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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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William S. Lind

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William S. Lind
William Sturgiss Lind.jpg
Geboren 9. Juli 1947

William Sturgiss Lind (* 1947) ist ein US-amerikanischer Militär­theoretiker und Autor.

Gemeinsam mit Gary Hart verfasste er "America Can Win: The Case for Military Reform". Lind war ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Luftwaffen­obristen[wp] und Militär­strategen[wp] John Boyd[wp], dessen Erkenntnisse, insbesondere die OODA-Loop[wp], wesentlich in die Theorie des Krieges der vierten Generation einflossen.

Er ist Mitautor der Studie The Changing Face of War: Into the Fourth Generation (1989), die das Verhalten nicht­staatlicher Kriegs­parteien untersuchte. Lind gilt als Kritiker der in den Kriegen gegen Afghanistan (seit 2001) und den Irak (seit 2003) von Seiten des US-amerikanischen Militärs angewandten Strategie und Taktik.[1]

Zitat:

«William S. Lind ist Historiker mit Master-Graden des Dartmouth College sowie der Princeton University. Er hat verschiedene Bücher veröffentlicht und ist einer der ersten Vertreter der Theorie der Kriegsführung der 4. Generation. Er gilt, ungeachtet seiner zutreffenden Vorhersagen über die zunehmende Indoktrination der öffentlichen Meinung sowie massive Einschränkungen der Meinungs­freiheit und "politisch korrekt", als paleo­konservativ[wp][2]

Kontroversen

Zitat:

«Laut einem von Bill Berkowitz verfassten Artikel für das Southern Poverty Law Center[wp] gilt Lind als Anhänger der "Cultural Marxism"-Verschwörungstheorie - In der deutschen Wikipedia mit dem Kommentar "das können deutsche Leser so nicht einordnen" auskommentiert.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)

"Political Correctness" - A Short History of an Ideology
edited by William S. Lind, November, 2004

Einzelnachweise

  1. Aaugh!, military.com, 19. Juni 2006, gibt ein typisches Beispiel für Linds Kritik am Vorgehen des amerikanischen Militärs in Afghanistan. Lind arbeitet sowohl die moralischen als auch die militärischen Probleme, die sich aus Luft­angriffen und den dabei un­ver­meidlichen Tötungen Unbeteiligter in Gesellschaften mit starken Klan­bindungen bei gleichzeitiger Rache­obligation für die Besatzungs­macht ergeben, heraus.
  2. Die Wurzeln der Politischen Korrektheit, Wunderhaft (Blog), Übersetzung veröffentlicht am 24. November 2017
  3. 'Cultural Marxism' Catching On. In: Southern Poverty Law Center. (splcenter.org[ext] [abgerufen am 11. August 2017]).
  4. Die Wurzeln der Politischen Korrektheit, Wunderhaft (Blog), Deutsche Übersetzung veröffentlicht am 24. November 2017 (Das Transkript einer Rede von Bill Lind bei einer Veranstaltung von Accuracy in Academia aus dem Jahr 2000.)

Querverweise

Netzverweise