Manuskript des damaligen Beitrages: Dort heißt die Überschrift "Reformistischer Aufbruch und Abschied von einer 'radikalen' Forderung - Plädoyer für eine realistische Neu­orientierung der Sexual-(Strafrechts-)Politik". Auch eine zweite Stelle ist wenig verändert worden. Wie die nur wenig vorgenommenen Kürzungen verfälschend sein sollen, wird sich wohl nur Volker Beck erschließen. Zumal im Original das Wort "radikal" noch in Anführungs­zeichen gesetzt wurde und damit klar wird, wie normal, ja berechtigt Beck die Forderung nach straffreiem Sex mit Kindern empfand. Aus dem weiteren Text aus Beck'scher Feder geht zudem hervor, die Pädophilen- und Schwulen­bewegung solle sich in Teilschritten auf das eigentliche Ziel hinbewegen.

Und Beck weiter: "Wer für die Lebens- und Rechts­situation der pädophilen Menschen etwas erreichen will, muss diese Diskussion mit Aufklärung und Ent­mythologisierung vorbereiten, eine bloße Ideologisierung der Gegenposition zum Sexual­strafrecht kann hierin ihres real­politischen Misserfolges gewiss sein."

Beck plädiert im Folgenden für eine Verbindung der Päderasten mit der Frauenbewegung, um ans Ziel zu kommen. Durch etappenweise Erfolge und Zusammenarbeit mit anderen würde man voranschreiten können. "Nicht zuletzt werden die Chancen einer solchen Initiative und die Ent­kriminalisierung und unproblematischer sexueller Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern überhaupt von dem sexual­politischen Klima einer Gesellschaft abhängen", so Beck in seinem Beitrag.

Im März 2010 wird Beck durch Erika Steinbach (CDU) dieser Text in einer Bundestags­debatte zum Vorwurf gemacht. Das Parlament diskutierte über die Fälle von Kindes­missbrauch in der katholischen Kirche. Die Grünen waren einmal mehr mit der Verurteilung schnell bei der Hand. Steinbach erinnerte dann die Grünen und speziell Beck an die eigene Geschichte und die eigenen Forderungen von einst. Beck erhielt dann im Rahmen ihrer mit Attacken gespickten Rede von Steinbach die Gelegenheit, eine Zwischenfrage zu stellen. Was dann folgt, kann man angesichts der neuen Erkenntnisse nur als Chuzpe bezeichnen:[23]

"Ich mache mir schon große Sorgen über Ihr Erinnerungs­vermögen. Da Sie diese gleiche Schote in der letzten Menschenrechts­debatte auch gebracht haben. Dann habe ich Ihnen erklärt, dass das damals ein verfälschter Artikel nicht autorisiert von einem anonymen Herausgeber war. Angelika Graf (Anm. d. Red. Bundestags­abgeordnete der Grünen) hat damals unseren Schlag­abtausch korrekt bewertet. Hätten Sie Anstand, würden Sie sich für Ihre Äußerungen entschuldigen. Wären Sie bereit zur Kenntnis zu nehmen, dass kein Bundesverband der Grünen und Bundesverband Die Grünen sich diese Forderung, die Sie gerade zitiert haben, sich zu eigen gemacht haben?"

Dann kommt eine weiterer Mythos an dem Beck eifrig strickt. Beck als der Kämpfer gegen Pädophile. Er spricht davon, wie er den Bundesverband der Schwulen und Päderasten (SchwuP) durch einen nicht pädophilen Bundesverband ersetzt haben will. Und so sagt Beck im Parlament:

"Wären Sie auch bereit zur Kenntnis zu nehmen, dass auf meinen Antrag hin der Bundes­haupt­ausschuss - meiner Erinnerung nach im Jahre 1986 - die Nicht­anerkennung dieser Bundes­arbeits­gemeinschaft beschlossen hat und daraufhin eine neue Arbeits­gemeinschaft gegründet wurde."­

Was Beck dann folgen lässt, hat mit seinem Hass auf ein Blog zu tun, der zu diesem Zeitpunkt schon Jahre gegen den Grünen angeschrieben hatte, was Beck enorm gegen diesen einnahm. Der Name des Blogs: Politically Incorrect, kurz PI. Und was Beck über dieses Blog sagt, ist im Nachhinein ein Ritterschlag. Hatte PI doch offensichtlich mit seiner Bericht­erstattung Recht. Doch im Jahr 2010 meinte Beck noch die Attacke der konservativen Abgeordneten Steinbach einmal mehr mit einer Täuschung abwehren zu können:

"Wenn Sie solche Falschbehauptungen aus Ihren Politically-Incorrect-Seiten zusammenkramen, finde ich das wirklich unanständig. Und wenn Sie das zum zweiten Mal tun, dann heißt das, dass Sie wirklich nicht bereit sind, dazuzulernen."

Am Ende packt Beck die Nazikeule aus und raunt etwas von der "Vergangenheit" des Vertriebenen­verbandes, um von seinem Eintreten für straflosen Kindersex abzulenken:

"Und würden Sie sich mal mit der Vergangenheit Ihres Verbandes aus­einander­setzen, wenn Sie hier schon meinen, mit Entlastungs­vorwürfen die Katholische Kirche zu entlasten. Ich ­das Gefühl, die Deutsche Bischofs­konferenz ist da wesentlich weiter als das, was Sie hier sagen. Die setzen sich nämlich an die Aufarbeitung und das ist gut so; obwohl nicht alle Bischöfe da die richtige Tonlage gefunden haben."[24]

Volker Beck und das Prinzip "Getroffene Hunde bellen":

Zitat:

«In den vergangenen Tagen tauchen in unter­schiedlichen Zeitungen, Käseblättern und Blogs sich wiederholende haltlose Vorwürfe auf. Wider besseren Wissens verweisen die Autor_innen auf einen Beitrag von mir in dem von Angelo Leopardi herausgegebenen "Der pädosexuelle Komplex" (1988) und auf so genannte "Pädophile Irrungen und Wirrungen der Grünen". Nach dem Prinzip getroffene Hunde bellen dokumentieren sie leider keine Fakten, sondern die politische Skrupel­losigkeit der CSU und rechts-religiöser Ideologen, nicht aber Grüne Beschlüsse und Positionen. Das ist nicht nur ein schlechter Stil, sondern der Ernst­haftigkeit des Problems des sexuellen Missbrauchs nicht angemessen. [...]
Zu dem Artikel im Leopardi-Buch: Der damalige Abdruck war nicht autorisiert und im Sinn durch eine freie Redigierung vom Herausgeber verfälscht. Nach meiner Erinnerung ist das Justitiariat der Grünen Fraktion damals gegen Verlag und/oder Herausgeber vorgegangen.» - Volker Beck[25]

Die Grünen haben den Politologen Franz Walter damit beauftragt, eine umfassende Studie zu den Beziehungen der Partei zur so genannten "Indianer­kommune" und anderen Pädo-Lobby-Gruppen zu erstellen. Diese Studie soll allerdings erst nach der Bundestagswahl 2013 erscheinen. Die Junge Union Bayern wollte nicht bis dahin warten und veröffentlichte auf ihrer Webseite einen alten Aufsatz mit der Überschrift "Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neu­orientierung der Sexualpolitik". Darauf hin ließ Beck die Junge Union kosten­pflichtig abmahnen.[26]

Zitat:

«Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestags­fraktion, Volker Beck, hat sich dafür ausgesprochen, Lehrer im Umgang mit Büchern und Texten von Akif Pirincci, Thilo Sarrazin und Jürgen Elsässer zu schulen. "Im heutigen Kontext von Hass und Hetze durch AfD, Pegida und Co. halte ich es für notwendig, dass Lehrkräfte auch im Umgang mit den Machwerken von Pirincci, Sarrazin und Elsässer geschult werden", sagte Beck dem Handelsblatt. "Diese pseudo­wissen­schaftlichen Beschimpfungs­arien sind auch für junge Menschen wesentlich zugänglicher als dieser anti­semitische Müll, den Hitler in unlesbarer Sprache und verworrenen Gedanken­gängen zu Papier gebracht hat", fügte der Grünen-Politiker mit Blick auf die im Januar erscheinende kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" hinzu.»[27]

Volker Beck hat mit scharfen Worten vor den Büchern von Thilo Sarrazin und Akif Pirinçci gewarnt. Diese seien gefährlicher als Hitlers "Mein Kampf":

Zitat:

«"Mein Kampf" ist ein ekelhaft anti­semitisches Werk, das so schlecht geschrieben ist, daß es kaum jemand zu Ende lesen wird. Heutzutage halte ich die Publikationen von Elsässer, Pirinçci und Sarrazin für gefährlicher.»[28]

Zitat:

«Noch was ganz widerliches zum Pädosexuellen-Komplex.

Einige Leser haben sich zu den aktuellen Themen mal durch den Dreck gewühlt, um Belege für oder gegen diese Päderasten-Darstellung zu finden. Ein Leser wies mich darauf hin, dass da in einem nieder­ländischen Wiki ziemlich widerlich für Sex mit Kindern geworben und dessen Freigabe gefordert wird:[ext]

2. Children’s Sexual Organs Have Not Yet Fully Developed, It Will Permanently Hurt Them
First of all child porn isn’t just fucking, naked pictures of a child and a child and an adult making out in a sensual manner also constitutes to child porn. But pertaining to sex, of course it’s a fact that children are typically small and when faces with an adult’s cock would have their sexual organs fucking up literally. But regardless, if a child still consents he should have the rights to do it. Similar to how adults can take a knife and chop off their balls to show loyalty to a religious cult. Keep in mind, you as a caring parent who would probably be the biggest influence to your child’s life for the first eight years or so, can enlighten him on how dangerous an adult’s cock can be. So if your child consents to have an adult fuck him in the ass and his ass is permanently punctured, and afterwards he regrets it, that’s not the fault of child pornography, that’s more the fault of bad parenting.

Kurz gesagt: Wenn beim Kinderficken die Kinder aufreißen, dann haben die Eltern das Kind eben nicht richtig erzogen. Die Eltern sind schuld, das Kind selbst ist schuld, nur der Täter, der ist nicht schuld. Der kann ja nix dafür, meinen sie.

Und jetzt denkt mal drüber nach, warum Rot-Grün so versessen darauf ist, Kinder schon möglichst frühzeitig über Dildos und Analverkehr "aufzuklären".

Noch'n Tipp dazu (von einem anderen Leser): Der Grüne Volker Beck wollte Sex mit 12-Jährigen straffrei machen[ext].

Noch Fragen? Wer wählt sowas?» Hadmut Danisch[29]

Auszeichnungen

  • 2002: Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 2006: Tolerantia-Preis der polnischen Stiftung für Gleichberechtigung
  • 2006: Zivilcourage-Preis des Berliner Christopher-Street-Day (CSD)
  • 5. Juli 2008: Das "Schwule Netzwerk NRW" zeichnete Beck mit der "Kompassnadel" aus, die auch als "Schwuler Oskar" bezeichnet wird.

Einzelnachweise

  1. Grünen-Politiker Volker Beck - Sein Ehemann starb an Krebs, express.de am 26. Juli 2009
  2. Arne Hoffmann: Konsequenzen gezogen: Volker Beck zieht sich zurück, Genderama am 23. September 2013
  3. Grüne: Özdemir und Roth für Rücktritt des Vorstands, Die Zeit am 23. September 2013
  4. Papst-Vertrauter Bertone weist auf Zusammenhang zwischen Homosexualität und Missbrauch hin, ef-magazin am 14. April 2010
  5. Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik., in: Angelo Leopardi[wp] (Hrsg.): Der pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner., Foerster 1988, ISBN 3-922257-66-6, S. 268
  6. Deutscher Bundestag: Volker Becks Weltnetzseite, bundestag.de, 3. Juli 2009
  7. Islam in Deutschland rechtlich anerkennen, volkerbeck.de, 26. September 2006
  8. Jüdische Allgemeine am 9. Dezember 1999 (in Bezug auf das Erpressen von Geld für die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" von unbeteiligten Unternehmen)
  9. Frankfurter Rundschau, August 2010: Beck (Grüne) für Gedenktag für Vertriebene und Flüchtlinge
  10. Beschneidungs-Debatte: Das ist keine Straftat, Frankfurter Rundschau am 9. Juli 2012
  11. Thorsten Knuf: Grüne und Pädophilie-Debatte: Nach Jürgen Trittin nun Volker Beck, Frankfurter Rundschau am 19. September 2013
  12. Felix Krautkrämer[wp]: Interview mit Akif Pirinçci: Das Ganze ist totalitär, Die Junge Freiheit am 21. Oktober 2015
  13. Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität (Abdruck im Buch) - Volker Beck, 1988 (S. 263+263+264+266+268)
    Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität (Originalskript) - Volker Beck, 1988 (S. 9+10+10+13+15)
  14. 14,0 14,1 Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität - Volker Beck, 1988 (S. 9)
  15. Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität - Volker Beck, 1988 (S. 13)
  16. Linke und Pädophilie, Arbeitskreis katholischer Glaube
  17. Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität - Volker Beck, 1988 (S. 5)
  18. Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität - Volker Beck, 1988 (S. 2+6)
  19. Pdf-icon-intern.png Entkriminalisierung der Pädosexualität - Volker Beck, 1988 (S. 3)
  20. Tschuldigung, Geiers Notizen am 17. Mai 2009
  21. Nina Apin: Vorwürfe gegen Grünen Volker Beck: Die große Manipulation, TAZ am 20. September 2013 (Der Grüne Volker Beck hat über einen Aufsatz zum Thema Pädophilie aus dem Jahr 1988 nicht die Wahrheit gesagt. Er selbst bleibt uneinsichtig.)
  22. Matthias Kamann: Grüne: Beck wollte Sex mit Zwölfjährigen straffrei machen, Die Welt am 20. September 2013 (Grünen-Geschäftsführer Volker Beck gerät unter Druck: Er hatte behauptet, ein Text von ihm aus dem Jahr 1988 über Sex von Erwachsenen mit Kindern sei inhaltlich verfälscht worden. Das ist widerlegt.)
  23. Pädophilie: Beck täuschte Bundestag, Blu-News (jetzt: Metropolico) am 21. September 2013 (Video: Der Grüne spottet in einer Parlamentsdebatte über die Quelle "Politically Incorrect" und erzählte einmal mehr von einem "verfälschten" Text.)
  24. Youtube-logo.png Steinbach entlarvt grüne Heuchlerbande - Erika Steinbach (CDU) (Deutscher Bundestag, 34. Sitzung vom 25. März 2010) (Länge: 10:12 Min.)
  25. Getroffene Hunde bellen, Beckstage - Volker Beck am 7. April 2010
  26. Peter Mühlbauer: Volker Beck mahnt Junge Union ab, Heise/Telepolis am 11. Juni 2013 (Der parlamentarische Geschäfts­führer der Grünen-Bundestags­fraktion macht "verfälschende Eingriffe" des Herausgebers an einem alten Pädosexuellen-Text geltend, beansprucht aber trotzdem ein Urheberrecht darauf.)
  27. Dietmar Neuerer: Sarrazin, Pirincci, Elsässer: Lehrer sollen im Umgang mit Machwerken geschult werden, Handelsblatt am 19. Dezember 2015
  28. Beck: Sarrazin und Pirinçci gefährlicher als Hitler, Junge Freiheit am 8. Dezember 2015
  29. Hadmut Danisch: Zu jung gibt’s nicht, nur zu eng, Ansichten eines Informatikers am 3. Dezember 2016

Netzverweise