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Doppelmoral

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Linke Doppelmoral:
Stuttgart 21 - Blankenese 2016[1]

Jemandem wird Doppelmoral vorgeworfen, wenn er mit doppelten Maßstäben misst, das heißt, doppelte Standards hat.

Doppelmoral ist

"dieses ständige Hin- und Her­schieben der Maßstäbe, um immer das zu 'belegen', was man gerade behaupten will." - Hadmut Danisch[2]

Doppelte Maßstäbe in der Politik

Zitat:

«Obwohl der CIA-Folterreport seit vier Wochen veröffentlicht ist, ist die Bundesregierung äußerst zurückhaltend, was die Bewertung angeht. Der Bundespräsident schweigt gleich gänzlich. Telepolis bat den Bundes­präsidenten um eine Stellungnahme und stellte der Bundesregierung einige Fragen. Weder gab es eine Stellungnahme, noch wurde eine einzige Frage angemessen beantwortet. Selten wurde die Doppelmoral des westlichen Wertebündnisses bei Menschenrechts­verbrechen deutlicher.»[3]

Doppelte Maßstäbe im Staatsschutz

Zitat:

«[Irgendjemand hat etwas indiskutabeles und widerliches auf Facebook gepostet.] So dämlich und unerträglich der Kommentar gewesen sein mag - Herrje, es war ein Text auf einer Webseite. Noch dazu eine, die vermutlich kaum jemand zur Kenntnis genommen hätte, wenn man sie nicht durch alle Medien geprügelt hätte. Und wegen einer Webseite kommt da nachts um 3:30 Uhr der Staatsschutz zur Hausdurchsuchung. Ist ein Webseitentext so gewichtig, dass man nachts um drei eine Hausdurchsuchung vornehmen muss? Was ist daran so verhältnismäßig und erforderlich, dass es nicht bis zum nächsten Tag warten kann? Zählen die Unverletzlichkeit der Wohnung[wp] und der Anspruch auf einen Anwalt eigentlich gar nichts mehr? Oder sind wir jetzt schon beim Staatsterror wie im Film "Brazil"[wp]?

Und wonach wurde da überhaupt gesucht? Man hat einen Notebook und zwei Handys beschlagnahmt. Als was? Als "Tatwerkzeug"? Oder ging es eher um die schnelle Einschüchterung, das politische Markieren, dass man was unternehme? Oder doch die Botschaft, dass es keiner mehr wage, von der vorgebeben Sichtweise abzuweichen?

Verdammt, hier um die Ecke stehen die Drogendealer in der U-Bahnstation und liefern sich Messer­stechereien, und hier gibt es jede Menge Wohnungs- und Auto­einbrüche. Ab und zu brennen Autos. Interessiert keinen. Da kommt keine Polizei, kein Staatsschutz und keine Zeitung. Aber wenn einer Mist auf eine Webseite schreibt, dann rückt das Rollkommando nachts um drei an. Und niemand findet etwas dabei.

Zweierlei Maßstäbe?» - Hadmut Danisch[4]

Doppelte Maßstäbe bei Journalisten und Soziologen

Zitat:

«Bei Pegida haben Journalisten und Soziologen Gift und Galle gespuckt, was das für ein krankes, undemokratisches, rechts­radikales Gesindel sei, wie gestört und kaputt die alle wären - selbst wenn die ganz friedlich und vernünftig demonstriert haben.

Jetzt haben wir massive linke Randale, jede Nacht brennen Autos, massive Kriminalität, und von den Soziologen hört man: Nichts. Und von Journalisten nur ganz, ganz wenig, und das auch eher neutral, man müsse verhandeln und so. So gut wie nichts in der Art, dass die undemokratisch, gestört, krank oder sowas wären.

"Scheinbar ist es leichter, normale Bürger zu beschimpfen, als abnorme Autonome zu beschreiben und, um abnorme Autonome handelt es sich in Berlin, wie wir gleich zeigen werden." [5]

Bemerkenswert auch das:

Jeder, der auch nur das leiseste Wort der Kritik an Migranten äußert, ist sofort Rassist, verletzt Menschenwürde, ist rechts­radikal. Nicht das kleinste falsche Wort dafür gesagt werden.

Werden aber Polizisten mit Steinen und Gulli­deckeln aus dem 5. Stock beworfen, permanent als Schweine bezeichnet und jeder Menschenwürde beraubt, dann kommt von Journalisten und Soziologen kein Wort dazu. Das ist dann in Ordnung. Da solle der Staat dann zurück­stecken und Gespräche aufnehmen.

Zeigt sehr deutlich, dass Journalismus und Soziologie willkürlich und politisch sind, und keine objektiven Maßstäbe haben.

Soziologie ist - jedenfalls in der Breite - nichts anderes als politischer Extremismus, der aus Forschungs­geldern bezahlt wird.» - Hadmut Danisch[6]

Doppelte Maßstäbe bei Genitalverstümmelung

Der Grünen-Politiker und Bundestagsabgeordnete Volker Beck setzt sich seit Jahrzehnten für die rechtliche Gleichstellung Homosexueller ein. Im Zusammenhang mit der Verfolgung und Tötung Homosexueller in anderen Ländern z.B. sprach er sich klar gegen Übergriffe von Religionen in die Rechte anderer aus (wobei es beim Verbot der Tötung eines anderen Menschen in einem Rechtsstaat keiner Einschränkung "im Namen der Religion" bedarf):

Zitat:

«Die Tötung eines anderen Menschen im Namen der Religion ist im Rechts­staat ein Verbrechen. Religion rechtfertigt keine Übergriffe in die Rechte anderer.» - Volker Beck[7]

In der Beschneidungsdebatte[iw] leugnet er allerdings nach wie vor, dass Religionen hier in die Rechte Dritter eingreifen und dass Kinder überhaupt Träger von Menschenrechten sind:

Zitat:

«Die Religionsfreiheit rechtfertigt keine Eingriffe in die Rechte Dritter. Dies ist auch bei der Be­schneidung nicht der Fall.» - Volker Beck[7]

Auch 2015 warb er beispielsweise vehement für die Öffnung der Ehe für alle. Dabei stellte er, wenig selbstkritisch, am 12. Juni 2015 auf Facebook fest:

Zitat:

«Wer gleiche Rechte verweigert, der verweigert auch gleiche Würde.» - Volker Beck[8]

2017 setzt er sich weiterhin für die "Ehe für alle" ein. Auf seinem Twitter-Profil unterstreicht er diese Forderung mit dem Satz:

Zitat:

«Alles andere als Gleichberechtigung ist Diskriminierung!» - Volker Beck[9]

Der Zentralrat der Juden in Deutschland[wp] hatte in der Beschneidungsdebatte[iw] 2012 vehement gefordert, ein Gesetz zu schaffen, das die rituelle Beschneidung von Jungen erlaubt. Im Zusammenhang mit Diskussionen zu Kopftuch­verboten und der Sprache in Gotteshäusern äußerte sich der derzeitige Präsident des Zentralrats der Juden 2017 so:

Zitat:

«Wir sollten davon absehen, für einzelne Religions­gemein­schaften spezielle Gesetze zu schaffen. [Allerdings sollte angestrebt werden, dass in allen Gotteshäusern, seien es Moscheen, seien es Kirchen oder Synagogen, in der Landessprache gepredigt wird.]» - Josef Schuster[wp], Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland[10]

Einzelnachweise

  1. Denis Fengler: Flüchtlingsheim: "Kettensägenmassaker" in Hamburger Nobelviertel, Die Welt am 8. April 2016 (Der Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburgs Nobel-Stadtteil Blankenese ist umstritten. Nun haben Demonstranten mit einer eigenwilligen Aktion gegen die Blockadehaltung von Anwohnern protestiert.)
  2. Hadmut Danisch: Diese Tretminenmentalität..., Ansichten eines Informatikers am 27. April 2017
  3. Sascha Pommrenke: Doppelstandards bei der Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen, Heise/Telepolis am 12. Januar 2015
  4. Hadmut Danisch: Willkommen im Medien-Horror-Land, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2015
  5. Michael Klein: Rigaer 94: Autonome Gruppe = Gruppe psychisch Gestörter, Kritische Wissenschaft - critical science am 12. Juli 2016
  6. Hadmut Danisch: Doppelmoral der Sozialwissenschaftler und Journalisten, Ansichten eines Informatikers am 12. Juli 2016
  7. 7,0 7,1 Gesucht: Argumente gegen ein Beschneidungsverbot, Der Bildungsbasar am 4. Oktober 2012
  8. Volker Beck mit Jörg Steinert und Anton Hofreiter im Bundesrat, Facebook am 12. Juni 2015 (Wer gleiche Rechte verweigert, der verweigert auch gleiche Würde. Heute stimmt der Bundesrat über die #Ehefueralle ab. - Mit LSVD Bundesverband, Anton Hofreiter, Hakan Tas, Lesben- und Schwulen­verband Berlin-Brandenburg (LSVD), Anja Kofbinger, Harald Petzold, und vielen mehr.)
  9. Twitter: Volker Beck
  10. Zentralrat der Juden: Ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst ist problematisch, Welt am Sonntag am 22. April 2017 (Beamte sollten Zeichen ihrer Religion so lange tragen dürfen, "solange sie ihre Entscheidungen neutral fällen", sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden. Auch von einem Islamgesetz hält er nichts.)

Netzverweise