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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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YouTube

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Hauptseite » Internet » Web 2.0 » YouTube


YouTube ist ein Videoportal[wp] des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc., auf dem Benutzer kostenlos Video-Clips ansehen, bewerten und selber hochladen können.

Auf der Internet­präsenz befinden sich Film- und Fernseh­ausschnitte, Musikvideos sowie selbst­gedrehte Filme. Somit befinden sich neben professioneller Information oder Unter­haltung[wp] auch allerlei technisch Unausgereiftes, dazu Lustiges und Trauriges, Tutorials[wp] und Desinformation, Propaganda, Verschwörungs­theorien oder auch philosophische[wp] Gedanken neben Gewaltdarstellungen auf der Plattform.

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Zensur auf YouTube

Zitat:

«In Ländern mit einem strengen religiösen Sitten­kodex sind Internet-Inhalte oft nicht frei verfügbar. Doch bei der Blockade von YouTube-Videos hat Deutschland jetzt sogar dem Vatikan, Süd-Sudan und Burma den Rang abgelaufen. Das geht aus einer Statistik der Journalismus­agentur OpenDataCity[ext] hervor.

Nach der auf dem Portal "Datenjournalist" veröffentlichten Analyse sind in Deutschland bereits mehr als 60 Prozent der 1000 beliebtesten YouTube-Videos gesperrt. Selbst im Süd-Sudan sind es nur 15 Prozent, in Vatikan-Stadt lediglich fünf Prozent. In vielen Ländern wird der Zugang zu Internet-Videos eingeschränkt, weil es dort nach dem Geschmack der Zensoren zu viel nackte Haut zu sehen gibt.

Die YouTube-Blockade in Deutschland hat einen völlig anderen Hintergrund: Die zum Google-Konzern gehörende Filme-Plattform sperrt wegen ihres Streits mit der Gema um Urheberrechte immer mehr Zuschauer aus. Die Verwertungsgesellschaft[wp] Gema vertritt die Interessen von Musikern in Deutschland: Sie wehrt sich dagegen, dass YouTube deren Auf­führungen massenhaft und kostenlos im Internet verbreitet.

In einem Musterprozess um zunächst 1000 Lieder verlangt die Gema je Musik­video­abruf 0,375 Cent. Dazu kommt ein so genannter Verletzer­zuschlag in gleicher Höhe, so ergibt sich eine Gesamtsumme von 1,6 Millionen Euro. Youtube wehrt sich allerdings gegen die Forderung einer Mindest­vergütung pro Klick. "Wir wollen eine prozentuale Summe, sonst müssten wir alle un­wirt­schaft­lichen Videos von der Plattform verbannen", sagte die Sprecherin.

Inzwischen sehen deutsche YouTube-Besucher immer häufiger nach dem Klicken einen schwarzen Balken mit Sperr­hinweis: "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die Gema die erforderlichen Musik­rechte nicht ein­geräumt hat". Gegen diesen Hinweis hat die Gema mittlerweile beim Landgericht München eine Unter­lassungs­klage eingereicht, wie die "Wirtschafts­woche" berichtet.

Die Verwertungsgesellschaft beklagt, dass der falsche Eindruck entstehe, die Gema würde die Lizenzierung von Musik­nutzung kategorisch verweigern. Würde YouTube jedoch die Lizenzen, so wie es das Gesetz vorsieht, erwerben, gäbe es keinerlei Probleme. YouTube sei jedoch in der Vergangenheit dazu nicht bereit gewesen.

Rechtlich ist die Lage kompliziert. Die Gema argumentiert, dass YouTube als Inhalte­anbieter die Werke öffentlich zugänglich mache und somit für die Nutzung der urheber­rechtlich geschützten Werke zahlen müsse. YouTube-Betreiber Google sieht in dem Angebot jedoch eine rein technische Plattform.

Trotzdem sperrt YouTube nach eigenen Aussagen Musik­inhalte für Deutschland in einem automatisierten Verfahren. "Das Prozess­risiko ist für uns ansonsten zu hoch", sagte eine Sprecherin gegenüber OpenDataCity. Es sei nicht möglich zu überprüfen, für welche Clips die Gema Rechte vertrete und welche rechtefrei seien.» - Die Welt[1]

Einzelnachweise

  1. Urheberrecht: Deutschland ist Spitzenreiter beim YouTube-Sperren, Die Welt am 28. Januar 2013

Querverweise

Netzverweise