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Wespentaille

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Polaire[wp], eine algerisch-französische Künstlerin, bekannt für ihre Wespentaille
Michèle Köbke aus Berlin-Hellersdorf
Verformung des Brustkastens durch starkes Schnüren der Taille mit Korsetts (Abb. von 1892)[1]

Mit Wespentaille wird in der Mode eine besonders schmale, betonte Taille[wp] bezeichnet (so wie auch die Taille einer Wespe[wp], besonders der Mitglieder der Insekten-Unter­ordnung der Taillen­wespen). Besonders in der Damenmode wird die Wespentaille von Zeit zu Zeit als anzustrebendes Ideal festgelegt. Die Verschmälerung der Taille erfolgt durch Gürtel, elastische Miederwaren, Corsagen oder Korsetts.

Besonders ausgeprägt waren die weiblichen Wespentaillen in Zeiten der Verwendung enger Korsetts mit starker Schnürung. Dies war vor allen im 18. Jahrhundert, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie am Anfang des 20. Jahrhunderts und in den 1940er- bis 1950er-Jahren (New Look[wp]) der Fall.

Medizinische Folgen

Die Folge einer engen Einschnürung können Kurzatmigkeit[wp] oder Ohnmachts­anfälle[wp] sein. Diese Probleme treten jedoch meist nach längerer Gewöhnung nicht mehr auf. Gelegentlich wird eine von Natur aus besonders schlanke, ungeschnürte Taille als Wespentaille bezeichnet.

Einzelnachweise

  1. Bernhard Langkabel: Der Mensch und seine Rassen. Dietz, Stuttgart 1892, S. 15f.

Querverweise


Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel Wespentaille (20. Juli 2015) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.