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Wikipedia-Kritik/Wikipedia braucht Ihr Geld nicht - und löchert Sie immer wieder

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Wikipedia braucht Ihr Geld nicht - und löchert Sie immer wieder ist die Übersetzung des englischen Artikels Wikipedia doesn't need your money - so why does it keep pestering you?[1] des britischen Journalisten Andrew Orlowski über den großen Wikipedia-Schwindel.

Zitat:

«Sie haben für Wikipedia gespendet? Dann sind Sie bestimmt auch ein begeisterter GEZ-Wähler! Oder ein Volldepp[2][3]

"Entschuldigung, haben Sie mal eine Sekunde Zeit? Ja, Sie."

Es ist wieder so weit. Die Weihnachts­beleuchtung geht an und Wikipedias Spendenaktion beginnt. Wikipedia behauptet, daß die Spenden benötigt werden, um die Internet-Seite zu betreiben. Mit Schuldgefühlen beladene Journalisten, darunter Heather Brooke und Toby Young, haben an Wikipedia gespendet, in der Überzeugung, daß Spenden helfen, die Betriebskosten zu finanzieren. Bereits hoch verschuldete Studenten wurden zu Spenden aufgerufen, damit Wikipedia nicht "verschwindet".

Doch was uns Wikipedia nicht sagt, ist, daß es in Geld schwimmt - und jedes Jahr weit mehr Geld sammelt, als es für den Betrieb braucht.

Die Spenden finanzieren eine gewaltige Ausdehnung des Verwaltungs­personals, und so genannte "Forschungs­projekte". Erstaunlich ist, daß Wikipedia - die Online-Enzyklopädie, die jeder bearbeiten kann - in diesem Jahr zum ersten Mal sogar das Geld gefunden hat, um einen Lobbyisten zu finanzieren.

Von den treuen Fans, die nicht bezahlt werden und all die harte Arbeit machen, indem sie Worte beitragen, um das Projekt am Laufen zu halten, wurde dies mit Bestürzung aufgenommen. Zum ersten Mal beginnen Wikipedianer, die Geldprämien zu untersuchen - und machen einige interessante Entdeckungen.

Finanzen

Laut Jimmy Wales[wp], dem Mitbegründer der Internet-Seite, war die ursprüngliche Absicht, Wikipedia durch Werbe­einnahmen zu finanzieren. "Falls Wikipedia, was die Zugriffs­zahlen betrifft, erfolgreich werden sollte, dann würde es leicht sein, gerade ausreichend Werbung einzuführen, die hoffentlich unaufdringlich ist, um die Ausgaben weiterhin abzusichern", schrieb Wales im Jahr 2001.

Im Jahr 2006 lehnte Wales diese Option ab und verwies auf andere Einnahmequellen[ext]: "die Nutzung unserer Marke in Radio, Fernsehen, Spielen, etc.", ließ die Tür für Werbung aber offen, nur für den Fall, daß es nötig wäre.

Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft "Elevation Partners", zu deren Investoren Bono[wp] von U2[wp] gehört, fand die grenzenlosen Werbe­möglich­keiten attraktiv und machte Wikipedia den Hof, eine sehr merkwürdige Beziehung, über die wir 2008 ausführlich berichteten[ext]. Elevation machte an Wikipedia beträchtliche Spenden - darunter eine in Höhe von 1,2 Millionen Dollar.

Bono drängte Wales außerdem, auf die Freiwilligen zu verzichten und stattdessen Profis anzuheuern. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum: Wie Wales anerkannt hatte, ist Wikipedia eine der bekanntesten Marken auf der Welt. Doch aus der Balz mit der räuberischen Kapital­beteiligungs­gesellschaft wurde nie eine formelle Beziehung.

Heute wird die Finanzierung durch ein Non-Profit-Unternehmen organisiert, die Wikimedia-Stiftung (Wikimedia Foundation, WMF), und das Wachstum bei der Finanzierung ist dramatisch. Im Jahr 2006 hatte die Stiftung nur drei Mitarbeiter und arbeitete mit einem Budget von 3 Millionen Dollar. Sie arbeitete auch dilettantisch.

Im Jahr 2007 vergaben die Gutachter von "Charity Navigator" der WMF für Effizienz nur einen von fünf Sternen - eine Tatsache, die auf der WMF-Seite auf Wikipedia gelöscht wurde. Um nach den Büchern zu schauen, engagierte die Wikimedia Foundation als leitende Geschäfts­führerin eine verurteilte Schwer­verbrecherin[ext], die auf Bewährung war. Verurteilt wurde sie wegen Scheckbetrug und weil sie ihren Freund durch einen Schuß in die Brust verwundete.

Heute ist die Stiftung etwas ganz anderes. Sie ist reich an Bargeld und nahm beim letzten Spenden­aufruf fast 35 Millionen Dollar ein, bei einer Mitarbeiter­zahl von 119 - 53 Prozent mehr als 2010/11. Die Architektin des neuesten, hoch aggressiven Spenden­aufrufs ist Sue Gardner[wp], geschäftsführende Direktorin der WMF.

Von einem Insider als "politisch sehr versiert und übertrieben diplomatisch" beschrieben, wurde Gardner von FORBES als eine der 100 mächtigsten Frauen gelobt[ext]. Gardner, die pro Jahr mindestens 196.000 Dollar nach Hause nimmt, hat auch die Professionalität der Online-Enzyklopädie verbessert: "Charity Navigator" gibt ihr jetzt vier Sterne.

Nur ein kleiner Bruchteil davon ist erforderlich, um die Seite am Leben zu erhalten. Egal, wie viele Bearbeitungen die Enthusiasten vornehmen, sie bekommen für ihre harte Arbeit nicht einen Pfennig. Wo geht das Geld also hin?

Falsches Geld

In erster Linie wird es für neue Forschungs- und Entwicklungs­programme ausgegeben. Diese werden im WMF-Strategieplan[ext] erläutert - die Tranche für das nächste Jahr wird hier[ext] ausführlich beschrieben.

Einige Projekte erscheinen äußerst vernünftig. Zum Beispiel nimmt die Zahl der Redakteure seit 2007 ab[ext] und das Geschlechter­verhältnis wird ausgewogener.

Die Stiftung will die Teilnahme leichter machen, so sehr, daß ein großes Projekt der Entwicklung einer visuellen Editierungs­hilfe dient, damit die Teilnehmer nicht die obskure technische Wiki-Syntax lernen müssen. Das Projekt liegt hinter dem Zeitplan zurück - die Markt­einführung sollte vor einem Jahr sein, aber es wird erst Mitte 2013 fertig sein, so die Projektseite[ext].

Einige der Ausgaben sorgten für Stirnrunzeln. In Großbritannien produzierte die WMF-Ortsgruppe "Wikimedia Foundation UK" für Visitenkarten eine Rechnung von 1.335 Pfund und erklärte, "nicht die effizienteste Auftrags­vergabe­auswahl getroffen zu haben" ("a failure to make the most effective procurement choices"[ext]). Die britische Stiftung wurde auch unter die Lupe genommen, nachdem sie Projekte genehmigte, durch die Vorstands­mitglieder persönlich profitierten - was den hart erkämpften Status der Gemeinnützigkeit gefährdete[ext].

Einige andere Finanzierungsquellen sind sehr fraglich. Wikimedia Deutschland genehmigte eine Kontierung in Höhe von 18.000 Euro, genannt "Festivalsommer 2013"[wp], um Wikimedianer in Deutschland als "akkreditierte Fotographen" zu Konzerten zu schicken. Ein netter Job, wenn Sie ihn kriegen. Das Budget beinhaltet für die aufstrebenden Knipser die An- und Abreisekosten zu den Auftritten.

Eine größere Kontierung in Höhe von 81.000 Euro[wp] wird an Wikimedianer gehen, um Politiker zu fotographieren. Ein in Höhe von 81.720 Euro gewährter Zuschuß wird einem Forscher gezahlt, um das Editieren zu studieren. Ein starker Kontrast zum Ethos der unbezahlten Freiwilligen.

Es war einmal, da führte Wikimedia jede Spende auf, doch jetzt werden nur noch ein paar der größten veröffentlicht. Zu den erheblichen Spenden der Reichen gehört das Omidyar Network mit 2,5 Millionen Dollar, das einen Sitz im Vorstand[ext] gewann, die Ford Foundation mit 3 Millionen Dollar, die Stanton Foundation mit 3,6 Millionen Dollar und die Sloan Foundation mit 3 Millionen Dollar. Dann gibt es Google mit 2 Millionen Dollar und die Brin-Wojciki-Stiftung mit 500.000 Dollar. Nur wenige davon werden hervorgehoben.

Anfang dieses Jahres sah sich Wikipedia für seine neu gewonnene Begeisterung für politische Wahlen[ext] mit Kritik konfrontiert - nicht gerade ein traditionelles Betätigungsfeld für Enzyklopädien, wo Fairness und Objektivität Teil der "Marke" ist. Die wesentlichen Spenden­beiträge von Google setzen die Stiftung dem Vorwurf aus, für die Agenda großer Konzerne Lobbyarbeit zu leisten.

Auf Wikipedias eigener Spendenseite erfahren wir die bewegende Geschichte eines Studenten in Agnam-Goly[ext], einem sahelischen Dorf im nord-östlichen Senegal mit einer Bevölkerung von 3.143 Einwohnern, der zum Ausdruck bringt, wie sehr er es lieben würde, der Stiftung Geld zu geben.

"Ich wünschte, ich hätte Geld, um es Wikipedia zu spenden", schreibt Adama Diop.

Weiß er, daß wohlhabende Westler die Spenden nutzen, um Kameras zu kaufen und zu Pop-Konzerten zu reisen? Oder, daß die Stiftung mehr Geld hat als sie weiß, was sie damit tun soll?

Wikipedias aggressive jährliche Spenden­aktionen sind phänomenal erfolgreich, sie wandeln die Organisation um und schaffen eine neue mächtige politische Lobby.

Da heutzutage über Nacht abfälliges Material erscheinen kann, das jahrelang unverändert bleibt, wagen es nur wenige Politiker oder Medien­persönlichkeiten, Wikipedia zu kritisieren. Doch die Organisation scheint (nur?!) ein unvollständiges Bild (von sich?!) zu zeigen.

Einzelnachweise

  1. Andrew OrlowskiWikipedia doesn't need your money - so why does it keep pestering you?, The Register am 20. Dezember 2012
  2. Wikipedia braucht Ihr Geld nicht - und löchert Sie immer wieder, Criticom Blog am 21. Dezember 2012
  3. Wikipedia braucht Ihr Geld nicht - und löchert Sie immer wieder, Pravda TV am 4. Januar 2013

Querverweise